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Wer bin ich eigentlich?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Alex2505, 1 Oktober 2007.

  1. Alex2505
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    Servus,

    bin ja sonst mehr passiver Natur und lese mehr mit als ich schreibe, aber ich denke das es nun langsam Zeit wird sich auch mal zu Wort zu melden. Denn mich beschäftigt seit langem eine Frage : Wer bin ich eigentlich?

    Ich versuche mal nicht all zu stark auszuholen. Mein Problem ist das ich irgendwann an einen Punkt kam wo ich ständig und immer als der "lockere und lustige" bekannt war. Mir fiel auf fast jedes Kommentar ein Konter ein, dass meist auch noch mit einem gewissen Unterton. Sorgt immer wieder für Brüller und ich lache über mich auch sehr viel.
    Doch manchmal hab ich das Gefühl mich mögen zwar alle so, aber ernst nehmen tut mich doch so keiner.
    Gerade bei Mädels hat sich oft raus gestellt, dass mich zwar alle lustig und nett finden, aber nicht wirklich ernst nehmen können. Das generelle Bilde des Mannes ist wohl eher maskulin, ernsthaft und eine starke Schulter die Halt bietet. Ich mag das Wort "Bad Boy" nicht, aber es beschreibt es wohl am nähsten. Wahh,:engel: ich hol schon zu weit aus *springt zum nächsten Thema*

    Dann gibt es Phasen da bin ich eher ruhig, bekomme zwar alles mit aber halte mich lieber im Hintergrund auf und denke mir meinen Teil.
    Oft kommt dann die Erwartungshaltung meines Umfeldes dazu " Sag doch mal was!". So bin ich zwar kein "Clown" für alle, aber diese abweisende Haltung scheint auch nicht gerade eine positiver Wirkung auf andere zu haben.

    Und manchmal lieg ich im Bett oder häng irgendwo ab und denk mir: Wer bist du eigentlich? Clown,Depri, der einsame Ranger oder Gruppenenthusiast?

    Es gab mal früher in der Schule einen Text, der da hieß "Ein jeder spielt Theater". Darum ging es das jeder eine Maske trägt, immer und überall, sobald er bei Bewusstsein ist.
    Das ist gut und schön, aber ich weiß mittlerweile nicht mehr wie es unter der Maske aussieht. Ich weiß nicht was von mir vielleicht gespielt/überspielt ist und was nicht.
    Wie soll ich jemanden gegenüber treten und auf mich aufmerksam machen und von mir überzeugen, wenn ich selbst nicht weiß wer ich bin? Egal ob Job- oder Partnersuche.
    Vielleicht sollt ich mir ne Schild machen mit "Alex 1/2 aktiv":engel:

    Ohje, ist das alles kompliziert...
     
    #1
    Alex2505, 1 Oktober 2007
  2. IPsWRipper
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    heey...

    du bsit mal einer der endlich das schreibt, was ich verusche auszudrücken... nur in einer andere weise. Also danke erstmal für das:smile: .
    Ich scuhe eigentl. auch diese antwort! manhcmal rede ich nähmlich so gut wie garnicht, totenstille. Doch manhcmal kann ich reden und reden und witze reissen. Ich versuche dennoch mehr aktiv zubleiben, heisst, ich möchte eigentl. viel reden und so weiter. kann es aber einfach nicht:geknickt: . habe immer angs irgendwas falsch zumachen, dann stehe ich lieber einfach nur da und gucke und höre andere zu!:ratlos:
    sry, das ich dir nicht helfen konnte.....suche leider selber nach der antwort:kopfschue ..

    bis denne
     
    #2
    IPsWRipper, 1 Oktober 2007
  3. Chris897
    Chris897 (27)
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    Single
    Ich kann mich in deinem Text gut wieder finden . Ich bin auch der komische Vogel, den jeder zwar kennt aber nicht wirklich ernst nimmt. Erst recht nicht die Mädels. :geknickt:

    Durch meine "andere" Sicht der Dinge ,die ich oft habe interpretieren mich auch viele andere Leute falsch.

    Ich schaff es auch nicht , mich in wichtigen Situationen "normal" zu verhalten sprich; ich kann die Maske nicht abnehmen .

    Ich will eigentlich nicht der komische ,verrückte,nette, Kerl sein ich will ich selber aber schaffe es nicht es ist einfach zu leicht in meine Rolle zu verfallen.Tag für Tag.

    Hoffe es hilft dir ,dass es noch andere Leute gibt die mit ähnlichen Probs. zu kämpfen haben:zwinker:


    mfg Chris
     
    #3
    Chris897, 1 Oktober 2007
  4. Cellsanity
    Gast
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    tHe same...

    Hm ja netter Text, wo ich mich auch selber finden kann. Nun aber ich denke das muss jeder selber finden... doch weiß ich auch nicht wie.
     
    #4
    Cellsanity, 1 Oktober 2007
  5. *Lily*
    *Lily* (26)
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    nicht angegeben
    Ihr versucht euch in Schubladen reinzustecken, aber das geht nunmal nicht. Man kann vielleicht andere noch in Schubladen stecken, weil man sie nicht so gut kennt wie sich selbst.
    (Zicke, Macho, Badboy, Spaßvogel)
    Aber bei sich selbst geht das nicht. Ich hab mal alle von meiner alten Klasse in Schubladen gesteckt.
    (Die Beliebten, die Streber, die Mitläufer, usw.) Aber bei mir konnte ich das nicht. Ich wusste nicht wer ich bin, weil ich mich unbedingt in so eine Schublade stecken wollte. Ich wollte irgendwo dazugehören.
    Hört auf Menschen in Schubladen einzuteilen, dann wisst ihr wer ihr seit.

    lg Lily
     
    #5
    *Lily*, 1 Oktober 2007
  6. Jimmyisdead
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    hey alex.
    das kenn ich alles aber viele habe ich noch nie so betrachtet. du komsmt mir sehr bekannt vor... denn, dass was du da sagst erinnert mich sehr an mich. zwar nicht in allen punkten aber schon ziemlich.
    Habe auch das problem mit den mädchen, halt nur nett usw.
    wie soll ich sagen ich habe schon lange aufgehört da viel drüber nachzudenken wer ich bin. ich weiß nciht vllt habe ich es einfach hingenommen...
    ich denke schonmal bin ich das wirklich wie ich mich anderen leuten gegenüber präsentiere ? spiele ich den anderen und mir etwas vor?
    manchmal wenn ich an sachen denke die ich gemacht habe, denke ich : das bin doch nciht ich!!!
    ich hoffe wir werden nicht für immer nur die netten, die clowns bleiben.
    würde dir gerne einen hilfreichen tip geben aber was soll ich sagen...

    mfg jimmy
     
    #6
    Jimmyisdead, 2 Oktober 2007
  7. einsam
    einsam (38)
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    Single
    Identität

    "Wer bin ich eigentlich?" ist eine tolle Frage!

    Ich bin nun 29 Jahre alt - sollte wissen wer ich bin, weiß ich auch! :zwinker: Aber, ich stelle mir die Frage auch immer wieder neu.

    Wir sind auf der suche nach unserer eigenen "Identität". Nach dem was wir sind. Und wir sind das womit wir uns verbunden fühlen. Mit den Eltern, dem Zuhause, der Umgebung, den Freunden, der Schule, Studium, Job usw.

    Alles was wir machen, sagen, herstellen, ausdrücken in welcher Form auch immer ist ein Teil unserer selbst und somit ein Teil unserer "Identität" oder "Das was ich bin".

    Wir sind nicht nur eine Schublade, wir sind viele Schubladen. Und im Laufe des Lebens kommen viele neue hinzu und werden mit geschichten gefüllt.

    Z.B. Ein Fußballer hat sine Fußballschublade und dort packt er alle seine Fußballerlebnisse hinein und identifiziert sich damit. Aber er ist ja eben auch mehr als ein Fußballer, hat noch mehr Schubladen.

    Es ist immer wieder interessant in seine eigenen Schubladen zu schauen. So findet man immer wieder neu heraus wer man eigentlich ist.

    Wir sind alle die Geschichten die unser Leben schreibt. Und natürlichen spielen wir auch verschiedene Rollen im Leben - das muss aber nicht bedeuten dass wir dann eine "Maske" tragen. Die Rolle eines Schülers ist eine andere als die eines Freundes usw.

    Ich glaube wir spüren alle ob eine Rolle (z.B. eine Freundschaft zu einer anderen Person) zu uns passt, oder ob wir es nur der anderen Person oder nur uns selbst zuliebe machen.

    Dann sprechen wir von "Authentizität" und Echtheit. Das hängt direkt damit zusammen ist aber wieder ein neues Thema.

    Das übergeordnete Thema dazu ist die "Persönlichkeitsentwicklung".
    Vielleicht mal ein Buch kaufen/ausleihen zum Thema. Oder sich in die "Grundlagen der Psychologie" einlesen. Ich finde das total spannend :smile:

    Ist teilweise auch mein Job.

    Vielleicht konnte ich ein par Hinweise geben.

    Lieben Gruß

    Ole
     
    #7
    einsam, 2 Oktober 2007
  8. MandoDiao
    MandoDiao (27)
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    nicht angegeben
    tjoa schade, dass man in keine schublade passt. dann wäre alles viel einfacher und man wüsste wer man ist und was man tun will
     
    #8
    MandoDiao, 2 Oktober 2007
  9. Jimmyisdead
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    Single
    ich finde zum teil hast du recht mando diao... es wäre auf jeden fall einfacher.das leben is insgesamt nicht einfach, ich denke, dass durften wir alle schon erleben.
    Doch wäre es nciht langweilig, wenn das leben so einfach wäre??
    ich möchte ncht nur ein clown oder nurruhig etc. sein...
    ich glaube dann wäre ich nach einiger zeit wahnsinnig.
    wie soll ich das erklären, ich denke, es würde mich nicht "ausfüllen" als person. weiß nciht ob ihr das versteht.

    danke ole für deinen beitrag. ich finde er anwortet schon auf die meisten "teile" dieser frage. ich versucher mir das beim nächstenmal überlegen mal durch den kopf gehen (am besten geht das finde ich im bett alles dunkel mp3 player an udn ruhige musik, ich könnte dann stunden da so liegen und nachdenken :zwinker: )
     
    #9
    Jimmyisdead, 2 Oktober 2007
  10. GouShou
    GouShou (28)
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    1
    nicht angegeben
    Das geht jedem Menschen so. :smile:

    Nicht direkt auf die Art und Weise, jeder schwankt zwischen den individuellen Bildern seiner selbst und einige analysieren das nur sehr wenig - vielleicht wird es ihnen gar nicht bewusst - während andere sich selbst durchgehend von oben beobachten.

    Genau diese Momente geben mir täglich wieder das Gefühl nur eine Marionette zu sein, geben mir das Gefühl diese Zeilen nicht zu schreiben, sondern sie diktiert zu bekommen.

    Das erstaunt mich jedes mal aufs Neue, aber beunruhigen kann es mich nicht mehr.

    Hesses Zeilen
    lassen mich, seit ich Siddhartha das erste mal gelesen habe glauben, dass ich mich irgendwann eingependelt haben werde.
    Von Tag zu Tag werde ich aber mehr unsicher, ob ich das möchte. Denn vielleicht heißt eine feste Bahn zu gehen nicht mehr, als sich an das Leben zu gewöhnen. Und damit nicht mehr jeden eigenen Schritt kritisch zu beäugen, sondern ihn als selbstverständlich anzusehen. Das fänd ich - in meinen heutigen Augen - ausgesprochen langweilig.

    Es ist schön, sich jeden Tag neu zu entdecken. :smile:
     
    #10
    GouShou, 2 Oktober 2007
  11. Larian
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Tja, diese Frage stelle ich mir - so wie ich vermute fast jeder Mensch - auch sehr oft. Sie zu beantworten ist schwer und klappt vermutlich nicht vor dem eigenen Ableben, da man selber immer im Wandel ist.
    Wenn ich mein leben reflektiere, war ich zuerst der Außenseiter, dann der schüchterne Spätzünder, dann der naive Halbstarke, anschließend der Klassenclown. Was ich jetzt bin... tja, eine etwas ernstere Form vom Klassenclown glaub ich, weniger Clown, viel mehr einfach eine Person, die gerne vor größeren Menschenmengen spricht und versucht, die eigenen Ziele zu erreichen.
    Was als nächstes kommt, würde mich interessieren. :>

    Und ja; jeder trägt eine gewisse Maske, sonst gäbe es meiner Meinung nach keine Privatsphäre. Ich trage eine Maske des selbstbewussten Organisationstalents vor meinem eigentlichen Streben nach den oben schon angesprochenen Zielen für mich selber. Stell dir nur mal ein leben ohne Maske vor: Jeder kennt deine intimsten Eigenarten, etc., für mich keine schöne Vorstellung. :smile:
     
    #11
    Larian, 3 Oktober 2007
  12. JonasSchnedmann
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Du bist nicht beliebt bei den Leuten für den der du WIRKLICH bist, sondern du bist beliebt bei den Leuten wenn du ihnen gibst was sie sehen und hören möchten. Das ist allgemein üblich und läuft unterschwellig ab.

    Der Mensch ist ein unbewusstes Herdenviech, und wer da nicht im unbewussten Alltagstrott mitstramplen kann oder will fliegt raus!

    Wer nun recht hat oder nicht interessiert die dabei nicht die Bohne!!!! Beobachtet man die Masse genau, dann erkennt man das die meisten eigentlich noch Affen sind! Das gilt auch für Frauen, die sind dann Äffinnen.
     
    #12
    JonasSchnedmann, 3 Oktober 2007
  13. einsam
    einsam (38)
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    Wir gehen eben blind durch die Zukunft mit einem Rückspiegel zur Orientierung - im Straßenverkehr mag ich mir das gar nicht vorstellen :zwinker: aber es macht das Leben interessanter... auf jeden Fall überraschender. Ist doch langweilig die Zukunft zu kennen!

    Stimmt :smile: Der Körper an sich ist ja schon Maske. Und er ist - wie hier auch schon beschrieben - Marionette. Die Frage ist nur wie gut und wie echt spiele ich die Rolle meines Lebens :smile:

    Spiele ich die Rolle um der Rolle wegen oder um des Lebens wegen? :smile:

    Richtig ist auch dass wir Herdentiere sind und unterbewusst vieles nach dem Schema abläuft. Auch die Frauen :zwinker: :tongue: In der Gruppe kann man eben besser überleben als einsam und allein :smile:

    Spannend ist aber das die moderne Zivilisation genau diese festen Stammes-Gruppen aufsplittet, neue schaft (Schule, Studium, Job etc.) und der Mensch dadurch zunehmend vereinsamt. (Alles sehr einfach ausgedrückt)

    Trotz Technologie wird das Leben also nicht einfacher.

    Meine These: Würden wir also mehr über unser Leben reflektieren (wie in diesem Thread), würde uns mehr bewusst werden, könnten wir unsere Probleme vielleicht besser angehen - die Gesellschaft würde wärmer und gesünder dabei.
     
    #13
    einsam, 3 Oktober 2007
  14. daniseb
    daniseb (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo,

    ich bin mir ziemlich sicher das jeder, von den Alltagsproblemen losgelöster Mensch, sich wohl hie und da mit solchen Fragen beschäftigen wird. Es gibt sicher keine allgemeingültige Antwort für dein Leben, aber durch eine intensive Selbst- und Fremdreflexion kann man der Wahrheit zumindest der momentanen schon recht nahe kommen. Denn zu dem wer du bist gehört neben deinem Selbstbild eben auch das Fremdbild. Also, wenn du nicht zu viel Angst hast, denn auf das Ergebnis sollte man vorbereitet sein, dann stell dir doch einmal selbst und deinem nächsten Umfeld ein paar Fragen. Nur ein paar Beispiele, die Liste ist sicher unendlich:
    • Welche Stärken, Fähigkeiten, Qualitäten hast du
    • Welche Schwächen, Fehler, Probleme hast du
    • Was war dein bisher schönstes Erlebnis
    • Was dein bisher schlimmstes
    o Inwieweit haben dich diese Erlebnisse geprägt
    o Wer war daran noch beteiligt – Wie stehst du zu diesen Personen jetzt
    • Was sind deine Freunde, Bekannten – Wie stehen diese Leute zu dir und du zu ihnen
    • Wovor hast du Angst
    • Was sind deine Probleme, Sorgen, etc.
    • Was sind deine Träume, Ziele
    • Wie ist dein momentaner Tagesablauf
    • Wie ist deine Beziehung zu deiner Familie – Speziell zu deinen Eltern, da hier eine deutliche Prägung vorhanden ist (Warum ist das so, wie kam es dazu, welche Folgen hat das für dich)
    • Wo möchtest du in 5 – 10 Jahren stehen / Wo sehen dich die anderen in dieser Zeit
    • Was sind deine herausragendsten Eigenschaften
    • Was kannst du am besten / schlechtesten
    • Wer profitiert von deinen Eigenschaften
    • Wie gehst du mit Problemen / Herausforderungen um
    • Bist du glücklich / Was macht dich glücklich
    • Bist du zufrieden / Was macht dich zufrieden
    • Woran glaubst du
    • Woran bist du interessiert – Was sind deine Hobbies – Was ist dir wichtig
    • Wie verbringst du am liebsten deine Freizeit
    • Woher beziehst du dein Wissen
    • Bist du theoretiker / praktiker
    • Bist du intelligent
    • Bist du Kopf oder Bauchmensch
    • Welche Art von Humor hast du
    • Wie möchtest du auf dein Leben zurück blicken / Wo stehst du dann
    • Was würdest du in deinem Leben ändern
    • Was sind deine Ideale, deine Prinzipien, deine Werte – Bist du ihnen treu
    • Wer ist dein Umfeld / Gesellschaft – Was denkst du über sie
    • Was ist das Bild das du verkörpern möchtest – Warum – Funktioniert es
    • Einstellung zu Geld, Freundschaft, Liebe, Umwelt, Politik, Bücher, Sport, ...

    Ok, eine kleine Liste, wie gesagt sie ist sicher nicht vollständig, wenn jemandem irgendetwas einfällt was ich noch vergessen habe, dann bitte einfach anfügen!

    Ach ja noch ein Warnhinweis, falls du das wirklich mit Freunden oder Familie machen möchtest, dann mach dich auf Enttäuschungen gefasst. Denn oft passt dein Selbstbild nicht zu dem Bild deiner Freunde. Prinzipiell ist es natürlich gut, aber manchmal ist es einfach besser nicht alles zu wissen! :zwinker: Also sei dir dessen bewusst.

    Schreib alle Antworten auf und schicke dir diese dann in einem Jahr zu, mach das mit einem Freund aus, dem du vertraust. Ist super, so ein Feedback dann zu bekommen. Dann siehst du ob und wohin du dich entwickelt hast und was mit deinen Problemen, Ängsten passiert ist!

    Grüße Daniel
     
    #14
    daniseb, 3 Oktober 2007
  15. Alex2505
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verliebt
    Vielen Dank für die vielen Antworten:smile:

    Mein Problem ist nicht eine bestimmte Rolle zu haben, eine bestimmte Maske in der Öffentlichkeit. Das Problem ist viel mehr, dass ich mich oder mein Verstand sich nicht entscheiden kann welche.
    Ich kenne Leute mein Leben lang, vom Hosenscheißer bis zum Abi. Sie haben immer eine Rolle gehabt, ein bestimmtes Verhalten. Mal von Stimmungsschwankungen abgesehen die jeder hat.

    Aber bei mir sind es praktisch zwei Rollen und mit beiden bin ich eher unzufrieden. Die Leute erwarten einen lustigen und heiteren Alex der locker flockig alles macht. Jubbeln und freuen sich mit mir, aber geben mir, vielleicht unbewusst, das Gefühl nicht ernst genommen zu werden.
    Das wurmt mich dann oft so sehr das ich ruhig, ernsthaft und eher passiver Natur werde. Was die Leute total verunsichert und als Abweisung ihnen gegenüber interpretieren.
    Außerdem gibt es Alltags Situationen:

    Beispiel: Ich spreche jemanden an, vorzugsweise Mädels aber ist bei dem Beispiel eigentlich auch wurscht. Auf jeden Fall versuche ich die Person von MIR zu überzeugen. Ja nur wer bin ich denn? Wer geht da gerade auf diese Person zu? Wie soll ich mich verhalten, ich will ich sein, aber wenn ich nicht weiß wer ich bin.
    Wenn ich eine bestimmte Art hätte, dann kann man es akzeptieren wenn Leute diese nicht mögen. Wenn man aber zwei hat, macht man sich immer Gedanken welche nun besser ist. Und kommt zu dem Schluss "Sei du selbst" oO
    Eines bleibt aber immer gleich, egal "wer" ich bin. Ich öffne mich niemanden, absolut niemanden ganz. Davor schützen Masken, aber ich will sie manchmal einfach ablegen können.

    Achje:ratlos:
     
    #15
    Alex2505, 3 Oktober 2007

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