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Was ist Liebe? Gibt es sie überhaupt? *LESEN!!!*

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Liebe?!, 26 November 2006.

  1. Liebe?!
    Liebe?! (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Person 1 (09:03 PM) :
    Ich find das immer unverständlich wie immer wieder neue Beziehungen entstehen, ich mein wie funktioniert der ganze scheiß mit der Liebe... Nehmen wir an 2 Leute kennen sich, aber tun nichts zusammen, aber würden sie das ein zwei mal tun verlieben sie sich, aber ich mein, man kann die Liebe doch eig. nicht erzwingen, aber langsam glaube ich doch das das gehen würde, ich mein jeder Mensch kann doch gar nicht alle anderen kennen die es auf der Welt gibt.. er macht nur öfter was mit ner beliebigen Person in die er sich dann "verliebt" obwohl es doch vllt. sein könnte das es millionen andere gibt, die besser zu ihm passen würden...
    Kann das glaub ich net genau erklären wie ich das mein
    Naja vllt. verstehste mich ja ^^


    Person 2 (09:05 PM) :
    i weiß was du meinst habe i mich auch schon eine mio mal geafragt...


    Person 1 (09:05 PM) :
    Ich mein nehmen wir als Beispiel doch mal die sendung "Bauer sucht Frau"


    Person 2 (09:06 PM) :
    ja eben das stimmt totaler quatsch..


    Person 1 (09:06 PM) :
    Die "verlieben" sich doch so gut wie alle ineinander nur weil sie ein paar Wochen zusammen gelebt haben.


    Person 2 (09:06 PM) :
    Würden die ihm manchmal 3 geben würde er vllt eine ganz andere nehmen als wenn er nur eine bekommt.. die er dann aber wählt.


    Person 1 (09:06 PM) :
    Ich mein dann könnte man doch so gut wie alle anderen Frauen auch nehmen und die mit dem Kerl zusammen packen für paar Wochen oder was?
    Das ist doch dann also wie erzwungene Liebe?
    Wodurch ich zu dem Entschluss kommen könnte: Willst du was von einer, mach so oft wie möglich was mit ihr!
    Aber das kanns doch auch nicht sein?!


    Person 2 (09:08 PM) :
    Eben deswegen.. das glaub i auch somit ist es eigtl. unmöglich jmd. nicht zu bekommen. Diese Theorie habe i auch schon sehr oft aufgestellt.


    Person 1 (09:08 PM) :
    Genau das mein ich.
    Das man im Prinzip mit genug Zeit jede x-beliebige haben könnte.
    Ist dann halt immer nur fraglich wie lange es hält...


    Person 2 (09:09 PM) :
    Eben, naja vllt nicht jede, aber viele..., wiel irgendwo spielen Aussehen und Charakterzüge manchmal schon ne Rolle, aber im Grunde geht unsere Theorie auf.


    Person 1 (09:09 PM) :
    Mit anderen worten gibt es "Liebe" gar nicht!
    Und schon gar nicht wahre Liebe...
    Liebe ist dann einfach nur ein wiederholtes Miteinander, was zu einer gewissen Abhängigkeit führt!
    Oder wie darf ich das verstehn?


    Person 2 (09:11 PM) :
    Nein das glaube i auch nicht, denke schon das es echt Liebe geben kann nur viele die denken ECHT verliebt zu sein sind es gar nicht und wie du sagst kommt es durch den Kontakt den sie haben, stellen wir uns vor jmd. hat hier einen Freund, ok würde diese eprosn wo anders wohnen hätte sie dort einen anderen würde diesen ihrer Meinung nach auch ECHT lieben...


    Person 1 (09:12 PM) :
    Soll heißen, dass jetzt auch z.b. küssen kein Ausdruck von "Liebe" ist, sondern nur die einfachste Methode sich einzugestehen, bzw. dem anderen zu zeigen (kommt drauf an), dass man abhängig ist.


    Person 2 (09:13 PM) :
    Nein das glaube i nicht, i denke es is auch jeden fall ein Zeichen der Zuneigung bsp. Freunde bussi usw, oder eben der Zungenkuss schon Zeichen von Gefühlen weil Gefühle sind auf jeden fall echt, nur naja i wieß nicht wie man das mit dr Liebe definieren soll.


    Person1 (09:14 PM) :
    Ja und das mein ich doch was du sagst.. hier Freund.. anders wohnen = da Freund...
    Das kann doch dann keine Liebe sein..
    Gefühle .........
    Überleg doch mal
    Nicht nur "Liebe" ist ein Gefühl
    Sondern Abhängigkeit auch...........................
    Nur dass der Mensch oft dieses Gefühl nicht als ein solches erkennt.
    Weil er einfach dumm ist!


    Person 2 (09:15 PM) :
    hmm kurios...
    Obwohl i denke Freundschaft und Beziehung is n Unterschied.


    Person 1 (09:15 PM) :
    Aber wäre er nicht so dumm, würde die Menschheit auch aussterben, weil dann würde es ja keine "...Beziehungen..." mehr geben.
    Klar ist das ein Unterschied, aber im Prinzip ein ganz simpler.


    Person 2 (09:16 PM) :
    Denn freundschaftl. Gefühle mit klar kommen usw. is nicht erzwingbar, richtige Freundschaft kann man auch nicht mit jedem haben und i denke eine beziehung auf dauer auch nicht mit jeden funktioniert, also is das schon mal eine Einschränkung..., bestes bsp. du bis jetzt quasi immer falschen Frauen begegnet, denn es hat bis jetzt nie so ewig gehalten, verstehst was i mein?


    Person 1 (09:16 PM) :
    Die Beziehung zu einer Person zeigt nämlich lediglich eine erhöhte Abhängigkeit zu ihr, als die Freundschaft.
    Und genau das ist der Punkt... "Liebe", wie wir sie kennen, kann eig. gar nicht verschwinden wenn sie da ist.. Aber jedes Gefühl von Abhängigkeit kann verschwinden, früher oder später, das ist nicht schwer.


    Person 2 (09:19 PM) :
    hmm hase das is mir irgendwie zu kompliziert...
    Aber ja i glaube wir wissen beide, was wir meinen.


    Person 1 (09:19 PM) :
    Ich such mal nen passendes Forum, wo ich das zur Diskussion bringen kann ^^





    ... ---- so, dass Gespräch habe ich gerade mit einer Freundin geführt, und da wir nicht wirklich auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, habe ichs mal hier zur Diskussion frei gegeben... Viel Spaß!
     
    #1
    Liebe?!, 26 November 2006
  2. Zaralein
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Meine Meinung nach gibt es Liebe, und sie besteht nicht nur aus Abhängigkeit.
    Es gibt Leute, die vielleicht von gewissen Dingen oder Menschen abhängig sind, diese aber nicht lieben.
    Auch denke ich nicht, dass Liebe immer kommt, wenn man sich häufig genug trifft. Es kommt auch auf viele andere Dinge an. Und wenn einem jmd. unsympathisch ist, dann kann man sich noch so oft mit dem treffen, und es wird nichts, m.M. nach.
    Ich würde eher sagen diese "Abhängigkeit" resultiert aus der Liebe und nicht andersrum.
     
    #2
    Zaralein, 26 November 2006
  3. Darth Kitty
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    Single
    LIEBE IST NICHT ABHÄNGIGKEIT!! Das ist ein unterschied. Man kann Liebe mit abhängigkeit verwechseln, aber es ist es nicht.

    Und es ist nicht so, dass wir uns in einen X-Beliebigen Menschen verlieben.
    Z.b. haben mein Ex-Schwarm und mein Schatzi im gleichen Monat Geburtstag, sogar nur 5-Tage unterschied und im Sternzeichenbuch steht, dass unsere Sternzeichen gut zusammenpassen.

    Und Liebe gibt es, sie ist einfach nicht ewig da. Es kann nicht Einbildung sein, dafür ist die Liebe viel zu mächtig, sie kann so viel aufbauen...und so viel zerstören...

    Um sich in jemanden zu verlieben, braucht es Zeit. Es können nur ein paar Stunden sein, die man gemeinsam verbracht hat, oder es kann auch mehr als sechs Jahre dauern.

    Klar gibt es auf dieser Welt millionen Menschen, die von den Charakterzügen, aussehen, verhalten ähnlich sind, aber NIE gleich, dafür müssten sie das Gleiche erlebt haben. Und wenn man sich in Eine person verliebt, dann ist es zumindest mir egal, wenn 1000 Personen herumrennen, die Ähnlich sind. Das nützt mir nicht, ich hab mich in die EINE verliebt.

    Ich glaube, dir geht es momentan nicht allzu gut, sonst würdest du nicht so darüber denken.
     
    #3
    Darth Kitty, 26 November 2006
  4. User 41772
    User 41772 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    nach der theorie, dass man sich ineinander verliebt, wenn man sich öfter trifft, müsste ich mich ja in meine beste freundin verliebt haben, in meine klassenkameraden (mit denen ich mich auch öfters einfach so treffe)... is doch schwachsinn...
    ich denke, man LIEBT jemanden, wenn man merkt, dass man auf einer wellenlinie liegt, dass man seiten am anderen entdeckt, die einen faszinieren, dass man neue sachen lernen will, ............

    lg, Kathi1987
     
    #4
    User 41772, 26 November 2006
  5. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Also aus rein pessimistischer und rational-naturwissenschaftlicher Sicht gibt es ebenfalls nicht so etwas wie "Liebe":

    Hiernach sei als "Liebe" einfach nur die extreme, nicht rational begründbare Zuneigung die ein Mensch für einen anderen Menschen empfindet, die durch eine Reihe biochemischer Reaktionen in unserem Körper ausgelöst wurde. Sprich: Wenn wir glauben uns "verliebt" zu haben, sind wir Opfer unserer Selbst; daher Opfer des in unserer DNS durch die Evolution verankerten Programms, dass wir einen Fortpflanzungspartner suchen und finden müssen. Die Evolution hat dabei die "Liebe" erfunden, damit das Überleben der Nachkommenschaft gesichert ist und da es scheinbar die angepassteste Form des Lebens darstellt. Daher Organismen mit sozialen Verbund-Strukturen.

    Im krassen Gegensatz dazu steht natürlich die philosophische oder lyrische Definition von "Liebe" (obwohl sich die Begrifflichkeit der Definition und die Adjektive "lyrisch" und "philosophisch" inhaltlich auschliessen):

    Hiernach sei Liebe die treibende Kraft im Leben eines jeden Menschen. Danach wonach jedes Individuum strebt, was wahre Schaffenskraft und Inspiration verleiht. Eigentlich nicht in Worte fassbar. Hierran haben sich schon Jahrhunderte von Schriftstellern, Dichtern und Philosophen versucht und haben es höchstens ansatzweise zu Stande gebracht, eine Beschreibung niederzuschreiben, die der Realität oder der realen Qualität dieser Empfindung nur ansatzweise nahe kommt. Aber das ist das Qualiaproblem.

    aus Wikipedia über Qualia:

    Unter Qualia (Singular: Quale, von lat. qualis „wie beschaffen“) oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt eines mentalen Zustandes. Das Verständnis der Qualia ist eines der zentralen Probleme der Philosophie des Geistes, da oft angenommen wird, dass ihre Existenz nicht mit den Mitteln der Neuro- und Kognitionswissenschaften erklärbar sind.

    Weiter hierzu:

    Unter „Qualia“ wird der subjektive Erlebnisgehalt mentaler Zustände verstanden. Doch gerade ein solches subjektives Element scheint sich jeder intersubjektiven Begriffsbestimmung zu widersetzen. Der Philosoph Thomas Nagel hat zur Bestimmung der Qualia die Redeweise geprägt, dass es sich „auf eine bestimmte Weise anfühlt“, in einem mentalen Zustand zu sein (what is it like). Wenn eine Person etwa friert, so hat dies in der Regel verschiedene Konsequenzen. In der Person laufen etwa verschiedene neuronale Prozesse ab und die Person wird ein bestimmtes Verhalten zeigen. Doch das ist nicht alles: „Es fühlt sich für die Person auch auf eine bestimmte Weise an“, zu frieren. Allerdings kann Nagels Bestimmungsversuch nicht als allgemeine Definition gelten. Eine Bestimmung von Qualia durch die Phrase „sich auf bestimmte Weise anfühlen“, setzt voraus, dass diese Phrase schon verstanden ist. Wem jedoch die Rede von subjektiven Erlebnisgehalten nicht einleuchtet, der wird die Phrase auch nicht verstehen. Ned Block hat das Problem der Begriffsbestimmung daher wie folgt kommentiert:

    „Sie fragen: Was ist das, was Philosophen ‚qualitative Zustände‘ genannt haben? Und ich antworte, nur halb im Scherz: Wie Louis Armstrong schon sagte, als man ihn fragte, was Jazz sei: Wenn du erst fragen musst, wirst du es nie verstehen.“

    – Ned Block: Troubles with Functionalism[3]


    Genauso verhält es sich mit der Liebe, denke ich.

    Abhängigkeit entsteht in der Liebe nur durch Unausgeglichenheit. Im Idealfall sollte sie für das Individuum in der Beziehung einen beflügelnden Charakter haben; daher die Möglichkeit zur freien geistigen Entfaltung unterstützen. Die Partner ergänzen sich hierbei und lernen von ein ander gleichermaßen.

    Und eure These, dass man jede(n) bekommen könnte, wenn man, so theoretisch, nur genug Zeit verbringt, ist schlicht falsch. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Ich kenne sie eigentlich schon mein halbes Leben. Richtig miteinander zu tun haben wir seit gut 2 Jahren. Und seit 3 Monaten ist der Kontakt intensiv. Wir sehen uns jeden Tag und verbringen jedes Wochenende. Aber es hat sich nichts ergeben. Aus welchen Gründen auch immer.

    Eure These setzt vorraus, dass Menschen dumm und manipulierbar sind. Das mag in vielen Fällen stimmen. Eurer Ansatz setzt aber auch vorraus, dass aktiv auf dieses Ziel hingearbeitet wird und beide Seiten bewußt oder unbewußt offen gegenüber diesen Dingen sind und sich nicht verschliessen oder in sich zurückziehen.

    Du kannst solange du willst einen Single treffen, der innerhalb von 1 Jahr zweimal von seinen Exfreunden verarscht wurde. Da wird man vorsichtig. Da kann man sich noch sonst so gut verstehen: Sind beide Seiten nicht bereit und offen, wird sich nie mehr als Freundschaft ergeben.
     
    #5
    philosopher, 26 November 2006
  6. Darth Kitty
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    ähm, ich hab alles gelesen und relativ wenig verstanden, liegt aber wahrscheinlich an den Schlafstörungen, die ich dank der Liebe hab. Analysier mal DAS bitteschön :-D. Ich will wissen, WAS für ein Chemielabor im Hypotalamus auswerfe, damit ich nicht schlafen kann :-D
     
    #6
    Darth Kitty, 26 November 2006
  7. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    :rolleyes: :tongue:

    Ich weiß...die Naturwissenschaften hinken hinterher, was das betrifft. Keine Ahnung. Ich weiß ja nicht, was in deinem Kopf vorgeht. Und ich will auch nicht zu Freud mutieren und dich zu mir auf die Couch bitten, um in dein Unterbewußtsein vorzudringen ;-).

    Spaß beiseite.

    Man könnte sagen, dass läge daran, dass Körper und Geist eine Einheit bilden. Es gibt viele Symptome, die psychischer Herkunft sind. Psychosomatische Erkrankungen wo man nie auf die Idee käme, dass dies nur durch psychische Probleme ausgelöst werden könnte. Also reine Kopfsache das Ganze.

    Frage ich mal so:

    Ist dies eine Reaktion, die durch bewußte Gedanken und Überlegungen ausgelöst werden oder aus deiner Sicht völlig grundlos, daher unbewußten Grund haben.
     
    #7
    philosopher, 26 November 2006
  8. Joppi
    Gast
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    Ich bin da TS Meinung. Ich leb auch in einer Beziehung, doch so unromantisch es klingen mag, hat es bei uns eher aus Zuneigung als aus verliebtsein begonnen. Warum geht man so eine Beziehung ein? Weiß nicht, rein rational betrachtet war es mein Traumfrau. Gefühlsmäßig aber noch nicht. Das kam dann aber schnell als ich schauen konnte und sie ist nach wie vor wirklich meine Traumfrau, praktisch jemand, wie ich sie mir als Partner gewünscht habe.
     
    #8
    Joppi, 26 November 2006
  9. Darth Kitty
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    Single
    an die Männer, Liebe ist nicht rational, das wird sie auch nie werden. Liebe entsteht zwischen Menschen und da wir Menschen mindestens im Unbewussten mehr als nur "nicht-rational" sind, wird es auch nie eine Formel dafür geben.
    Ich glaube Liebe hat noch sehr viel mit dem "Unterbewusstsein" zu tun. Denn ab und zu hab ich sogar das Richtige gemacht, nur aus "instinkt".

    E: Ich finde auch: es dauert viel zu lange, die Liebe zu erklären und zu analysieren, als sie selbst zu erleben, in allen guten und schlechten Zeiten. Denn was bringt mir das Wissen, was Liebe ist, wenn ich sie nicht erlebe? Und wie kann ich etwas so komplexes und wichtiges verstehen, wenn ich es noch nie erlebt hab?
     
    #9
    Darth Kitty, 26 November 2006
  10. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich habe nie behauptet, dass Liebe rational ist.

    Das ist ja auch der Grund, warum sich die Naturwissenschaften so schwer damit tun ;-)

    Ich bin da eher Anhänger der lyrischen Position und verlorener Romantiker.

    Lost writer in heaven. ;-)
     
    #10
    philosopher, 26 November 2006
  11. Darth Kitty
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Off-Topic:
    Ooch, komm lass dich knuddeln :knuddel:
    warum denn, wenn ich fragen darf? Musst du auch nicht umbedingt beantworten...


    Liebe hat noch ein Problem: jeder Mensch empfindet sie anders, da jeder Mensch anders ist. Auch wenn der gleiche Mensch zweimal verliebt ist, ist es beides Mal nicht das Gleiche (war/ist jedenfalls bei mir so).
     
    #11
    Darth Kitty, 26 November 2006
  12. Liebe?!
    Liebe?! (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Ich hab lediglich folgendes behauptet:
    Jede Form von Liebe ist eine Form von Abhängigkeit.

    Das heißt nicht zwangsfolge, dass auf jede Form von Abhängigkeit eine Form von Liebe ist.

    Ja das stimmt, was anderes habe ich nie gesagt. Nur, dass es wohl keine Liebe gibt, soll heißen, Abhängigkeit entsteht zu dem Zeitpunkt wo wir glauben, Liebe entsteht (Liebe=Abhängigkeit)

    Aber die Abhängigkeit ist es doch, die viel aufbauen und aber auch zerstören kann. Nehmen wir an Person A ist von Person B abhängig, warum auch immer. Person B weigert sich nun weiterhin mit Person A zusammen zu arbeiten, was dazu führt, dass Person A durch die abhängigkeit "zerstört" wird. Und vorher konnte sich Person A erst etwas "aufbauen" durch diese Abhängigkeit zu Person B.

    Das meine ich... Die Zeit ist es, bei manchen braucht es mehr, bei manchen weniger, aber durch die Zeit kann man alles erreichen.

    Du verbringst aber mit einer besten Freundin nicht die Zeit mit dem Ziel "Liebe" zu erzeugen.

    Meine Meinung: Abhängigkeit kann nicht in der "liebe" entstehen, weil "Liebe" einfach nur eine extreme Form der "Abhängigkeit" ist.

    Ich setze vorraus, dass man sich trifft mit dem Ziel, deine Beziehung aufzubauen, ob es nun von einer oder von beiden Seiten ausgeht. Und zeitlich ist es wie gesagt sehr verschieden.. Das kann von Stunden bis hin zu Jahren dauern... Aber ich glaube zu 99% sollte es funktionieren. Man glaubt es vllt. nicht, weil wenn es nach einer gewissen Zeit nicht funktioniert, man es einfach aufgibt.

    Richtig, die These setzt vorraus, dass zumind. eine Person geziehlt auf "mehr" hinarbeitet.

    Aus diesem einfach Grund diskutieren wir jetzt hier. Weil ich mir der "Liebe" nicht sicher bin. Du willst sie erleben, aber wie, wenn es sie nicht wirklich gibt?
     
    #12
    Liebe?!, 26 November 2006
  13. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Ach Darth_Kitty *seufz* Das ist nett von dir. *zurück knuddel* :knuddel: Ich hab' da so meine Gründe. Ich glaube, ich habe mich zu lange danach gesehnt, sodass ich mich zu sehr an diesen Zustand gewöhnt habe. Die Sehnsucht nach dem scheinbar Unerreichbaren. Es hat mich schon oft zu Höchstleistungen motiviert. Ohne diese schwermütig melancholische Einstellung wäre ich nicht der gleiche Mensch und hätte nicht das gleiche getan.

    Ich weiß nicht - lieber schreibe ich Liebespoesie und romantische geschichten mit einem wohligen Schauer auf dem Rücken bis an mein Lebensende, anstatt es wirklich als real und nicht eingebildet zu akzeptieren und anzunehmen, wenn tatsächlich mal Jemand was für mich in dieser Richtung "empfinden" sollte. Denn wäre ich tatsächlich irgendwann mal glücklich, wäre ich nicht glücklich oder käme es mir sonderbar vor, da ich nicht mehr der gleiche Mensch wäre.

    Und da es schon immer die Sehnsucht war, die mich stets motivierte und Triebfeder meiner Existenz war, darf sie nicht wegbrechen, da ich sonst noch mein Potenzial für intellektuelle Höhenflüge und authentische Kreativität verlieren würde. Zumindest zeitweise:

    Denn einfach ausgedrückt:

    Wie kann ich noch über etwas jammern, dass ich nicht habe, wenn ich es dann habe? Und ich will einfach nicht aufhören Gedichte zu schreiben ;-)
     
    #13
    philosopher, 26 November 2006
  14. Darth Kitty
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Noch was: ja ich steh auf Frauen und ich verbringe massenhaft Zeit mit meiner besten Freundin, sie sieht auch supergut aus, aber ich hab mich noch NIE in sie verliebt.

    Zeit heilt auch nicht alle wunden, sie lässt die Wunden vergessen, aber mindestens die Narben bleiben, wenn sie überhaupt heilen. Aber das ist auch gut so, wenn wir unser Leid, unsere Freude und unsere Fehler vergessen, vergessen wir unsere Erfahrungen und somit unser Leben.

    Warst du schonmal verliebt? Ich meine auf beide Arten? Glücklich und Unglücklich? Wenn ja dann musst du mir sagen, was du erlebt hast.
    Liebe ist weder einbildung noch abhängigkeit. Liebe kann aus einbildung resultieren. Und warum es keine ist, hab ich gemerkt, als ich unglücklich verliebt war und jetzt, wo ich glücklich bin. Wenn es dich interessiert, hier ist meine Geschichte:Gibt es noch Hoffnung? Ist alles kaputt? Will ich es überhaupt noch?

    Abhängigkeit deviniere ich so in der Liebe: Ich MUSS mit dem zusammen sein, ich muss den Küssen, weil ich ohne es nicht leben kann, nicht weil ich es WILL. Für die Liebe muss man Opfer bringen, man muss Zeit dafür aufwenden und es tut auch weh, wenn man sich trennt.
    Mir tat es aber weh, weil ich mich einsahm fühlte, einsahm unter tausenden von Leuten. Einsahm unter haufen von Freunden.
    Ich war einsahm, weil mir doch niemand von meinen Freunden das geben konnte, was ich brauchte. Ich wollte nähe, aber auf einer anderen Ebene, als eine Freundschaft zulässt.

    Denn DAS ist Liebe, den anderen näher kennenzulernen, so nahe, wie sonst kein Menschen. Und sich getrauen, ihn/sie auch an sich ran zu lassen und gemeinsam auf dieser schrecklichen Welt zu leben.

    Off-Topic:
    "lol", das war bei mir der gleiche Grund, warum ich unglücklich verliebt war. Es spornte mich mindestens an, zu Zeichnen. Ich zeichnete Sachen in so einer Schönheit und genauigkeit, die ich nie von mir erwartet hätte
     
    #14
    Darth Kitty, 26 November 2006
  15. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Nana - ich hab' zwar auch meine melancholischen Phasen so nach der Art *auf Party in depressiver Stimmung allein mit der Wodka Flasche sitz*, aber so schrecklich ist die Welt dann doch wieder nicht. ;-)

    Idealismus und Optimismus sind die Zauberworte. Es mag zwar manchmal schwer fallen, aber damit, denke ich, lebt man länger.
     
    #15
    philosopher, 26 November 2006
  16. Darth Kitty
    Verbringt hier viel Zeit
    512
    101
    0
    Single
    ein Pesimist ist ein Optimist mit Erfahrung :tongue:

    Was ich damit sagen wollte, egal wieviele Probleme man hat, man hat jemanden, aufden man sich verlassen kann, den man kennt, damit man zusammen wachsen kann.
     
    #16
    Darth Kitty, 26 November 2006
  17. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
    21
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Das stimmt allerdings.

    Off-Topic:
    Immer wenn mir Jemand sagt, ich sei Pessimist, erwidere ich immer, dass es zwar schwer ist einen Realisten von einem Pessimisten zu unterscheiden, es man aber dennoch nicht tun sollte :zwinker:
     
    #17
    philosopher, 26 November 2006
  18. Darth Kitty
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
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    Single
    mich würde jetzt interessieren, was "Liebe!?" dazu meint... egal, wenn du lust hast, kannste ja auch meine Geschichte über meine erste Liebe lesen, ich hab nen Link geschrieben, aber ACHTUNG!! Lange!
     
    #18
    Darth Kitty, 26 November 2006
  19. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    698
    2.618
    Verheiratet
    Liebe ist das Gefuehl, was jeder kennt, aber niemand in Worte fassen kann.
     
    #19
    xoxo, 27 November 2006
  20. freutsich
    freutsich (27)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Mein Schatz hat mit, etwa 6 Wochen nachdem wir uns gekannt haben Liebe so erklärt.

    Wenn Du Dir irgendwann mal vorstellen kannst, vor mir SB zu machen und dabei zum Orgasmus zu kommen, dann ist es Liebe.

    Denn dazu gehört nicht nur eigene Geilheit, sondern auch ein gehöriges Maß an Vertrauen und Liebe zu einem anderen Menschen.

    Er hat recht behalten. Denn es war für mich weitere 6 Wochen später kein Problem ihm auf diese Art zu zeigen, dass ich ihn liebe. Es hat nicht eine Sekunde der Überwindung gekostet.
     
    #20
    freutsich, 27 November 2006

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