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Was soll ich IHR am Todestag ihres Vaters sagen?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von CojaX, 18 Oktober 2006.

  1. CojaX
    CojaX (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo Community.

    Am 26.10.06 jährt sich der Todestag vom Vater meiner Freundin zum zweiten mal. Er ist somit vor zwei Jahren verstorben. Sie war damals 14, nun ist sie 16.

    Sie hat Ihren Vater über alles geliebt und ich weiß dass an diesem Tag wieder eine Welt für sie zusammenbrechen wird.


    Was soll ich ihr dazu sagen, soll ich überhaupt was sagen, um sie aufzumuntern oder abzulenken - oder alleine trauern lassen?

    Ich kann an diesem Tag nicht bei Ihr sein und ihr nur im ICQ schreiben und sie anrufen.

    Brauche eure Hilfe!
     
    #1
    CojaX, 18 Oktober 2006
  2. Mr. Keks Krümel
    Kurz vor Sperre
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    Single
    Schreib ihr auf keinen Fall im Icq... besser du rufst sie an... Bzw.. ich würde das so machen, wenn sie ihre Trauer kundgeben möchte, sei für sie da. Ansonsten lass das Thema unausgesprochen, wenn sie nicht von sich aus anfängt.
     
    #2
    Mr. Keks Krümel, 18 Oktober 2006
  3. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Sag wirklich eher nichts von dir aus über das Thema.
    Man weiß ja nicht auf welche Art und Weise sie trauert, und ich denke es ist das beste wenn du einfach auf irgendeine Art und WEise für sie da bist.
     
    #3
    User 16687, 18 Oktober 2006
  4. BlackHole17
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    rischtisch :grin:
     
    #4
    BlackHole17, 18 Oktober 2006
  5. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Mein Freund ist auch Halbwaise.
    Ich denke, dass der Tod eines Elternteils etwas ist, dass du und ich nicht nachempfinden können. Jedes "Tut mir leid für dich" macht eigentlich nur noch mehr bewusst, was einem fehlt. Ich finde, dass die Trauer irgendwie in der Familie bleiben sollte.

    Mit meinem Freund mach ich das nicht anders. Vor einigen Tagen war, glaub ich, auch wieder Todestag seines Vaters. Das glaube ich deshalb, weil er seit einigen Tagen wieder die Uhr seines toten Papas trägt. Männer mögen mit Trauer wohl anders umgehen als Frauen, aber extra zum Todestag anrufen, um Beileid zu bekunden o.ä. ist in meinen Augen albern und irgendwie auch gekünselt.

    Du kannst ihr einmal sagen, dass du für sie da bist, wenn sie jemanden braucht, zum Reden oder Anlehen ist ja egal. Aber dann sollte es dabei auch bleiben.
     
    #5
    SexySellerie, 18 Oktober 2006
  6. LadyX
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    kommt halt darauf an ob ihr ansonsten auch über ihren vater sprecht oder nicht. wenn nicht, würde ich sie nicht ansprechen. nur wenn sie sonst auch über ihn (mit dir) spricht...
     
    #6
    LadyX, 18 Oktober 2006
  7. benji
    benji (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Von meinem besten freund ist vor zwei jahren der vater gestorben. Ein schwieriges Thema über das mit ihm zu reden echt nicht ganz einfach ist, besonders da er es am liebsten ausblendet....
    In so einer situation kann man echt schwer sagen, was das beste ist. Aber ich glaube, dass es gut wäre, wenn du für sie an diesem tag einfach da bist. sowas ist schon ziemlich wichtig, da man sich sonst unter umständen schon ziemlich verloren vorkommen kann. also einfach vorbeischauen, nicht groß telefonieren, höchstens zum fragen, ob sie was dagegen hat, wenn du vorbeikommst (kann ja sein, dass sie alleine sein will zum an ihren vater denken z.b.), aber ob du davon anfangen sollst?? weiß nicht recht, wenn du ab und zu darüber redest schon eher... ansonsten... k.a.

    viel glück und sie wirds schon nicht in den falschen hals kriegen, wenn sie mitkriegt, dass du für sie da sein willst.
     
    #7
    benji, 18 Oktober 2006
  8. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    ja, meine frage wär auch: spricht sie über ihren vater? wenn ja, dann würde ich vor seinem todestag ihr sagen, dass du am x.y. nicht bei ihr sein kannst, aber an sie denkst und du gern für sie da sein möchtest und sie dich anrufen kann, wenn es ihr nicht gutgeht. dass es auch okay ist, wenn sie mit dir an dem tag nicht drüber reden will. du kannst sie auch direkt fragen, ob du etwas für sie tun kannst, um ihr den tag leichter zu machen.

    ich habe die erfahrung gemacht, dass es für angehörige eher schmerzlich ist, wenn andere den todestag ihrer liebsten übergehen - weil das so wirkt, als hätten andere den menschen vergessen. dass es rücksichtnahme sein soll, kommt den trauernden nicht unbedingt in den sinn, es kann eher wie gleichgültigkeit wirken.

    die trauer ist eh da, das ist mal sicher. und zu zeigen, dass man auch an den menschen denkt bzw. an die, die ihn verloren haben, kann schon ein trost sein. einfach das "nichtalleinsein" mit der trauer.

    wenn sie dagegen nie über ihren vater redet und seinen tod auch eher "ruhen" lässt, tja, ich weiß nicht... je nachdem, ob es sich ergibt, würde ich dann vielleicht mal vorsichtig nachhaken, ob du etwas für sie tun kannst rund um den besagten tag.

    der vater meines freundes ist auch gestorben, allerdings schon vor langer zeit - suizid. mein freund erzählte mir vor jahren davon, als wir nur befreundet waren - "als ich damals vom suizid meines vaters erfuhr...". ich hab mich danach erst nicht getraut, ihn darauf anzusprechen, und hab das erst viel später gemacht. er spricht selten über seinen vater, allerdings ist die sache ja auch lange her. er hat meine fragen dann beantwortet, jetzt ist es kein "tabuthema" mehr, und ich kann auch das verhalten seiner schwester und mutter zum teil besser kapieren. manchmal lohnt es sich, auch bei unangenehmen themen vorsichtig nachzufragen. (mein freund hatte zum beispiel angst, wie es ihm eines tages ergehen könnte, da er sich manchmal auch sehr zurückzieht und seinem vater in manchen dingen ähnelt...)
     
    #8
    User 20976, 18 Oktober 2006
  9. Sunny2010
    Sunny2010 (31)
    Klein,aber fein!
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    121
    0
    Single

    dem kann ich mich nur anschließen.

    Mein Vater ist vor mittlerweile 6Jahren (3.Advent,18.12.2000) gestorben und das ist für mich zwar kein Tabuthema,aber es ist für mich auch nich sonderlich notwendig an seinem Todestag darüber zu reden.
    Ich war damals 15J. und bin dadurch,dass mein Vater seit 15Jahren schwer krank war schneller erwachsen geworden,da seine allgegenwärtige Krankheit "meine Normalität" war.

    Mein Vater ist im Alter von 59Jahren gestorben...und an dem Tag an dem er Geb. hat/hätte denke ich dann öfter mal zurück,dass er nichteinmal 60Jahre alt wurde...

    Wenn ich manchmal von meinem Vater erzähle (was er zB immer für Serien geschaut hat,etc),dann tue ich das unaufgefordert und aus der Situation heraus....mein Freund ist dann für mich da und hört mir zu.
    Mehr als das brauche ich nicht,denn das ewige "mein Beileid",o.ä. kann und will ich nicht mehr hören,da es für mich nur leere Phrasen von Menschen sind,die es nich nachfühlen können,wie es ist einen nahestehenden Menschen zu verlieren.(was ich ihnen aber nich übel nehme!)
     
    #9
    Sunny2010, 19 Oktober 2006

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