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Warum kosten alle Bücher gleich viel? Leben wir nicht in einer freien Martkwirtschaft

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von NetterKerl :), 13 September 2007.

  1. NetterKerl :)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Warum kosten alle Bücher gleich viel? Leben wir nicht in einer freien Martkwirtschaft?
     
    #1
    NetterKerl :), 13 September 2007
  2. User 64931
    User 64931 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    81
    Verheiratet
    Bücher sind preisgebunden, d.h. der Verlag gibt vor, wieviel das Buch kostet. Da Bücher als Kulturgut gelten will man da mit der Preisbindung dafür sorgen, dass das weiterhin so bleibt.
    Aber wenns du es genau wissen willst:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung
     
    #2
    User 64931, 13 September 2007
  3. papa
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Weil es eine Buchpreisbindung gibt:zwinker:



    Hat auch insofern seinen Sinn, weil sonst nur massentaugliche Bücher veröffentlicht würden.

    Stell Dir vor, Du kämst in einen Buchhandel, und es gäbe nur Bücher vom Niveau einer Mittags-Talkshow auf Proll7 ...
     
    #3
    papa, 13 September 2007
  4. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    weil die eu beschlossen hat "books are differet"

    und weil man am beispiel england sieht das wenn die buchpreisbindung fällt nur noch monopolisten den markt beherrschen und die damit die meinungsbildung und die bildung im allgemeinen.

    wenn du den freien markt für bücher produzierst wirst du nur noch die bücher haben die den monopolisten gefallen. jedes buch das ein wenig kritischer ist würde sofort verbannt werden.
     
    #4
    Reliant, 13 September 2007
  5. Wowbagger
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Übrigens, nein wir leben nicht in einer freien Marktwirtschaft.
     
    #5
    Wowbagger, 13 September 2007
  6. glashaus
    Gast
    0
    Im Übrigen kosten ja auch nicht alle Bücher gleich viel, sondern das gleiche Buch hat überall den gleichen Preis. Kleiner, aber feiner Unterschied.
     
    #6
    glashaus, 13 September 2007
  7. papa
    Verbringt hier viel Zeit
    85
    91
    0
    Verheiratet
    jetzt kommen aber die Erbsenzähler aus ihren Löchern ...:grin: :tongue:
     
    #7
    papa, 13 September 2007
  8. glashaus
    Gast
    0
    Finde ich aber einen wichtigen Unterschied. Bin mir halt nicht sicher ob der TS nur mit der falschen Wortwahl das ausgedrückt hat, was die anderen hier beantwortet haben *schulternzuck*
     
    #8
    glashaus, 13 September 2007
  9. Straight
    Straight (27)
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    Single
    wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft nicht in einer freien ;-)
     
    #9
    Straight, 13 September 2007
  10. papa
    Verbringt hier viel Zeit
    85
    91
    0
    Verheiratet
    nö. wo?
     
    #10
    papa, 13 September 2007
  11. glashaus
    Gast
    0
    Threadtitel?!

    Wäre ja auch nicht verwerflich, es ist ja schon so, dass Bücher in einer jeweils recht ähnlichen Preisklasse liegen. TB z.B. 8,90 oder 10,00...usw.
     
    #11
    glashaus, 13 September 2007
  12. papa
    Verbringt hier viel Zeit
    85
    91
    0
    Verheiratet
    ok - der Titel. Aber geantwortet haben alle in dem Sinne von "das gleiche Buch hat überall den gleichen Preis"

    (mein Post war auch scherzhaft gemeint, ich bin ja selbst so ein klugscheißerli ...:zwinker: )
     
    #12
    papa, 13 September 2007
  13. Zufällig generierter Name
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    nicht angegeben
    Angesichts der momentanen Entwicklung steht diese Aussage auf wackeligen Füßen.
     
    #13
    Zufällig generierter Name, 15 September 2007
  14. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
    729
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    0
    nicht angegeben
    Mit demselben (sorry daemlichen Argument) kann man auch eine Brotpreisbindung verargumentieren.

    (Grundnahrungmittel, und es wird ja offensichtlich ausschliesslich minderwertiges Zeugs verkauft, da die Verbraucher zu bloed sind, Qualitaet zu erkennen, und von der Politik vor ihrer eigenen Doofheit beschuetzt werden muessen.)

    Deswegen plaediere ich fuer eine Brotpreisbindung, eine Butterpreisbindung und eine Marmeladenpreisbindung. Die Politiker sollten sich doch um solch essentielle Fragen kuemmern!

    Ups und fuers politisch korrekte Fruehstueck fehlt natuerlich die Eierpreisbindung.

    Wenn ich laenger darueber nachdenke, wird mir sicherlich noch einiges mehr einfallen.

    Willkommen in der sozialistischen Marktwirtschaft!
     
    #14
    whitewolf, 15 September 2007
  15. glashaus
    Gast
    0
    Presse ist doch ein total anderes Gut als Lebensmittel. :ratlos: Schlechter bzw. sorry dämlicher Vergleich :zwinker:

    Die Buchpreisbindung gilt ja nicht nur für Bücher, sondern auch für alle anderen Presseerzeugnisse. Um nu mal einige Stichworte zu nennen: Überallerhältlichkeit der Presse, Kulturgut, Informationsfreiheit usw.
     
    #15
    glashaus, 15 September 2007
  16. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    348
    4.660
    nicht angegeben
    Hat sich halt bewährt das ganze. Im Gegensatz zu einem möglichen unregelmentiertem Markt.
     
    #16
    Schweinebacke, 15 September 2007
  17. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
    729
    101
    0
    nicht angegeben
    Was an dem Vergleich daemlich sein soll, entzieht sich meinem Verstandnis.

    a) Ueberall erhaeltlich sind auch Brot, Butter und Wurst (keine Preisbindung)

    b) Zu Kulturguetern zaehle ich auch Musseen, Theater, Filme in Kinos oder auf DVD, Konzerte und Musik CDs etc. etc. (keine Preisbindung)

    c) Informationsfreiheit: Zeitungen haben auch in den meisten Laendern ohne Buchpreisbindung feste Preise.

    Ansonsten: Die Informationen, die ich ueber das Internet bekomme, sind mit Geld nicht zu bezahlen. (Keine Preisbindung)


    So, was war noch mal genau Dein Einwand?



    @schweinebacke
    Wie definierst Du den Begriff "bewaehrt"?

    Ich wohne in Australien (keine Preisbindung). Kannst Du mir mal erklaeren, was sich da nicht bewaehrt haben soll?
     
    #17
    whitewolf, 16 September 2007
  18. flip1977
    Verbringt hier viel Zeit
    1.422
    123
    3
    Single
    Ein weiterer Vorteil für die Buchpreisbindung ist auch, dass jeder Händler das Buch zum gleichen Preis anbietet, das bedeutet dass kleine Buchhandlungen die nicht zu einer Kette gehören, nicht die Marktbeherrschung durch gewisse Händler befürchten müssen. somit können Buchhandlungen bestehen, die etwas abseits der großen Zentren sind. Das führt zu einer höherwertigen Versorgung Vorort.
    Off-Topic:
    In den meisten Angloamerikanischen Ländern gibt es Geschäfte die man meist nur mit dem Auto erreichen kann, das ist zwar marktwirtschaftlich, aber nicht unbedingt wahre Jakob.
     
    #18
    flip1977, 16 September 2007
  19. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
    729
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    nicht angegeben
    Dass es "Geschaefte" gibt, die man nur mit dem Auto erreichen kann, gilt ja wohl weltweit. Was das mit Buchpreisbindung zu tun hat, ist mit schleierhaft.

    Falls Du Dich verschrieben haben solltest und Buchhandlungen meinst:

    Hier in Brisbane liegt die groesste Buchhandlung "Dymocks" am noerdlichen Ende der Queen Street Mall, der Haupteinkaufsmeile, 5 Minuten von der "Central Station" entfernt.

    Die sind so gross, so etwas habe ich Deutschland noch nicht gesehen. (Moeglicherweise gibts aber in Berlin Vergleichbares -- keine Ahnung)

    Ja, das ist jetzt nur ein Beispiel. Aber solange Du nicht mit fundierten Statistiken und Quellen kommst, halte ich es mit der Mathematik: Ein einziges Gegenbeispiel genuegt, um eine Aussage zu widerlegen.
     
    #19
    whitewolf, 16 September 2007
  20. glashaus
    Gast
    0
    Und ist es auch nötig die Überallerhältlichkeit dieser Waren zu sichern? Denn nichts anderes tut ja letztendlich die Buchpreisbindung.
    Der Vergleich ist insofern schlecht, als dass du Lebensmittel, die ein Großteil der Bevölkerung so oder so nutzt mit Pressegütern vergleichen willst. Brot braucht keine Brotpreisbindung, damit es auch in Dörfern verkauft werden kann. Die Zeitschrift "Der Raubfisch" braucht diese vielleicht aber schon, weil es sich für den Händler sonst nicht rentiert...

    Schöne Ergänzung. Was soll mir das jetzt genau sagen?


    Das ist richtig, aber den weiteren Bestandteil des deutschen Pressewesens (Grossobelieferung etc.) gibt es dort nicht. Was glaubst du weshalb es v.a. in den südeuropäischen Ländern zum Großteil nur der Boulevard durchgesetzt hat?

    Dann nutze das Internet und verzichte auf andere Informationsquellen. Man wird sehen, welche Art der Berichterstattung sich dort durchsetzen wird, da wage ich noch keine Prognose.
     
    #20
    glashaus, 16 September 2007

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