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warum hilfst du NICHT?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Stinkesocke, 29 Januar 2010.

  1. Stinkesocke
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    wie steht es um deine hilfsbereitschaft und von welchen faktoren wird sie beeinflusst?

    politisch korrekt wäre natürlich, jemandem, der hilfe braucht, zu helfen. trotzdem sieht der alltag manchmal anders aus.

    manchmal sind auch die hilfsbedürftigen selbst schuld, wenn sie keine hilfe bekommen. weil sie nicht höflich fragen, weil sie ranzig aussehen, weil man berührungsängste hat, ...

    andererseits ist dieses beispiel hier nicht das erste, wo ich mich schlicht für andere menschen fremdschäme. da wird die hilfsbereitschaft so weit ausgenutzt, dass sich eine rollstuhlfahrerin von jemandem durch die halbe stadt schieben und sogar noch fast den hintern abputzen lässt.

    also:

    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen?
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?
    ...

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    ...

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?

    danke!
     
    #1
    Stinkesocke, 29 Januar 2010
  2. wellenreiten
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    nicht angegeben
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?ich schätze, ich bekomme das wohl meistens bewusst gar nicht mit, jedenfalls kann ich mich jetzt spontan an keine situation erinnern, wo mir das aufgefallen wäre...

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    ja, wenn ich das körperlich kann. und mir keine sorgen machen muss, dass ich mir vielleicht irgendwelche krankheiten holen könnte oder so.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen?
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?
    ...
    wie gesagt, solange mir das körperlich möglich ist. ich kann z.b. nicht viel heben, bei der wasserkiste würde ich also wohl passen.

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    ...

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?

    bei dem ranzigen obdachlosen hätte ich in der tat arge probleme, vermutlich würde ich da nicht helfen.

    was ich traurig finde, wenn die person dann total unfreundlich wirkt, oder nicht danke sagen kann. es sind manchmal so kleinigkeiten, da fällt älteren leuten ihr geld runter und man hebt es auf, hält die tür auf oder so und dann kommt einfach nichts.
     
    #2
    wellenreiten, 29 Januar 2010
  3. Chérie
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    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht? Wenn ich es tatsächlich sehe (ich gehe nicht besonders aufmerksam durch den Tag, ehrlich gesagt) dann ja.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst? Prinzipiell ja. Kommt natürlich auf den Ton an "Ey, mach' ma!" kommt da nicht so gut an.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist? Nein. Da würde ich lieber gleich den Arzt rufen. Nicht, dass sie sich was getan hat und ich ihr durch meine Hilfe noch mehr wehtue.
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen? Ja.
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen? Kommt auf den Bordstein an. Sonst würde ich jemanden ansprechen, der stärker erscheint.
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen? Prinzipiell ja.
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen? Nein.

    Bei diesen Fragen kommt es auch auf die körperliche Verfassung an. Ich halbe Portion kann einfach manche Dinge nicht machen. Deshalb werde ich auch nicht wirklich häufig angesprochen. Müttern ihren Kinderwagen aus dem Zug heben kriege ich aber noch hin.
    ...

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa? NEIN.
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen? Vermutlich ja. Aber ein "eher" schließt ja die andere Hilfe nicht aus. Aber mit definitiv weniger Berührungsängsten.
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann? NEIN.


    5) Warum ich helfe? Weil ich das für selbstverständlich erachte.
    Ich helfe aber keinen Müttern mehr von mir aus, wenn die ihren Wagen irgendwohin rein oder raus heben müssen. Da hat mich mal eine derart angegiftet, so nach dem Motto "vergreif dich nicht an meinem Kinderwagen, du kannst das nicht richtig", als ich ihr ohne Aufforderung geholfen habe den Wagen aus dem Zug zu heben.
     
    #3
    Chérie, 29 Januar 2010
  4. User 72148
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    Ich wäre gerne noch hilfsbereiter als ich es bin. Vermutlich hängt vieles einfach von meiner Tagesform ab.


    Das kommt eben drauf an. Manchmal einfach auf meine Tagesform. Natürlich aber auch, wobei derjenige Hilfe braucht und wie die Umstände sind. Wie sehr ich mich selbst damit in Gefahr bringen würde. Ich muss leider gestehen, dass ich in Gefahrensituationen nicht immer die mutigste bin.

    Prinzipiell ja.

    Ja, natürlich.
    Ja, das mach ich regelmäßig. Hier in Marburg gibt es eine große Blindenschule und ich habe auch einige blinde Kommilitonen. Mit einem davon gehe ich jeden Mittwoch essen und wenn er Hilfe braucht helfe ich natürlich.
    Ja, sicher.
    Eher nicht. Ich bin erstens nicht mehr die stärkste und zweitens ist das ja auch keine wirkliche Notsituation. Die Hilfsbedürftigkeit sehe ich immer nicht so, wenn es sich um Dinge handelt, die sich derjenige ausgesucht hat.
    Nein. Schlicht, weil ich es körperlich nicht könnte.


    Das ist egal. Grundsätzlich achte ich bei älteren Menschen eher darauf, ob sie Hilfe brauchen. Stehe in Bus und Bahn auf um älteren den Platz anzubieten und so.
    Gepflegten Leuten auf jeden Fall mehr. Ich versuche immer ungepflegten Leuten aus dem Weg zu gehen.
    Solange er trotzdem gepflegt ist macht mir das nichts.

    Ich helfe, weil ich freundlich sein möchte und weil ich mir auch wünschen würde, dass mir jemand hilft.
    Nicht helfe ich, weil ich das Risiko für mich selbst für zu groß oder die Hilsbedürftigkeit für zu klein halte. Oder weil ich einfach einen schlechten Tag habe und mit Scheuklappen durch die Straßen laufe.
     
    #4
    User 72148, 29 Januar 2010
  5. User 75021
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    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?
    Ich frage erstmal ob derjenige Hilfe braucht und helfe dann
    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    natürlich
    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist? ja
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen? ja
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen? ja
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen? ja
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen? ja
    ...

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    ...nicht jedem, derjenige der Hilfe braucht bekommt sie auch-voraussgesetzt er/sie benötigt wirklich Hilfe und nutzt das nicht regelm. aus. Das aussehen, Alter spielt dabei überhaupt keine Rolle

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Andere sagen "Berufskrankheit" aber das ist nicht so. Ich bin einfach sehr hilfsbereit und mache es auch gerne-man bekommt soviel dankbarkeit zurück, das ist mehr Wert als alles andere.
    Seitdem ich in der Altenpflege bin, merke ich aber das ich noch aufmerksamer durch die Strassen laufe-also vielleicht doch Berufskrankheit??*gg*
     
    #5
    User 75021, 29 Januar 2010
  6. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht? Ich frage zumindest mal, ob ich helfen kann. Direkt anpacken fände ich in vielen Situationen ein bisschen unhöflich und nicht immer ist klar erkennbar, was eigentlich Sache ist.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst? Ja.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit? Dort, wo es für mich als Privatperson gefährlich wird, egal ob es um Tätlichkeiten, Infektionsgefahr oder sonstwas geht. Denkbar wäre auch, dass ich wirklich richtig in Eile bin und die Hilfe nicht besonders dringlich ist bzw auch von jedem anderen Passanten geleistet werden kann. Da würde ich mich dann freundlich an einen anderen Anwesenden wenden und ihn bitte, meinen Part zu übernehmen. Ist aber so noch nicht vorgekommen.

    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist? Selbstverständlich. Dem Opa auch. Und wenn ich es alleine nicht schaffe ohne mir nen Bruch zu heben, dann hau ich jemanden an, dass er bitteschön mitanpackt.
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen? Auch das, klar.
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen? Klar. Und wenn er 150 Kilo wiegt, s.o. die Oma.
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen? Ja.
    Off-Topic:
    Ich war mal heilfroh, dass mir jemand geholfen hat, den Kinderwagen in die Bahn zu hieven. Der war eigentlich zu breit und wir mussten ihn quer und schräg über den Handlauf heben und schauen, dass meine damals drei Wochen alte Tochter nicht rausplumpst. Geholfen hat mir ein ziemlich klischeemäßiger, goldkettchenbehängter Türke, von dem ich das nie erwartet hätte - um hier mal eine Lanze für diese Spezies zu brechen ;-)

    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen? Grundsätzlich ja. Wobei ich mich erstmal fragen würde, wie der so Autofahren konnte.

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa? Blind ist blind.
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen? Kommt auf die Art der Hilfe an. Mal eben auf helfen, die Bedienung eines Fahrkartenautomaten erklären oder sowas, ist auch bei verranzten Leuten kein Ding. Aber ich hätte natürlich große Hemmungen, einem sehr ungepflegten Menschen eine Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung zu verpassen. Und privat führe ich keine dieser netten Masken mit mir. Da wäre die gepflegte Dame also klar im Vorteil.
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann? Nö, ich glaube nicht, dass das einen Unterschied macht.
    ...

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Das kann ich eigentlich gar nicht erklären. Ich finde, es gehört sich einfach. Wenn ich bemerke, dass jemand Hilfe braucht und ich helfen kann, dann stellt sich die Frage doch gar nicht. Vermutlich hätte ich auch gewaltig den Job verfehlt, wenn ich nicht auch privat zu helfen bereit wäre.
     
    #6
    Miss_Marple, 29 Januar 2010
  7. User 46728
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    vergeben und glücklich
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht? Wenn ich es bemerke, dann ja.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst? Grundsätzlich ja.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist? Sicher
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen? Ja
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen? Ja
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen? Ja
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen? Naja.. Wenn ich Zeit habe.
    ...

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa? Kein Unterschied
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen? Ja
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann? Kein Unterschied
    ...

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst? Es gehört für mich dazu.

    danke![/QUOTE]
     
    #7
    User 46728, 29 Januar 2010
  8. Levana
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    Single
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?
    Schon, wenn ich mich nicht selbst in Gefahr bringe. Letzten hab ich n Auto weggeschoben, stand mitten auf der Fahrbahn, hab erhlich gesagt, gar nicht überlegt, ob ich stark genug wäre, sondern habs einfach gemacht.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    Auf jeden Fall. Solange es nicht eine HIlfe ist, die jemanden schadet (auch mir nicht)

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    Ja, gut. HInlaufen, schauen, ob sie ok, dann den Arzt rufen

    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    Keine AHnung, die meisten kriegens selber hin, ich würde nicht von mir aus helfen. Und beobachten, ob er nun Hilfe braucht oder nicht, das würde ich auch nicht machen.

    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen?
    Wenn er nicht hochkommt, ja.

    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    Auch

    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?
    Ja, würde ich auch machen.

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    Ja, allen beiden

    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    Puh, ehrlich gesagt, ja...

    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?.
    Was ist schon entstellt, vielleicht würde ich der hübschen Frau net helfen :smile:..

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Ich helfe immer, wo ich nur kann. Ob ich Autos wegschieben muss, oder eine Oma festhalte, die in der Bahn ihr Gleichgewicht nicht halten kann, Kinderwagen tragen helfen usw.
    Ich bin der Meinung, dass jeder irgendwann Hilfe braucht. Ob ich es selber bin oder meine Familie oder Freunde. Ich möchte nicht, dass meine Liebsten ohne HIlfe dastehen, deswegen gebe ich mein Bestes und hoffe auf gegenseitige Hilfe ... :smile:
     
    #8
    Levana, 29 Januar 2010
  9. User 40590
    User 40590 (37)
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    Wenn ich helfen muss, helfe ich ...
    Ich bin leider manchmal viel zu hilfsbereit, so das es schon öfter ausgenutzt wurde. Mittlerweile hab ich das zwar besser im Griff, aber es fällt doch ab und an noch auf.
     
    #9
    User 40590, 29 Januar 2010
  10. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?

    In der Regel ja. Wenn ich aber sehe, dass jemand schon auf dem Weg ist, derjenigen Person zu helfen, dann helfe ich nicht. Denn ich mag es nicht, wenn man zu viel Rummel macht.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?

    Ja, das sowieso. Außer es ist eine Bitte um ne Geldspende (ich spende einem Obdachlosen nie Geld) oder das ich was Schweres tragen soll.


    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    :jaa:
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    :jaa: Wobei ich hier aber glaube, dass der Blinde das nicht haben wollen würde. Er lernt sowas ja und ich denke, dass er dann keine Hilfe braucht. :hmm:

    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen?
    Wenn er mich drum bittet - ja. Aus Eigeninitiative - nein! Auch aus dem Grunde, dass ich glaube, dass er das kann.

    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    :jaa: (Erst vorgestern gemacht ^^)

    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?

    :hmm: Ich GLAUBE ja! ^^
    ...

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    ...

    Puh, schwierig zu sagen. Ich versuche immer, jeden Menschen als gleich zu betrachten. Leider neige ich dazu, aufgetakelte Tussis/Typen weniger zu helfen, einfach weil ich solche Menschen nicht mag! Obdachlose: Es kommt drauf an wie sie sind. Sind sie zugedröhnt, eklig, stinkig etc. dann helfe ich nicht.


    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?

    Wenn ich nicht helfe, dann weil ich entweder unter Zeitdruck bin, oder aus oben genannten Punkten (unter Pkt. 4), oder einfach, weil ich es nicht kann (extrem schwere Sachen tragen)...

    danke!
     
    #10
    Drachengirlie, 29 Januar 2010
  11. honi soit qui mal y pense
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    nicht angegeben
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?
    Kommt auf die benötigte Hilfe drauf an. Die Frage ist mir zu unspezifisch, da meine Hilfsbereitschaft und der Umfang dieser von verschiedenen Faktoren abhängt.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    Eher als bei 1), denn dann kann ich davon ausgehen, dass die Hilfe tatsächlich benötigt wird.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist? Ja.
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen? Nein. Blinde Menschen sind außerordentlich selbstständig, haben ggf. einen Hund dabei und diejenigen, die sich auf den Straßen alleine bewegen, möchten keine Hilfe (wurde mir gesagt). Bline Menschen merken sehr gut, ob jemand neben ihnen steht. Werde ich angesprochen, dann helfe ich gerne.
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen? Wie bei b), jedoch: wenn ich sehe, dass er es alleine nicht schafft, dann schon.
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen? Ja.
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen? Ich würde ihn zunächst fragen, ob er Hilfe benötigt und wie er es denn bis 20 m vor die Haustüre geschafft hat.
    ...

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa? Eher dem älteren Menschen, da meist der Bewegungsapparat zusätzlich eingeschränkt ist.
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen? Ja.
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann? Die Hemmschwelle wäre eine geringere, würde aber beiden helfen.
    ...

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst? Weil Hilfsbereitschaft elementar zur Mitmenschlichkeit gehört, wir eine Gesellschaft sind und wer sagt mir, dass ich nicht mal Hilfe benötige bzw. ich nicht mal dankbar wäre, wenn nicht jeder nur zusehen oder wegschauen würde, sondern anpackt, sprich hilft?
     
    #11
    honi soit qui mal y pense, 29 Januar 2010
  12. User 53338
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    offene Beziehung
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?

    Doch, klar.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?

    Ja, es sei denn ich kann aus irgendwelchen Gründen nicht, zB wenn es für mich körperlich nicht möglich wäre oder so.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    Ja
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    Das kommt darauf an - ich habe mit Blinden gearbeitet und man tut ihnen damit eigentlich keinen Gefallen - erstmal schauen ob es vielleicht O&M ist.
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    Alleine? Ne, würde ich nicht schaffen, aber meine Hilfe anbieten, klar.
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?
    ...
    Wieso nicht? Ja - auch wenn ich das nicht so als realistisch sehen würde :grin:
    4) würdest du jedem helfen?
    Nein.

    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    s.o.
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    Das kann ich nicht sagen, ich war noch nicht in der Positionen, aber ich denke das ich bei einem Obdachlosen keinen Unterschied machen würde, wenn es sich um eine Notsituation handeln würde
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    Nein.
    ...

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Weil ich auch möchte, dass Menschen mir helfen, wenn ich mal in Not bin oder sonst Hilfe benötige.
     
    #12
    User 53338, 29 Januar 2010
  13. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?
    Das kommt drauf an... Wenn ich es sehr eilig habe, helfe ich nur in wirkliche Notfällen, wenn Hilfe absolut notwendig ist (also z.B. medizinischer Notfall).
    Wenn ich es nicht so eilig habe, helfe ich immer, wenn ich sehe, dass Hilfe gebraucht wird und es keinen anderen Grund gibt, der mich davon abhält, zu helfen.

    Gründe dagegen wären:
    - Angst davor, mich selbst durch meine Hilfe zu gefährden
    - Ekel (ich würde z.B. Niemanden anfassen, der sich in besoffenem Zustand vollgekotzt hat)

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    Siehe 1)

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    Ja, sofern ich es von der Kraft her kann. (Wenn sie kein Leichtgewicht ist und da hängt wie ein nasser Sack, reicht meine Kraft einfach nicht aus... ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie schwer es ist, jemandem aufzuhelfen, der extrem schwach ist und nicht mithelfen kann)
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen? Ja.
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen? Ja.
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen? Ja.
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen? Ja.

    Ich habe z.B. auch schon meinem alten Nachbarn (deutlich über 80 Jahre alt und nicht mehr sonderlich fit) angeboten, seine Einkäufe ins Haus zu tragen, da ich sehe, wie er sich damit abmüht. - Aber bisher hat er meine Hilfe immer abgelehnt, weil er es ja selbst noch kann.

    Diesem Mann habe ich aber auch schon quasi das Leben gerettet, als er zusammengebrochen ist und völlig hilflos war.

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    Beiden
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen? konnt drauf an, wie ranzig... irgendwann wird es einfach ekelhaft und irgendwann habe ich Bedenken bezüglich meiner Gesundheit.
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    ...
    Beiden.

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Ich helfe, wo ich kann, weil ich hoffe, dass mir selbst auch geholfen wird, wenn ich mal Hilfe brauchen sollte.
     
    #13
    User 44981, 29 Januar 2010
  14. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
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    Single
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht? meistens

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst? ja, fast immer

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.B. wenn fremde/betrunkene Kerle sich prügeln, würde ich nicht eingreifen. Ansonsten helfe ich bei allen hier aufgeführten Fällen

    4) würdest du jedem helfen?
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa? beiden
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen? beiden
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann? beiden

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst? weiß nicht, ich würde mir schäbig vorkommen, nicht zu helfen
     
    #14
    ProxySurfer, 29 Januar 2010
  15. User 32843
    User 32843 (29)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?
    Ich biete es zumindest an. Bisher haben die Leute die hilfsbedürftig aussahen aber meist abgelehnt.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    Dann würde ich aller Wahrscheinlichkeit nach helfen.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    z.b.:
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    Ja, würde ich tun.
    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    Ja.
    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen?
    Ja.
    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    Ja, wenn es keinen Lift o.ä. in der Nähe hat. Ich kann nicht besonders gut heben...
    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?
    Ja, wenn sie nicht zu schwer ist.
    ...
    Allgemein würde ich helfen wenn ich dazu in der Lage bin und es auf öffentlichem Grund geschieht. Ich würde wohl niemandem Wasserkisten in die Wohnung tragen, o.ä., da bin ich zu misstrauisch. Ich helfe auch nicht mit Geld aus.

    4) würdest du jedem helfen?
    z.b.:
    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    ...
    Ich glaube ich hätte in der Tat Mühe damit einer stinkenden oder unangenehm aussehenden Person zu helfen, schlicht weil viele dieser Hilfstaten Körperkontakt einfordern, und ich relativ pingelig damit bin wer mich anfassen darf.

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Bestimmten bekannten Obdachlosen würde ich nicht helfen, weil ich schon so viel negatives über sie gehört habe / selbst erlebt habe. Da bleibe ich lieber auf Abstand.
    Allgemein würde ich aber helfen, weil ich selbst froh bin wenn mir geholfen wird, wenn ich etwas nicht kann.
     
    #15
    User 32843, 29 Januar 2010
  16. Dunja
    Dunja (23)
    Öfters im Forum
    133
    53
    35
    vergeben und glücklich
    Hey, das ist ein gutes Thema.

    Also ich helfe sehr gerne, freue mich auch immer wenn ich jemandem helfen kann, das macht mich richtig glücklich. :smile: Die meisten Sachen die du aufgezählt hast hab ich auch schon gemacht. Hab schon mehreren gestürzten Omas auf die Beine geholfen. Einmal hab ich sogar noch mit dem Handy einen Krankenwagen und dann ihren Sohn angerufen, weil die Oma nicht mehr auftreten konnte. Rollstuhlfahrern hab ich auch schon öfter geholfen und Müttern mit Kinderwagen auch, meistens kommen dann aber schon immer Männer zur Hilfe, die mit anfassen. Einem Obdachlosen hab ich noch nie geholfen, würde ich aber auch machen, selbst wenn der total verdreckt ist. Entweder würde ich dann Körperkontakt so gut wie es geht vermeiden oder noch jemand anders bitten mir zu helfen. Manches schaff ich auch nicht, weil ich ziemlich klein bin und nicht so viel Kraft hab, da spreche ich dann noch andere Leute an zu helfen.

    Einmal hat so ein Opa seine Einkaufstüten vor der Haustür fallen gelassen. Dem hab ich die Tüten wieder eingeräumt und er bat mich sie ihm in die Wohnung zu tragen. Ich hätte es zwar schon tragen können, aber irgendwie kam mir die Situation komisch vor und ich wollte nicht mit dem in seine Wohnung gehen, man weiss ja nie. Da hab ich dann einen Mann angesprochen, ob er ihm die Tüten eben hochtragen könnte, weil ichs nicht schaffen würde. Ich würde niemanden einfach stehenlassen, wenn er mich um Hilfe bittet. Irgendwas kann man immer tun, zumindest andere Passanten zur Hilfe holen oder so. Versuche dann auch immer dem Hilfsbedürftigen das Gefühl zu geben, dass es mir überhaupt nichts ausmacht und dass ich es gern tue, den meisten ist das ja eh schon ziemlich unangenehm Fremde um Hilfe zu bitten und dann entschuldigen sie sich 100 Mal für die Umstände usw. Die einzigen denen ich nicht helfe sind Leute, die total unhöflich sind und das alles so als selbstverständlich vorraussetzen, dass sie es nicht mal für nötig halten mich vernünftig anzusprechen. Das ignorier ich dann oder geh einfach weiter.

    Manchmal gibt es so Situationen wo ich dann überlege wie ich reagieren soll. Manche Leute trauen sich nicht von allein zu fragen, obwohl sie offenichtlich Hilfe brauchen. Manche wollen es aber auch einfach allein probieren und wollen gar keine Hilfe. Da überleg ich dann immer dreimal, ob ich jetzt von alleine auf denjenigen zugehen sollte oder lieber abwarte. Man möchte ja auch einen Rollifahrer nicht wie ein kleines Kind behandeln und ihn damit vielleicht kränken. Aber einfach vorbeigehen und so tun als würde man nix bemerken möchte man dann auch nicht.

    Passt vielleicht ganz gut zu dem Thema:

    Wir hatten in der Schule mal so ein Projekt wo es um Behinderungen ging. Einen Tag ging es um das Thema Behinderung im Alltag. Da kam eine Frau von so einer Organisation und hat Rollis mitgebracht. Wir haben dann in 3er-Gruppen je einen Rolli bekommen und sollten damit unsere Erfahrungen in der Stadt sammeln, also wie man als Rollifahrer im Alltag zurechtkommt, welche Schwierigkeiten es gibt, wie man sich selbst fühlt, wie andere Menschen reagieren und ob sie helfen. Wir haben dann alles mögliche damit gemacht, sind Bus gefahren, haben versucht im Restaurant auf eine Toilette zu kommen, in Kaufhäusern die oberen Etagen zu erklimmen, breite Straßen zu überqueren usw. War echt eine super interessante Erfahrung. Man hat zwar immer im Hinterkopf, dass man ja jederzeit auch aufstehen könnte, aber so die Perspektive eines Rollifahrers einzunehmen mit allen Hindernissen die es so gibt, das ist schon ein komisches Gefühl. Manche Dinge gehen echt nicht ohne Hilfe oder man braucht wirklich sehr viel Übung, viele Hindernisse lassen sich alleine kaum überwinden. Und man überlegt immer schon vorher, welche Schwierigkeiten es dabei geben könnte und ob man es wirklich schafft. Es gab echt sehr viele Leute die super lieb und aufmerksam waren. Als ich mit dem Rolli in die Kirche gefahren bin hat mich der Pfarrer direkt gesegnet :grin: und als ich eine Kerze anzünden wollte und kam da nicht ran standen sofort drei Frauen um mich herum und haben mir geholfen. Dann wollt ich mir ein Eis kaufen und die Verkäuferin hat mich überhaupt nicht gesehen, weil ich sitzend im Rolli nicht über den Tresen kam. Mir wars aber auch zu peinlich da irgendwie zu rufen oder so. Da war dann auch sofort ein Passant da und hat die Verkäuferin darauf aufmerksam gemacht, dass ich da im Rolli stehe. Und die ist dann sogar noch aus ihrem Laden gekommen und hat mir das Eis gebracht. Die meisten Passanten waren auch bereit mich den Bordstein hochzuziehen oder mir ein Buch aus dem Regal zu geben wo ich nicht dran kam usw.

    So viel zu meinen Erfahrungen auf beiden Seiten. :smile:
     
    #16
    Dunja, 30 Januar 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  17. capricorn84
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    Ich halte zb immer älteren Leuten die Türe auf wenn ich weiß die Türe ist sehr schwer zu öffnen oder wenn ich sehe die alte Dame ist etwas schwach. Ich halte Frauen mit Kinderwägen die Türe in Geschäften auf. Da muss mich auch keiner drum bitten.

    Sonst hat mich noch keiner um Hilfe gebeten, Blinde hab ich hier in unserer Stadt noch nie gesehen und Rolli-Fahrer auch nicht.
     
    #17
    capricorn84, 30 Januar 2010
  18. Fuchs
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    1) hilfst du, wenn du siehst, dass jemand hilfe braucht?
    Ich biete zumindest meine Hilfe an, wenn ich sehe, dass jemand in einer Notlage ist.

    2) hilfst du, wenn du angesprochen und um hilfe gebeten wirst?
    Sofern mir das möglich ist? Im allgemeinen schätze ich mich - trotz gewisser Scheuheit - schon als hilfsbereit ein.

    3) wo sind die grenzen deiner hilfsbereitschaft? wann geht es zu weit?
    a) würdest du einer oma auf die beine helfen, wenn sie gestürzt ist?
    Die arme Oma... :frown: Natürlich helfe ich! :smile:

    b) würdest du einen blinden über die straße bringen?
    Nein - es sei denn, er fragt mich.

    c) würdest du einem rollstuhlfahrer den bordstein hoch helfen?
    Wenn er mich darum bittet? Sollte ich allerdings sehen, dass er schier dran verzweifelt, siegt mein Mitleid und ich biete meine Hilfe an.

    d) würdest du einer mutter den kinderwagen die treppen hochtragen?
    Uhh... ich bin kein Lasttier. Welches Stockwerk? :ashamed:

    e) würdest du einem typen mit gipsbein eine wasserkiste aus dem kofferraum 20 meter vor die haustür tragen?
    Wenn ich ein Gipsbein hätte, würde ich mir keine Kiste voll mit Wasser kaufen, wenn ich sie nicht transportieren kann. Was soll das?

    4) würdest du jedem helfen?

    a) dem blinden jugendlichen eher als dem blinden opa?
    Macht für mich keinen Unterschied.

    b) einer gepflegten frau eher als einer ranzigen obdachlosen?
    Ich muss gestehen, bei dem Obdachlosen hätte ich mehr "Bedenken"

    c) einer hübschen frau eher als einem entstellten mann?
    Ich reiss mir jetzt kein Bein aus, nur um einer hübschen Frau zu helfen. Würde in diesem Fall wohl nicht so stark differenzieren, denke ich. Aber so eine Entstellung wirkt sich natürlich unbewusst zunächst aufs Sympathieverhältnis aus. Ich kanns so nicht wirklich beurteilen, inwieweit mich das beeinflussen würde.

    5) was sind die gründe, warum du hilfst oder warum du vielleicht (gar) nicht (mehr) hilfst?
    Ich erwarte in einer Notsituation auch Hilfe von meinen Mitmenschen. Ergo fühle ich mich moralisch dazu verpflichtet, in dem Maß zu helfen, wie ich auch Hilfe in Anspruch nehmen möchte.

    danke!
    Für dich immer... :tongue:


    Kleine Anektdote noch: Vor ein paar Tage habe ich jemanden auf der Straße Geld für ein Fahrticket gegeben, der in einer misslichen Lage war. Er war vollkommen überrascht, dass ich dazu einfach so bereit war, was widerrum mich zum Nachdenken gebracht hat. Mich würde interessieren, wie die Hilfsbereitschaft bei solchen Dingen aussieht? Eventuell mache ich dazu mal einen separaten Thread auf...
     
    #18
    Fuchs, 30 Januar 2010
  19. Chérie
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    Hier ist das einfach eine Bettelmasche. "Oh mir fehlen noch 80Cent für die Fahrkarte nach daundda...." Und die fehlen den Leuten dann komischerweise jeden Tag :rolleyes:
     
    #19
    Chérie, 30 Januar 2010
  20. User 29904
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    #20
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 30 Januar 2010

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