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wenn aus Liebe Haß wird

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ogelique, 7 Januar 2006.

  1. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Verheiratet
    Hallo,

    ich plag mich gerade aus persönlichen Gründen mit diesem Thema ab.

    Man sieht es immer wieder: Pärchen, die sich einst geliebt oder zumindest sehr gemocht haben, können sich nach der Trennung nicht mehr im selben Raum befinden, ohne aufeinander loszugehen.

    Klar, manchmal gibt es handfeste Gründe dafür - aber oft ist es ja nur so, dass sie sich einfach nur ständig missverstehen und sich gegenseitig hochschaukeln.

    Wie kommt es dazu? Wieso kann man plötzlich nicht mehr mit jemandem, den man einst so gern hatte?
    Nach der Trennung sollten doch die Beziehungseinzelheiten und ehemaligen Probleme keine Rolle mehr spielen...

    Finde sowas immer wieder traurig.

    Aber es ist ein Teufelskreis, der irgendwie nicht aufhört.
    Einer muss immer ausrasten.
    Einer kann nicht vergeben (was auch immer).

    Kennt ihr sowas?
     
    #1
    ogelique, 7 Januar 2006
  2. Numina
    Numina (29)
    ...!
    8.784
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    96
    Verheiratet
    Ja so ähnlich. Mein Ex war nicht mal eine Woche nach unsere Trennung mit einer Freundin von mir zusammen. :kopfschue
    Und wir haben uns zwangsweise täglich gesehen (und tuns auch heute noch). Klar, dass die Stimmung nicht immer gut war :zwinker:
     
    #2
    Numina, 7 Januar 2006
  3. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verheiratet
    naja, das ist ja auch ein Grund, ihn nicht mehr allzu sehr zumögen.

    Aber was ist, wenn man gar keinen wirklichen Grund dafür hat und sich trotzdem über kurz oder lang ziemlich schnell anschnauzt?

    ich versteh's nicht mehr, was da mit uns los ist - Einer rastet immer aus... obwohl man eigentlich nichts mehr zu melden hat und befreundet sein wollte
     
    #3
    ogelique, 7 Januar 2006
  4. daniel86
    daniel86 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    332
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    0
    nicht angegeben
    Eine trennung geht selten von beiden seiten gleichermasen aus , der / die verlassene ist wütend und enttäuscht
     
    #4
    daniel86, 7 Januar 2006
  5. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    0
    2
    Single
    Ja, ich kenne das sehr gut. Woher das kommt? Na ja, in meinem Fall war's so, daß ich mich nach 3 Jahren recht plötzlich, aber auch endgültig von meinem damaligen Freund getrennt hat. Er hat mich immer noch geliebt und kam nicht damit klar.

    Schon deshalb ist er die erste Zeit nach der Trennung (mit "die erste Zeit" meine ich Monate, nur mal so als Anmerkung...) ständig zwischen "können wir es nicht nochmal versuchen" und wüsten Beleidigungen bzw. krassen Szenen geschwankt... ersteres nahm ab mit der Zeit, letzteres nicht.

    Extrem wurde es, als er merkte, daß sich zwischen mir und meinem (mittlerweile) Freund was zu entwickeln begann. Denn er kannte den auch sehr gut (selber Verein, zeitweise auch selbe Mannschaft) und nahm ihm (und mir sowieso!) das sehr, sehr übel. Das fiel für ihn unter: "Mit dem Kumpel des Ex fängt man nix an!". Er hat sich ihm ohnehin schon immer überlegen gefühlt in jeder Hinsicht (sportlich, Aussehen, Bildung...), deshalb traf ihn das natürlich doppelt.

    Entsprechend KONNTE ich dann ja nur alles falsch machen. Hab ich ihn gegrüßt, wurde ich angemotzt - hab ich ihn nicht gegrüßt (aus Angst, angemotzt zu werden), wurde ich wieder angemotzt, WEIL ich ihn nicht gegrüßt hatte. Egal, was ich gemacht oder nicht gemacht hatte - alles war irgendwie falsch und wurde gegen mich ausgelegt. Hab ich (ernstgemeint, freundlich) gefragt, wie's ihm geht, was er macht, kam ein unfreundliches "Wie soll's mir schon gehen? Tu doch nicht so, als würde dich das interessieren" zurück, wenn überhaupt, bzw. wenn nichts schlimmeres. Hab ich nicht gefragt, wie's ihm geht, kam: "Ich merk's ja, du interessierst dich ja kein bißchen für mich, ich bin der letzte Dreck für dich, gib's doch zu!".

    Das ist zeitweise regelrecht eskaliert, mit Beschimpfungen, Beleidigungen... so weit, daß sogar andere Leute in der Halle dann zu ihm meinten: "Jetzt komm mal wieder runter, das ist jetzt xx Monate her..."

    Mittlerweile... geht's so. Es gibt (seltene) schöne Momente, wo wir uns gut verstehen, aber meistens ist es sehr distanziert, auch wenn#s keinen Streit bzw. keine Szenen mehr gibt.

    Sternschnuppe
     
    #5
    Sternschnuppe_x, 7 Januar 2006
  6. Batrick
    Batrick (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.276
    121
    0
    nicht angegeben
    Tja, wenn man das immer wüsste. Solang ich nicht viel reden muss, versteh ich mich mit einer Ex blendend, ansonsten versteht man sich manchmal wunderbar und dann regt sie mich im selben Moment wieder so sehr auf, dass ich rumschreien könnte. Keine Ahnung woran das liegt, vorher wars doch eigentlich auch nie so. Aber vielleicht lebt man sich einfach zu sehr auseinander, weil jeder Kontakt zu anderen Leuten bekommt. Oder die Sinne sind in der Partnerschaft so vernebelt, dass man vieles Nervige erst mit der Zeit bemerkt.:ratlos:

    Naja, im Zweifelsfall ist sie Schuld :grin:
     
    #6
    Batrick, 7 Januar 2006
  7. Grinsekater1968
    Chauvinist
    3.701
    0
    1
    nicht angegeben
    Bis zu meiner Trennung 2003 konnte ich mir so etwas gar nicht vorstellen, und ich habe auch lange noch gedacht und gehofft daß sich zehn Jahre Ehe irgendwie positiv auswirken würden auf die Art des Umgangs, daß die ganzen Jahre und alles was ich in die Beziehung investiert hatte nach der Trennung noch irgend etwas zählen würde - leider wurde ich eines Besseren belehrt. Ist aber auch die einzige meiner zehn intensiveren Begegnungen mit Frauen, die so aggressiv auseinander gegangen ist bzw. immer noch so geblieben ist.

    Ich habe wenig Probleme mit meiner Ex (behaupte ich mal... käme auf einen Versuch an), weiß aber daß ich von ihr total verteufelt werde. Mein Reim darauf ist daß jemand, der so tickt, nicht wirklich reif ist für eine Beziehung. Im Märchen von "Hänsel und Gretel" wird zum Schluß die böse Hexe verbrannt, das Böse verschwindet und es bleibt nur Gutes übrig - diese eher kindliche Sicht der Dinge wird von ihr auch auf zurückliegende Beziehungen übertragen. Bei ihr sind immer die Männer schuld und sie ist das arme Opfer. Prinzip Ich hab recht, alle anderen haben unrecht - egal, was kommt.
    Das ist rücksichtslos und egoistisch. Es ist wirklich totales Schwarz-Weiß Denken : Es hat niemals positive Anteile in der Beziehung gegeben, ich war immer schlecht zu ihr - genauso wie bis kurz vor der Trennung es nach außen hin für sie es niemals negative Seiten an der Beziehung gab, jeder Streit war zwar unangenehm aber nicht tragisch. Sie hat den sprichwörtlichen inneren Schalter umgelegt. Das Beste, was man da noch tun kann, ist Abstand halten und es selbst besser machen. Man kann Andere nicht ändern, nur sich selbst.
     
    #7
    Grinsekater1968, 7 Januar 2006
  8. nightingdale
    0
    Ja, klar! Leider! Eigentlich immerwieder traurig. Schließlich hat man sich doch mal geliebt und man hatte ja auch mal schöne Zeiten miteinander. Aber starke Gefühle werden anscheinend immer durch entgegengesetzte starke Gefühle abgelöst.
     
    #8
    nightingdale, 7 Januar 2006
  9. Honigbiene84
    Verbringt hier viel Zeit
    112
    101
    0
    nicht angegeben

    Interessanter Ansatzpunkt!


    Meistens kommt es auch darauf an, wer mit wem Schluss gemacht hat. Der Verlassene fühlt sich meistens in seinem Stolz und Ego verletzt. Derjenige, der den SChlussstrich gezogen hat, hatte einen Zeitvorteil, weil er sich vielleicht schon eher mit dem Gedanken an das Ende der Beziehung beschäftigt hat, den Verlassenen kann es dann, wenn es soweit ist, aber ganz unmittelbar treffen.
    Aber ich finde, es gibt nicht den einen SChuldigen, da gehören immer zwei dazu. Wenn man nicht zusammen passt, sollte man sich das bald eingestehen und die Beziehung einfach lassen, anstatt dem anderen nach der Beziehung dann ungerechtfertigte Vorwürfe zu machen.
    Äh, bin ich jetzt vom Thema abgewichen?:hmm:
     
    #9
    Honigbiene84, 7 Januar 2006
  10. Travis85
    Travis85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
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    0
    Single
    Naja, ich würde mal sagen, dass das eine Art Abwehrreaktion ist, weil der/die Verlassene ja eigentlich noch Gefühle hegt/hat und dann is es ziemlich schwer damit fertigzuwerden. :frown:

    Naja, so spielt das Leben. :|

    Travis :bandit:
     
    #10
    Travis85, 7 Januar 2006
  11. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
    123
    1
    Verheiratet

    Bei uns ist es "lustiger": Er ist der Verlassene, aber ich hege Gefühle.
    Unter diesem Aspekt wird alles klar: Wir sind Beide in unserem Stolz verletzt.
     
    #11
    ogelique, 7 Januar 2006
  12. Grinsekater1968
    Chauvinist
    3.701
    0
    1
    nicht angegeben
    Nö, Bienchen :zwinker: , bist nicht vom Thema abgewichen. Es hat halt nicht funktioniert, das lag an ihr genauso wie an mir. Nur ist die Methode "Du bist schuld" eben auch ein Verarbeiten von innerer Reife und Verantwortung - wer dazu nicht in der Lage ist, wehrt es ab, wie´s Travis angedeutet hat, steht also wieder "frei und unschuldig" nach der Beziehung da und braucht sich auch nicht mit eigenen Fehlern auseinander zu setzen.
     
    #12
    Grinsekater1968, 7 Januar 2006
  13. LuzDeLaLuna
    Verbringt hier viel Zeit
    470
    101
    0
    vergeben und glücklich
    bei mir selbst ist es so weil ich bei meinem letzten am ende nur noch verarscht wurde er mich angeolgen hat usw ein paar tage sopäter hab ich nur noch hass empfunden.dagegen kann ich nix machen und wilkl ich auch nicht unbedingt denn schönreden will ich mir das alles nich
     
    #13
    LuzDeLaLuna, 7 Januar 2006
  14. Tafkadasom2k5
    Verbringt hier viel Zeit
    845
    101
    0
    nicht angegeben
    ..Oh..Noch jemand mit dieser Erfahrung.
    Sie hat plötzlich keine Gefühle mehr, und ich bin nicht schuld. Ich will wissen was los gewesen sei, und plötzlich bin ich schuld.Und sie natürlich nicht-und das sie nie mit mir darüber geredet hat (was für ein Arschloch ich doch gewesen sein soll), ist natürlich auch meine Schuld.Weil mit mir kann man darüber ja nicht reden. *Ahh..ja..*:eek: Auch wenn sie 2 Wochen vor Schluss mir heulend in den Armen lag.

    Also natürlich habe ich Fehler gemacht.Und ich gebe auch zu, dass ich nicht immer der Einsichtigste bin, solange ich die Sicht meines Gegenübers nicht verstehe. Naja, Liebe wird zu Hass.Vor allem, wenn man der Verlassene/die Verlassene ist.Dann hasst man gerne-weil man selber ist ja noch verliebt.Und kann das alles so besser auf den Anderen schieben.
    Das komische ist, dass ich sie nicht gehasst habe, sondern einfach nur verzweifelt war als ich verlassen wurde. Erst seitdem sie mir alles vorgeworfen hat und ich der absolut böse Bube wurde und man mit mir ja über nichts reden kann :smile:eek4: ), hasse ich sie.

    Wenn man jemanden hasst, dann kann man besser "entlieben".Man kommt schneller damit klar-finde ich zumindest.Hat sie auch gemacht, als ihr die Argumente ausgingen. Und seitdem bin ich auch angefangen, ihr zu wünschen, dass sie mit ihrer komischen Art auf die Nase fällt, gehts mir auch besser.Vor allem weils gerade passiert ^^

    Gr33tz
    Tafkadasom2k5
     
    #14
    Tafkadasom2k5, 7 Januar 2006
  15. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
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    Verheiratet
    @Tafkadasom: ich hasse ihn nicht - wirklich nicht, habe ich auch nie gemacht. Nur wird er mir immer unsympathischer ducrh seine Ausbrüche und ich kann das alles überhaupt nicht nachvollziehen...
     
    #15
    ogelique, 7 Januar 2006
  16. virginsuicide
    Verbringt hier viel Zeit
    183
    101
    1
    Single
    Oje, ist das wirklich so?

    Meine Trennung liegt ja erst kurz zurück, aber die wenigen Male, die ich meinen Exfreund getroffen hab (war bisher immer beabsichtigt), war ich auch echt erschrocken und verzweifelt über seine plötzliche Kälte mir gegenüber. Obwohl ich diejenige war, die den Schlußstrich gezogen hat, weiss ich genau, dass ich ihn niemals so gleichgültig behandelt würde; könnte ich gar nicht, weil er mir immer viel bedeuten wird, auch wenn das mit der Beziehung nicht geklappt hat. :kopfschue:kopfschue

    Ich habe auch echt Angst davor, ihm mal unvermittelt zu begegnen, denn ich glaube, dass das unter den falschen Umständen sehr unschön ablaufen könnte. Versuche das einfach zu vermeiden, indem ich mich nirgends blicken lasse, wo er auch sein könnte.

    Verstehen kann ich das mit den umgekehrten Gefühlen überhaupt nicht. Habe mich früher schon immer gefragt, wie sowas passieren kann, wenn ich getrennte Paare so erlebt habe. Ganz schön traurig eigentlich. Aber wieder der Beweis, dass Liebe & Hass halt doch nah beieinander liegen.:cry:
     
    #16
    virginsuicide, 7 Januar 2006
  17. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    Das ist bestimmt nur ein Schutzmechanismus. Finde ich schon sletsam, sowas - ich könnte auch nie jemandem gegenüber so kalt sein, den ich mal sehr gern hatte.

    Irgendwie versteh' ich's grad schon wieder nicht mehr: Wir scheinen plötzlich doch wieder in der "wir mögen uns sehr gern"-Phase zu sein.
    Ist das normal, dass sich "ich hasse dich"-Phasen mit "ich mag dich"-Phasen abwechseln?
    Werd' nicht schlau aus dem Kerl..
     
    #17
    ogelique, 8 Januar 2006
  18. HAY-Deez
    Verbringt hier viel Zeit
    742
    103
    3
    nicht angegeben
    Aus Liebe kann leicht Hass werden... immer wenn die größten Emotionen eine Rolle spielen, ist es ein Spiel auf Messers Schneide.

    Wir sind Menschen... und zur falschen Zeit die falsche Reaktionen können eine Ereigniskette auslösen, die niemand wollte und wo niemand was für kann, aber die im Hass endet.

    Ich frag mich auch manchmal, wie sowas passieren kann... aber es passiert einfach.
    Selbst wenn man es nicht will...

    Es ist halt ein sehr hoher Einsatz im Spiel der Liebe...
     
    #18
    HAY-Deez, 8 Januar 2006
  19. Prinz Valium
    0
    Meine Trennung liegt ebenfalls erst kürzlich zurück, wobei es bei mir so war das die Trennung von ihr aus ging, aber das macht für mich nur den Unterschied das derjenige von dem die Trennung ausgeht sich früher damit beschäftigen konnte. Ich für meinen Teil bin nicht wütend auf meine Ex-Freundin, und Hassen tue ich sie erst recht nicht, da gibt es nichts weswegen ich sie hassen könnte/müsste. Klar ich vermisse sie und sie bedeutet mir sehr viel, aber es gibt auch eben momente wo mann loslassen muss und so einer war bei uns nun eben gekommen, das ist meine Meinung.


    Um ehrlich zu sein ich kenne da Menschen denen es genauso wie dir ergeht, du hast angst das er einen Gefühlsausbruch bekommt wenn er dich mit einem Kupel sieht z.B. . Ich möchte auch momentan eher mehr abstand zu meiner Ex-Freundin haben, was nicht daran liegt das ich Gefühlsausbrüche bekommen würde sondern eher daran das ich weiß das sie sich wohler dabei fühlt. Würde mich aber freuen wenn das nicht dauerhaft so ist, sondern man sich auch wieder näher kommt und lernt miteinander umzugehen, denn irgentwann muss da ja mal Liebe gewesen sein....

    Menschen versuchen ihr Liebe die sie für ihren Partner/in nach einer trennung zu verarbeiten, und leider ist es meistens so, das man entweder Gefühlskalt wird oder anfängt zu Hassen, sich nur noch an die negatven Seiten erinnert, nichts mehr positives zulässt und sich den hass somit einredet (ich möchte nicht bestreiten das es manchmal auch wirklich grüde gibt jemanden zu Hassen). Das ist der einfachste und schnellste Weg, wenn mann sich ein Hassbild erschafft, dann kann mann sagen "oh der/die ist schuld ich muss mir nichts vorwerfen" "ich muss doch nicht an mir arbeiten". und genau da wollte ich nicht reinfallen.

    Ich persönlich muss sagen das es schade ist wenn sich paare die vielleicht mehere jahre glücklich zusammen waren sie trennen und sich anfangen zu hassen...Habe ich oft genug bei freunden erleben müssen, und das schlimmst für mich war, das ich dann zwischen die Räder gezogen wurde, da ich mit beiden Befreundet war/bin.

    Was ich momentan mache ist meine Beziehung revue passieren zu lassen, ich sehe die höhen und die tiefen, und mache so eine Art Fehleranalyse ich versuche ihr verhalten und meines zu verstehen, denn es gab Fehler die ich gemacht habe,die ich nicht wegdiskutieren möchte, und ich versuche lieber an mir zu arbeiten, anstatt in ein Loch zu versinken und mich selbst zu bemitleiden, der irgentwelche Gefühlsausbrüche zu bekommen.
    Das ist vielleicht der längere Weg, aber er bringt mir bei weitem mehr.. und es tut gut ihn mit Freunden zu bestreiten, die für einen da sind.

    Grüße

    Valium
     
    #19
    Prinz Valium, 8 Januar 2006
  20. misty-dawn
    Gast
    0
    Ich kenne das auch.

    Nur ich bemühe mich wirklich sehr, mich nicht im Streit zu trennen. Wenn ich jemanden geliebt habe, dann finde ich es einfach nur unendlich traurig, wenn man dann so gehässig miteinander umgeht. Denn warum? Ich verstehe nicht, wie der einst wichtigste Mensch auf der Welt plötzlich SO sein kann.

    Bei meinem ersten Exfreund war es so, dass ich zwar die ersten Wochen sauer auf ihn war, aber trotzdem haben wir uns nicht beschimpft und beleidigt. Und danach wurde es eigentlich recht neutral, unser Verhältnis. Auch wenn ich ihm immer noch ein wenig böse bin, warum sollte man sich ankeifen? Immerhin hat man sich mal geliebt.

    Bei meinem jetzigen Ex ist das ganz anders. Wir haben uns immer nur missverstanden, er glaubt bis heute, dass ich ihn 5 Monate betrogen hätte und jedes Gespräch zwischen uns endet in Gewalt und Schreierei.:kopfschue Das tut mir echt weh, zumal wir einfach nur glücklich sein könnten...aber irgendwie ist alles kaputt. Man kann sich einfach nicht verständigen und schaukelt sich gegenseitig hoch, bis man sich irgendwann hasst. Und ich glaube, hassen tut er mich schon lange :frown:

    Wie kann es denn sein, dass Menschen, die sich mal so sehr geliebt haben, sich auf einmal hassen. Das geht in meinen Kopf nicht rein, ich könnte niemals jemanden hassen, der einst das Wichtigste in meinem Leben war :ratlos:
     
    #20
    misty-dawn, 8 Januar 2006

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