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  • Chacaline
    Chacaline (29)
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    5 Januar 2007
    #1

    Was will mir dieser Text sagen?

    Momentan beschäftigt mich ein ziemlich konfuser Text, den ich unter folgender Aufgabenstellung im Fach Religion zu bewältigen habe:

    Diskutieren/ erörtern Sie den vorliegenden Artikel hinsichtlich der Kernaussagen und der Argumentationsstruktur. Nehmen Sie anschließend eine Artikelbewertung vor.


    hier ist der zugehörige Text zu finden:

    http://www.zeit.de/archiv/1999/20/199920.t_berg7_.xml?page=1

    dieser Text dreht sich meiner Meinung um die 7te Seligreisung der Bergpredigt, jedoch habe ich mit der Sinnerfassung dieser "geschmacklosen Anhäufung an Fremdwörtern"...

    daher meine Frage... Was will mir dieser Text sagen?
    kaum glaubt man den Autor halbwegs verstanden zu haben, wird da schon wieder mit Zitaten und Beispielen um sich geworfen, die das Verständnis nur noch mehr erschweren...
    ich komme mir schon wirklich minderbemittel vor... :ratlos:
     
  • [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    6 Januar 2007
    #2
    Meiner Meinung nach geht es darum, ob man Menschen nach seiner Art zu Leben beurteilen sollte.

    Also ob "krieger" (in dem Falle Millitär und sonst weiter nötige wie die Sanitäter) gleich schlechte Menschen sind, weil allgemein gültig gesagt wird, dass sie töten (können bzw. dürfen).

    aber zur genaueren Analyse ist es jetz zu spät :ratlos:

    Argumentationsstruktur ist auf alle Fälle als erstes die aufgeführten Zitate.

    vana
     
  • Chacaline
    Chacaline (29)
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    6 Januar 2007
    #3
    vielen vielen Dank schonmal, dass du dir die große Arbeit gemacht hast, dich mit dem Text auseinander zu setzen :smile: :smile: :smile:

    ich sehe die erste Seite, wo die Bespiele mit dem Militär aufgezählt werden als bloße Einleitung... hätte nicht gedacht, dass sie so wichtig im Artikel sind, aber ich werde nochmal drüber nachdenken...

    liebe Grüßles
     
  • carissimo
    carissimo (30)
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    nicht angegeben
    6 Januar 2007
    #4
    Ich glaube, ein entscheidender Gedanke ist hier, dass Frieden nicht als etwas Absolutes zu verstehen ist, sondern als etwas Relatives. Krieg, Gewalt sollte "eigentlich" per se etwas Falsches sein, Gewaltlosigfkeit das Richtige. Aber unter dem Falschen als Randbedingung (z.B. unter dem Nazi-Regime) kann Gewaltsames zum Richtigen werden - und zwar nach des Autors Meinung durchaus im Geiste der Bergpredigt. Er widerspricht damit dem uneingeschränkten Pazifismus. Man erkennt den Friedfertigen nach dieser Auffassung nicht einfach daran, dass er immer und unter allen Umständen auf Gewalt verzichtet, siehe die Widerstandsbewegung im Dritten Reich. Das Nazi-Reich war etwas Falsches, aber deswegen sieht das richtige Leben darin eben anders aus als es der naive Sinn von "Friedfertigkeit" suggerieren würde. Ähnlich hat auch ein Militärpfarrer richtigerweise eine Waffe, obwohl der naive Sinn von "Friedfertigkeit" dies als "verkehrt" empfinden könnte.

    Aber ein echt schwieriger Text... Ich weiß auch nicht, ob ich des Pudels Kern erwischt habe. Echt was zum längeren Grübeln. :cool1:
     
  • Chacaline
    Chacaline (29)
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    6 Januar 2007
    #5
    Das hat mir wirklich weiter geholfen :smile2:

    Dankeschön :smile: :smile: :smile: :smile:

    (und man beachte die Uhrzeit, an dem der Beitrag geschrieben wurde :eek: :zwinker: :tongue: )

    über weitere Meinungen oder Vorschläge würde ich mich sehr freuen :smile:

    liebe Grüßles eure Chacaline
     
  • candyfloss
    candyfloss (28)
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    vergeben und glücklich
    6 Januar 2007
    #6
    Man muss nicht jedes psychedelisches Erzeugnis nach einem Sinn hinterfragen :grin: Ich habe mir die 5 Seiten durchgelesen und kann mir auch keinen Reim darauf machen, liegt also wohl nicht an dir, dass der Text so undurchsichtig ist.
     
  • [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    6 Januar 2007
    #7
    5seiten? oO war das net nur eine? :grin:

    @topic, wir mussten auch schon Texte analysieren *g aber in Deutsch oO

    vana
     
  • Chacaline
    Chacaline (29)
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    7 Januar 2007
    #8
    Danke! Das baut wirklich auf :cool1:
    habe wirklich schon an mir gezweifelt *lach*, aber wenn es euch auch so geht, ist das wirklich beruhigend :grin:

    Morgen ist Abgabe... werde mich dann jetzt mal weiter an den Mist ranmachen :zwinker:
     
  • Chacaline
    Chacaline (29)
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    9 Januar 2007
    #9
    Ich habe inzwischen 3Seiten Erörterung verfasst... jedoch bin ich mir jedoch mit den Kernthesen des Textes unsicher...
    Hat jemand vielleicht von euch ein paar weitere Anhaltspunkte für mich? *mich suchend umguck*
    Wie findet ihr den Artikel eigentlich? *mich mal interessiert*
    ich habe meine Meinung dazu ja schon kund getan :zwinker: :tongue:
    bin auch unendlich froh den Mist morgen abgeben zu können und endgültig damit abzuschließen...

    PS:
    Die Abgabe wurde übrigens auf morgen verschoben...
     
  • Chacaline
    Chacaline (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    9 Januar 2007
    #10
    einen letzten Hilferuf starte
     
  • dummdidumm
    dummdidumm (55)
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    9 Januar 2007
    #11
    Die Kernthese lautet meines Erachtens nach:

    Es ist möglich, in einem Kontext, der entgegen dem Ideal steht, dennoch dem Ideal treu zu bleiben.

    Es ist also nicht automatisch zum Scheitern verurteilt, als Teil eines "Kriegsaparates" dennoch den Frieden zu verkünden.

    Also quasi die Relation eines Paradoxons.
    (Oder sind das auch zu schlimme Fremdworte?)

    EDIT: Huch, das hat ja noch mehr Seiten...

    Naja, aber genau der Tenor zieht sich ja durch den Text durch.

    Sowohl Kriegsdienstverweigerer wie Wehrdienstleistender (zur Abschreckung) finden in dieser Relation Platz.

    Es gibt zwei weitere entscheidende Punkte: die Relation, also Beziehung als Kernelement des Friedens und das Tertium: das aussenstehende Dritte, daß das Mit- oder Gegeneinander beeinflußt: diaolisch in Form der Abschreckung, oder positiv in der Anerkennung des einen darüberstehenden.

    Das ganze führt konsequent auf den letzten Satz hin.

    Naja, wenn Du mich fragst, man hätte das ganze auch klarer, deutlicher und einfacher formulieren können. Aber dann kann man auch einen Text nicht so teuer verkaufen ;-}
     
  • Chacaline
    Chacaline (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    9 Januar 2007
    #12
    Vielen lieben Dank :smile:
    mit deinen Ausführungen kann ich schon wesentlich mehr anfangen :zwinker:
    das mag aber auch an meinen Unterbewusstsein liegen... ich habe inzwischen einen solchen HASS auf diesen Text :mad:

    ich kann es absolut nicht verstehen, wie man auf solch einem Wege seine Leser vergraulen kann... ich meine man erkennt kaum eine satzstruktur... wenn man am Anfang etwas gelsen hat, weiß man 4 Zeilen weiter schon gar nicht mehr mit was das nun zusammenhing :kopfschue

    naja, jedenfalls konnte ich all meinen Dampf in der Artikelbewertung ablassen :zwinker: :tongue:
     

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