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Wer hat schon Erfahrung mit Partnerberatung, Pro Familia etc?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von giles, 10 Oktober 2007.

  1. giles
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hi all

    Hat jemand von euch schon Erfahrung mit Therapiesitzungen/ Gesprächen etc bei einer Sex / Partner Beratung?

    Ist ein privater Therapeut oder eine Beratungsstelle wie Caritas geeigneter? Und wo findet man geeignete Therapeuten?

    Problem ist kurzgefasst folgendes: Mit meiner Freundin seit 12 Jahren, die ersten Jahre keine Probleme, jetzt seit einigen Jahren doch extreme Probleme eingeschlichen wie: ihre Libido gegen 0, wenn ich es so etwas doof ausdrücken kann: sie lässt sich kaum noch anfassen, sex besteht nur aus Rein/raus, kein Vorspiel, Oral, mit Finger befriedigen, Brüste "saugen" mchte sie nicht mehr. Und Sie weiss selbst nicht genau wo das herkamm etc. Was würdet ihr mir empfehlen?

    Pro Familia ist bei mir in der näheren Umgebung vertreten, ich stelle mir blos PF etwas mehr so vor wie ne Art Amtsstube und nicht wie eine angenehme Geschprächsumgebung wie bei einem Therapeuten?
    Vor allem bietet Pro Familia eigentlich einmalige Gespräche oder eben wie vielleicht in diesem Problem auch wöchentliche Termine?

    Danke euch
     
    #1
    giles, 10 Oktober 2007
  2. HappyYellow
    0
    Ich weiss nicht was für Leute da arbeiten, (von der Ausbildung her). Ich glaube es ist generell nicht ganz einfach, die passende Person zu finden, die einen Berät. Frag doch erstmal nach, was für eine Ausbildung/ Studium sie haben. Es gibt nämlich auch Beratungsstellen, an denen Leute arbeiten die keine Ahnung haben. Man muss da evtl nen bisschen "rumprobieren" und wenns nicht klappt die Stelle wechseln. Viel Glück auf jeden Fall. (Vielleicht wäre es auch eine Idee, dass deine Freundin sich bezüglich ihrer Person unabhängig von eurer Beziheung beraten / theraieren lässt)
     
    #2
    HappyYellow, 11 Oktober 2007
  3. daniseb
    daniseb (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Meine Mutter ist Paar, Familien und Sexualtherapeutin. Von dem her, weiß ich allgemein! was es damit auf sich hat. Es ist auf jeden Fall sinnvoll eine längerfristige Therapie zu machen und auch überhaupt eine Therapie zu machen. Was für euch der richtige Therapeut ist lässt sich ja normalerweise in dem ersten Sondierungsgespräch klären, wenn ihr einen gefunden habt.

    Meine Mutter hat angefangen mit einer Ausblidung zur Erzieherin und Heilpädagogin und dann mehrere mehrjährige Ausbildungen eben zu den unterschiedlichen Teilgebieten. Ob es da Standards gibt und wo und wie die geprüft werden kann ich dir allerdings nicht sagen. Bei meiner Mutter ist die Praxis auch nicht Büromäßig sondern eher wie ein Wohnzimmer eingerichtet.

    Wie auchs chon gesagt, ist das wichtigste, dass euch die Person zusagt und ihr ihr vertrauen könnt und das Interesse an diesen Gesprächen von beiden Seiten aus geht.
     
    #3
    daniseb, 11 Oktober 2007
  4. Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
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    Verlobt
    Ich hab Erfahrung mit Pro Familia - jetzt zwar nicht mit Sexualberatung, sondern mit Beziehungsberatung, aber ich erzähl dir einfach trotzdem mal, wie es war.

    PF ist nicht so, wie du dir vorstellst, die haben auch ihre Therapiezimmer (mehrere halt, weil auch mehrere Therapeuten da sind). Ich war da mit meinem Ex mal - aber leider deutlich zu spät, ein Jahr später als ich festgestellt hatte, dass wir Beziehungsprobleme haben. Er war nämlich erst bereit hinzugehen, als ich schon Schluss machen wollte - und da war es einfach zu spät.

    Es lief so, dass wir telefonisch einen Termin gemacht hatten, dann da ankamen, in einem ziemlich vollgestopften Raum an der Rezeption uns anmeldeten (wie beim Arzt) und die Gebühr (knapp 50 für eine Zeitstunde) entrichteten. Dann ging unser Therapeut mit uns in sein Arbeitszimmer, wo eine gemütliche Sitzecke war, in der wir dann das Gespräch geführt haben, wobei er immer wieder darauf geachtet hat, dass beide zu Wort kommen und ihre Bedürfnisse äußern können.

    Ich fand das Flair eigentlich sehr angenehm.

    Ein Therapeut, möglicherweise Sexualtherapeut, könnte in eurer Situation möglicherweise über die Krankenkasse abrechnen, das wäre für euch wahrscheinlich ein Vorteil, wenn ihr nicht so gut verdient wie mein Ex. Ich weiß z.B., dass mein großer Bruder und seine Frau eine Sexual- und Paarberatung gemacht haben, weil sie eben auch null Lust daran hatte. Da hat die Therapeutin das so gedreht, dass sie bei der KK angegeben hat, dass sie darunter so leidet, dass sie depressive Schübe hat, und damit wurden die Kosten übernommen. Ich weiß allerdings nicht, wie andere das regeln.

    Die beiden, die noch rechtzeitig zur Paarberatung gegangen sind, haben danach (!) geheiratet, von daher empfehle ich einen solchen Schritt jedem, der darüber nachdenkt. Wenn mein Freund früher bereit gewesen wäre... Aber das ist Schnee von gestern, wenn die Beziehung nicht auseinander gegangen wäre, wäre ich nicht frei gewesen, mich in meinen jetzigen Schwarm zu verlieben, und der ist wirklich megahammersüß :herz: .

    Lass es bei euch nicht so weit kommen, dass jemand neues auftaucht! Oft sind bei solchen sexuellen Problemen auch Beziehungsprobleme vorhanden, und sucht euch lieber jetzt Hilfe, bevor es irgendwann zu spät ist...
     
    #4
    Shiny Flame, 11 Oktober 2007
  5. dummdidumm
    dummdidumm (53)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Ich war mal wegen Eheproblemen bei der Familienberatungsstelle der Caritas. Die waren übrigens kostenlos, aber die Besuche waren alles andere als umsonst... Es wurde so einiges klar, was bei uns schief lief und das auch in sehr entspannter Athmosphäre. Was sie genau für Ausbildungen haben, weiß ich nicht, aber es war wesentlich mehr als nur guter Wille, sondern fundiertes Wissen und viel Erfahrung. Ich würde ggf. wieder hingehen.
     
    #5
    dummdidumm, 11 Oktober 2007
  6. giles
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    klingt ja ganz gut was ihr so erzählt. Gerade bei PF war ich bislang der Meinung das auch die Gesprächsstunden umsonst sind, das die dafür auch etwas verlangen finde ich nicht negativ. Hab jetzt durch Zufall in der Näheren Umgebung einen Therapeuten gefunden,mal gucken ob diese überhaupt noch Kunden aufnimmt.

    Bei mir war es bislang immer meine Freundin die sich weigerte zu einem Therapeuten zu gehen, vor allem aus Schahm darüber zu reden.

    Muss mal gucken wegen KK, bin PV und hab da bislang auch die Erfahrung gemacht das bei solchen Sachen sich die eher etwas querstellen als die gesetzlichen, aber das wäre auch egal. Die 200-300Euro im Monat für ne Zeitlang wäre ok wenn es dadurch besser oder klarer wird.
     
    #6
    giles, 11 Oktober 2007

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