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  • hemmerling
    hemmerling (56)
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    Single
    12 Januar 2009
    #1

    Welche "Denglisch" Worte kennt Ihr ? Umfrage ohne Auswahl !

    Bitte tragt hier im Thread Worte ein,
    die "falsches Englisch" ( in Pseudo-Fachkreisen auch gern "Denglisch" genannt :smile: ) sind.

    Ich geb mal 3 Sachen vor

    a) Handy - gibts im englische nicht als Wort für Mobiltelephone ( oder Mobiltelefone )

    b) City - hat eine ganz andere Bedeutung im Englischen als im Deutschen
    The City of London = Stadtverwaltung
    Die City von London = die Einkaufszonen in der Innenstadt...

    c) Verlierer
    Korrektes Englisch: "Loser"
    WIr deutschen sagen gern "Looser" :smile:

    Also wer hat noch mehr davon ?

    Grüße
    Rolf
     
  • *PennyLane*
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    12 Januar 2009
    #2
    Off-Topic:
    Soweit ich weiß ist das falsch.

    The City (of London) bezeichnet die Altstadt, das historische Zentrum und damit das Finanzzentrum. The city (kleingeschrieben) bezeichnet einfach die ganze Stadt.

    Dann gibts noch die (City of) Westminster, bzw. Whitehall [(Stadt)verwaltung].


    Außerdem ist das eine Besonderheit in London und nicht auf die Englische Sprache insgesamt zu beziehen. Ich hab auch in Deutschland noch nie jemanden sagen hören "Ich geh in die City."

    Ansonsten: Stylishes Oberteil, gecanceltes Dinner, gedownloadetes Lied.
     
  • squarepusher
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    12 Januar 2009
    #3
    weil für so eine, mal ganz euphemistisch, "pragmatische" meinung dein alter hinreichend groß ist, würd ich es nicht "peinlich" nennen. alterstypisch aber auch nicht, es gibt genug leute die sind jenseits der vierzig und haben diesen meckerer noch nicht drauf :zwinker:

    die sache bleibt ein alter hut. sprache verändert sich, und nur weil es für etwas auch ein deutschstämmiges wort gibt, ist dieses wort nicht automatisch geeigneter. die vorstellung einer sprache ohne englischsprachiger anleihen (falsches englisch gibt es nicht, bei handy lass ich es mir einreden, weil es im englischen eine ganz andere bedeutung hat, aber "city" ist 100% richtiges englisch. in wien heißt city auch nicht einkaufszentrum sondern innenstadt.) ist lächerlich. ganz besonders lächerlich, wenn dann, wenn absehbar wird, dass sich ein bestimmter englischer begriff durchsetzen wird, eilig irgendein deutschstämmiges wort gebastelt wird, das nichts ist als ein jämmerlicher hilfsausdruck. aber nein, lieber das, weil sonst hat die gesichtslose gefahr "falsches englisch" wieder zugeschlagen! :kopfschue

    sicher, in vielerlei hinsicht könnten wir auch deutsche begriffe verwenden, oder besser gesagt: von anfang an deutsche begriffe für etwas prägen. dass das oft nicht passiert, ist nicht das problem der englischen sprache, sondern wir tun es einfach nicht. dem einzelnen dann mit "falsches englisch!" auf der nase herumzutanzen ist ein bisschen.. naja... eben lächerlich. es liegt an uns allen, unsere sprache so zu erhalten, wie wir sie erhalten wollen, die umgangssprache, den dialekt, den man als kind noch überall gehört hat.. ich kenn das alles noch und wenn ich heim fahre und mit meinen großeltern spreche, würden mich manche studienkollegen aus wien wohl nicht gleich wiedererkennen. ich kenne das, erhalte was mir wichtig ist, habe auf der anderen seite aber auch überhaupt kein problem, englische vokabeln zu verwenden, ganz im gegenteil.
     
  • Teresa
    Teresa (34)
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    vergeben und glücklich
    12 Januar 2009
    #4
    na ja, am besten finde ich, wenn Leute gern englische Worte benutzen, die sie nicht aussprechen können (z. B. gibt es bei uns viele, die statt "display" mit Betonung auf "i" "displää" sagen)

    noch schöner finde ich es jedoch, wenn Leute ihren Kindern extra englische oder französische Vornamen geben, die sie selbst nicht aussprechen können...
     
  • Samaire
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    nicht angegeben
    12 Januar 2009
    #5
    Off-Topic:
    Ha, wie wahr, wie wahr, die Heather wird dann zu "HäSSSeRRR" oder so. Grässlich. Und zum Thema Vornamen fällt mir noch ein: was glaubt ihr, um welchen Namen es sich bei "Üffes" handelt? :-D
     
  • Guzi
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    nicht angegeben
    12 Januar 2009
    #6
    Off-Topic:
    Yves :zwinker:
     
  • Samaire
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    nicht angegeben
    12 Januar 2009
    #7
    Off-Topic:
    Rischtiiiiisch :-D Anscheinend gibt es aber tatsächlich genug, die das genau so aussprechen.

    Eine Schande so was :kopfschue



    Mir fällt noch die umgekehrte Variante ein: nicht-englische Namen, die verenglischt werden. Z.B. Roger, verdammt, das heisst "Rosché" und nicht "Rotscher". Und ein "Michael" ist kein "Maikel". Bah!!

    P.S. Ich liebe übrigens englische Namen, aber nur wenn sie a) tatsächlich englisch sind, b) richtig ausgesprochen werden und c) zum Nachnamen passen.
     
  • squarepusher
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    12 Januar 2009
    #8
    dass Roger "Rosché" heißen soll wäre mir neu. :ratlos:

    ansonsten aber zustimmung. diese namensgebung ist zum kotzen.
     
  • MrShelby
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    12 Januar 2009
    #9
    Das wäre mir neu...kann aber sein, dass es Schweiz-typisch ist. Roger Willemsen (Moderator, Autor) spricht sich z. B. "Roga" aus.

    Beispiele für "falsches" Englisch: Die Umhängetasche, die zum "body bag" (Leichensack) wird.
    Und dann noch der aus der Uni/Arbeit bekannte "Beamer", bei dem viele englische Muttersprachler wohl eher an ´nen BMW oder Raumschiff Enterprise denken. Es heißt eigentlich (video) projector.
     
  • xela
    Gast
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    12 Januar 2009
    #10
    Also Leo spuckt für Beamer neben video projector auch beamer aus, und zwar an erster Stelle.
     
  • User 29290
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    12 Januar 2009
    #11
    Nicht jeder Roger will franzoesisch ausgesprochen werden. Das kann genauso falsch sein. Michael ist auch ein ganz normaler englischer Name und kein rein Deutscher, wobei ich zu einem deutschen Michael in Deutschland nicht Maikel sagen wuerde, aber zu einem englischen, amerikanischen, australischen etc. Michael natuerlich schon.
     
  • MrShelby
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    12 Januar 2009
    #12
    Das ist ´ne deutsche Seite, oder? Also in meinem Oxford Dictionary steht "beamer" überhaupt NICHT drin. Bei Longman habe ich gerade online nachgesehen...da ist es auch nur Slang für ´nen BMW.
     
  • User 29290
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    12 Januar 2009
    #13
    Das macht es trotzdem nicht richtig oder gebraeuchlich.
     
  • xela
    Gast
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    12 Januar 2009
    #14
    Leo ist eine deutsche Seite, das ist richtig. Ich habe mir jetzt mal einige der dortigen Diskussionen zu dem Wort angesehen und da heißt es zum Schluß auch, daß beamer in der Bedeutung "Projektor" im Englischen nicht gebräuchlich ist. Ich frage mich dann nur, warum das nicht in der Übersetzungsmöglichkeiten berücksichtigt wurde.

    Das ist schon klar, daß das nicht zwangsläufig so ist. Trotzdem geht man ja nun nicht gerade davon aus, daß alles falsch ist, was drinsteht. Der erste Schluß ist berechtigterweise immer noch der, daß es richtig ist - sonst müsstest du jedes Wörterbuch in den Müll werfen - auch wenn es sich letztendlich doch als falsch herausstellt.
     
  • squarepusher
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    12 Januar 2009
    #15
    beamer ist eben das wort, das in das vakuum gehüpft ist. projektor ist es vielleicht schon, aber umgangssprachlich auch wieder nicht. ein "projektor" kann für mich vieles sein: ein overheadprojektor, ein filmprojektor, ...
     
  • MrShelby
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    12 Januar 2009
    #16
    Und der "beamer" wäre dann eben der Video-Projektor.

    Also zwischen einem langjährig etablierten Wörterbuch, dass mit enormem finanziellen Aufwand zusammengestellt und aktualisiert wird, und irgendeiner Online-Quelle gibt es dann doch noch gewisse Unterschiede... :rolleyes:
     
  • User 29290
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    12 Januar 2009
    #17
    Ich weiss durch mein Linguistikstudium und viele Jahre im Ausland, dass man Sachen in beliebigen Woerterbuechern nicht einfach glauben kann und auch bei Leo gibt es viel, was zwar nicht zwangslaeufig voellig falsch ist, aber eben auch nicht gebraeuchlich. Ich nutze die Seite zu 99,9% um deutsche Uebersetzungen fuer englische Woerter zu finden, weil mir nach Jahren im englischsprachigen Ausland die deutschen Woerter oft nicht gleich einfallen und da sehe ich immer wieder Sachen, wo ich denke, wer hat sich denn das ausgedacht...
     
  • xela
    Gast
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    12 Januar 2009
    #18
    Was du nicht sagst. :rolleyes:

    Warum erzählst du mir das jetzt? Daß man beliebigen Wörtbüchern nicht einfach unbesehen glauben kann, das sollte doch auch ohne Lingustikstudium und viele Jahre im Ausland allgemein bekannt sein. Das habe ich doch gar nicht zur Disposition gestellt. :ratlos_alt:
     
  • User 29290
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    12 Januar 2009
    #19
    Du hattest doch gesagt, man geht erstmal davon aus, dass das was drin steht im Grunde richtig ist, oder habe ich das falsch verstanden? Ich denke es gibt viele Leute, die Woerterbuechern glauben und es einfach nicht besser wissen. Du gehoerst anscheinend nicht dazu, aber was ich sagen wollte ist, dass man spaetestens wenn man sich naeher damit befasst und viel mit Muttersprachlern zu tun hat, das blinde Vertrauen in Woerternbuecher verliert.
     
  • xela
    Gast
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    12 Januar 2009
    #20
    Das hast du richtig verstanden. Und bei dieser Aussage bleibe ich auch, denn in über 99% der Fälle ist das, was als Übersetzung drinsteht, für einen Zweck wie diesen hier vollkommen ausreichend. Natürlich trifft man dabei auch mal auf Fälle, wo das, was als Übersetzungsvorschlag drinsteht, wie in unserem Fall einfach nicht paßt. Sind schließlich alles nur Menschen, die solche Wörterbücher verfassen.
     

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