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Wenig Selbstbewusstsein und Unsicherheit

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 36171, 4 März 2009.

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  1. User 36171
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    #1
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    User 36171, 4 März 2009
  2. Trek-stor
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    hörst sich kompliziert an.
    ich war früher ähnlich, bis ich irgendwann mir über sowas keine gedanken mehr machen wollte,
    ich hatte mir einfach gesagt jetzt seh mal alles lockerer und hör auf dir über jeden scheiss gedanken zu machen,
    ich hab es einfach irgendwie geschafft.
    vielleicht schaffst du das ja auch, viel glück
     
    #2
    Trek-stor, 4 März 2009
  3. xoxo
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    Wenn ich du wäre, würde ich jede Woche aufschreiben, was ich gut gemacht habe, und woran ich arbeiten möchte. Und dann nehme ich mir eine einzige Sache vor, an der ich etwas ändern möchte, mache mir diese Sache beim aufstehen und täglich immer mal wieder bewusst, arbeite daran und trainiere mich mental.
     
    #3
    xoxo, 5 März 2009
  4. User 36171
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    #4
    Zuletzt bearbeitet: 8 November 2013
    User 36171, 5 März 2009
  5. Fuchs
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    Hi!

    Hatte (habe?) ähnliche Probleme - und es gibt viele, die auch mit ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen haben. Kämpfen ist auch das absolut richtige Wort dafür, denn im Endeffekt führst du ein Kampf gegen dein Alter ego durch und das ist sehr anstrengend und mühsam :zwinker:

    Wie du das genau anpacken musst, wird dir keiner so genau sagen können. Du musst selbst herausfinden, was am besten für dich wirkt. Das ist sozusagen der erste Schritt und den hast du bereits getan: Du reflektierst dein eigenes Verhalten! Du bemerkst selbst, dass du anderen ohne zu Denken zustimmst. Du erkennst, dass dich dieses Verhalten schwächt und willst es abstellen. Du hast schon die Beobachtung gemacht, dass sich das ganze etwas auf die Partnerschaft schlägt und hast bereits positiv für dich formuliert, was du daran ändern willst. Das ist meiner Ansicht nach, goldrichtig. Damit musst du weiter machen! Du musst jede Handlung, jedes Wort was du sagst dir ein zweites Mal durch den Kopf gehen lassen und selbstkritisch überprüfen, ob du dies aus deiner Angst heraus sagst (denn oftmals steckt nichts anderes als nackte Angst hinter dem geringen Selbstbewußtsein) oder ob es von deiner durch die Angst unterdrückten Persönlichkeit stammt, die du entfalten möchtest.

    Was xoxo dir vorschlägt mit Aufschreiben, ist nur eine Krücke dafür. Du kannst das versuchen, denn es hilft dir beim analysieren, deiner eigenen Gedanken und Handlungen. Wichtiger ist aber, das bewußte Arbeiten an sich - permanente Wachsamkeit und das ist wirklich sehr mühsam. Du musst das ständig im Kopf haben.

    Um Selbstvertrauen aufzubauen, muss man sich in paradoxerweise erst einmal selbst misstrauen - die Angst vor Zurückweisung, Ausgrenzung, etc. erfindet rationale Erklärungen dafür, warum man sich gerade keinen unangenehmen Situationen stellen möchte. Ganz zu Schweigen von der Angst, die man nicht einmal, zweimal, sondern hundertmal überwinden muss um überhaupt zu spüren, dass sich etwas verändert. Und diese Veränderung geht im allgemeinen sowieso so schleichend, dass man schnell den Glauben daran verliert, etwas würde sich tun.

    Sobald du merkst, du erfindest einen Ausflucht, belügst dich selbst oder begehst einen Fehler, entmündige dich sofort selbst und korrigiere das, indem du genau das tust, vor dem du dich zu drücken gedenkst.

    Dabei kann es dir unter Umständen auch helfen, Konflikte zu provozieren. Streite dich mal! Gehe mal auf eine Party, obwohl du dazu überhaupt nicht der Typ bist. Gehe verrückten Impulsen nach. Wenn dir mal nach Tanzen ist, tanz! Und wenn es nur für dich allein ist. Gib Widerworte, auch wenn du vielleicht derselben Meinung bist - einfach um es zu tun. Werde lauter, gehe schneller, schaue Menschen in die Augen :zwinker:
    Blamier dich, setze dich Peinlichkeiten aus. Such dir ein Hobby, was dich auf Bühnen bringt - sing vor anderen Leuten! Melde dich, wenn im Studium oder der Ausbildung oder irgendwo Vorträge vergeben werden freiwillig. Lache laut vor Leuten, zögere nicht, vor anderen zu weinen. Lass Menschen, die dir sympathisch sind, deine Emotionen sehen.

    Das sind alles schreckliche Beispiele, die du machen könntest und du wirst froh sein, wenn du sie überstanden hast. Dennoch kann man daran wachsen. Feiere Erfolge, die du auf deinen Weg erzielt hast. Wenn du mal einknickst, sei dir dessen bewußt, aber beiß die Zähne zusammen und lass die Niederlage nicht auf dein Selbstwertgefühl. Du willst dich nicht nur ändern, du wirst dich ändern - egal wie schmerzhaft das wird :zwinker:

    Hoffe, dir wird die Einstellung klar, die ich dir vermitteln wollte.
     
    #5
    Fuchs, 5 März 2009
  6. User 36171
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    #6
    Zuletzt bearbeitet: 8 November 2013
    User 36171, 7 März 2009

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