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    31 Juli 2010
    #1

    Welche Kamera?

    Bei uns steht ein Kamerakauf an, da unsere jetzt am kaputt gehen ist :frown:

    Wir haben momentan eine Kodak Easy Share DX7590, also eine Bridgekamera mit schon ein paar Jahren auf dem Buckel. Sie hat wirklich gute Dienste geleistet und wir sind sehr gut mit ihr zurecht gekommen.

    Ich habe mich jetzt schonmal ein bsischen umgehört und ein paar Meinungen erfragt, aber ich höre gerne noch mehr :grin:

    Es kommen für uns nur eine Bridgekamera oder eine digitale Spiegelreflexkamera in Frage. Ne Spiegelreflex dann eben, womit auch Anfänger in der Sprate zurecht kommen.

    Habt ihr Tips und Tricks, oder Erfahrungsberichte? Danke!
     
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  • User 44981
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    31 Juli 2010
    #2
    Ich wüsste nicht, in wiefern eine DSLR viel komplizierter sein sollte als eine Bridge-Kamera... das Einzige, was erst mal an Komplikationen dazu kommt ist die Objektivwechslerei.

    Ich habe auch noch eine alte Bridge-Kamera und werde, wenn ich mal genügend Geld zur Verfügung habe, vermutlich zu einer spiegellosen Systemkamera mit elektronischem Sucher umsteigen.
    In diesem Segment gibt es zur Zeit das Mikro-Four-Thirds-System (mFT) von Panasonic und Olympus, das Sony Nex-System und das Samsung NX-System.
    In diesem Segment bekommt man relativ kompakte Kameras (im Vergleich zu DSLRs) mit ziemlich großen Bildsensoren (im Vergleich zu Konpakt- und Bridge-Kameras), Wechselobjektiven, usw.

    Ich persönlich finde dabei das mFT-System und dabei insbesondere die Olympus PEN E-P2 und E-PL1 sehr interessant.
    Die Kameras sind schön klein, bieten einen sehr guten elektronsichen Aufsteck-Sucher (bei der PL1 als Zubehör) und es gibt schon eine recht brauchbare Objektiv-Auswahl von Olympus und Panasonic.
    Hätte ich gerade genügend Geld übrig, würde ich mir wohl für den Anfang ein E-PL1-Kit, den Elektronischen Sucher und das Panasonic 20/1,7 kaufen.
    Als Erweiterung wäre dann noch das Leica 45/2,8 Macro, sowie entweder das Panasonic 9-18mm oder ein noch nicht erhältliches 12mm-Objektiv geplant.
     
  • Schweinebacke
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    2 August 2010
    #3
    Der Punkt ist doch einfach, ne DSLR oder auch so eine neues spiegelloses Wechseldingen hat einen größeren Sensor und Wechselobjektive, ist aber dafür auch meist ne ganze Ecke größer und teurer. Letztlich muss da jeder selbst abschätzen, was er haben will. Wer keine relativ professionellen Fotos macht, kommt allerdings meist mit einer Bridgecam gut aus und diese hat im Normalfall auch alle Funktionen, um Fotografieren zu lernen.
     
  • squarepusher
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    2 August 2010
    #4
    ja. DSLR macht zwar schönere bilder, ganz grundsätzlich, aber nja. ist auch ordentlich teurer.
     
  • User 44981
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    2 August 2010
    #5
    Die Spiegellosen Systemkameras sind je nach verwendetem Objektiv nicht größer als Bridge-Kameras...
    Eine Olympus Pen mit dem Panasonic 20/1,7 dürfte sogar kleiner als die meisten Bridge-Kameras sein.

    Man muss sich also entscheiden:
    Wenn ich einen großen Zoombereich will und keine Wert auf wenig Rauschen bei hohen ISO-Werten und geringe Tiefenschärfe lege, ist eine Bridge-Kamera eine feine Sache.
    Wenn ich aber auf wenig Rauschen, und Freistell-Möglichkeiten durch geringe Tiefenschärfe Wert lege und dafür einen kleineren Zoombereich oder sogar eine Festbrennweite akzeptiere, ist die spiegellose Systemkamera die bessere Wahl.
     
  • Stormdawn
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    2 August 2010
    #6
  • squarepusher
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    2 August 2010
    #7
    ja, das sollte man wirklcih nicht unterschätzen.
     
  • User 44981
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    2 August 2010
    #8
    Da hast du Recht.
    Für mich kommt eine DSLR genau aus diesem Grund nicht in Frage: Ich fotografiere fast nur nebenher (z.B. im Urlaub), so dass ich keine Lust habe, eine große, schwere Ausrüstung mit mir rumzuschleppen.
    Aber weil eine Kompakt-Knipse meine Bedürfnisse auch nicht befriedigt und ich sie somit aus Frust kaum einsetzen würde, sehe ich die spiegellosen Systemkameras als guten Kompromiss.
    Eine Olympus E-PL1 mit angesetztem 20mm-Pancake und eine kleine Tasche mit zwei weiteren kleinen Festbrennweiten (Weitwinkel und leichtes Tele) würde ich wohl oft mitnehmen... und damit hätte ich eine Ausrüstung, die auch meinen qualitativen Anforderungen genügt.
     

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