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Was macht für euch einen "echten Kumpel" aus?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von User 24554, 11 März 2005.

  1. User 24554
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    "Wie weit" muss jemand für euch gehen, um ein echter Freund/eine echte Freundin zu sein?
    Immer für einen da sein, auch nachts um drei ein Ohr für die Probleme des anderen haben? Oder reicht es, einmal in der Woche zu telefonieren und den neuesten Tratsch auszutauschen?
    Wie "intim" seid ihr mit eurer/m besten Freund/in? Sprecht ihr wirklich ÜBER ALLES? (oder im Extremfall: kommt es vor, dass ihr aus echter Freundschaft auch einfach mal rumknuddelt oder sogar knutscht?)
    Es soll um echte Freundschaften gehen, NICHT um feste Partnerschaften.

    Schonmal vielen Dank für das Aufschreiben eurer persönlichen Erfahrungen.
     
    #1
    User 24554, 11 März 2005
  2. StolzesHerz
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Der hier stehende Text beschriebt für mich am besten, was eine wahre Freundschaft ausmacht!

    Freundschaft, tja "wahre" Freundschaft bedeutet für mich, mich in dieser Freundschaft fallen lassen zu können und von meiner/em Freund/in aufgefangen zu werden; egal worum es geht.
    "Wahre" Freundschaft ist nicht geprägt von Frau oder Mann, sondern von einem Menschen, der jederzeit 24 Std./365 Tage im Jahr für den anderen da ist, wenn der andere dies braucht. "Wahre" Freundschaft ist unzertrennlich und steht alle Stürme des Lebens gemeinsam durch; lacht und weint gemeinsam; baut den anderen auf, wenn er im Tal ist; steht zu ihm, wenn keiner mehr zu ihm steht; kämpft für den anderen, wenn dieser alleine an der Wand steht;.... .
    Letztendlich, steht man in allen Lebenssituationen zu seinem/r Freund/in, wenn der Mensch es braucht.
    In einer "wahren" Freundschaft gibt es keine Geheimnisse und diese Freundschaft ist von "Freiwilligkeit" in der Verwirklichung der Freundschaft geprägt.
    "Freundschaft fürs Leben" ist für mich die höchste Ebene der Freundschaft; diese Freundschaft ist bedingungslos und die höchste Erfahrung von menschlicher Geborgen- und Vertrautheit.

    Wahre Freundschaft
    Der beste Freund ist jemand,
    der mit Dir durch dick und dünn geht,
    der Dich immer versteht.
    Der Deine Sorgen mit Dir teilt und
    bei kummer zu Dir eilt.
    Er ist das Rettungboot im Meer der Tränen,
    die Sicherheitsleine am Berg des Kummers und
    wird Dich nie im Stich lassen​
     
    #2
    StolzesHerz, 11 März 2005
  3. engel...
    engel... (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    3
    Single
    ich stimme StolzesHerz zu 100 % zu. :bier:

    gruß, engel...
     
    #3
    engel..., 11 März 2005
  4. HBMII1980
    HBMII1980 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    28
    86
    0
    Single
    Das ist bei mir eher so ein Mittelding aus beiden. Ich würde niemals erwarten, dass ich meinen besten Freund/in nachts um 3 aus dem Bett hole und er/sie mir dann zuhört. Wenn ich ein Problem habe, dann telefoniere oder treffe ich mich mit ihm/ihr. Das reicht mir persönlich völlig aus. Bin aber eher der oberflächliche "BesteFreundschaftstyp", weil ich sowohl mit besten Freundinnen und auch mit besten Freunden meine schlechten Erfahrungen gemacht habe. So intensiv, wie ich früher beste Freundschaften gepflegt habe, kann ich derzeit nicht. Es ist ja fast wie in einer Beziehung. Eine gute Freundschaft baut auf viel Vertrauen auf, das wachsen muss. Da ich meine besten Freunde bzw. Freundinnen letztes Jahr komplett "ausgetauscht" habe, wird das wohl noch eine Weile dauern.
    Ich habe derzeit 3 beste Freundinnen, mit denen ich am Wochenende immer etwas mache (bin aber nicht schwul) und auf die ich mich aus Erfahrung auch verlassen kann. Ich könnte Dir aber nicht direkt sagen, welche von den dreien meine beste Freundin ist. Ich glaube, dass ich derzeit eher die gute Freundin auf 3 Personen verteile. :zwinker:
    Mit meinen 3 besten Freundinnen spreche ich über alles (Sex, Beziehung usw.). Bin aber auch allgemein ein offener Mensch. Deswegen fällt es mir auch nicht schwer, über alles zu reden.
    (Die Klammer) Meine jemals beste Freundin und ich haben sowas gemacht. Muss aber dazu sagen, dass aus der "Platonischen Liebe" bei uns beiden auch mehr geworden ist. Das hat man davon, wenn man sich jeden Tag sieht und stundenlang telefoniert. Das war alles so intensiv, dass ich dadurch meine beste Freundin verloren habe. Sind dann irgendwann vor zwei Jahren zusammengekommen und nach einer Woche war schluss. Der Grund: wir waren uns viel zu vertraut (ich wußte alles über sie und umgekehrt). Dadurch hatten wir kaum noch Gesprächsthemen und irgendwie kamen wir uns beide vor, als ob wir schon 100 Jahre zusammen wären :kotz: . Es fehlte einfach alles. Danach war erst mal 1 Jahr Funkstille. Uns beiden ging es dabei ziemlich schlecht, weil wir versucht haben, diese Freundschaft mit anderen Personen zu füllen. Nur nicht mal annähernt 1000 gute Feunde konnten diese Freundschaft ersetzen. Es hat einen ziemlich trautrig gemacht, dass man niemals etwas vergleichbares finden wird.
    Vor einem Jahr haben wir es dann nochmal mit der Feundschaft versucht. Es hat auch für 4 Monate geklappt und es war alles wie früher :gluecklic . Doch dann wollten wir wieder beide mehr und es endete wieder im gleichen Fiasko, nur dass wir/sie vorher die Notbremse gezogen haben. :angryfire Mein Rat: Lass die Finger von der besten Feundin / dem bester Freund. Das Risiko ist einfach zu groß, dass man dadurch diese Person für immer verliert. Und man darf auch nicht erwarten, dass bei einer guten Freundschaft auch eine Beziehung gut funktioniert.
     
    #4
    HBMII1980, 12 März 2005
  5. bjoern
    bjoern (45)
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    Verheiratet
    "Wie weit" muss jemand für euch gehen, um ein echter Freund/eine echte Freundin zu sein?

    Absolute Ehrlichkeit und gegenseitiges Vertrauen sind die wichtigste Grundlage. Nur dann kann man sich gegenseitig den Rückhalt geben, der zu einer richtigen Freundschaft dazugehört. Ganz wichtig ist auch, dass sich das Geben und Nehmen abwechselt, dass man füreinander da ist. Im Idealfall ist einem das Wohl des anderen genauso wichtig wie das eigene.

    Immer für einen da sein, auch nachts um drei ein Ohr für die Probleme des anderen haben?

    Wenn man wirklich einen Freund braucht, wenn es wichtig ist, dann sollte der auch immer für einen da sein. Umgekehrt gehört es aber genauso zu einer Freundschaft, den anderen nur dann nachts um vier aus dem Bett zu klingeln, wenn es wirklich dringend ist.

    Oder reicht es, einmal in der Woche zu telefonieren und den neuesten Tratsch auszutauschen?

    Es gibt Phasen, wo das reichen kann. Wenn beide gerade glücklich sind und was anderes zu tun haben, dann muss man nicht jeden Tag zusammenglucken. Gerade das zeichnet eine richtige Freundschaft aus. Man muss sich nicht ständig zeigen, dass man füreinander da ist, und doch ist man es jederzeit, wenn es nötig ist.

    Wie "intim" seid ihr mit eurer/m besten Freund/in? Sprecht ihr wirklich ÜBER ALLES?

    Ja, wir sprechen wirklich über alles. Einzige Ausnahme: die Privatsphäre anderer darf dabei nicht verletzt werden.

    (oder im Extremfall: kommt es vor, dass ihr aus echter Freundschaft auch einfach mal rumknuddelt oder sogar knutscht?)

    Natürlich knuddeln und kuscheln wir. Küsse gehören da auch dazu, auch auf den Mund, aber kein Knutschen oder sogar Zungenküsse. Wir leben jeweils in festen und glücklichen Beziehungen, und jeder weiß genau, wo die Grenzen sind. Das trifft auch auf die jeweiligen Partner zu, die damit zum Glück keine Probleme haben. Ich finde, dass es zu einer richtigen Freundschaft auch dazugehört, dass jeder die Grenzen kennt. Das vermeidet auch Missverständnisse.
     
    #5
    bjoern, 12 März 2005
  6. User 24554
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    1.539
    198
    551
    nicht angegeben
    Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
    Ist es so, dass richtig gute Freunde bei Mädels meistens männlich sind und umgekehrt (bei Jungens eher Girls)?
    Wie sind da eure Erfahrungen?
     
    #6
    User 24554, 12 März 2005
  7. bjoern
    bjoern (45)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.510
    121
    0
    Verheiratet
    Mir geht es meist auch so, dass ich leichter mit Mädels in Kontakt komme, aber das ist in Bezug auf wirklich enge Freundschaften kein Dogma. Es ergibt sich nur öfters so. Nur meine Antwort auf Deine letzte Frage war wirklich ausschließlich auf meine beiden besten Freundinnen bezogen. :zwinker:
     
    #7
    bjoern, 12 März 2005
  8. Thyrsos
    Gast
    0
    Meine männlichen besten (beiden) Freunde - sind so wie oben beschriebn bis auf eine Ausnahme - wir haben alle 3 Beziehungen seit langen Jahren - aber reden NIE spezifisch über das intime in der Beziehung. Wir können zwar über Analverkehr ansich reden - aber nicht von wegen "ich hab heute nacht wieder die und die in den arsch gepoppt" ...
     
    #8
    Thyrsos, 12 März 2005
  9. User 12616
    User 12616 (27)
    Sehr bekannt hier
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    198
    140
    nicht angegeben
    Ich versteh mich meist besser mit Kerlen.
    Ich hatte einen super tollen Kumpel, der mir leider den Rücken gekehrt hat seitdem habe ich keinen so richtig guten Freund mehr. Aber ein paar Kumpels mit denen man bißchen quatschen kann, gibt es schon.
     
    #9
    User 12616, 12 März 2005
  10. Grinsekater1968
    Chauvinist
    3.701
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    1
    nicht angegeben
    Das ist eine sehr gute Frage.....
    Frauen als Freunde sind hübsch, ich habe ein paar davon - die sind immer dann, wenn´s mit meinen Frauen schwierig wird (so wie heute, als ich meinen Schatz bei einem völlig überflüssigen Knatsch mal eben "dumme Klatschkuh" genannt hab, woraufhin sie dann leider abgehauen ist...) immer wieder gute Dienste leisten, und wenn es darin ausartet, daß sie mir einfach nur den Kopf waschen (O-Ton Natallia : "Ich mag Dich ja sehr, und Du weißt, wir kennen uns schon lange, sind gute Freunde und so, und Du hast ja Deine ganz eigene Art, mit Frauen umzugehen, die ich respektiere, aber.... - was in aller Welt hast Du Dir dabei gedacht ? Bist Du eigentlich noch ganz dicht ?!"). Weibliche Freunde sind mir sehr willkommen, - aber ich schätze meine männlichen Freunde doch entschieden mehr.
    Weil es Kerle sind, und weil man mit ihnen auch Gespräche führen kann, die nicht unbedingt immer tiefsinnig sind ("Hat Heidi Klum geilere Möpse als die von Pamela Anderson ?"), mit denen ich mich wenn mir danach zumute ist auch mal rumprügeln kann, ohne daß man sich hinterher böse ist, die Spaß dran haben, nachts um vier geweckt zu werden, weil ich gerade Bock habe, mit ihnen Kicker zu spielen, und weil sie ihrerseits manchmal Rat brauchen, den sie von weiblicher Seite so nie bekommen könnten ("Ich bin mit ihrer besten Freundin fremdgegangen und habe Angst, sie kriegt es jetzt raus - deckst Du mich mit einem Alibi ?")
     
    #10
    Grinsekater1968, 12 März 2005

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