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Was ist der Kick am Bergsteigen?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ProxySurfer, 24 Juli 2008.

  1. ProxySurfer
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    In den täglichen Nachrichten hört man immer wieder von abgestürzten Bergsteigern, die sich an extrem schweren Gipfeln versucht haben. Erst heute wieder eine ganze Familie in den Alpen - tot.
    Was reitzt die Leute an dieser großen Gefahr, in die sie sich bringen? Das betrifft auch Gleitschirmfliegen, Bungeespringen, Klippenspringen, Fassadenklettern, Hochseillaufen u.ä. Extremsportarten.
     
    #1
    ProxySurfer, 24 Juli 2008
  2. Adrenalin.

    Es ist einfach ein geiles Gefühl Risiko einzugehen.


    Und das Gefühl danach, wenn man kurz gestorben wär, ist unbeschreiblich.

    Man will es zwar nicht mehr wiederholen, aber soviel Nervenkitzel ist einfach..wow.

    Bei mir gabs da schon paar solche Erlebnisse.

    Einmal beim Bergsteigen fast 200 Meter die Schlucht runtergestürtzt und auf einer kleinen Eben auf dem Berg festgesitzt ohne Bergsteigerzeugs.


    Damals bei beiden malen, habe ich gesagt nie mehr, naja reizen tuts mich denoch.



    Gleitschirmfliegen usw ist zwar interessant, aber ned wirklich ein Nervenkitzel o.ä

    Einfach ein tolles Gefühl. :smile:

    Bungeespringen war ich noch nie, möchte ich aber gerne mal.

    Ich fands auch irgendwie interessant, als ein mittlerer Hai unter meinen Füssen durchgeschwommen ist im Meer :schuechte
     
    #2
    Chosylämmchen, 24 Juli 2008
  3. capricorn84
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    Warum Leute auf Bergsteigen und Wandern stehen kann ich dir auch nicht sagen. Ich hab das nie gemocht. Als Kind wird man ja "gezwungen" mit den Eltern wandern zu gehen. :ratlos:

    Ich möcht mal Tandemsprung machen. Warum? Weil ich was riskieren will in meinem Leben. Ich hab noch nie ein großes Risiko eingegangen und wenn ich das jetzt nicht bald mache frag ich mich in 10 Jahren: Warum hab ich das nicht gemacht, jetzt trau ich mich nicht mehr. Naja, ich bin schon ein Hasenfuß aber ich möchts unbedingt, aber nicht alleine drum der Tandemsprung. :zwinker: Möchte wie ein Vogel runter fliegen und die Freiheit und den Wind spüren.
     
    #3
    capricorn84, 24 Juli 2008
  4. babyStylez
    babyStylez (26)
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    nicht angegeben
    Ich hab nur mal Bungeejumping gemacht :smile:

    In Australien .. mhhh...

    das Gefühl von Freiheit.. und dieser Nervenkitzel.. wah.. geiler als jeder Orgasmus :engel:
     
    #4
    babyStylez, 24 Juli 2008
  5. Pornobrille
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    nicht angegeben
    Die Gefahr!? :smile:
    Der Kick, das Ungewisse, über seinen Schatten springen, was anderes machen, Adrenalin..
    Was denn sonst?
     
    #5
    Pornobrille, 24 Juli 2008
  6. ProxySurfer
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    Oh mein Gott, ich weiß schon warum ich solches Risiko niemals eingehen würde. :eek:
     
    #6
    ProxySurfer, 24 Juli 2008
  7. Pornobrille
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    nicht angegeben
    Schlappschwanz :grin:
     
    #7
    Pornobrille, 24 Juli 2008
  8. Lieber 200 Meter die Schlucht runterfallen als sich beim treppensteigen das Genick brechen...

    Naja ne, tot ist tot.
     
    #8
    Chosylämmchen, 24 Juli 2008
  9. User 37583
    User 37583 (37)
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    nicht angegeben
    Bungeespringen ist einfach nur genial, da kann man nicht mehr zu sagen :schuechte

    ich fliege selber sowohl Gleitschirm als auch Fallschirm, und klettern tue ich auch noch dazu. Gefährlich finde ich das ganz und gar nicht. Zudem ist es mein Leben, auch wenn ich eine Familie habe. Ich habe einige Menschen beim Gleitschirmfliegen verloren und das tut auch nach Jahren noch weh, aber viel mehr Freunde von mir sind durch Autounfälle ums Leben gekommen.

    Was mich daran reizt, das Gefühl der Freiheit, zudem ist gerade Fliegen einfach wunderbar, schön und Atemberaubend, das Gefühl sein Leben in der Hand zu haben und wenn man wollen würde ihm sehr schnell ein Ende setzen zu können ist natürlich auch nicht ohne.
     
    #9
    User 37583, 25 Juli 2008
  10. velvet paws
    0
    ich kann's auch nicht nachvollziehen. besonders wenn man dann noch riesige rucksäcke mit ausrüstung, verpflegung, etc mitschleppen muss.

    viele extremsportler finde ich einfach nur rücksichts- und verantwortungslos. sobald man dann in schwierigkeiten steckt, sollen rettungskräfte ihr leben riskieren und trotzdem lässt man sich dann in den medien noch als held feiern. was diese rettungsaktion auf dem naga parbat jetzt gekostet hat, will ich auch lieber gar nicht wissen.
    ich finde auch nicht, dass der mensch auf teufel komm raus noch in die entlegensten regionen vordringen muss. der tierwelt wird damit zumindest kein gefallen getan.


    mir reicht kalkuliertes risiko, wie z.b. skydiving und wracktauchen.
     
    #10
    velvet paws, 25 Juli 2008
  11. User 44981
    User 44981 (29)
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    Das Risiko an sich ist schon mal ein Anreiz, eine Extremsportart zu betreiben.

    Zusätzlich ist es das direkte Erleben der Natur. Das Wissen, den Naturgewalten in gewisser Weise ausgeliefert zu sein und das Wissen, nur zusammen mit der Natur das Ziel erreichen zu können.

    Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn man eine Extremsportart betreibt, so lange man sich des Risikos bewusst ist, auf die Bedingungen (Wetter, etc.) achtet, Sicherheitsausrüstung dabei hat und den Sport mit einer gehörigen Portion Respekt (z.B. Respekt vor dem Berg) betreibt.
    Denn auch im Alltag geht man oftmals unbewusst so viele Risiken ein (Verkehrsunfall, etc.), so dass vermeintlich gefährliche Extremsportarten bei guter Vorbereitung und Ausrüstung und einer gesunden Selbsteinschätzung (z.B. angemessene Wahl des Schwierigkeitsgrades beim Klettern oder Bergsteigen) überhaupt nicht so gefährlich sind.

    Was ich aber nicht verstehen kann, sind Extremsportler, die ohne ausreichende Vorbereitung und ohne geeignete Ausrüstung ein unnötig großes Risiko eingehen.
    Damit meine ich z.B. die Teilnehmer, die bei diesem Extremlauf auf die Zugspitze ums Leben gekommen sind, weil sie sich trotz angekündigtem schlechtem Wetter ohne passende Kleidung ins hochalpine Gelände gewagt haben.
     
    #11
    User 44981, 25 Juli 2008
  12. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
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    vergeben und glücklich
    Weils einfach ein geiles Gefühl ist. Zu wissen man kann sterben. Zu wissen man stirbt, wenn man nur einen Fehler macht. Dein Körper wird viel wachsamer und das alles.
    Es ist irgendwo der Kick wo man dann sagen kann "ja, ich trau mich das, ich hab was geleistet, ich bin über meinen eigenen Schatten gesprungen."

    Irgendwie schwer zu beschreiben. Kurzum: Ich such inzwischen nach solchen Sachen!
     
    #12
    Kiya_17, 25 Juli 2008
  13. velvet paws
    0
    jedem das seine, aber ich kann solche gedankengänge einfach nicht nachvollziehen. es gäbe doch im leben genug situationen, in denen man sagen könnte "ich trau mich was, ich bin über meinen eigenen schatten gesprungen" und es würde sogar noch was produktives und sinnvolles dabei rauskommen. dazu fühlen sich seltsamer weise aber nur die wenigsten menschen berufen. :ratlos: halsbrecherische aktionen mit völlig unberechenbarem risiko finde ich nicht mutig, sondern einfach nur hirnverbrannt und rücksichtslos. wirklicher mut und "etwas leisten" ist etwas ganz anderes.


    .

    yep, so sollte man die sache angehen.
     
    #13
    velvet paws, 25 Juli 2008
  14. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
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    vergeben und glücklich
    Musst du auch nicht nachvollziehen können. Mir gibt es das Gefühl zu leben und meine Ängste zu überwinden. Ich fühl mich dann allgemein etwas besser als vorher.
     
    #14
    Kiya_17, 25 Juli 2008
  15. velvet paws
    0
    ich weiss schon was du meinst, mir gibt skydiving auch einen kick und man fühlt sich hinterher sehr lebendig. ich habe nur bei manchen leuten den eindruck, dass extremsport so ziemlich das einzige zu sein scheint, bei dem sie sich noch richtig lebendig fühlen, das einzige, was wirklich noch einen kick verursacht. und das finde ich verdammt schade.
     
    #15
    velvet paws, 25 Juli 2008
  16. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Genau so sehe ich es auch.

    Aber eine gut vorbereitete Bergtour, Klettern mit entsprechender Ausrüstung oder ähnliche Dinge müssen keineswegs mit einem hohen, bzw. unberechenbaren Risiko verbunden sein.

    So bin ich als Skifahrer z.B. sehr gerne abseits der Piste im Tiefschnee unterwegs. Aber nur da, wo ich mir sicher bin, das meine Fähigkeiten locker ausreichen, um den Hang unbeschadet runterzukommen (was aber relativ wenige Hänge ausschließt) und vor allem nur dann, wenn ich weiss, dass das Lawinenrisiko nicht zu hoch ist (was relativ viele Hänge ausschließt).
    Und genau aus diesem Grund möchte ich auch in den nächsten Jahren mal einen Lawinenkurs machen, um die Lawinengefahr besser einschätzen zu können, so dass dann mehr Hänge für mich in Frage kommen, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen.

    Aber das verbleibende Restrisiko gehe ich gerne ein. Nor risk, no fun :grin:
    Denn wie schon gesagt, ist man auch z.B. im Straßenverkehr jederzeit einem nicht unerheblichen Risiko ausgesetzt, in einem Unfall verletzt oder getötet zu werden. Und das ohne so viel Spaß, wie beim Tiefschneefahren, Klettern, Bergsteigen oder einer anderen Extremsportart zu haben.
     
    #16
    User 44981, 25 Juli 2008
  17. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Die nun Geretteten am Nanga Parbat haben vorher eine entsprechende Sicherheitsleistung hinterlegt, von der eine eventuelle Rettung bezahlt werden sollte - was ja nun auch der Fall ist. Allerdings lese ich nun in der Zeitung noch, dass Italien die Kosten übernehmen will:
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Nanga-Parbat-Rettung-Bergsteiger;art1117,2579274

    Extrembergtouren sind auch nicht meine Welt. Ich suche nicht die Gefahr, sondern die Natur und die Herausforderung. Für mich war die insgesamt sechstägige Wanderung am Kilimanjaro schon eine Herausforderung (wenn auch technisch aus Bergsteigersicht nicht anspruchsvoll). Ich habe die Wanderung trotz der Strapazen genossen und denke gern an die halbe Stunde oben auf dem Gipfel in 5.895 Metern Höhe zurück. Das Gefühl, den Aufstieg geschafft zu haben, war unbeschreiblich schön. Dieser Blick von dort oben...
    Die ganze Woche am Berg war sensationell schön.

    Auch am Kilimanjaro sterben jedes Jahr Bergwanderer an der Höhenkrankheit, weil sie unbedingt weiterwollen und die Höhenkrankheit nicht ernstnehmen und nicht absteigen wollen.

    Ich liebe es zu wandern. Gleitschirmfliegen möchte ich gern mal ausprobieren. Ich bin auch schon mit dem Kajak unterwegs gewesen, auch im Wildwasser. Allerdings mag ich es eher zahm, für die echte Gefahr bin ich nicht gemacht. Ich bin einfach gern in der Natur unterwegs.

    Hochseilgarten macht übrigens auch Spaß - das war für mich trotz Sicherung und somit fehlender Gefahr ein echter Kick.
     
    #17
    User 20976, 25 Juli 2008
  18. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    Single
    Möglicherweise fühlst du dich aber nicht besser als vorher, z.B. wenn du für immer im Rollstuhl sitzt oder im Wachkoma liegst. Dann haben nämlich andere Menschen (Verwandte, Freunde) die Folgen deines Übermutes zu tragen.
    Anmerkung: Ich wünsche natürlich niemandem ein solches Schicksal!

    @ Pornobrille: Lieber Schlappschwanz als mit gebrochenem Genick auf der Intensivstation.
     
    #18
    ProxySurfer, 25 Juli 2008
  19. Muss man nun auf Spass verzichten, nur weil andere nachher traurig sein könnten?

    Was hier zählt ist der Spass, es gibt Leute die brauchen das und wollen das auch und akzeptieren das Risiko.

    Und wenn se halt sterben oder einen Unfall haben, Pech. Wenigstens hatte man Spass dabei.
     
    #19
    Chosylämmchen, 25 Juli 2008

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