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Warum wollt ihr Kinder?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Chocolate, 9 Juni 2008.

  1. Chocolate
    Chocolate (32)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Was ist für euch der Grund, Kinder zu bekommen? Reicht ein "weil es halt der Lauf der Dinge ist"?

    :kopfschue
     
    #1
    Chocolate, 9 Juni 2008
  2. BenNation
    BenNation (33)
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    vergeben und glücklich
    Darf ich auch antworten, wenn ich keine will?
    Anscheinend hast du ja auch ein Problem mit dem allgemeinen Lauf der Dinge... zumindest lese ich das heraus.

    Nein, ich setze keine Kinder in die Welt. Erstens, weil mir die Welt nicht gefällt, und 2ten besteht 50% Chance, dass mir die Kinder nicht gefallen würden. Dem 2ten geht eigentlich der 3te voran - ich gehe nicht davon aus, in diesem Leben noch eine Partnerin zu finden, daher bräuchte ich keine anderen Gründe.
    Und dennoch gibts den 4ten: Ich mag kein "Allerweltsleben" führen. Naja, so Standardmässig, heiraten, Kinderkriegen und das, was eben jeder tut, weil es irgendwie eine natürliche Ordnung dafür gibt. Da spiel ich gern gegen die Regeln, da ich als Mensch sowieso nicht ganz normal bin :smile: Also warum normal leben?
     
    #2
    BenNation, 9 Juni 2008
  3. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Der von dir angesprochene "Grund" wäre für mich persönlich natürlich überhaupt kein Grund. Klingt nach einem Menschen der zu sehr von dem gesellschaftlichen Bild eingenommen wurde. Jemand, der sich viel zu sehr beeinflussen lässt. :ratlos:

    Off-Topic:
    Wieso ein Kind?

    Wieso ist der Kinderwunsch ein soviel intensiverer, schmerzlicherer,
    innigerer Wunsch als viele anderen Wünsche und Sehnsüchte,
    mit denen wir uns während unseres Lebens konfrontiert sehen?

    Wieso wollen wir Kinder? Was ist der Grund dafür?

    An und für sich ist der Kinderwunsch meiner Meinung nach nichts, was man hinterfragen muss, in dem Sinne, dass man ihn “rechtfertigen” muss. Nein, eine Rechtfertigung braucht der Kinderwunsch nicht. Denn er IST einfach. Nicht mehr und nicht weniger.

    Aber der Kinderwunsch ist ein Wunsch, den fast alle menschlichen Wesen auf dieser Welt gemein haben... das ist doch schon erstaunlich und kann uns zu denken geben.

    Wenn wir die Sehnsucht nach Kindern rational betrachten, können wir sie kaum begründen. Denn ein Leben mit Kindern ist nicht unbedingt erstrebenswerter als eines ohne. Schließlich bedeutet es Verzicht auf jeder Ebene. Im partnerschaftlichen Sinne. Im finanziellen Sinne. Im beruflichen Sinne. Im persönlichen Sinne.

    Was müssen wir nicht alles aufgeben für ein Leben mit Kindern? Unseren Beruf, unsere Karriere - und somit oft auch eine gewisse finanzielle Sicher- und Freiheit. Aber wir geben auch unsere harmonische Partnerschaft auf. Eine Partnerschaft MIT Kindern ist nunmal etwas anderes als ohne. Es geht nicht mehr nur um zwei Personen, sondern da sind aufeinmal mehrere. Und wir können uns nicht mehr so auf unseren Partner / Partnerin konzentieren wie bisher.

    Und wir geben auch viele unserer eigenen, persönlichen Sehnsüchte und Gewohnheiten auf. Nichts mehr mit langem Ausschlafen. Mit bunter Freizeitgestaltung wie Hobbies oder aufregenden Urlauben. Nein - die nächsten Jahre wird sich alles nur noch um unsere Kinder drehen. Ist das denn - rational betrachtet - wirklich so viel erstrebenswerter als ein ruhiges, finanziell stabilieres, ausgeglichenes Leben zu zweit, in einer harmonischen Partnerschaft mit vielen Freiheiten?

    Vermutlich nicht.

    Und doch - wir geben all das ohne mit der Wimper zu zucken auf für das Leben mit Kindern.

    Also, was treibt uns dazu, Kinder zu haben?

    Einen wichtigen Aspekt habe ich bereits in der Rubrik “Psyche / Seele” angesprochen. Der Kinderwunsch ist - so unromantisch es auch klingen mag - ein Lebenstrieb, der jedes Wesen in der mittleren Lebensphase einnimmt. Der Trieb nach Vermehrung, ohne den die Erdbewohner schon lange ausgestorben wären. Ein Trieb, der jedwedem Lebenwesen, sei es nun Mensch, Tier oder Pflanze, zugrunde liegt und eng mit dem Sexualtrieb verknüpft ist.

    Wir wollen uns fortpflanzen. Das ist tief in uns verwurzelt. Artenerhaltung könnte man es auch nennen. Und da es einer der Haupttriebe ist, ist er vergleichbar mit dem Überlebens- und Sexualtrieb. Aus demselben Grunde wie wir essen und trinken, wollen wir auch ein Kind. Der Trieb und somit der Wunsch sind essentiell. Und somit ist es auch so schwierig, wenn dieser Trieb nicht befriedigt werden kann.

    Aber es gibt noch andere Gründe für den Kinderwunsch. Und die zu erkennen, ist manchmal wichtig, denn so oft neigen wir dazu, den Wunsch nach Kindern mit anderen Wünschen zu überlagern. Beispielsweise die Sehnsucht, weniger arbeiten zu müssen. Mehr zu Hause sein zu können. Die Sehnsucht, Dinge, die uns selbst in unserer eigenen Kindheit im Umgang mit unseren Eltern missfallen haben, gefehlt haben, wiedergutzumachen. Oder: besser zu machen.

    Vielleicht denken wir, ein Kind rettet unsere Partnerschaft. Gibt ihr neuen Auftrieb, Schwung. Oder er macht uns weiblicher, zu einer attraktiveren, besseren, vollwertigeren Frau.

    Oft steht der Kinderwunsch für durchaus normale, aber in ihrer Wurzel rein egoistische Sehnsüchte. Zu einem gewissen Teil ist das ganz normal und auch akzeptabel - wenn man sich darüber bewusst ist. Ich beispielsweise gebe offen zu, dass ich mich schon immer nach einem Leben als Mutter und Hausfrau gesehnt habe. Ich stelle es mir durchaus erstrebenswert vor, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen, im Haus zu wuseln, Kekse backen und Bastelarbeiten machen zu können. Vielleicht auch, weil meine Mutter nie der Typ “häuslisch” war?

    Aber ich bin mir durchaus dieser Tatsache bewusst und auch der Tatsache, dass ich - wenn ich diese Sehnsucht wirklich nicht mehr aushalte - sie mir auch ein Stückweit ohne Kind erfüllen kann. Ich muss schließlich nicht arbeiten gehen (ohne Kind hätte ich das Geld schließlich auch nicht!).

    Aber wenn sich die Wünsche und Sehnsüchte zu sehr mit dem Kinderwunsch überlagern und ihn als “Kanal” nutzen, ist auch das oft ein Grund, der einer Empfängnis im Wege stehen kann.


    Nicht selten habe ich es bei Kinderwunschfrauen / paaren erlebt, dass der Gedanke an die Schwangerschaft und das Kind in einem extrem verklärten Licht gestanden hat. Die Schwangerschaft wird gleichgesetzt mit der Lösung nahezu aller Probleme.

    Grundsätzlich streitet das fast jede von uns ab... aber wir täuschen uns gerne in uns selbst. Ein kleiner Test: wenn ihr daran denkt, wie es wohl sein wird, wenn ihr doch irgendwann schwanger seid bzw. ein Kind haben werdet... wie seht ihr das? Denkt ihr in diesem Moment an das Glück, an die Liebe, an die Freude, die ihr empfinden werdet? Seht ihr euch in eurem inneren Auge als freudestrahlende, überglückliche, sorgenfreie Schwangere und Mutter? Oder schafft ihr es, im selben oder zumindest im nächsten Augenblick auch an die Dinge zu denken, die eben NICHT rosig sind? An schlaflose Nächte? An körperliche Beschwerden während der Schwangerschaft? An all diese nüchteren Dinge?

    Ich kann sagen: ich schaffe das nur höchst selten und bis vor einem Jahr habe ich es gar nicht geschafft.

    Es ist wichtig, dass wir den Kinderwunsch aus dem großen Mischmasch aller anderen Wünsche und Sehnsüchte, die in uns schlummern, herausdifferenzieren und ihn als das pure sehen, was er ist: der Wunsch und die Sehnsucht, Mutter / Vater lebender Kinder zu sein. Und dem Wunsch nach einer Schwangerschaft. Denn auch hier ist zu differenzieren.

    Warum wohl sonst geht es selbst Frauen, die Babys adoptiert haben, oft so, dass sie die Sehnsucht nach einer schwangerschaft TROTZ Mutterschaft immer noch verspüren.

    Es ist wichtig, den Kinderwunsch auf die Erde zurückzuholen und ihn zu entromantisieren. Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass auch Frauen, die nach jahrelangem Warten auf den Kindersegen schwanger wurden und Kinder bekamen, nicht immer glücklich sind. Dass sie weiterhin ihre Ängste haben, Sorgen und Nöte. Andere als vorher, als sie noch einen unerfüllten Kinderwunsch hatten. Aber nicht unbedingt einfacherere.

    Dass es Beziehungen gibt, die jahrelang das Los des unerfüllten Kinderwunsches getragen und überstanden haben, und nach Geburt des Kindes zerbrechen.

    Dass es Mütter gibt, die jahrelang auf ihr Kind gewartet haben, und denen es nach der Geburt des Kindes schlechter geht als vorher.

    Dass es Schwangere gibt, die jahrelang auf diese Schwangerschaft gewartet und sich nichts sehnslichster gewünscht haben, denen es schlecht geht und die sich in mancher stillen Stunde ein paar Monate zurücksehnen - zurück zu dieser unschwangeren, aber glücklichen und gesunden Person, die sie einmal waren.

    Das sind keine Erfindungen oder gemeine Schauergeschichten, sondern Realitäten.

    Viele Mütter sagen, dass sie zu ihrer Mutterschaft eine gerademal 50:50 Begeisterung aufbringen können. Weil es eben nicht NUR Zuckerschlecken ist - ganz im Gegenteil. Kinder zu haben ist manchmal einfach ernüchternd anstrengend und oft genug sehnt sich manch Mutter wieder nach der Zeit zurück, als ihre Abende ihr und ihrem Mann gehörten, ihr Körper noch jung und straff war und sie in ihrer Freizeit jede Woche ein Buch lesen konnte - während sie heute nur noch eines pro Jahr schaffen kann... wenn sie irgendwann zwischen Wäschewaschen, putzen, Streit schlichten, Besorgungen machen, Nase putzen, Hinterherräumen und GuteNachtGeschichten-Erzählen eine Minute findet, in der sie Zeit hat und nicht zu müde ist.

    Auch die romantische Vorstellung des Kindes als Gipfel der Liebe zwischen zweier Menschen ist nur teilweise “wahr”. Natürlich gibt es nichts verzaubenderes als den Gedanken, dass aus uns beiden Menschen, die wir uns so lieben, ein neues Leben entsteht. Und doch - vermutlich wird dieses Kind unserer Partnerschaft nicht gerade die harmonischsten Phasen bescheren, die sie je erlebt hat.

    Sich all diesen Aspekten immer mal wieder bewusst zu werden, finde ich ganz wichtig und heilsam. Erstens, weil es verhindert, den Kinderwunsch mit der Erfüllung aller anderer Sehnsüchte gleichzusetzen. Uns wird klar, dass gewisse Unzufriedenheiten aus NACH der Geburt des Kindes noch bleiben werden. Umso wichtiger ist es, sie jetzt in Angriff zu nehmen.
    Und außerdem tut es auch gut und hilft uns, die Annehmlichkeiten des kinderlosen Daseins auch zu würdigen. Das macht vieles oft um vieles leichter.

    Was also ist der Kernpunkt des Kinderwunsches ? Wenn wir zu dieser Frage zurückkehren, kann ich für mich definieren, dass es ein Mischmasch aus vielerlei Aspekten ist. Ganz oben steht natürlich der Fortpflanzungstrieb. Aber auch viele, versteckte Sehnsüchte. Und natürlich die Mutterliebe, die wir empfinden, selbst, wenn wir noch keine lebenden Kinder haben.

    Denn jede Frau ist nun einmal Mutter, zumindest von ihrer stellung im Lebenskreis her. Das zeigen uns nicht nur unsere Hormone, unsere Menstruation. Nein, das zeigen auch unsere Mutterinstinkte, die eine Kinderwunschfrau ebenso hat wie eine Nicht-Kinderwunschfrau. Jede Frau trägt sie in sich. Sie sind uns naturgegeben und wollen ausgelebt werden. Uns unsere Männer tragen die Vaterinstinkte in sich.

    Und dann - ja, dann ist da natürlich auch die Sehnsucht nach dem Wunder des Lebens, das niemand so nah und innig erleben kann, wie eine Frau, die ein Kind in sich trägt und gebärt bzw. ein Mann, der miterlebt, wie sein Kind im Bauch seiner Frau heranwächst und geboren wird.

    Dies ist eine Erfahrung, nach der wir uns sehnen und ja, vermutlich ist sie genauso essentiell wie der Wunsch zur Fortpflanzung an sich.

    Die Frage: Warum ein Kind? ist also auf der einen Seite leicht und auf der anderen Seite nahezu gar nicht zu beantworten.

    Der Kinderwunsch IST einfach. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und doch sollten wir versuchen, ihn nicht in einen Mantel aus romantischen Vorstellungen zu hüllen oder ihn als Symbol für viele unserer anderer Sehnsüchte und Hoffnungen zu machen.

    Wenn uns das gelingt, können wir wieder freier und leidenschaftlicher leben. Denn das ist das allerwichtigste. Wenn es unser Schicksal sein sollte, in diesem Leben nicht die Erfahrung machen zu dürfen, wie es ist, Kinder zu haben, so haben wir andere Aufgaben und Erfahrungen, die auf uns warten.

    Bei allem ist es aber am allerwichtigsten, intensiv und leidenschaftlich zu leben. Und das können wir nur, wenn wir uns bewusst machen können, was uns der Kinderwunsch nimmt - aber auch, was er uns GIBT.


    http://www.kinderwunschwelt.de/html/warum_kinderwunsch_.html
     
    #3
    xoxo, 9 Juni 2008
  4. Carotcake
    Carotcake (41)
    Verbringt hier viel Zeit
    227
    103
    0
    nicht angegeben
    Die Frage ist recht einfach zu beantworten:
    Ohne Kinder fehlt dem Leben der Sinn!
     
    #4
    Carotcake, 9 Juni 2008
  5. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    19
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Oh oh, da klingt was nicht gut, v.a. in Zusammenhang mit dem Status...? :ratlos:


    Ich weiss nicht, ob ich Kinder will. Und genau da liegt das Problem. Ich sehe (noch?) keinen Sinn im Kinderkriegen respektive glaube, dass sie für mich nicht die Erfüllung wären, die sie für andere wären, geschweige denn wären sie für mich der Lebenssinn. Ich möchte nicht einfach Kinder kriegen, weil es halt eben dazu gehört. Ich kenne viele, die deshalb welche gekriegt haben - die sind deswegen natürlich keine schlechten Mütter und die Muttergefühle kamen irgendwann sogar (spät). Aber ich weiss nicht, ob das für mich der richtige Weg wäre. Bis ich so Anfang 20 war, war ich absolut überzeugt, niemals Kinder zu wollen. Danach habe ich das ein bisschen relativiert - zugegebenermassen primär durch Druck von aussen - und mir gesagt, nun gut, die Zeit wird's zeigen und du musst es ja nicht generell ausschliessen. Aber nach wie vor bin ich nicht wirklich überzeugt, jemals Kinder zu wollen. Interessanterweise gerate ich IMMER an Männer, die unbedingt Kinder haben wollen, was denn auch schon öfters mal zu Problemen geführt hat.
     
    #5
    Samaire, 9 Juni 2008
  6. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    0
    2
    Single
    Off-Topic:
    Siehe anderer Thread...


    Mir geht's da so ähnlich. Ich bin ja jetzt "schon" 24, werde dieses Jahr noch 25. Und früher, so mit 18/19, dachte ich: "Okay, jetzt bin ich noch viel zu jung für Kinder und könnte mir das noch GAR nicht vorstellen, aber das reicht ja mit Mitte 20 immer noch". Mitte 20 kam mir damals so "erwachsen" vor... und jetzt bin ich Mitte 20 und es ist immer noch weit und breit kein Kinderwunsch in Sicht. *lach* Okay, auch kein passender Mann, aber ich glaube, damit hat es nichs zu tun.

    Bei mir gibt's noch sooo viele Dinge, die ich alleine genießen möchte... ich kann auch nicht sagen, ob bei mir jemals ein Kinderwunsch kommen wird... Wenn das aber mal passiert, dann weiß ich, daß es nicht deshalb sein wird, weil "man das so macht" oder um irgendwelche Probleme persönlicher/beziehungstechnischer oder sonstiger Art zu übertünchen.
     
    #6
    Sternschnuppe_x, 9 Juni 2008
  7. Chimaira
    Verbringt hier viel Zeit
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    3
    nicht angegeben
    Nein, es reicht auf keinen Fall "weil s n normaler Lauf der Dinge ist"


    Ich will unbedingt Kinder haben, meine eigenen Kinder erziehen, das Glück spüren wenn man in die strahlenden Augen schaut, sie anfangen zu krabbeln, zu sprechen,sie zum ersten mal in den Kindergarten oder Schule gehen - aber auch für sie da sein wenn sie Probleme haben oder in Schwierigkeiten geraten und ihnen einen guten Weg für ihre Zukunft zu ebnen.

    ich liebe aber auch so schon einfach Kinder.
    Wenn ich einen strahlenden Kind begegne das mich anlächelt, treibt es mir auch ein Lächeln ins Gesicht....


    Kinder wären für mich und mein Leben ab einem gewissen Zeitpunkt eine unschätzliche Bereicherung....
     
    #7
    Chimaira, 9 Juni 2008
  8. User 37900
    User 37900 (32)
    Teammitglied im Ruhestand
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    vergeben und glücklich
    Der Wunsch nach Kindern ist einfach da. Es gibt kein "Weil".

    Aber das
    ist doch ein sehr gefühlloser Grund. Das klingt für mich eher, als wird ein Kind als Statussymbol gesehen und nicht als Lebewesen.
     
    #8
    User 37900, 9 Juni 2008
  9. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Hab ihn grade entdeckt, danke :smile:
     
    #9
    Samaire, 9 Juni 2008
  10. BenNation
    BenNation (33)
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    vergeben und glücklich
    ... was einfach dem Ticken der biologischen Uhr anzurechnen ist. Und diesem will ich einfach nicht folgen. Ich mag kein Herdentier sein, das stur tut, was ihm von der Natur vorgeschrieben wird.

    Und zu behaupten, ohne Kinder gäbe es im Leben keinen Sinn - naja, dann könnte ich mich demzufolge ja gleich erschiessen. Nein, so einfach ist das nicht. Da muss jeder seinen eigenen Sinn finden.
    Wichtig in meinem Leben ist vorrangig mal meine Existenz, ich will mich nicht über ein anderes Leben definieren.

    Davon abgesehen würde ich, wenn schon, eher Kind adoptieren (Gell, Die_Kleene :zwinker: ), es gibt genügend, denen es nicht so gut geht. Zuerst sollte man sich um die bereits existierenden kümmern...
     
    #10
    BenNation, 9 Juni 2008
  11. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
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    vergeben und glücklich
    Ich will auf jeden Fall ein Kind irgendwann. Jedenfalls dann, wenn die Rahmenbedinungen stimmen (guter Job, guter Mann, gesichtertes Einkommen). Warum? Weil es einfach der Sinn des Lebens ist, sich fortzupflanzen, finde ich. Außerdem finde ich die Vorstellung wunderschön, mit einem Mann, den ich liebe, ein gemeinsames Kind zu bekommen, einen Teil von uns beiden.
    Wobei das Ganze noch mehrere Jahre warten kann und zuerst unbedingt alles andere stimmen muss in meinem Leben.
     
    #11
    LiLaLotta, 9 Juni 2008
  12. Samaire
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    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Da sprichst du was an. Bei (vielen) Frauen ist dieses Ticken ja relativ stark. Oder sie sagen es zumindest (eben, ich kenne es überhaupt nicht und gehe hart auf die böse und allesentscheidende 30 zu :grin:). Ich frage mich manchmal, ob da wirklich eine biologische Uhr tickt, oder ob nicht vielmehr immer noch viele Frauen glauben, dass es eben einfach dazugehöre und man Kinder haben sollte, weil es eben immer so war, eben, weil es "der Lauf der Dinge ist". Ich habe manchmal den Eindruck, dass der Druck von aussen viel grösser ist als der von innen...

    Aber eigentlich geht es ja nur indirekt darum, Chocolate möchte ja eigentlich Kinder, nur halt nicht jetzt.

    Daher mal OT :grin:
     
    #12
    Samaire, 9 Juni 2008
  13. kagome
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    Verheiratet
    ich will kinder bekomme weil ich kinder liebe und mir ein leben ohne kinder zuhaben nicht vorstellen kann
     
    #13
    kagome, 9 Juni 2008
  14. Klinchen
    Klinchen (33)
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    vergeben und glücklich
    - weil einfach der Wunsch da ist
    - weil ich Kinder gerne habe
    - weil ich zusehen möchte, wie mein eigen Fleisch und Blut aufwächst
    - weil ich mich daran erfreuen möchte
    - weil es mir viel bedeutet
    - weil es ein Zeichen der Liebe ist
    - weil ich, wenn ich älter bin, jemanden um mich haben möchte und hoffe, auch mal Enkelkinder zu haben
    - weil es für mich ein Sinn des Lebens ist
     
    #14
    Klinchen, 9 Juni 2008
  15. capricorn84
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    Verheiratet
    Ich möchte Kinder NICHT weil es halt zum Lauf der Dinge dazu gehört, sondern weil ich mit meinem Freund eine Familie gründen möchte. Ich möchte miterleben wie meine eigenene Kinder groß werden, wie sie sich entwickeln und ob ich eine gute Mutter sein kann.
     
    #15
    capricorn84, 9 Juni 2008
  16. Schmusekatze05
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    Das hast du schön aufgezählt. Das kann ich so unterschreiben.

    Für mich ist es schon mit ein Sinn des Lebens, dass ich Kinder bekomme. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, mit dem Mann, den ich liebe unsere Kinder groß zu ziehen, auch wenn ich dafür meinen Beruf komplett aufgebe. Mir sind es unsere (noch nicht vorhandenen) Kinder auf jeden Fall Wert.

    Ich hadere zwar öfter mal damit, ob ich wirklich Kinder bekommen soll, aber nur weil ich Angst habe, dass ich meine Kinder in dieser Welt nicht richtig beschützen kann. Wenn man hört, dass immer mehr Gewalt schon an Grundschulen vorherrscht, dann kriege ich Angst. Ich finde, dass Kinder groß zu ziehen eine sehr sehr große Verantwortung ist. Ich habe manchmal Angst, dass ich dieser Verantwortung nicht gewachsen bin.
    Aber grundsätzlich möchte ich Kinder, und ich denke auch, dass ich noch ein paar Jährchen Zeit habe, um welche zu bekommen. Von daher lasse ich es mal auf mich zukommen. Ich denke, dass man merkt, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
     
    #16
    Schmusekatze05, 9 Juni 2008
  17. many--
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    Verheiratet
    Warum will ich Kinder? - Weil es das Normalste von der Welt ist, sozusagen. Ich brauche eigentlich keinen besonderen Grund dafür und mache mir in der Hinsicht keine großen Gedanken: ich weiß nicht, warum ich keine KInder haben sollte, und damit ist es gut.
     
    #17
    many--, 9 Juni 2008
  18. BenNation
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    vergeben und glücklich
    Aus der Sicht der Männer, bei denen es vielleicht nicht so sehr tickt ist das natürlich schwer zu sagen...
    Aber möchte ja auch nicht irgendwie hetzen, ich gönne jedem sein Kind, wenn er/sie eins (-viele) will.
    Aber ich, kinderlos, verstehe oft die Einstellung der Leute nicht ganz, so nach "Mein Kind muss mein Fleisch und Blut sein, alles anderen sind fremd und damit nicht liebenswert"
    Ich finde die Einstellung meiner Mutter recht gut, die einst sagte "Wenn auf dem Spielplatz ein Kind weint, weil es sich wehgetan hat, gehe ich hin und behandle es wie mein eigenes, es ist auch ein Mensch"
    Dieser sich durchsetzende Egoismus, den ich oft beobachte, kann ich nicht gutheissen. Auch meine Mom hat nicht immer tolle Erfahrungen mit ihren Handlungen gemacht (Böse Mütter "MEIN Kind"-mässig, etc), aber ich bewundere ihr Einstellung.
    Deshalb finde ich auch die Adoption eine gute Sache - WENN man Kinder will.

    Das wollte ich nur mal dazu sagen...
     
    #18
    BenNation, 9 Juni 2008
  19. Schmusekatze05
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    Verheiratet
    Wenn ich Kinder groß ziehe, dann sollen es auch meine Eigenen sein. Das hat aber in meinen Augen nichts mit Egoismus zu tun, sondern damit, dass sie eben doch "mein Fleisch und Blut" sind, wie du es so schön gesagt hast.

    Ich habe doch eine ganz andere Verbindung zu einem Kind, dass ich 9 Monate in meinen Bauch mit mir rumgetragen habe, bzw. als Mann, wo ich gesehen habe, wie der Bauch der Frau wächst und da ist unser Kind drin, als ob ich ein Kind adoptiere, das für mich ja erstmal "ein Fremder" ist. Das finde ich nicht egoistisch, sondern ganz natürlich.
     
    #19
    Schmusekatze05, 9 Juni 2008
  20. User 72148
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    vergeben und glücklich
    Wer behauptet denn, dass wir alle Kinder wollen? :tongue:
    Warum manche Leute Kinder wollen kann ich dir beim besten Willen nicht sagen aber ich kann dir sagen warum ich keine will:
    - Kinder sind laut und schreien
    - sie sind ekelhaft und dreckig
    - sie sind gewaltätig und nehmen keine Rücksicht
    - sie sind unruhig und hampeln die ganze Zeit
    - sie sind unberechenbar, unhöflich und egoistisch

    kurzum: Sie haben alle Eigenschaften, die ich hasse.
    Somit hasse ich auch Kinder und werde nie welche bekommen.


    So ein quatsch. Aber selbst wenn lebe ich dann lieber sinnlos...
     
    #20
    User 72148, 9 Juni 2008

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