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Wenn ihr obdachlos werdet, könntet ihr irgendwo wohnen?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 3 Januar 2010.

Status des Themas:
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  1. Theresamaus
    Benutzer gesperrt
    118
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    35
    nicht angegeben
    Wenn es Obdachlose auf der Straße gibt, muss es Gründe dafür geben, warum sie nicht bei Verwandten oder Freunden wohnen können und auch keine Wohnung finden. Wenn ihr aus welchen Gründen auch immer (Rausschmiss aus Wohnheim nach Jobverlust, fristlose Wohnungskündigung wegen Mietzinsversäumnis, Partner schmeißt euch raus) arbeitslos werden solltet, könntet ihr von heute auf morgen bei jemandem vorübergehend eine Unterkunft finden? Oder glaubt ihr, dass ihr wirklich obdachlos werdet und in U-Bahnhöfen pennen müsstet? :cry:
     
    #1
    Theresamaus, 3 Januar 2010
  2. NewSuperMario
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    vergeben und glücklich
    Meine Eltern besitzen an meinem Studienort ein Haus das ich bewohne. Von daher denke ich mal werde ich wohl nicht so schnell obdachlos.
     
    #2
    NewSuperMario, 3 Januar 2010
  3. User 12900
    where logic cannot intervene
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    4.924
    nicht angegeben
    Auf jeden Fall könnte ich zu meinen Eltern ziehen, aber ich denke, kurzfristig würden mich auch Freunde aufnehmen. :smile:
     
    #3
    User 12900, 3 Januar 2010
  4. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    254
    Single
    eltern, freunde, andere verwandte, arbeitskollegen...
     
    #4
    Beastie, 3 Januar 2010
  5. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Warum gibt es dann Obdachlose? Nicht einmal Freunde.
     
    #5
    Theresamaus, 3 Januar 2010
  6. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    254
    Single
    nunja.. es gibt auch einige.. die wollen so leben.

    und ja, es gibt auch leute, die haben keine freunde.. oder wollen keine
     
    #6
    Beastie, 3 Januar 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  7. Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    0
    35
    nicht angegeben
    Also mehr oder weniger selber schuld? Und nicht die materialistisch orientierte kapitalistische Gesellschaft?
     
    #7
    Theresamaus, 3 Januar 2010
  8. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    254
    Single
    zum teil sicherlich. wobei ich da nich von schuld reden würde, sie haben es sich ja selbst ausgesucht
     
    #8
    Beastie, 3 Januar 2010
  9. Asti
    Verbringt hier viel Zeit
    1.686
    123
    14
    nicht angegeben
    Ich könnte bei meinen Eltern wohnen, Verwandten, Freunden, Arbeitskollegen.... Alles kein Ding.
     
    #9
    Asti, 3 Januar 2010
  10. tiefighter
    tiefighter (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    685
    103
    1
    Verlobt
    Ich war schon einmal quasi obdachlos. Meine Mutter hatte vor etwa 9 Jahren die Miete lange nicht bezahlt und irgendwann kam dann die Raeumung der Wohnung. Natuerlich redete sie sich mal wieder raus mit irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten. Ein halbes Jahr spaeter machte ich Abi, so dass ich leider nicht zu meinem Opa ziehen konnte, der rund 200 km weit weg wohnte. Zuerst wohnten wir (wir waren 4 Kinder und meine Mutter) bei Bekannten von ihr, doch denen war das auch irgendwie irgendwann zu bunt. So zog meine Mutter mit meinen Geschwistern ins Frauenhaus und ich lebte etwa 3 Wochen bei anderen Bekannten. Gleuck fuer mich war, dass ich es dadurch nur etwa 10 Minuten zu Fuss in die Schule schaffte und ich mir somit das Fahrgeld sparen konnte. Pech fuer mich war, daas es in der Wohnung nicht gerade sonderlich sauber war und mein Zimmer (es war November 2000) unendlich kalt war.

    Dann machte ich Abi, ging zum Bund (wohnte 4 Jahre lang in Kasernen) und begann dann mein erstes Studium. Heute jobbe ich so viel wie moeglich, damit ich immer genug Geld fuer die Miete habe.

    Anekdote: Meine Mutter und meine Geschwister wurden aus demselben Grund wie 2000 im Zeitraum von 2002-2009 noch 3 weitere Male obdachlos.

    EDIT: Sollte ich dennoch unerwartet obdachlos werden, koennte ich zu Bekannten, zu meiner Freundin oder uebergangsweise im Zelt pennen
     
    #10
    tiefighter, 3 Januar 2010
  11. BadFemale
    BadFemale (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    200
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    0
    Verlobt
    Ich kann immer zu meinen Eltern.
     
    #11
    BadFemale, 3 Januar 2010
  12. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    14
    vergeben und glücklich
    Ich könnte jederzeit zu meinen Eltern. Für ein paar Nächte käme ich wohl auch bei Freunden unter, aber dauerhaft natürlich nicht.
     
    #12
    drusilla, 3 Januar 2010
  13. User 72148
    Meistens hier zu finden
    1.545
    148
    172
    vergeben und glücklich
    Ich könnte natürlich zu meinen Eltern zurück. Genauso könnte ich jeder Zeit zu meinen Großeltern. Und für eine Weile würden mich garantiert auch Freunde aufnehmen. Meine Angst, auf der Straße schlafen zu müssen hält sich also zum Glück in Grenzen.
     
    #13
    User 72148, 3 Januar 2010
  14. User 29290
    User 29290 (37)
    Meistens hier zu finden
    3.703
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    Verheiratet
    Ich koennte sowohl zurueck zu meinen Eltern gehen (langfristig), also auch kurzfristig bei Freunden und Kollegen unterkommen. Ich habe aber auch genug Ersparnisse, dass ich eine Zeit ohne Job wie bisher weiterleben koennte. Das Pennerdasein droht mir also nicht so schnell ;-)
     
    #14
    User 29290, 3 Januar 2010
  15. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.488
    398
    3.290
    Single
    Ich würde versuchen, bei Freunden unterzukriechen. Meine Eltern würden mich auch nicht vor die Tür setzen, allerdings weiß ich nicht, ob das Leben als obdachloser Straßenmusikant in diesem Fall nicht vorzuziehen wäre... :hmm:
     
    #15
    Fuchs, 3 Januar 2010
  16. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    Unter Obdachlosen gibt es auch Menschen, die sich wegen des Verlustes ihrer Wohnung so schämen, dass sie keinen Menschen um Unterkunft oder finanzielle Hilfe bitten mögen bzw. können. Mancher bricht lieber Kontakte zu Freunden und Familien ab, wenn es nicht länger zu vertuschen ist.

    Es ist nicht unbedingt leicht, zu so einer Misere zu stehen, zum Beispiel wenn Verschuldung dazu geführt hat, dass die Wohnung gekündigt wird.

    Manche Obdachlose sind mit ihrer Lebensform auch im Reinen, auch wenn es nicht leicht nachzuvollziehen ist.

    Ich weiß, dass ich bei meinen Eltern, meiner Schwester und engen Freunden unterschlüpfen könnte, wenn ich meine Wohnung verlöre. Auch in meiner früheren WG wäre ich willkommen.

    Apropos WG: Ich habe vor Jahren einem guten Freund, der eben wegen Mietrückstands und leichten Messietums aus seiner alten Wohnung rausmusste und die neue Wohnung erst sechs Wochen später beziehen konnte, für die Zeit mein WG-Zimmer überlassen und zog währenddessen in die WG meines Freundes. Dem temporär sonst obdachlos gewordenen Freund war es extrem peinlich, als er mir von dem Dilemma mit der Wohnung erzählte. Als ich ihm anbot, in die WG zu ziehen, heulte er vor Erleichterung, er hätte sich nicht getraut, mich darum zu bitten. Er fühlte sich in meiner WG dann sehr wohl, was auch an meinem wunderbaren Mitbewohner lag, für den diese Aktion auch selbstverständlich war. Im Lauf dieser Zeit fiel es L. dann auch nicht mehr so schwer, gegenüber WG-Bewohnern zu erklären, warum er auf einmal in meinem Zimmer wohnt - weil keiner dumme Sprüche machte, wovor er wirklich Angst hatte.

    Im Moment kann ich mir keine Situation vorstellen, in der ich unter der Brücke schlafen müsste - zum einen habe ich Ersparnisse, zum anderen fällt es mir nicht so schwer, Leute um Hilfe zu bitten, wenn es nötig ist. Im Fall der letzten Trennung habe ich mit meinem damaligen "frischen Exfreund" auch noch einige Zeit in einer Wohnung gelebt; sowohl mir als auch ihm wurden alternative Gratis-Wohnangebote von Freunden gemacht, wenn es nötig sein sollte. Ich denke, mein soziales Netz ist ganz gut.
     
    #16
    User 20976, 3 Januar 2010
  17. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    254
    Single
    du könntest auch bei mir wohnen :smile:
     
    #17
    Beastie, 3 Januar 2010
  18. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    398
    3.290
    Single
    Off-Topic:
    Danke! Ich wusste doch, dass du ein Herz für Füchse hast. :herz:
    Ich behalte es im Hinterkopf... :zwinker:
     
    #18
    Fuchs, 3 Januar 2010
  19. User 93633
    User 93633 (31)
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    Single
    Es gab einmal eine Zeit in meinem Leben, da hatte ich Kontakt mit Themen wie Drogen und Obdachlosigkeit usw. Hatte auch mal einen Freund ein halbes Jahr bei mit aufgenommen, weil er sonst keine Möglichkeit sah. Ich muss sagen, ich kann es irgendwo nachvollziehen, wenn sich jemand derart dafür schämt, um Hilfe abzulehnen. ABER! Wenn ich im Winter durch die Straßen gehen und ich da bei Minusgrade jemanden in der Ecke kauern sehe.. tut mir leid, dann muss ich einfach den Kopf schütteln. Ich wohne in Österreich und kann daher nicht über die Situation in Deutschland reden, aber hier ist es immer noch so, das es genug Anlaufstellen gibt, wo man ein paar Stunden vorher hin geht und sich einen Schlafplatz holt. Und das ohne jegliche Erklärung warum und weshalb.
    Früher hatte ich oft Mitleid mit diesen Menschen. Doch heute muss ich ehrlich sagen, sind sie selbst schuld, wenn sie zu stolz sind, um sich Hilfe zu suchen bzw Hilfe anzunehmen. Jeden von uns könnte so etwas passieren. Jeder von uns macht Fehler. Aber dann muss man sich diese auch eingestehen und versuchen, etwas zu ändern und es das nächste mal besser zu machen.
     
    #19
    User 93633, 3 Januar 2010
  20. taitetú
    taitetú (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    nicht angegeben
    ich denke, dass ich bei einigen Leuten unterkommen könnte - nach meiner Einschätzung auch bei entfernten Bekannten, wenn es denn wirklich notwendig sein sollte. Bei meinen Eltern sicher auch, aber falls ich meinen Job noch hätte, würde das wegen Entfernung nicht gehen.

    Selbst würde ich auch Freunde, Bekannte, Freunde von Freunden hier aufnehmen - trotz 1-Zi-Whg geht das für eine Zeit lang, wenn ich Ihnen vertrauen kann.
     
    #20
    taitetú, 3 Januar 2010

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