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Wendepunkte eures Lebens

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Fertility, 10 Januar 2010.

  1. Fertility
    Fertility (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    11
    Single
    Hallo,

    gab es Wendepunkte in eurem Leben, mit dem viele Veränderungen verbunden waren (sowohl schlechte als auch gute)?

    Wenn ja, wann war das, was und was hat sich alles verändert?

    was habt ihr aktiv getan,um zu diesem Wendepunkt zu kommen?

    so, bin gespannt:smile:
     
    #1
    Fertility, 10 Januar 2010
  2. User 49007
    User 49007 (29)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Ja eine grössere Wende hatte ich mit 19. Ich habe mich dann endgültig gut von eher körperlichen Problemen erholt und gelernt das Leben etwas schöner zu betragena lsi ch es bisher getan habe. Bald darauf habe ich dann meinen Aktuellen Freund getroffen was noch mehr zur Wende führte.
     
    #2
    User 49007, 10 Januar 2010
  3. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Nein, mein Leben ist bisher ziemlich durchschnittlich verlaufen - Schule, Abitur, Auslandsjahr, (jetzt) Studium.
    Wendepunkte gab es nicht, da eigentlich immer schon alles in diese Richtung zeigte. Das Einzige, was vielleicht ein wenig etwas "wendete" war, als ich meine pubertären Egokrisen (gestörtes Essverhalten, Stimmungsschwankungen, jahrelanges Ritzen...) überwunden hatte - jedoch nicht abrupt "wendungsmäßig", sondern es hat sich einfach alles gut entwickelt und irgendwann konnte ich mich entspannen und auf dieses ruhige, glückliche Lebensgefühl einlassen bzw. darauf vertrauen, dass es da ist. Und selbst wenn sich die Umständen ändern sollten wurde mir klar, dass ich ein gewisses "easy going" in mir trage und nicht wieder auf diese Weise panisch reagieren würde - hoffe ich, ausprobieren wollen würde ich es (jetzt noch) nicht.
    Off-Topic:
    Oh, vielleicht habe ich doch einen kleinen Wendepunkt: Aus einer ziemlichen Dummheit heraus hat sich von einem Tag auf den anderen mein gesamtes Umfeld geändert und es hat Jahre gedauert, bis ich mich neu orientiert hatte. Die Sache an sich passiert wohl vielen, aber ich konnte nicht damit umgehen und irgendwie hat sich das wohl ganz gut mit meiner damaligen allgemeinen Verfassung ergänzt und endete unerfreulich. Jetzt, wo nur noch wenige gewisse Personen mich (an meine eigene Blödheit) erinnern ist es wohl vorbei.
    Was ich dafür getan habe? Nunja, in negativer Weise: Eine Sache, die ich damals schon hätte besser wissen müssen und die mir heute noch unendlich Leid tut.
    Wie ich damit umgegangen bin? Hm, ich habe jahrelang (rückblickend übertriebene) Schuldgefühle gehabt und mich selbst gegeißelt, um das, was ich "verbrochen" hatte irgendwie auszugleichen. Ich habe damals einer Person sehr weh getan und habe versucht, durch mein eigenes Leid ihres irgendwie mitzutragen. War wohl nicht der richtige Weg, aber zumindest konsequent.
    Was habe ich getan, damit es sich ändert? Die Zeit heilt alle Wunden. Irgendwann war ich der Ansicht, langsam sei alle Schuld vergolten und habe mich bemüht, mich wieder um meine eigene Befindlichkeit in positiver Weise zu kümmern. Mittlerweile habe ich (auch räumlich) genügend Abstand, um das Ganze zu den Akten legen zu können. Irgendwann werde ich mich sicherlich noch mal damit auseinander setzen und eine letzte Sache tun, die nötig wäre, aber das kann ich im Moment noch nicht. Vielleicht wird das noch einige Jahre dauern, aber das ist okay.
     
    #3
    User 50283, 10 Januar 2010
  4. User 29290
    User 29290 (37)
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    Verheiratet
    Der wichtigste Wendepunkt war als ich vor 5,5 Jahren nach meinem Diplom fuer einen Master nach Schottland gegangen bin und dann gegen die Erwartungen meiner Eltern und meines geplanten Doktorvaters dort geblieben bin statt wie geplant in Deutschland zu promovieren. Seitdem ich ausgewandert bin, bin ich so gluecklich wie nie zuvor, weil ich tolle Freunde gefunden habe, an einer Spitzenuni arbeite und in einer wahnsinnig tollen Stadt lebe.
     
    #4
    User 29290, 10 Januar 2010
  5. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Wendepunkt? Weiß nicht. Mein ganzes Leben schlängelt sich irgendwie, zumindest mal die letzten 10 Jahre. Bis zum Abi ging das alles ziemlich geradeaus, war absehbar und es gab keine nennenswerten Hindernisse. Dann hab ich angefangen zu studieren, bin von zu Hause ausgezogen, hab die Uni gewechselt und bin zwischendurch auch mal wieder daheim eingezogen, hab erfolgreich Leistungssport betrieben (was nie jemand gedacht hätte), das Studium geschmissen (hätte auch keiner gedacht) und ein anderes begonnen, bin durch eine wichtige Zwischenprüfung gerauscht, mit meinem Freund zusammengezogen, schwanger geworden (hätte ich nie gedacht), nochmal umgezogen und Mama geworden.
    Als echte Wende würde ich am ehesten den Studiumsabbruch mit all seinen Konsequenzen betrachten. Grundsärtlich seh ich das als Wende zum Positiven, weil es einfach nicht mein Ding war und ich froh bin, den Mut aufgebracht zu haben. Andererseits kann ich nicht ausschließen, dass ich es mal irgendwann bereue, schließlich bleibt ein Studienabbruch immer auch ein Scheitern, egal wie man es dreht und wendet. Vielleicht hätte ich besser die Zähne zusammen gebissen, fertig studiert und dann mit der Approbation in der Tasche mir was anderes gesucht. Nur war dieses ominöse andere für mich zu diesem Zeitpunkt absolut nicht erkennbar.
    Die Schwangerschaft ist keine wirkliche Wende, da im Grunde alles weiterläuft, wenn auch unter etwas verschärften Bedingungen.
     
    #5
    Miss_Marple, 10 Januar 2010
  6. aiks
    Gast
    0
    Mein Wendepunkt war der Tag, an dem mir der Arzt sagte, dass ich schwerkrank bin und wohl nicht alt werd :ratlos: da hat sich mein Leben ganz schön verändert ^^
     
    #6
    aiks, 10 Januar 2010
  7. User 48246
    User 48246 (30)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Nun, da gab es so einige.

    Als die größten würde ich folgende 3 großen Wendepunkte nennen:

    1. die Zeit nach dem Abitur, der Beginn meines Studiums und gleichzeitig die gemeinsame Wohnung mit meinem damaligen Freund.

    2. als wir erfuhren, dass mein Papa sehr schwer krank ist... die ganze Zeit danach... viele Operationen, viel Krankenhaus... die ganze Situation hat meine Familie und auch mich sehr verändert.. was auch verständlich ist, wenn man alle paar Monate wieder eine Hiobsbotschaft bekommt - und einfach nicht weiß, wie lange alles noch "beim alten" bleibt.

    3. die Situation im Moment - der Beginn eines neuen Lebensabschitts. das Ende meines Studiums, mein Umzug, meine große Reise, die Trennung von meinem langjährigen Partner und vielen Menschen, die ich lange als Freunde betrachtet habe. In den nächsten Monaten wird sich in meinem Leben wieder sehr viel ändern... man ist einfach wieder an einem Wendepunkt angekommen.


    Auch dazwischen gab es natürlich auch sehr einschneidende Erlebnisse, wie zB der Tod meiner Oma, die mein ganzes Leben bei uns im Haus lebte und die wir die Jahre auch intensiv gepflegt haben.

    Ich hoffe, dass der nächste Wendepunkt dann mal wieder ein positiver wird.... :frown:
     
    #7
    User 48246, 10 Januar 2010
  8. sweet21
    sweet21 (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    in einer Beziehung
    Ein Wendepunkt in meinem Leben war als ich meinen Sohn mit 18 bekommen habe.. Bin bin sehr stolz drauf das ich und mein Freund alles so super meistern als kleine Familie..:-D
     
    #8
    sweet21, 10 Januar 2010
  9. User 9402
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Mein Wendepunkt war der Tag als ich meine Mutter sterben sah.
     
    #9
    User 9402, 10 Januar 2010
  10. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    1. Meine Hörbehinderung, die ich mit 2 1/2 Jahren bekam und natürlich sehr viele Veränderungen mit sich zog. Zwar war ich damals noch klein, aber es hat mein zukünftiges Leben bestimmt und tut es immer noch.

    2. Meine Entscheidung Abitur zu machen. Niemand von meiner Familie hat dies erwartet und ich selbst damals auch nicht. Aber ich habs geschafft und ich bin mitten im Studium! :smile:

    3. Jetzt neu dazu gekommen: Die Trennung meiner Eltern...
     
    #10
    Drachengirlie, 10 Januar 2010
  11. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Der Tag an dem ich die Zulassung für mein jetziges Studium erhalten habe. Daraus ergeben haben sich zwei Umzüge, bzw. zwei neue Städte etc. Ergebnis dessen ist, dass ich jetzt genau das mache was ich schon immer wollte.
     
    #11
    User 53463, 10 Januar 2010
  12. felixccaa
    felixccaa (51)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    4
    Single
    ich hatte ein paar Mal Wendepunkte und bin gerade mitten drin in einem

    der größte Schatz, der daraus entstanden ist, wahr verbunden mit der Erkenntnis, daß alles was geschieht letztendlich dem eigenen Wachstum dient - ist aber oft so, daß der akute Moment kaum etwas davon erahnen läßt
     
    #12
    felixccaa, 11 Januar 2010
  13. User 46728
    Beiträge füllen Bücher
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    677
    vergeben und glücklich
    - plötzlicher Tod meines Vaters
    - plötzlicher Tod meiner Oma
    - plötzlicher Tod meines Onkels
    (alles innerhalb von nicht mal zwei Jahren)
    - Praktikum direkt nach dem Abi und dem Tod meines Dads
    - Beginn 1. Studium nach dem Tod meiner Oma
    - Beginn 2. Studium
     
    #13
    User 46728, 11 Januar 2010
  14. User 11345
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    nicht angegeben
    da gibts viele.
    der Aktuelle: vergangenen Montag, da musste ich meine treue Katze einschläfern lassen. Er hat mich fast die hälfte meines Lebens begleitet :/
     
    #14
    User 11345, 11 Januar 2010
  15. VelvetBird
    Gast
    0
    Einschnitte gab es schon viele. Wendepunkte dagegen nicht.
    Der größte Wendepunkt war der Tod meines Bruders. Ein weiterer der Beginn der Oberstufe in der Schule. Und der letzte war bisher der Beginn meiner Partnerschaft.
     
    #15
    VelvetBird, 11 Januar 2010
  16. User 93633
    User 93633 (31)
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    Single
    Als meine ehemals alleinerziehende Mutter ihren Freund kennen lernte, mit ihm umziehen und eine neue Familie gründen wollte und mich mit 14 Jahren allein in unserer Wohnung lies.
    Mußte praktisch von einem auf den anderen Tag erwachsen werden, das hab ich nicht sonderlich gut hinbekommen und warte noch darauf, das sich das wieder erholt.
    Somit hoffe ich auf einen neuen Wendepunkt.
     
    #16
    User 93633, 11 Januar 2010
  17. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.193
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    3.050
    Single
    Wenn ja, wann war das, was und was hat sich alles verändert?
    Tja, ein Wendepunkt war, als meine Mutter beinahe bei einem Unfall gestorben wäre. Ich war 11, schlank, aufgeschlossen. Aber ich hab das nicht gut verkraftet. Fraß mir Kummerspeck an, gewöhnte mich an das Betäuben psychischer Schmerzen mit Süßigkeiten, wurde verschlossener und zum Einzelgänger, der bei Vorträgen vor der Klasse Schweißausbrüche bekam. Und das wirkt sich auch bis heute aus.
    Ein weiterer Wendepunkt war die Umschulung zum IT-Systemkaufmann. Nach dem Abi kam die Bundeswehr, danach 5 Semester BWL. In der Zeit starb mein Opa, und das dadurch verlorene Semester schaffte ich nie aufzuholen. Ich war nicht wirklich dabei, hatte null Bock, gammelte rum. Nach zwei Praktika bei meinem Onkel bekam ich einen Bildungsgutschein bewilligt, machte 21 Monate Schulungsmaßnahme, und seitdem arbeite ich.
    In der Zeit - und das war der nächste Turn - lernte ich meine Freundin kennen. Auch das :herz: hat viel in meinem Kopf zum Positiven bewegt. Auch was Kontaktscheu angeht.

    was habt ihr aktiv getan,um zu diesem Wendepunkt zu kommen?

    Ehrlich gesagt: Wenig. Den Einstieg für die Umschulung ebnete mein Onkel durch die Praktika, die fast auferzwungen waren. Und meine Freundin fand mich bei einem Portal. Das einzige, was ich dafür getan hab, war, ihr nicht ob der Bilder abzusagen, weil sie nicht meine Kragenweite zu sein schien (was für ein Irrtum, dem ich beinahe unterlegen wäre!)...
    (Andererseits: Vielleicht bin ich nur schon oft genug auf die Schnauze geflogen, um mir das ein wenig zu verdienen. Falls nicht - daran mag ich nicht denken...)
     
    #17
    User 76250, 11 Januar 2010
  18. Richter
    Richter (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    148
    103
    1
    nicht angegeben
    Ist schon spät, ich mach's kurz:

    Mein Coming Out
    Mein Auszug von zu Hause zum Zivildienst
    Die Aufnahme meines Studiums


    Aber eigentlich würde ich das alles nicht als Wendepunkte betrachten, da sich mein Leben dadurch nicht wirklich umgekehrt, sondern weiterentwickelt hat. Ich würde es eher als bedeutende Stufen in meinem Leben bezeichnen.
     
    #18
    Richter, 11 Januar 2010
  19. User 15848
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    3.460
    133
    60
    nicht angegeben
    mit 18, als ich mein komplettes Leben bis dahin über den Haufen geworfen habe
    mit 22, als ich beschlossen habe, mir eine neue, eindeutige Richtung zu verleihen
     
    #19
    User 15848, 11 Januar 2010
  20. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.211
    Verheiratet
    Ich glaube das Berufskolleg war für mich ein Wendepunkt. Das hat mir gezeigt, dass Schule nicht nur öde, langweilig und voller Idioten ist. Wäre das nicht passiert, hätte ich heute wohl nur einen mittelmäßigen Realschulabschluss und wer weiß was für einen Job damit.
     
    #20
    Subway, 11 Januar 2010

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