Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Wehrpflicht oder Berufsarmee ?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von thies, 25 Februar 2005.

  1. thies
    Verbringt hier viel Zeit
    157
    101
    0
    Single
    Hallo,

    seit ihr für oder gegen eine BERUFSARMEE ?

    Gruß
    T.
     
    #1
    thies, 25 Februar 2005
  2. superfalk
    superfalk (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    542
    101
    0
    Single
    Dafür, weil

    die Wehrpflicht sinnlos geworden ist und scheinbar nur noch aus Tradition besteht. Noch besser wäre eine einheitliche europäische Armee.

    Aber es besteht weiterhin das Problem mit den Zivis. Die braucht das Land auf jeden Fall noch, da es sowieso immer mehr ältere Menschen als Jüngere gibt.
     
    #2
    superfalk, 25 Februar 2005
  3. Galotta
    Galotta (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    72
    91
    0
    Verliebt
    Nunja, weder noch.
    Eine Wahlpflicht würde ich für Sinnvoll halten. Ich stelle mir das wie folgt vor, wer volljährig ist (ob Männlein oder Weiblein) muß 1 Jahr Dienst für die Gemeinschaft machen. Dies kann Armee, Zivildienst, Umweltdienst, Kultur oder auch andere sinnvolle Aufgaben für die Allgemeinheit sein. Gerade dort wo viele Arbeitkräfte gebraucht werden und diese Teuer kommen.
    Natürlich gelten Ausnahmeregeln, wer in einer Ausbildung sich befindet oder Family zu versorgen hat brauch "nicht".

    Dieses Jahr sollte natürlich auch anerkennung bei den Menschen finden, insofern das dieses Jahr min. als Pratikums Jahr anerkannt wird (Zeugnis oder so) und Ihnen dort auch etwas bei gebracht wird (z.b. Zivi 1. Hilfe, obwohl das nun wirklich auch alle lernen sollte).

    mfg ß
     
    #3
    Galotta, 25 Februar 2005
  4. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Ich bin da gespaltener Meinung, aber eher dagegen.
    Zum einen weil mit dem Wegfall der Wehrpflicht auch der Zivildienst wegfälllt, was katastrophale Auswirkungen auf unsere Sozialsysteme hätte.
    Zum anderen weil man in einer Wehrpflichtigen-Armee mehr oder weniger ein recht breit gefächertes Spektrum an Persönlichkeiten hat, im Idealfall einen Schnitt durch die Gesellschaft - mit total unterschiedlichen (Werte)vorstellungen.
    Bei einer reinen Berufsarmee ist das eher nicht der Fall, und ich sehe hier hat die Gefahr dass das dann etwas einseitig wird.

    Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit zu einer Professionalisierung, insbesondere im Hinblick auf Auslandseinsätze/Krisen-Reaktion.
     
    #4
    Mr. Poldi, 25 Februar 2005
  5. FaNtAaLiEn
    FaNtAaLiEn (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    21
    86
    0
    Single
    Da gibt es ganz klar nur eine Antwort:
    Komplette Abschafung des Militärs.
    Frieden durch Krieg sollte doch eigentlich jedem sehr paradox vorkommen.
     
    #5
    FaNtAaLiEn, 25 Februar 2005
  6. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Ist es, aber der handelsübliche Mensch ist so ...
     
    #6
    Mr. Poldi, 25 Februar 2005
  7. superfalk
    superfalk (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    542
    101
    0
    Single
    Erzähl das mal den USA oder Nordkorea.

    Gut, die USA sind unsere "Freunde", aber solange nicht jedes Land dieser Welt nicht alle Waffen dieser Welt einäschert, werden wir immer eine Armee bra.uchen
     
    #7
    superfalk, 25 Februar 2005
  8. Galotta
    Galotta (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    72
    91
    0
    Verliebt
    Wieso muß denn der Zivlildienst wegfallen?
    Wir können doch die Gesetze so verfassen wie wir möchten. Man brauch nur Mehrheiten. :smile:
    Ich habe die Verfassung gelesen [(c) by MM), dort ist es nur nicht erlaubt artikel 1 und 20 zu ändern, aber solange nur Artikel 79 besteht. :smile:
    Nun ein gefächertes Spektrum in der Armee (bei derzeitigen Umständen) kann ich mir nicht so recht vorstellen, ist es doch sehr rechtslastig.
    Schon mal ne Rechten Zivi gesehen :smile:

    mfg ß
     
    #8
    Galotta, 25 Februar 2005
  9. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Ja. Hab mit einem auf meiner Station zusammengearbeitet.
     
    #9
    Mr. Poldi, 25 Februar 2005
  10. Galotta
    Galotta (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    72
    91
    0
    Verliebt
    WoW :smile: :eek:
    Aber das wird nicht die Regel sein, schließlich ist es ja nach den NPD [sic!] Parteigprogramm eine Ehre Dienst bei der Armee zu leisten.

    jetzt weiche ich aber vom Thema ab, sorry :smile:

    mfg ß
     
    #10
    Galotta, 25 Februar 2005
  11. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
    729
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich bin fuer die Abschaffung der Wehrpflicht und fuer eine Berufsarmee. Zu Zeiten des Kalten Krieges war die Situation noch anders, aber mittlerweile sehe ich die Gefahr, dass Deutschland direkt angegriffen wird, eher gering.

    Und Soldaten, die im Rahmen von UNO Einsaetzen irgendwo in der Welt taetig werden, sollten dies auf freiwilliger Basis tun.

    Das Argument hoert man von interessierten Kreisen immer wieder. Was dabei uebersehen wird ist, dass man den Zivis (und auch den Wehrpflichtigen) ein Jahr ihres Lebens stiehlt, in dem sie anderweitig produktiv sein koennten. In dem Jahr wuerden sie dann Steuern und Sozialabgaben zahlen, von denen man dann wiederum Pflegefachpersonal einstellen koennte.

    Ich machs kurz und will hier keine VWL Vorlesung halten: Aber das Stichwort ist: Fehlallokation der Mittel!

    Im 3. Reich gab es den Reichsarbeitsdienst, bei dem Jugendliche ein halbes Jahr in der Landwirtschaft aushelfen mussten. Wie man sieht, geht es heutzutage auch ohne. (Jetzt hackt bitte nicht auf dem Vergleich mit dem 3. Reich herum, den "Arbeitsdienst" haette es auch zu jeder anderen Zeit geben koennen. Das ist ausschliesslich ein Beispiel fuer oekonomischen Unfug)

    Anders ausgedrueckt: Wenn das Kranken/pflege-und- sonst-was-System tatsaechlich mit den Zivis steht und faellt, warum verordnet man dann nicht 3 oder 5 Jahre, und alles ist in Butter???
     
    #11
    whitewolf, 25 Februar 2005
  12. sw. Herrscher
    Verbringt hier viel Zeit
    20
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Du lebst in einer Traumwelt...

    Der Gedanke ist zwar richtig, aber dann müssen ALLE Länder auf einmal ihr Militär abschaffen und ALLE Terroristen müssten auch mitziehen - weil sonst gibt es irgendwo einen "durchgeknallten Typen", der jetzt - da einige Länder keine Verteidigung mehr haben - seine Chance sieht um die Welt in seine Macht zu bekommen...

    Ich weiß ja nicht, ob das dann deinen Zukunftwünschen entspricht - meine sind es nicht.


    -------------------------------------------------------------


    Du verallgemeinerst gerade zu sehr - nicht jeder Soldat ist Rechts...

    Außerdem ist der Begriff "Armee" für das deutsche Militär unpassend - wir haben eine "Wehr" - das ist ein Unterschied in der Auftragsumschreibung...

    Armee = Angriff

    Wehr = Verteidigung

    Dieser Unterschied ist gering, aber wichtig - denke ich


    Das deutsche Militär ist ein Hilfs- und Verteidigungsmilitär und kein Angriffsmilitär wie bei den USA.

    *sorry für belehrung*
     
    #12
    sw. Herrscher, 25 Februar 2005
  13. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Ich bin für den Erhalt der Wehrpflicht. Das Argument mit den Sozialsystemen mag vielleicht die tatsache richtig beschreiben, darf jedoch nicht als Begründung für eine Wehrpflicht herangezogen, schließlich handelt es sich bei dem Zivildienst um einen Ersatzdienst. Nicht die Wehrpflicht erhält ihre Berechtigung weil wir Zivis brauchen, sondern umgekehrt, weil man den Menschen die möglichkeit geben will ihrer Dienstpflicht auch ohne Dienst an der Waffe nachzukommen. Diese Möglichkeit gab es in den Anfangsjahren der Wehrpflicht (ich rede von der Zeit nach dem 2. Weltkrieg) nicht. Man wollte also mit dem Zivildienst eine legale Möglichkeit schaffen, wenn jemand Gründe dafür vorbringen kann dass ihm ein Dienst an der Waffe nicht zuzumuten ist. Man hatte da übrigens in erster Linie an Angehörige von Kriegsopfern gedacht...

    Nun warum ich die Wehrpflich für sinnvoll halte wurde teils schon genannt, mit Hilfe der Wehrpflicht schafft man es dass eien breite Masse der Bevölkerung einen Bezug zur Bundeswehr hat. Dies sichert für die Bundeswehr zum einen qualifizierten Nachwuchs, zum anderen verhindert es dass die Bundeswehr innerhalb deutschlands ein Schattendasein fristet, weil eigentlich keiner mehr so genau weiss was eigentlich hinter den Kasernenzäunen abgeht. Diese Entwicklung ist leider jetzt schon zu beobachten, in keinem anderen europäischen Land (außereuropäisch vermutlich auch nicht) herrscht so ein geringes Interesse an der jeweiligen Armee des Landes. Das ist sehr traurig, stellt die Armee doch die Garntie dafür dass die werte mit denen wir Leben uns erhalten bleiben. Auch wenn die offensichtliche Bedrohung von außen zur Zeit vielleicht nicht so deutlich erkennbar ist, habe wir es permanent mit einer Bedrohung zu tun, vielleicht nicht mehr dass wir von einem anderen Staat angegriffen werden, sondern die derzeitige Bedrohung stellen religiös orientierte Terroristen dar. In deren Aufgen unsere freiheitlich orientierte Gesellschafft eine Gesellschaft von Ungläubigen ist. Diese muss in deren Augen bekämpft werden.
    Ein weiteres wichtiges Argument für den Erhalt der Wehrpflicht ist das Problem der kosten. Schon jetzt ist das Geld im Staatshaushalt nicht mehr ausreichend um alle nötigen Ausgaben damit zu decken. Wenn man jetzt die Bundeswehr in eine Berufsarmee umwandeln würde, würde dieses weitere Gelder kosten. Da zum einen enorme Kosten aufgewendet werden müssten um den Erhalt an qualifizierten nachwuchs zu sichern, zum anderen ist eine solche Armee, welche auf Auslandseinsätze spezialisiert ist, nicht mehr in der Lage zum beispiel den Katastrophenschutz im inneren zu unterstützen. Das bedeutet es müssten enorme Gelder bereitgestellt werden, um ein funktionsfähigen Katastrophenschutz in Deutschland zu bekommen. Die Hochwassser an der Elbe und der Oder denke ich haben sehr gut gezeigt dass dies ohne Bundeswehr nicht möglich gewesen wäre, ein großteil der dort tätigen waren Wehrpflichtige.
    Eine Alternative zur Bundeswehr wäre der Ersatzdienst für jeden (also Frauen und Männer), womit sich deutschland aufgrund seiner Geschichte aber schwertut. Dieser Ersatzdienst würde dann hoffentlich dazu führen, dass vermehrt junge Menschen eigentlich erkennen und zu schätzen lernen in welchen Staat sie leben und was dieser Staat ihnen bietet, denn in letzter Zeit werden die meisten der jungen Menschen sehr ich orientiert, bei denen im Vordergrund steht was bringt mir das, nicht was bringt das der Gemeinschaft. Wenn dieses Denken wieder vermehrt einsetzen würde hätte wir schon sehr viele Probleme in unserem Staat gelöst.

    Gruß Koyote
     
    #13
    Koyote, 25 Februar 2005
  14. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
    729
    101
    0
    nicht angegeben
    Das Argument wuerde aber genauso auf Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste etc zutreffen.

    Da verweise ich auf mein Posting etwas weiter oben. Was ich da zum Zivildienst geschrieben habe, laesst sich 1:1 auch auf Dein Argument anwenden.
     
    #14
    whitewolf, 25 Februar 2005
  15. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Ich denke dass die Bevölkerung zu Polizei, Feuerwehr, etc eine ganz andere Beziehung hat, dadurch das man diese täglich bei ihrer Arbeit beobachten kann.


    Ich denke nicht das man das so einfach übertragen kann, die Kosten die entstehen würden ließen sich nicht durch die relativ geringe Zahl an Zivis/Wehdienstleistenden in Form von Sozialbgaben refinanzieren. Schon heute ist unser Arbeitsmarkt überfordert mit der zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitskräften. Dies würde dadurch noch weiter verschärft.

    Obwohl ich Deine Argumentation für grundsätzlich richtig halte, denke ich das es Momentan nicht der richtige Zeitpunkt ist über solche Frage zu entscheiden. Die bereits jetzt im Umbruch befindliche Bundeswehr jetzt noch mit einer Umstrukturierung zu einer Berufsarmee zu belasten würde das maß überstrapazieren. Schon jetzt wird von der Bundeswehr mehr geleistet als vom Personal und Kostenrahmen eigentlich Möglich ist. Bevor man über weitere maßnahmen nachdenkt muss erst mal der Abschluss der derzeitigen Reformen abgewartet werden, um dann zu sehen wo es noch hakt und wo man anders strukturieren muss. Mitlerweile sind innnerhalb der Bundeswehr 4 verschiedene Strukturen aktiv, weil keine der Strukturen abschließend eingenommen worden ist. Wenn dies irgednwann mal der fall sein sollte (was ich bezweifel, weil auch die derzeit angepeilte Struktur nicht finanzierbar ist) dann kann man über so grundlegende Reformen nachdenken, das würde der politik auch die Möglichkeit geben sich jetzt schon gedanken darüber zu machen wie man die ann evt wegfallenden zivis ersetzen möchte. Das reine Einstellen von fachkräften würde gar nicht funktionieren, weil es jetzt schon zu wenig fachkräfte gibt und diese auch nicht von heute auf morgen ausgebildet sind.
    Koyote
     
    #15
    Koyote, 25 Februar 2005
  16. solarfighter
    Verbringt hier viel Zeit
    44
    103
    53
    nicht angegeben
    Ein interessanter Aspekt gegen eine reine Berufsarmee, ist der Irak-Krieg.
    Dort gibt es mittlerweile eine starke Diskrepanz, zwischen den (patriotischen) Motiven, der Propaganda für den Eintritt in die Army und der Realität des Einsatzes. (Dies hat wohl zwischenzeitlich dazu geführt, das die Army starke Rekrutierungsprobleme hat... :cool1: )

    Ob es Herr Bush genauso einfach gehabt hätte, wenn er eine Wehrpflichtigen-Armee (auch mit Kindern von Abgeordneten) gehabt hätte, wage ich zu bezweifeln. :tongue:

    Dort herrst ja wohl leider die Meinung vor, diese Soldaten für beliebige Einsätze verheitzen zu können, nur weil diese freiwillig in die Army eingegetreten sind.. :cry:
     
    #16
    solarfighter, 25 Februar 2005
  17. Sirno
    Sirno (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    139
    101
    0
    vergeben und glücklich
    @Koyote:
    Du hast schon recht, wir sollten der Bundeswehr nicht zu viel auf einmal zumuten, aber drüber nachdenken sollte man schon.

    Das Hauptproblem bei einer reinen Berufsarmee sehe ich auch in den dann wegfallenden Zivis.

    Deswegen wäre ich für eine Freiwilligenarmee und eine allgemeine Dienstpflicht für alle (Frauen und Männer).
     
    #17
    Sirno, 25 Februar 2005
  18. Schlumpf Hefti
    Benutzer gesperrt
    667
    0
    0
    nicht angegeben
    Ich bin für eine Berufsarmee, hauptsächlich wegen meiner Erfahrungen aus meiner Bund-Zeit. Das Problem ist, daß die Grundwehrdienstleistenden eigentlich für nichts mehr zu gebrauchen sind.
    Von 9 Monaten Dienst sind 3 Monate Grundausbildung. Die meisten kommen danach 1-2 Monate in eine weiterführende Ausbildung (je nach Aufgabengebiet).
    Außerdem hat man 20 Tage Urlaub, also nen Monat. Jetzt rechnet euch mal aus wie lange man da dem Bund ausgebildet zur Verfügung steht. :rolleyes:
    Außerdem gibt es ja mittlerweile die Möglichkeit seinen Wehrdienst in 3 Blöcken à 3 Monaten zu verrichten. Die Einheiten können überhaupt nicht mehr ihr Personal ordentlich einplanen und die Grundis werden nur noch für "niedere Tätigkeiten" eingesetzt. Dazu kommt, daß Grundwehrdienstleistende nicht ins Ausland dürfen (ich wäre damals gern gegangen, durfte aber nicht).

    Es ist richtig daß die Bundeswehr ohne Wehrpflicht ein Rekrutierungsproblem bekommt, da ein Großteil der Berufssoldaten aus den Reihen der Grundwehrdienstleistenden kommt. Dies ist für mich aber kein Grund für die Wehrpflicht! Dann muß die Armee halt mehr Werbung machen. In Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit sollte es trotz mangelnder gesellschaftlicher Akzeptanz möglich sein Leute für den Dienst zu begeistern. Wie gesagt - etwas ordentliche Öffentlichkeitsarbeit sollte was bewirken können.

    Mir ist eine kleine Armee aus Spezialisten jedenfalls wesentlich lieber als eine große Armee mit schlecht ausgebildeten Grundis, die für nichts eingesetzt werden können.
    Und letztendlich bleibt noch das Problem der Wehrgerechtigkeit.

    Der Zivildienst würde in seiner jetzigen Form wegfallen. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit sollte es aber möglich sein da was zu machen. Anstelle von 2 Zivis die kaum was tun, könnte man für das gleiche Geld einen ausgebildeten Krankenpfleger (oder was auch immer) einstellen.
     
    #18
    Schlumpf Hefti, 25 Februar 2005
  19. deBergerac
    deBergerac (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    85
    91
    0
    Single
    Glücklicherweiße ist das nicht so. Mit Mehrheiten alleine kann man nicht alles machen.

    Es sei mal dahingestellt ob du das Grundgesetz gelesen hast, aber verstanden hast du es nicht. Vielleicht solltest du nochmal die Passagen zum Thema Völkerrecht lesen und anschließend einen Blick in entsprechende Verträge werfen.

    Ja.
     
    #19
    deBergerac, 25 Februar 2005
  20. Galotta
    Galotta (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    72
    91
    0
    Verliebt
    Hi,
    Ich habe nicht behauptet das jeder Soldat Rechts ist, sondern nur behauptet das die "Armee" bzw. "Wehr" rechtslastig ist und gegenüber gestellt das es unwahrscheinlicher ist das ein Mensch Rechter Gesinnung Zivildienst ableistet.

    Zu "Wehr" und "Armee", das stimmt und ist wie du sagt nicht nur ein geringer sondern auch ein Wichtiger unterschied. Und das ist auch Gut so. :smile:

    Belehrung ist nichts schlimmes, solange sie stimmt, lasse ich mich gerne verbessern/belehren. :smile: :bier:

    mfg ß
     
    #20
    Galotta, 25 Februar 2005

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Wehrpflicht Berufsarmee