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warum muss ich immer alleine zurecht kommen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Too_stracky, 1 August 2008.

  1. Too_stracky
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hallo,
    in letzter zeit habe ich irgendwie das Gefühl dass ich mich viel zu sehr mit den Problemen meiner Freunde beschäftige und mich dabei fast ''vergesse'' bzw meine eigenen probleme vergesse.
    Ich selbst und auch sozusagen alle meine Freunde bezeichnen mich als eine hilfsbereite freundin und sie kommen auch mit allen arten problemer immer zu mir kommen ( das soll jetzt bitte nicht eingebildet rüber kommen )
    ich weiß nicht recht wie ich das erklären kann aber ich habe manchmal den Eindruck dass ich, wenn ich einmal Kummer hab und mit jemandem reden möchte, dass ich dann niemanden habe.. also klar kann ich über alles mit meiner besten freundin und auch noch anderen vertrauten darüber reden, doch dann habe ich das Gefühl dass das dann doch keinen Sinn habe und meine Probleme eigentlich unwichtig sind. Ich bin auch nicht der Mensch der sich über jedes kleine Problemchen beklagt.
    Wenn ich dann mal mit jemandem über etwas rede dann komt fast nie das dabei raus was ich will.. derjenige versucht mein Problem dann immer mit dem seinigen zu ''toppen''
    Manchmal komme ich mir echt nur vor als wäre ich nur hier um nach meinen Freunden zu schauen,klar mache ich das gern und habe auch kein Problem damit...aber warum muss ich mit meinen immer alleine zurecht kommen?
    Ich bin mir ziemlich sicher dass es größten teils an mir liegt aber ich habe keinen Plan was ich denn do großes falsch mache ???:geknickt:
     
    #1
    Too_stracky, 1 August 2008
  2. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Dann lern Neinsagen. Lehne auch mal ab, Dich um die Sorgen anderer zu kümmern, sei nicht zu sehr "immer für alle da".
    Es ist sehr lieb, dass du gern helfen und zuhören willst - aber es sollte in etwa eine Balance bestehen in einer Freundschaft, was das Geben und Nehmen angeht.
    Lerne auch, Dich selbst wichtig zu nehmen und dazu auch zu stehen.

    Wenn auf Deine Schilderung Deines Problems nur etwas kommt, um Deinen Kummer zu "toppen", dann solltest Du entgegen, dass es heute und im Moment mal um DICH geht und Du gern willst, dass man Dir zuhört und für DICH da ist. Das mal klar einzufordern, wenn der andere das nicht mitbekommt, ist absolut in Ordnung und wohl nötig.

    Hast Du den Freunden, die Dich als hilfsbereit bezeichnen und Dir ihren Kummer schildern, mal wirklich klar gesagt, was Dich stört?

    Es kann auch sein, dass Du auf andere sehr stark wirkst und keiner wirklich "glaubt", dass Du Kummer hast, Hilfe und wen zum Anlehnen brauchst - weil immer Du guten Rat hast und eben "in schwachen Momenten" aushilfst.
     
    #2
    User 20976, 1 August 2008
  3. Too_stracky
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    6
    86
    0
    nicht angegeben
    Ja klar, es ist halt so dass sie mir auch zuhören doch dann kommt immer nur sonen Spruch wie '' du wirst das schon schaffen nach alldem was du schon durchgemacht hast'' oder '' davon wird die welt nicht untergehen''... nach einer Weile habe ich die Kraft verloren meine sorgen zu erzählen.Ich verlange ja auch nicht jetzt dass alle nur noch nach mir schauen.. doch ich will manchmal nur das Gefühl haben sie sind da und stehen immer hinter mir.


    Genau das sagen sie auch immer, aber ich bin halt nicht so stark wie ich immer wirke, im grunde bin ich sehr emotional.
     
    #3
    Too_stracky, 1 August 2008
  4. it's me
    it's me (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Wenn Deine Freunde Dich schon für so stark halten, dann solltest Du ihre Anteilnahme einfach einfordern. Wenn Du der Meinung bist, dass es unfair ist, dass Du für sie ein offenes Ohr hast, Deine Freunde aber im Gegenzug sich kaum Zeit nehmen, dann sag ihnen das. Und zwar ohne Umschweife.

    Ich vemute, dass Du jedoch zu höflich (oder schüchtern?) bist, Dir Dein "Recht" auf ein offenes Ohr einzufordern. Aber ganz ehrlich: Unhöflich ist nur, dass Deine Freunde Deine Probleme nicht ernst nehmen.

    Wenn das alles nicht fruchtet, dann solltest Du Dir aber auch überlegen, ob diese Freunde für diese vertraulichen Gespräche geeignet sind!
     
    #4
    it's me, 1 August 2008
  5. SchatzisNymphe
    Verbringt hier viel Zeit
    54
    91
    0
    vergeben und glücklich
    ich rate dir auch deinen freunden mal ganz klar zu machen, dass du nun probleme hast und wirklich gerade jemanden brauchst, der dir zuhört und mit dir darüber redet....in meinem freundeskreis gibts auch mal soclhe die sagen: auch komm..schaffste doch^^ hast vieles geschafft...doch dieser spruch nervt, da man ja auch nur wie die freunde ein problem haben kann. aber genau nur 2 oder 3 freunde gehen wirklich auf mich ein und frage nach und versuchen mit mir gemeinsam so positives aus meinem problem zu filtern...

    versuche einfach genau zu finden, wer so mit dir umgeht in deinem freundeskreis....falss keiner dir helfen kann, dann such doch andere bezugspersonen...bei mir kanns auch mal für paar probleme gerne mein bruder sein, der mich aufbaut und so.....oder auch mal meine mutter/vater....cousine....halt auch familie... oder eine schulkameradin. wünsche dir viel erfolg.....und rede mal wirklich klartext mit deinen freunden...oder mach das selbe, wie die. wenn die dir ein problem erzählen, dann kontere mit deinem....und wenn die mal fragen, was das soll, dann kannst du sagen, dass du dich genau so fühlst^^ so n bisschen moral spielen ;.)

    auf jeden viel erfolg und liebe grüße:smile:
     
    #5
    SchatzisNymphe, 1 August 2008
  6. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    So seh ich das auch - einfordern und ggf. sagen, dass du Dich eben NICHT stark fühlst und einfach auch mal Trost willst. Schon mal vor Deinen Freunden in Tränen ausgebrochen, wenn es Dir wirklich schlecht geht? Oder wirkst Du selbst dann, wenn Du Dich mies fühlst, nach außen noch gelassen und ruhig? Vielleicht kommt bei Deinem Freundeskreis nicht wirklich an, dass Du wirklich Trostbedarf hast und willst, dass Dir jemand Deinen Kummer anhört?
     
    #6
    User 20976, 1 August 2008
  7. Dandelion
    Gast
    0
    exakt so gehts mir. ich hab oft versucht meine sorgen mit anderen zu teilen, bislang ohne erfolg :frown:
    ich habe mir überlegt, vielleicht sollte ich meine sorgen nicht versuchen zu teilen. vielleicht sollte ich mir stattdessen jemanden suchen der mir kraft gibt, sie zu ertragen.
    ich hoffe der gedankengang hilft dir weiter.
     
    #7
    Dandelion, 2 August 2008
  8. it's me
    it's me (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    ..vielleicht sind es auch einfach nicht die richtigen Gesprächspartner für tiefgreifende Unterhaltungen über eigene Sorgen? Mit manchen Leuten kann man die guten Seiten des Lebens genießen und Spaß haben, mit manchen auch die schwierigen durchstehen. Letztere sind halt schwerer zu finden.
     
    #8
    it's me, 2 August 2008
  9. Too_stracky
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    erstmal danke an alle eure antworten.
    ich denke nicht dass ich der mensch bin, der vor seinen freunden in tränen ausbrechen würde, egal was passiert wäre.
    Es fällt mir schon zimlich schwer über meine probleme zu reden, und manchmal untertreibe ich sie dann auch... desshalb ist es auch größtenteils meine schuld
    Ich habe nie gelernt meine Gefühle richtig auszudrücken, desshalb probiere ich auch öfters über telefon oder msn mit freunden darüber zureden weil es (für mich) dann viel einfacher ist.
    Es gibt jedoch situationen wo ich alleine nicht mehr zurecht weiß und nicht mehr weiß was ich machen soll, da helfen mir dann solche Aufmunterungssprüche nur wenig...aber ich kann das doch schlecht meinen freunden sagen?
    Ich will aber auch nicht die gleiche nummer mit ihnen durchziehen und genau so handeln wie sie...das würde ich auch nicht können.
     
    #9
    Too_stracky, 3 August 2008
  10. it's me
    it's me (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Single
    Natürlich kannst Du ihnen das sagen, bzw. Du solltest es ihnen auch sagen. Was ist daran falsch auf Hilfe, auf ein offenes Ohr zu bestehen? Du musst sie ja nicht anschreien, auch nicht in Tränen ausbrechen, sondern einfach nur sagen, dass Deine Probleme nicht einfach mit einem Handstreich erledigt sind.
    Gerade denjenigen aus Deinen Freundeskreis, von denen Du am ehesten Hilfe und Gehör erwartet hättest, kannst Du auch genau das sagen. ... "Hör mal, es ist nicht einfach so erledigt und genau deshalb möchte ich mit Dir reden." oder ein "Ich brauche wirklich Deinen Rat" ist weder unhöflich noch sonst etwas.
    Oder wie wäre es mit:
    "Das ist eine...
    :zwinker:

    Damit ziehst Du dann nicht die gleiche Nummer wie sie durch, sondern zeigst ihnen unmissverständlich, dass Du wirklich, hier und jetzt ihren Rat brauchst. Lass Dich nicht auf die Spielchen mit dem Hochschaukeln ein, bzw. rede lieber mit denen, die mit einem "Ist doch nicht so schlimm" antworten, als ihre Probleme gegen Deine stellen.

    Achja und Deine Schuld ist es gewiss nicht, wenn Du nicht mit der Tür ins Haus fällst und Deine Probleme aufdrücken willst. Also keine falschen Schuldeingeständnisse :zwinker:
     
    #10
    it's me, 3 August 2008
  11. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    2.056
    vergeben und glücklich
    Musst Du ja auch nicht. Weinst Du generell nicht oder wäre Dir das nur vor anderen Menschen so unangenehm? Warum?
    Wenn es doch Deine Freunde sind - dürfen die Deine schwachen Seiten nicht auch kennen?

    Ich selbst weine auch nicht gern vor anderen, aber wenn es nun mal so ist, dass ich wegen etwas sehr traurig bin und ein Freund von mir da ist und mich in seiner Gegenwart der Kummer so mitreißt - warum sollte er dann nicht sehen dürfen, dass mir die Tränen kommen?
    Die Frage ist: Warum untertreibst Du? Um die Probleme vor Dir selbst als gar nicht so dramatisch erscheinen zu lassen? Oder weil Dir unangenehm ist, wenn andere merken, dass Du überfordert bist und echt nicht mehr weiter weißt?

    Über WAS für Probleme reden wir denn, hast Du mal ein Beispiel, bei dem Du Dir Hilfe erhofft hast, aber nicht bekommen hast? Als eben so was wie "das wird wieder" oder "Du packst das" als Resonanz kam?

    Ist doch ein Anfang.
    Wobei Du auch im direkten Gespräch das Ausdrücken Deiner Gefühle üben kannst. Du kannst Deinen Freunden ja auch sagen, dass Du da erst die richtigen Worte finden musst. Was fällt Dir denn schwer, wenn Du mit ihnen redest? Die Worte zu finden oder die Angst vor ihrer vielleicht nicht gewünschten Reaktion?

    Warum hast Du das denn eigentlich nie gelernt? War in der Familie Schwäche verpönt oder eben "Gefühliges"? Oder gab es andere, deren Probleme im Vordergrund standen, so dass Du auch früher schon eher die Rolle des Zuhörers hattest? Warst Du zuhaus ggf. für Geschwister "die Starke" mit Verantwortung oder so? Sorry für die Küchenpsychologie.

    Ich kenn halt eine, bei der es so ähnlich war...

    Menschlich.

    Warum nicht?

    Dass ggf. Deine Freunde mit Aufmunterungssprüchen kommen, ist auch menschlich. Warum kannst Du ihnen nicht sagen, dass Du Dir wünschst, dass sie Dir zuhören und ggf. kein "das schaffst Du schon" sagen - weil Dir das nicht weiterhilft? Auch solche Sprüche sind nicht "böse", ggf. ist derjenige hilflos oder fühlt sich überfordert, weil er keine Lösung weiß. Dass auch das Zuhören selbst und das Mitfühlen für den Erzähler schon hilfreich sein können, ist nicht jedem klar.

    Es sind doch FREUNDE und nicht irgendwelche dahergelaufenen Fremden, oder? Sie dürfen Dich ruhig auch mal als nicht Starke, sondern selbst ratsuchende problembeladene Person erleben.
     
    #11
    User 20976, 3 August 2008
  12. Too_stracky
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    6
    86
    0
    nicht angegeben
    mit meiner familie komme ich grundsächlich überhaupt nicht klar... und dass ich meine gefühle nicht ausdrücken kann ist auch weil ich schon früh im leben immer nur gesagt bekommen habe was ich zu tun habe und was nicht...
    folgende situationen..
    wenn ich mal geweint habe... hör auf zu weinen das ändert jetzt auch nicht... du bist alt genug um nicht mehr weinen zu müssen..
    andere situation..
    meine eltern sind der meinung dass es anderen leuten nichts angeht was meine probleme sind..

    usw...
    ----
    ich weine desshalb grundsächlich nicht oft... selten sogar... ich unterdrücke es immer, auch wenn ich alleine bin!

    Ich untertreibe meine probleme weil ich sie vor mir selbst nicht so dramatisch scheinen lassen will.
    Die einzige lösung die ich dann nur finden kann ist alkohol...


    Ein beispiel für ein problem ist dass ich meinen besten freund vor einiger zeit verloren habe, also er ist ums leben gekommen.
    ein weiteres beispiel ist eine vergewaltigung, die ich live mit erlebt habe...
    desshalb momentan geht es mir wieder besser, es war eine zeitlang wo ich kurz vor dem abgrund stand... jetzt sind es nur so ''kleinigkeiten''(wenn ich jetzt nicht schon wieder untertreibe)

    Ja klar sind es freunde, die wichtigsten menschen in meinem leben...
     
    #12
    Too_stracky, 3 August 2008
  13. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
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    vergeben und glücklich
    Dann wundert mich nicht, dass Du damit Probleme hast. Sie haben Unrecht. Zum Weinen ist man nie zu alt, wenn man Kummer hat.

    Nicht jeder hat das Bedürfnis zu weinen. Aber wenn quasi verlangt wird, dass man das zu unterdrücken hat, ist das kein Weg, den Kummer zu BEWÄLTIGEN. Solche Aufforderungen dienen nur dazu, den Kummer zu verstecken.

    Klar ändern Tränen am "Tatbestand" nichts. Aber wenn eine Situation einen überfordert und traurig macht, darf man eben traurig sein und seinen Kummer äußern - ob durch Wutgeheul, Tränen oder wie es eben einem passt.

    Die Meinung können Deine Eltern haben, Du musst sie aber nicht teilen. Was geht es sie an, mit wem Du Deine Probleme besprichst? Nichts. Wenn Du bei Deinen Eltern nur "heul nicht" erntest, ist doch klar, dass Du Dich nicht an sie wendest bei Problemen.

    Es ist allein DEINE Entscheidung, wem Du Dich anvertraust.

    Vielleicht solltest Du Dir mal gestatten, es NICHT zu unterdrücken.

    Du scheinst aber ja zu merken, dass Du tatsächlich untertreibst und die Probleme Dich schon ziemlich belasten. Verdrängung ist nicht wirklich ein Ausweg - für den Moment vielleicht, aber BESSER geht es Dir damit nicht.
    Dass Alkohol keine LÖSUNG ist, ist Dir aber klar, oder? Alkohol schafft allenfalls neue Probleme. Du magst die Probleme dann vergessen und sie SCHEINEN nicht mehr so groß. Aber wenn Du nüchtern bist, sind die Probleme eben nicht weggeschwemmt.

    Das ist sehr schlimm. Mein Beileid. Einen nahen Menschen zu verlieren, ist eine große Belastung! Wie lange ist sein Tod her?

    :eek:
    Auch das ist heftig.
    Du wurdest Zeugin eines schlimmen Verbrechens. Das steckt man nicht mal eben weg.
    Ich muss ja heute noch an den Verkehrsunfall denken, bei dem ich Ersthelferin war - einige Bilder sind sehr präsent und verblassen nur langsam. Und das ist nur ein Unfall gewesen und kein sexueller, gewalttätiger Übergriff.

    Das kann ich nicht beurteilen, ob es wirklich Kleinigkeiten sind oder ob Du sie kleinredest.
    Ich vermute, dass Du auch an den anderen größeren Problemen noch zu knabbern hast.

    Mal überlegt, ob Du Dir einen Fachmann zum Zuhören besorgst? Schon wegen des Verlustes Deines besten Freundes. Du hast seelische Schmerzen - also überlege mal, ob Du Dir einen Termin bei einem psychologischen Berater besorgst. Dafür sind die da.
    Falls es Dir schwer fällt, gegenüber Freunden offen zu sein, kannst Du eben jemanden aufsuchen, der eigentlich Dir gegenüber distanzierter ist und die Lage mit mehr Abstand betrachtet. Das kann sehr helfen. Jedenfalls hat es MIR geholfen, dass der Profizuhörer mich nicht wirklich kennt und nur das hört, was ich eben jetzt auftische und mir Probleme macht.

    Dann dürfen sie - finde ich - auch Deine seelischen Schattenseiten erleben.

    Kennen Deine Freunde auch die Geschichte mit der Vergewaltigung, deren Zeugin Du warst? Kannten sie Deinen besten Freund?

    Manchmal sind gerade bei Todesfällen Menschen sehr sehr hilflos und haben Angst, sich falsch zu verhalten und nicht die richtigen Worte zu finden.

    Und wenn dann ein bisschen Zeit vergangen ist, soll es am liebsten wieder "normal" sein.

    Wie lange ist der Tod Deines guten Freundes her? So schnell überwindet ein Mensch den Tod eines anderen Menschen nicht.

    Im Juni ist jemand gestorben, mit dem ich früher gut befreundet war. Wir hatten zwar in den letzten Jahren keinen Kontakt, aber früher war das eben anders. Als ich von seinem Tod erfuhr, war das ein Schlag. Ich heule nun deswegen nicht jeden Tag, aber mich beschäftigt das schon immer mal wieder.
    Und wenn es dann der Tod eines Menschen ist, der im aktuellen Leben eine wichtige Rolle hatte, wie es beim besten Freund wohl der Fall ist, dann ist verständlich, dass einen das sehr belastet - auch wenn es dann wieder Zeiten gibt, in denen die Trauer zurücktritt und es überwunden scheint.
     
    #13
    User 20976, 3 August 2008

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