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  • Drachengirlie
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    30 April 2008
    #1

    Welche Art von Psychotherapie?

    Hallo,

    ich hatte heute eine kleine intensive Auseinandersetzung mit einer Bekannten gehabt über die Art von Psychotherapie.

    Sie ist für Therapie, in denen man Medizin einsetzt,
    ich bin dagegen!

    Denn ich bin der Meinung, dass man die Probleme von Grund auf aufarbeiten sollte, auch wenn die Probleme noch so groß sind! Auch bei Depression etc.

    Was ist denn eure Meinung?
    Ich würde da gerne mal ein paar Einblicke, vielleicht auch schon von ein paar Psychologen (Studenten) bekommen.

    Da ich noch nicht studiere, kann ich das natürlich nicht supertoll belegen bzw. untermauern.

    LG,
    Drache
     
  • Sternschnuppe_x
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    30 April 2008
    #2
    Ich kenne mich damit nicht sonderlich gut aus, aber ich denke, es gibt Probleme, die SIND einfach körperlicher Natur (auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so wirken). Und da kann man dann auch helfen, indem man Vorgänge im Körper mit Medikamenten beeinflußt. Nicht alles kann man psychisch aufarbeiten, und nicht alles hat eine psychische Ursache.
     
  • Cornflakes
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    30 April 2008
    #3
    Für den Moment hilft so eine Therapie glaube ich nicht. Also schon, aber nicht sofort. Und ich glaube, wenn man sehr stark depressiv ist, brauch man etwas das einen ruhiger und gelassener macht, um nicht verrückt davon zu werden.

    Aber ich bin generell immer für Medikamente offen :engel: Unnötig natürlich nicht, aber ich glaube schon, dass es psychische Erkrankungen, die man mit Medikamenten besser in Griff kriegt.
     
  • User 52655
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    30 April 2008
    #4
    Kann man so pauschal nicht sagen.
    Es gibt Depressionen, die sind durch irgendwelche Ereignisse bedingt. Die sollten natürlich in erster Linie durch Aufarbeitung behandelt werden. (Und auch da kann es nötig sein, Medikamentös vorzugehen um erstmal auf eine Ebene zu koommen, wo man in der Lage ist, Dinge aufzuarbeiten.)
    Aber es gibt auch stoffwechselbedingte Depressionen, für die es keinen "Grund" gibt. Da ist es zwar sinnvoll darüber zu sprechen, wie man damit umgeht, aber heilen kann man das durch Gesprächstherapie allein nicht.

    Man kann da nicht nach Schema F vorgehen.
     
  • Drachengirlie
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    30 April 2008
    #5
    Ok,
    also ich bin eigentlich strikt gegen medizinische Therapie.
    Aber wenn man zu Beginn keine andere Möglichkeit hat den Patienten zu beruhigen, aber wirklich absolut keine andere, dann könnte man das eventuell anwenden. Aber ich würde das dann auch wirklich zu Beginn machen. Ein Leben lang... Das wäre eigentlich sinnlos. Ich bin auch irgendwie der Meinung, das Medizin bei psychischen Probleme, die Probleme doch nur verdrängen...

    Aber ich kenne mich noch nicht so gut mit Depression aus... Wodurch sie ausgelöst werden etc. das weiß ich nicht...
     
  • Sternschnuppe_x
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    30 April 2008
    #6
    Dann solltest du dich darüber vielleicht mal informieren. Nicht jede Depression hat einen psychischen Grund.

    Ich weiß, wikipedia ist keine seriöse Quelle, aber nur mal so als Überblick: http://de.wikipedia.org/wiki/Depression#Ursachen
     
  • User 52655
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    30 April 2008
    #7
    Und was ist hiermit:
    ?

    Eine Lungenentzündung lässt sich auch nicht "wegsprechen".
     
  • Drachengirlie
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    30 April 2008
    #8
    Ich rede hier nicht von physischen Krankheiten, wie Beinbruch, Lungenentzündungen usw.

    Das ist, finde ich, ein schlechter Vergleich zu psychischen Problemen! Denn solche Krankheiten kann/muss man mit Medizin behandeln, dass ich natürlich eine andere Geschichte.

    Und ich hab ja, wie schon gesagt, nicht so viel Ahnung von Depressionen. Wenn es stoffwechselbedingte Depressionen sind, dann würde ich sie entweder zu einem anderen Arzt schicken oder da dann halt irgendwie was verschreiben. Aber es werden auch genügend medizinische Behandlungen bei psychischen Probleme durchgeführt!
     
  • User 52655
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    30 April 2008
    #9
    Hallo? Liest du, was ich schreibe?
    Depressionen können physisch bedingt sein.

    Sie sind es sogar sehr oft. Und da kann man nciht einfach sagen "Bei Depressionen Medikamente verschreiben ist voll der Mist.".
     
  • Drachengirlie
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    30 April 2008
    #10
    Ja, ich hab es gelesen. Hast du auch gelesen, dass ich mich mit Depressionen nicht so gut auskenne? Und das ich das hier noch geschrieben habe?

    Und damit meine ich dann, dass ich diese Patienten zu einem Arzt schicken würde, die sich damit besser auskennen. Ich weiß ja nicht, ob Psychologen für stoffwechselbedingte Depressionen auch ausgebildet werden? Und falls doch, dann würde ich in dem Fall auch eine Antidepressiva verschreiben lassen!
     
  • User 29904
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    30 April 2008
    #11
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
  • User 52655
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    30 April 2008
    #12
    Ja.
    Und deswegen wundere ich mich, dass du weiterhin auf deiner Ablehnung beharrt hast, nachdem man dich darauf hingewiesen hat. Mehrfach.
    Du fragst hier nach Meinungen und Erfahrungen und bleibst doch nur dabei "dagegen zu sein", obwohl dir eindeutige Argumente geliefert werden, die dafür sprechen.

    Dass du dich damit nicht auskennst, ist ja kein Problem. Dass du aber Erklärungen mit "Das kann man doch gar nicht vergleichen, ich bin dagegen." ausschlägst schon.
    Verstehst du?
     
  • Drachengirlie
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    30 April 2008
    #13
    Wieso greift ihr mich denn hier jetzt alle so an?

    Ich kenne mich hier wie gesagt nicht aus,
    ich habe niemanden versucht zu korrigieren,
    ich habe sogar mich selbst korrigiert, als ich erfahren habe, dass Depressionen stoffwechselbedingt sein können und das so was auch physisch sein kann. Was ist dann so schlimm daran, dass ich diese Patienten dann zum richtigen Arzt schicken würde? Oder das ich dann doch etwas medizinisches verschreiben würde?

    edit: Ich meine jetzt andere PSYCHISCHE Probleme als nur Depressionen! In solchen Fällen, und zwar in den psychischen, würde ich keine Medizin mehr verschreiben lassen, sondern das Ganze versuchen aufzuarbeiten.
     
  • User 52655
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    30 April 2008
    #14
    Tue ich nicht, ich erkläre dir nur, was du wissen wolltest.

    Doch, hast du:
     
  • User 29904
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    30 April 2008
    #15
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
  • Drachengirlie
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    #16
    Ja gut, dann hab ich halt in diesem Fall "korrigiert".

    Naja, ich meine, körperliche Verletzungen sind doch im Grunde eigentlich was ganz anderes als geistige Probleme. Deswegen fand ich den Vergleich nicht so gut. Aber natürlich muss man bei bestimmten Depressionen, die nichts mehr mit den psychischen Problemen zu tun haben, auch andere Methoden wie Medizin anwenden.

    edit: Warum behaart man noch so darauf, dass ich das versuche zu widerlegen oder immer noch strikt dagegen bin? Ich habe doch vorhin schon eingeräumt, dass man dann doch Medizin anwenden müsste... Da behaare ich doch nicht mehr so sehr auf meine Theorie. Aber ich bin immer noch der Meinung, Psychotherapien möglichst ohne Medizin aufzuarbeiten.
     
  • User 52655
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    30 April 2008
    #17
    Naja, ich finde es ist letztlich egal, ob was im Hirn kaputt ist oder am Arm. Medizinisch versorgt werden sollte beides.

    Und sicherlich ist eine Gesprächstherapie bei keiner Art der Depression falsch, schon allein um damit besser umgehen zu können. Aber es ist halt nicht immer das einzig Wahre, was auf jeden Fall hilft/helfen kann. Manchmal sind Antidepressiva o.ä. eben nötig und sinnvoll.
    Man kann da nunmal nicht alle "psychisch Kranken" über einen Kamm scheren und gleich behandeln.
    Das und nichts anderes wollte ich sagen.
     
  • User 29904
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    30 April 2008
    #18
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
  • peterpan
    peterpan (38)
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    30 April 2008
    #19
    Ich wäre auch dafür alles Einzusetzen was möglich ist. Warum sollte ich auf einen Teil einer möglichen Behandlung verzichten. Nicht nur bei Depressionen, sondern auch bei anderen Psychotherapien wie bei ADHS können Medikamente helfen. Man müsste mir erst klar aufweisen, dass die Nachteile einer medikamentösen Unterstützung die Vorteile überwiegen.
     
  • Drachengirlie
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    30 April 2008
    #20
    Och wie süss, Google hat mich lieb? :ratlos:

    Ich habe den Thread hier nicht nur speziell zu Depressionen geöffnet. Es gibt auch zig andere Verhaltenskrankheiten.

    Und ich habe bereits mehrmals eingeräumt, dass man Depressionen dann nun doch nicht nur mit Gesprächstherapie bearbeiten kann. Wie oft soll ich das denn nochmal sagen?? Ich hab´s bereits eingesehen, also hackt doch nicht ständig weiter daran rum...

    Eine "körperliche" Krankheit ist dann natürlich auch nicht mehr mit Gesprächstherapie zu verabeiten. Mutationen usw. kann man ja schlecht wegreden. Da muss man dann schon zu anderen Mitteln greifen, das stimmt!
     

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