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  • desh2003
    Gast
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    15 Oktober 2007
    #1

    Warum heiraten?

    Wenn man mal den kirchlichen Aspekt, die steuerlichen Vorteile und die Zeremonie an sich im Hintergrund lässt (die 3 Sachen einzeln für sich können ja nicht der entscheidende Grund zur Heirat sein).

    Warum sollte man also heiraten? ...was macht den Unterschied zu einer dauerhafte Beziehung ohne Heirat?
     
  • kagome
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    15 Oktober 2007
    #2
    wahrscheinlich das die trennung schwerer fällt oder nicht so schnell zu machen ist, wie bei ner beziehung ohne trauschein..
     
  • americangirl
    0
    15 Oktober 2007
    #3

    Hab ich mich auch schon gefragt. Ist halt auch noch so eine Sache wegen Erben usw. weiss halt nicht wie es in Deutschland ist, aber in der Schweiz hat der Partner glaub ich keine Ansprüche auf wichtige Infos (z. B wenn einer im Spital ist, darf der andere keine Auskünfte kriegen usw.) Von daher ist die Heirat schon von Vorteil. Aber auch da könnte man entsprechende Gesetze einführen, also rein theoretisch jetzt.
     
  • User 37900
    User 37900 (34)
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    15 Oktober 2007
    #4
    Also sollte schon mal gar nicht. :zwinker:

    Ich möchte heiraten, weil es für mich einfach der nächste Schritt ist, für mich damit die Bindung zu meinem Freund noch enger wird. Es ist einfach für mein Herz das richtige Gefühl.

    Ich möchte auch nicht in meiner Beziehung "stehen" bleiben. Ich möchte, daß sich unsere Beziehung weiter entwickelt und dazu gehört für mich auch der Schritt vor den Traualter.

    Off-Topic:
    Den Aspekt, daß ich dann nicht mehr von "meinem Freund" reden muß, sondern ganz offiziell "mein Mann" sagen kann, möchte ich natürlich nicht vergessen. :engel:
     
  • desh2003
    Gast
    0
    15 Oktober 2007
    #5
    @ Kagome & americangirl: Beides sind wirtschaftliche Argumente, weil sie die beiden Partner wirtschaftlich aneinander bindet und diese Fragen regelt. Ich mein eher die emotionale-/Gefühlsseite, die für eine Heirat sprechen.
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    15 Oktober 2007
    #6
    - Emotionale Aspekte (bei Frauen weit verbreitet).
    - Gesellschaftlicher Druck
    - Rechtliche Vorteile
     
  • kagome
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    15 Oktober 2007
    #7
    in dem fall würde ich apfelbäckchen zustimmen..
     
  • desh2003
    Gast
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    15 Oktober 2007
    #8
    Du würdest also von dir aus also nicht heiraten?

    Männer sollen ja die größeren Heiratsmuffel sein (da würde ich mich sogar mit einschliessen).
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    15 Oktober 2007
    #9
    Jain ....

    Vor allen Dingen sind die rechtlichen Aspekte nicht zu verachten. Das geht zwar auch anders zu regeln, aber es ist "einfacher", da es dann quasi per Gesetz geregelt wird.

    Aber aus rein emotionalen Gründen würde ich nicht heiraten.

    Ich brauche keine Symbole, um zu wissen, dass ich meine Partnerin liebe (oder auch nicht). Und der Gesellschaftsdruck geht mir auch am ***** vorbei.

    Aber wenn es meine Freundin UNBEDINGT wollte ... *schulterzuck* :ratlos:
    Vielleicht habe ich auch nur zu viele Scheidungen erlebt .... und weiß (für mich persönlich), was das eigentlich für ein dünnes Eis ist.
     
  • Schmusekatze05
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    15 Oktober 2007
    #10
    Ich finde, dass für heiraten spricht, dass man einfach noch enger zusammenwächst durch die Ehe. Für uns stand es von Anfang an fest, dass wir irgendwann heiraten, völlig losgelöst von den materiellen Vorteilen, einfach, weil wir dann richtig, auch vor dem Gesetz, zusammengehören.

    Und, ich genieße es jetzt von "meinem Mann" zu reden und dadurch jeden wissen zu lassen, er hat mich geheiratet und er steht fest zu mir.
     
  • User 38494
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    15 Oktober 2007
    #11
    naja, bei uns war einzig und allein der finanzielle aspekt ausschlaggebend und wir waren uns eigentlich einig nie zu heiraten.
    obwohl ich glaube das meine frau im laufe der jahre doch ihre meinung geändert hat, denn sonst hätte sie mich wohl nicht gefragt. :grin:
    für mich war aber auf jeden fall der finanzielle aspekt ausschlaggebend, denn ich brauch eigentlich kein blatt papier ... also ein stammbuch, was im schrank liegt, um zu wissen, das wir zusammen gehören.
     
  • waschbär2
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    15 Oktober 2007
    #12
    Und würde er nicht fest zu dir stehen, wenn ihr nicht verheiratet wärt ? :engel:

    *gehässig bin*
    Frauen möchten Männer in Ketten legen. Männer lassen sich in Ketten legen. Genetisches Programm.
    *aus*

    :zwinker:
     
  • Ginny
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    15 Oktober 2007
    #13
    Also, ich sehe keinen gravierenden Unterschied zu einer unverheirateten Beziehung, ich selber habs nicht unbedingt vor. Die rechtlichen Vorteile sind natürlich gut und auch wenn man sich scheiden lassen kann, geht man mit einer Ehe auch ein gewisses Risiko ein - eine Trennung ist da noch einmal etwas komplizierter als bei einer normalen Beziehung und dieses "Wagnis" optimistisch einzugehen sehen viele als "Ausdruck der Liebe". Und man wird von der Gesellschaft oft ernster genommen. Viele fühlen sich besser und enger an den Partner gebunden, wenn sie "mein Mann" sagen als "mein Freund" oder mein "Partner" (wobei ich "Lebensgefährte" irgendwie schöner finde, das klingt ja auch sehr eng). Naja, und wenn Kinder ins Spiel kommen, ist es vielen auch lieber.
     
  • Schmusekatze05
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    15 Oktober 2007
    #14
    Das Gefühl ist ein anderes wenn man sagt "mein Freund" oder "mein Lebensgefährte". ich persönlich finde nicht, dass man daraus ableiten kann, dass der Partner vorhat auf immer fest zu einem zu stehen. Ich bin da sehr traditionell; ein Zusammenleben auf Dauer ohne Trauschein käme für mich nicht in Frage; ein Mann der das will wäre schon mal nicht der richtige Partner für mich. Ich denke auch, dass man bei Problemen leichter auseinander läuft, wenn man nicht verheiratet ist, als wenn man verheiratet ist. Ich denke, dann versucht man eher das wieder ins Lot zu bringen.
     
  • milchfee
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    15 Oktober 2007
    #15
    Da können mir noch so viele die Ohren voll labern mit "Heirat ist überflüssig, man kann auch ohne Trauschein glücklich sein" für mich gehört der ewige Bund dazu, ich möchte gerne Heiraten und lege grossen Wert darauf.
    Es geht dabei um den psychologischen Effekt. Ich möchte gerne wissen können, das ist mein Mann, ihm habe ich etwas geschworen und ich stehe öffentlich zu ihm, man weiss, wir gehören zusammen.
     
  • waschbär2
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    15 Oktober 2007
    #16
    Du solltest dir die Frage stellen, warum das so ist.
    Das ist nämlich nichts anderes, als der gesellschaftliche Druck und nicht die Veränderung von persönlichen Eigenschaften.
     
  • User 38494
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    15 Oktober 2007
    #17
    das ist bei uns auch nicht anders mit infos etc.
    deswegen hatte ich vor unserer heirat immer eine generalvollmacht im portemoneise, um bankgeschäfte und sonstwas erledigen zu können, oder im falle eines falles meine lebensgefährtin sehen zu können.
    rein rechtlich ist das zwar so, das man im krankenhaus keine auskunft bekommt, aber soooo eng sehen die das nun auch wieder nicht.
     
  • User 37900
    User 37900 (34)
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    15 Oktober 2007
    #18
    Es hat nichts mit gesellschaftlichem Druck zu tun, wenn man sich das einfach für sich selbst und von Herzen wünscht.

    Dann kann ich genauso gut sagen, daß die früher mal genannte "wilde Ehe" dem gesellschaftlichen Druck unterliegt, weil einem heutzutage jeder weismachen will, daß eine Ehe überflüssig ist
     
  • Schmusekatze05
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    15 Oktober 2007
    #19
    Ich finde nicht, dass das was mit gesellschaftlichem Druck zu tun hat. Mir ist nämlich grundsätzlich egal, was Leute über mich denken. Zu meinen Wertvorstellungen gehört einfach, dass man nicht ewig ohne Trauschein zusammenlebt. Für mich ganz persönlich ist das dann keine richtige Beziehung. Für mich ist zusammenleben ohne Trauschein schon eine Beziehung mit dem Gedanken: Wir laufen eh wieder auseinander, früher oder später. Heiraten bedeutet für mich, man bleibt zusammen, bis an sein Lebensende, und übersteht jede Art von Schwierigkeit gemeinsam, auch wenn es sehr schwierig werden sollte im Leben.
     
  • flip1977
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    15 Oktober 2007
    #20
    Off-Topic:
    Die Ehe steht unter besonderen Schutz, dass ist dann auch nicht ganz uninteressant wenn man eine Familie gründen will. Die Ehe ist auch eine Art Versorgungsgemeinschaft.

    Wenn man lange zusammen ist und sich der Sache wirklich sicher ist dann kann man es ja auch wagen, seine Bindung zu manifestieren, daran kann ich nichts verkehrtes sehen.
     

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