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  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    9 März 2010
    #1

    Wenn Günter Wallraf Minderheiten imitiert, findet ihr es beleidigend?

    Investigativjournalist Günter Wallraf ist dafür berüchtigt, in die Rolle von angeblich diskriminierten Minderheiten zu schlüpfen und als Undercoveragent Missstände aufzudecken und sie publik zu machen. Beispielsweise färbt er seine Haut dunkel und spricht mit vermeintlich afrikanischem Akzent, um einen Afrikaner nachzuäffen. Findet ihr seine Vorgehensweise beleidigend für diejenigen Minderheiten, in deren Rolle er schlüpft? Oder findet ihr es gut, dass er Dinge aufdeckt, die ein „normaler“ (kein Migrationshintergrund) deutscher Journalist selber nie erleben kann?
     
  • User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    9 März 2010
    #2
    Wie sollte er sonst über Missstände berichten können? Sich auf die andere Seite, die "Täter"-Seite zu begeben, birgt immer den Zweifel des "Er hat ja mitgemacht, vielleicht hat er dazu angestiftet?" in sich.
     
  • ülpentülp
    0
    9 März 2010
    #3
    theresamaus, mädchen ..
    g. wallraff ist wegen seinen aufdeckenden berichten nicht "berüchtigt". er ist dafür (inzwischen) bekannt und auch durch solche bekannt geworden.
    und zwar nicht erst seit der von dir angesprochenem "africa-man" sache, sondern schon seit mitte/ende der 60er des letzten jahrhunderts.
    seine aktion als türke im bergwerk dürfte die bekannteste sein und die (damals) am meisten treffendste.

    inwieweit seine heutigen aktionsversuche noch sinnig bzw. fruchtend sind mag dahingestellt sein ... aber er ist nicht berüchtigt.
    er ist bekannt.

    wallraff
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    9 März 2010
    #4
    Seid ihr mutig genug, um für einen Tag als Afrikaner/in durchzugehen? Befürchtet ihr, als "Neger" beschimpft zu werden oder passiert sowas im 21. Jh. nicht mehr in Deutschland?
     
  • User 29206
    User 29206 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    9 März 2010
    #5
    Meine Ex-Freundin hat sich mal ein Kopftuch für einen Tag aufgesetzt und ich habe sie begleitet. Das hat mir mehr als gereicht.
     
  • ülpentülp
    0
    9 März 2010
    #6
    ja, leicht orientiert man sich an äusserlichkeiten.
    ich habe mir vor ca 4 jahren mal meinen bart wachsen lassen (hatte früher mal son fast zz-top-bart).
    der war kaum 5cm lang ... na hallo! da gabs blicke :grin:.
    kurzes haupthaar, langer bart ... weia!
     

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