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Wer ist derzeit wegen des SEXLEBENS gefrustet, niedergeschlagen oder gar unglücklich?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von munich-lion, 21 November 2007.

  1. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    Ich bin ab und an unzufrieden, das liegt aber einzig und allein an mir. Ich hab sehr oft keine Lust (was mich noch nicht stört, wenn ich nicht will, vermiss ich ja auch nichts). In den Phasen (mehrere Wochen hintereinander) fühle ich mich beim bloßen Gedanken an Sex ganz furchtbar mies. Selbst wenn mein Körper reagiert - meine Psyche wehrt sich ganz entschieden. Mich stört nicht der seltene Sex, sondern dieses Gefühl...

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Das hat so vor nem halben Jahr angefangen und wurde immer schlimmer. Aber es musste wohl so kommen, am Anfang sind Dinge passiert, ohne die es vielleicht anders aussähe.

    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Er lässt mir alle Zeit der Welt. Wenn ich nicht will, kuscheln wir eben nur. Und wenn ich dann mal alle paar Wochen Lust habe, genießen wir es.

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Wir haben uns halt darauf geeinigt, dass ich definitiv kein "Verpflichtung" habe, nicht die geringste. Nichts passiert, was ich nicht 100%ig will.

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder nur noch keine Lust hab, ohne die schlechten Gefühle. Ob meine Libido generell wieder aktiver wird, ist mir relativ egal.
    Aber das mit meiner Psyche wird langsam besser, glaub ich.

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Siehe oben. Wir sind so glücklich. Solange mich die psychischen Probleme nicht kaputt machen, ist alles in Ordnung.

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    Nein!!! Und im Falle eines Fremdgehens seinerseits wäre Schluss.

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Andere können es vielleicht mehr genießen, einfach weil die Psyche bei ihnen besser mitspielt. Aber der Sex an sich ist ja toll.

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Ich gebe keine Bewertungen in Extremen. Wie kann ich jemals wissen, ob ich nicht später einmal zufriedener sein werde, und es jetzt somit keine 100% sind?

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    /

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?
    Das spielt in meinem Falle keine Rolle. In anderen vielleicht schon, kommt ja auf das Problem an.
     
    #41
    drusilla, 21 November 2007
  2. Chabibi
    Sehr bekannt hier
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    266
    in einer Beziehung
    Yup.
     
    #42
    Chabibi, 21 November 2007
  3. Augen|Blick
    0
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    Ein bisserl unzufrieden, was einzig und allein an ihrer mangelnden Intiative liegt. Sie ist eine verdammt schöne Frau und ist es gewohnt, dass alle Männer schon durchdrehen sie im Bett zu haben. Geht mir nicht ganz so, ich brauche grundsätzlich auch eine Frau mit eigenem Antrieb. Sie sehr devot, was ich vollkommen schätze, aber manchmal wirkt sie auf mich sexuell antriebslos. Sie genießt ohne Ende, aber von ihr kommt derzeit wenig eigenes. Aber ich möchte nicht leugnen, dass das jammern auf sehr hohem Niveau ist.

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Von Beginn an, auch wenn es erst knapp über 3 Monate sind :zwinker:

    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Ist ihr sehr unangenehm, sie tat mir 2x weh, bei einem Handjob und bei einem Blowjob, nicht sehr doll, aber ich artikulierte es. Sie wurde mal vergewaltigt und für sie war es absolut gräßlich mir wehzutun, deshalb traut sie sich nicht mehr Initiative zu ergreifen. Grundsätzlich würde sie alles für mich tun, aber ich gehe sehr, sehr vorsichtig bei ihr heran, sie reagiert manchmal nicht unbedingt rational. Das Grundproblem besteht darin, dass ich ihr nicht sagen will, was sie tun soll, weil ich möchte, dass es von ihr kommt, sie sich aber nicht traut, aus Angst etwas falsch zu machen oder mir weh zu tun. Eigentlich sehr teeniemäßig.

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Wir reden drüber, aber mir bringt es wenig, wenn sie macht was ich will, wenn es nicht von ihr selbst kommt. Wird die Zeit zeigen, ist ja alles noch sehr frisch.

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Wir sind voller Hoffnung, in jeder Hinsicht :smile:

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Hätte und hatte ich kein Problem mit, grundlegend ist unser Sexleben brilliant, hatte noch nie eine "kompatibelere" Partnerin, unsere Körper und die Art der Berührungen passen einfach perfekt zusammen. Selbst der simpelste Blümchensex ist bei uns ein Feuerwerk. Würde es so bleiben, würde ich sicherlich frustriert sein, sollte nicht mehr kommen, aber entweder gleiten wir dann in Richtung SM, oder womit ich eher rechne, sich öffnet sich und überwindet ihre Hemmungen. Langfristig hatte ich sehr selten schlechten Sex. Aber selbst wenn, meine Liebe mache ich davon nicht abhängig.

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    In diesem Fall natürlich nicht, vor längerer Zeit bin ich eben wegen der fehlenden Bedürfnisbefriedigung auch mal Fremdgegangen und es führte letztlich auch zur Trennung. Und ich würde auch sagen, es war richtig so. Doch vielleicht suche ich meine Partnerinnen inzwischen nach anderen Kritierien aus, aber seit einigen Jahren habe ich keinerlei grundsätzliche Probleme mehr. Bzw. ich löse sie einfach :zwinker:

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Das kann ich mir derzeit nicht wirklich vorstellen, ~20-30 Orgasmen in einer Woche mit einer Frau die man von Herzen liebt? Nicht zu toppen, auch wenn es vielleicht nicht 100%ig nach den Traumvorstellungen abläuft. Letztlich entscheidet immer noch das Gefühl für wie schön Sex empfunden wird. Ich hatte schon "technisch" besseren Sex, bringt aber nichts, wenn das Gefühl fehlt. Und von anderen hole ich mir durchaus gerne Anregungen, aber passen muß es immer im Herzen, nicht mit dem Schwanz.

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Eindeutig, ich hatte mal eine Freundin bei der sexuell alles gepaßt hat, insofern hängen meine Maßstäbe sehr hoch. Wir waren imho sexuell abhängig voneinander und derzeit fängt etwas ähnliches an. Als wir uns trennten, die Gründen waren beiderseits vernünftig, aber wir haben gelitten wie die Hunde, es war ein Entzug, der keinem Drogenentzug in irgendetwas nachsteht. Meine einzige Ex, mit der ich den Kontakt nach der Trennung komplett abbrechen mußte, wenn wir uns wiedersehen würden, wir würden unweigerlich im Bett miteinander landen und was sollte das bringen, außer Qualen?

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    Kenne dutzende Schattierungen dieser Geschichte, bin aber auch der Meinung, so perfekt, hat noch keine Frau zu mir gepaßt, also ich rechne fest damit diese Probleme in den Griff zu bekommen.

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?[/QUOTE]
    Ich glaube nicht, dass es einen Zusammenhang gibt, es kenne Beziehungen, die sich langfristig eher lau entwickelt haben, trotz aller Bemühungen, ich kenne Beziehungen, die sich immer weiterentwickelt haben und sexuell immer spannender wurden. Ich glaube, dass es nicht möglich ist, soetwas zu prognostizieren. Ist wie mit Mitbewohnern, egal wie gut man jemanden kennt oder nicht, es ist unmöglich vorherzusagen ob man mit demjenigen auskommt.

    LG
     
    #43
    Augen|Blick, 21 November 2007
  4. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
    8.755
    298
    1.140
    Verheiratet
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    Etwas zuwenig, liegt aber auch teilweise am Zeitmangel, und an der Unerfahrenheit.
    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Seit Anfang an.
    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Wollen es langsam angehen, trotzdem könnte es öfters sein.
    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Mich beschwert dass er zuwenig Zeit hat für mich, aber das ist momentan nicht veränderbar.
    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Sicher, Sex ist ja nicht alles. Es gibt wichtigeres.
    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    Nein.
    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Ja das Gefühl habe ich bzw weiß ich.
    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Ja, diese Zeit gab es mal.
    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    Erfüllender. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.
    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?Kann schon sein, oder man hat irgendwann selber keine Lust mehr.
     
    #44
    capricorn84, 22 November 2007
  5. User 29206
    User 29206 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    919
    113
    91
    nicht angegeben
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)

    Quantitativ zu wenig, Praktikunlust ihrerseits. Zur Zeit ist sie schwanger, was sich meiner Meinung nach sehr negativ auf ihre Libido auswirkt, seitdem haben wir Sex fast nur noch in der Reiter. Alles, das ich in einer bestimmten Häufung als Basis meines Sexuallebens ansehe, die drei "V"´s, werden zwar mit unterschiedlicher Hingabe und Sensibilität praktiziert, aber 1x im Monat AV, 1x in sechs Monaten OV und 1x pro Woche GV sind so für mich etwas, das mich sehr unglücklich macht.

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?

    Zu Beginn der Partnerschaft ist der Sex sehr zögerlich angelaufen, was ich in unserem Falle für das Häufigkeitsproblem mit verantwortlich mache. GV war damals allerdings die schöne Stütze, die das auffing, was woanders auch schon damals fehlte. Sie hatte mit mir zum ersten Mal Analverkehr, vielleicht bin ich dort deswegen zuversichtlicher und eher bereit, Abstriche hinzunehmen. Die an Praxisverweigerung grenzende Haltung zu OV bei mir trifft mich am härtesten und ich nehme sie auch mittlerweile sehr übel, da ich zum einen deswegen selbst nicht mehr so gerne OV mache (die Ungleichheit ist mir doch wichtig, auch für meine Lust) und sich zum anderen grundsätzliche Fragen der Partnerschaft wie Kompromissbereitschaft, Hingabe, Vertrauen und die Freude an der Freude des anderen in diesem Punkt kreuzen. Das alles geht schon seit Beginn der Partnerschaft vor fast 2 Jahren so, der GV ist allerdings erst seit einem halben Jahr zurückgegangen.

    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?

    Sie ist in meinen Augen sehr schnell dabei, Probleme zu personalisieren, was Diskussionen auch über Sex zu einer "Schuldfrage" verkommen lassen kann. Dass sie während ihrer Schwangerschaft Veränderungen durchmacht, halte ich für normal, fühle mich mit dem Problem aber doch etwas alleine gelassen.

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?

    Rollenspiele sind schief gelaufen, AV kommt dagegen gut an. Ihrerseits gab es noch nie eine Initative, die auf etwas Neues hinausgelaufen hätte oder gar daraus bestünde. Ansonsten: Gespräche und Schweigen. Ich merke gerade, dass ich das systematische Gespräch so noch nicht gesucht habe. Leider hege ich aber die Vermutung, dass ein solches Gespräch auch aufgrund der Beschränkungen, die uns unsere Diskussionskultur auferlegt, nicht mehr wird als ein Austausch von Ansichten.

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?

    Es ist beides, Hoffnung auf Besserung durch ein größeres Interesse am Wohlergehen der Beziehung und Resignation in bezug auf die aktuelle Situation. Dennoch kann ich mir nicht verhehlen, dass wir uns sexuell ganz grundsätzlich nicht so gut verstehen wie in anderen Bereichen unserer Partnerschaft. Dass das langfristig böses Blut gibt, ist mir klar. Dass ich allerdings die Hoffnung auf sexuelle Erfüllung in der Beziehung verliere, ist neu und hängt mit der Schwangerschaft unmittelbar zusammen. Dadurch kommen wir in eine Lage, in der ich mich fühle, als müsste ich sexuell von einem Vorrat zehren, den ich aber nicht habe.

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?

    Liebe, Gewohnheit und Vertrauen sind mir genauso wichtig wie unser gemeinsames Sexualleben. Sicher kann ein Ausfall auf der einen Seite temporär durch etwas anderes kompensiert werden, aber auf Dauer führt das zu Beziehungsproblemen, die auch diese anderen Bereiche in Frage stellen wird. Wenn ich mich sexuell vernachlässigt fühle, bleibt meine Liebe zu ihr davon ganz bestimmt nicht unberührt.

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?

    Wir sind uns beide schon einmal fremdgegangen, aber zumindest meinerseits nicht hauptsächlich aus sexuellen Gründen. Trennung während ihrer Schwangerschaft ist etwas sehr Schwieriges zu denken und auf emotionaler und intellektueller Ebene bin ich ja nicht nur zufrieden, sondern immer noch ungebrochen begeistert. Fremdgehen ist also eine Option, bei der es irgendwann nur noch eine Frage der Durchsetzungskraft ist.

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?

    Zumindest einen für mich zufriedenstellenden Sex. Auch dieses Forum gehört dazu, und ich halte es natürlich nicht in allen Punkten für hilfreich, mich auch mit seiner Hilfe weiter zu radikalisieren, aber andererseits brauche ich auch die Bestätigung, dass es Lösungen und Zukunft gibt. Und es gibt schon Freunde, die ich beneide, aber auch welche, bei denen es ganz und gar nicht so ist.

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?

    Ja, das hat es für eine Weile schon gegeben, allerdings nicht in dieser Partnerschaft.

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?

    Ganz unterschiedlich und wegen der Vielzahl an sexuellen Ebenen auch durch Aufrechnen nicht so gut vergleichbar. Was die Offenheit betrifft, bin ich jetzt zufriedener, was die Häufigkeit angeht, war ich es früher eindeutig mehr. In keiner meiner Partnerschaften war ich allerdings längerfristig mit der Initiative meiner Partnerinnen zufrieden, das bleibt bisher dem Sex ausserhalb von Beziehungen vorbehalten.

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?

    Ich war, seitdem ich in Partnerschaften bin, immer ein vehementer Vertreter der Meinung, der Sex wird durch Vertrautheit, Einbezug von Routine, Gelassenheit und Wissen um den anderen besser und vor allem vielfältiger, genussvoller und durch Einbezug der Partnerschaft gesamtübergreifender. Mittlerweile würde ich das dahingehend relativieren, als dass diese Verbesserung nur auftritt bei einem ähnlichen Grundverständnis von der Rolle von Sexualität in einer Beziehung und bei einem sexuellen Interesse am anderen, das seine motivationalen Schwankungen in ähnlicher Amplitude durchläuft. Ich bin immer noch ein entschiedener Gegner von Leuten, die da sagen, dass der Sex aus hormonellen/sozialen/persönlichen Gründen abnehmen muss und man sein Pulver ja nicht zu früh verschießen dürfe. Wer sich Dingen verweigert, um interessant zu bleiben hat meiner Meinung nach die kommunikative Seite von Sex nicht verstanden.
    __________________
     
    #45
    User 29206, 22 November 2007
  6. Starla
    Gast
    0
    Ich verweigere mich nicht, um interessant zu bleiben, sondern gebe mir selbst die Zeit, Wünsche zu entwicken und zu entdecken. Das eilt doch nicht.
     
    #46
    Starla, 22 November 2007
  7. velvet paws
    0
    qualitativ extrem zufrieden, quantitativ dank fernbeziehung nicht so ganz.
     
    #47
    velvet paws, 22 November 2007
  8. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.187
    348
    3.050
    Single
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    Definitiv zu wenig. Und weil wir uns so selten sehen, noch seltener Sex haben und ich 14 Jahre lang ausschließlich Wichser war, wirkt sich das leider negativ auf meine Leistung aus - wenn 8 Mal im Jahr 'ne Frau "dabei" ist, ist es für mich ungewohnt, sie "machen zu lassen" - obwohl ich das gern würde. Mir fehlt auch die Erfahrung.

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Ganz am Anfang war's nicht anders. Dann nahm sie die Pille, und ich hatte kaum noch diese Probleme. Und wir hatten ca. ein Dreivierteljahr lang regelmäßig Sex. Seit 2 1/2 Jahren hat sie sie aber wieder abgesetzt, und meine Probleme sind wieder da. Dann schlägt sie sich auch noch mit beschissensten Jobs rum, und entsprechend erotisch angehaucht ist sie am Wochenende danach auch - so gut wie gar nicht. 1x pro Monat ist schon ein guter Schnitt, bei Ø 6 gemeinsamen Tagen monatlich.

    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Sie weiß es. Aber sie ist auch nicht in der Lage, was dran zu ändern. Wenn sie keine Lust hat, hat sie keine. Problem nur, wenn sie Bock hat - und sich nicht mal "meldet"...

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Geredet. Aber mein Wunsch ist es nicht, mich ständig bei ihr wahlweise auszuheulen oder zu beschweren. Denn wenn sie sich danach anders verhält, hält das nur kurz an, und ich kann mir ausrechnen, dass sie sich anders verhält, weil ich was gesagt hab.

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Teils teils.

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Eine Trennung steht nicht zu Debatte. Ich liebe sie - trotzdem. Aber manchmal kommen bei mir doch Ängste auf, dass ich mit den Gefühlen in unserer Beziehung alleine stehe. Denn sie sagt nicht, dass sie mich liebt - sie meint, sie zeigt es mir. Nur leider viel zu selten von sich aus.

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    Nein. Wie gesagt: Steht nicht zur Debatte. Aber ich hatte sie mal ziemlich unglücklich drauf angesprochen und sie gefragt, ob sie mich noch liebt. Und ich hatte fast mit einem Nein gerechnet.

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Ganz bestimmt.

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    So, nach 'nem halben Jahr ungefähr.

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    Hab ich keine Erfahrungswerte.

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?
    Ich halte es für eine Illusion, dass ein Paar von der Verlobung bis zum Tode miteinander ein durchweg für beide erfülltes Sexleben praktiziert. Es ist nur die Frage, wie man damit umgeht und welchen Stellenwert Sex für einen hat. Wenn Liebe, Partnerschaft, Gemeinsamkeiten mehr wert sind als Sex, dann sollte es möglich sein, auch (fast) ohne Sex miteinander glücklich zu sein - oder eine Lösung dafür zu finden. Alles andere ergibt Trennung und Seitensprung.
     
    #48
    User 76250, 22 November 2007
  9. Ickebins
    Ickebins (39)
    Verbringt hier viel Zeit
    60
    91
    0
    Single
    bin zu 100% unzufrieden, denn ich habe keins...:kopfschue
     
    #49
    Ickebins, 22 November 2007
  10. nicegirl91
    nicegirl91 (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    29
    86
    0
    nicht angegeben
    ich bin gerade etwas niedergeschlagen, weil ich erst einen Sexversuch vor kurzer Zeit hatte und dieser recht schmerzhaft war :cry:
    hoffe es wird bald besser
     
    #50
    nicegirl91, 22 November 2007
  11. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit
    253
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Ich bin total niedergeschlagen :geknickt: Es wird schon wieder so, wie früher damals.

    ach man :geknickt:
     
    #51
    Spiderprincess!, 22 November 2007
  12. schnuckchen
    Verbringt hier viel Zeit
    1.363
    123
    4
    vergeben und glücklich
    Ich würde sagen, ich bin schon zufrieden mit unserem Sexleben. Ich meine, irgendwas gibt es immer und es ist nicht jedes Mal der absolute Burner, aber es ist immer schön und ich bereue kein einziges Mal! Ich würde sagen, ich bin zu 96 % zufrieden un zu 4 % nicht.


    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    Ich finde, dass wir manchmal einfach weil wir generell nciht so viel Zeit füreinander haben, auch etwas zu wenig Sex haben. Aber das liegt ja nciht daran, dass das Sexleben ingesamt nicht gut ist und heißt auch so etwas nicht. Es ist auch für uns beide wunderbar. Manchmal passiert es mir aber, dass ich mich nicht so gut entspannen kann und mir zu viele Gedanken mache, beim Sex, sodass ich nicht richtig feucht werde, nicht so in Gang komme oder mich nicht entspannen kann...
    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Ja, ganz am Anfang war das anders, aber es ist trotzdem schon lange so. Mitterweile ist es sogar etwas besser geworden...
    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Er weiß es, klar. Wir reden manchmal drüber. Er versucht mir natürlich nach Kräften, mich zu entspannen und sehr sensibel auf mich Rücksicht zu nehmen - er ist echt super!
    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Nee, das kommt von alleine... Genauso, wie wenn es von alleine kommt, dass es mal nicht so gut klappt...
    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Nee, es hat sich ja im Moment schon gebessert, also denke ich, dass es vielleicht auch mal völlig weg sein würde - ich habe zumindest Wunsch und Hoffnung!
    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Nein, also wenn das immer so wäre und nie ein Zeichen der Besserung auftauchen würde, würde ich extrem traurig werden und verzweifeln!!
    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    Nein, nie, dafür ist es lange nciht schlimm genug.
    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Nur nach "verpatztem" Sex, also wenn es mal nicht geklappt hat. Aber da das selten passiert bin ich die meiste Zeit davon überzeugt, dass es bei uns am allerschönsten ist..
    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Ich schätze nicht. 100 % ist ja fast unmöglich...
    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    Es gab nie welche
    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?
    Nein, bei uns wird der Sex immer entspannter und geiler, je länger wir zusammen sind. Zumindest war das bis her so. Genauso, wie unsere Liebe immer weiter gewachsen ist.
     
    #52
    schnuckchen, 22 November 2007
  13. munich-lion
    Planet-Liebe ist Startseite Themenstarter
    12.963
    598
    10.512
    nicht angegeben
    Vielen Dank...

    ...an alle, die sich bisher an der Umfrage beteiligt haben. Ich bin wirklich beeindruckt, welche Güte, Qualität und Ehrlichkeit dieser Thread aufweist und es zeigt mir, dass dieses Thema schon tiefer geht und einige sehr beschäftigt.
     
    #53
    munich-lion, 22 November 2007
  14. User 9402
    Meistens hier zu finden
    1.385
    133
    63
    vergeben und glücklich
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    Gefrustet, hab nichts was sich Sexleben nennen könnte.

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Schon seit ich denken kann. Es gab nur eine Unterbrechnung,
    war mein erstes Mal, aber das kann ich kaum als Sexleben
    bezeichnen.


    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Wüßte nicht was ich da groß unternehmen könnte. Frauen stehen
    nicht auf die genetische Unterschicht. Außerdem hab ich es als
    Stotterer nie leicht gehabt, überhaupt mit Frauen ins Gespräch
    zu kommen. Ist zwar besser, aber weit entfernt von gut.


    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Mein Verstand sagt mir, daß ich einsam sterben werde. Mein
    Herz hofft zwar immer noch, aber es stirbt jeden Tag einen
    Tod.


    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Wie oben geschrieben, hatte ich bis jetzt kein Sexleben; deshalb
    weder Begeisterung noch Zufriedenheit.


    So, genug Seelenstriptease gemacht.

    Auf eine weitere einsame N8.

    Gruss
     
    #54
    User 9402, 22 November 2007
  15. Nightaffair
    Verbringt hier viel Zeit
    250
    101
    0
    nicht angegeben
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden?
    kein oder zu wenig Sex; Praktikverweigerung ist erstmal zweitrangig

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders? Viel Sex hatten wir nie, da war ich von meiner Ex anderes gewöhnt... aber ich hab Quantität gegen Qualität getauscht! Belastend wenig wurde es schleichend aber schon vor 5 Jahren.

    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Wenn die Lust fehlt (und arg gestresst ist), kann man nix machen. Also wir haben schon mehrmals darüber gesprochen.

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Stressabbauversuche waren nicht sehr nachhaltig

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Ändern wird sich nie etwas. Bezüglich der Beziehung kann ich das gut annehmen. Nur nicht für mein eigenes Bedürfnis.

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Wenn sich eine Lösung für die Bedürfnisbefriedigung findet, steht einem gemeinsamen Grabstein nix entgegen.

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    Gedacht häufig, gemacht bisher nie. Ist auch sehr unwahrscheinlich, weil ich meine Freundin nur ungern verletzen möchte. Gibts also nur , ja wie soll ich sagen, mit Absprache? das bezog sich jetzt auf Fremdgehen.
    Trennung ist natürlich auch ein Gedanke. Bei uns beiden. Aber noch nicht abzusehen. Zumal ich sie auch ohne Sex liebe.

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Ja

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Zeitweilig bestimmt. Aber vom Grundsatz her wird es immer was geben, was gegen 100% spricht.

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    Zur Zeit sehne ich mich schon nach der "alten Zeit".

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?
    Ist ein natürlicher Werdegang in jeder längeren Beziehung.
     
    #55
    Nightaffair, 23 November 2007
  16. blacksheep24
    Verbringt hier viel Zeit
    658
    103
    10
    nicht angegeben
    Da ich einfach kein Sexleben habe...:cry:

    ...es fehlt mir aber weniger der Sex an sich, vielmehr fehlt mir das KUSCHELN :flennen:
     
    #56
    blacksheep24, 23 November 2007
  17. D-Man
    D-Man (31)
    Meistens hier zu finden
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    84
    in einer Beziehung
    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)
    - Praktikverweigerung
    - fehlende Aufgeschlossenheit
    - Fehlt einfach das gewisse etwas
    - Sex ist immer gleich, sie zieht mich aus, ich sie, kuscheln, Sex

    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?
    Leider nicht, ich dachte sie ist Anfangs nur zurückhaltend :frown:

    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?
    Sie weiß es. Ich trau mich aber schon gar nicht mehr es anzusprechen das ich es gern bisschen anders hätte, da sie dann sofort frustriert ist

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?
    Wann immer ich versuche irgendwas neues Einzuführen (haha, so ist es nicht gemeint :zwinker: wird es direkt abgeblockt.
    Ich hab einmal versucht ihr die Augen zu verbinden, dass hat zu einer 30 minütigen Diskussion geführt, danach hatte ich gar keine Lust mehr...

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?
    Ich werds wohl so hinnehmen müssen, was soll ich machen? Ich kann sie nicht ändern...

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?
    Ich hoffe es, im Moment ist es ein ganz kleines bisschen besser.

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?
    Ich hab mal an Fremdgehen gedacht... habs aber nicht gemacht.

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?
    Weiß leider, dass es so ist...

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?
    Ja mit meiner 1. Freundin war es schon was anderes, aufgeschlossen... auch mal zu was richtig spontanem Bereit, hat gerade bei sowas auch mal die Initiative ergriffen

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?
    Erfüllender, s.o.

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?
    Kann ich nicht bestätigen. Wir waren einfach nie auf einer wellenlänge... Für sie ist Sex eher ne nette Dreingabe...gibts halt Gratis zum Freund dazu
     
    #57
    D-Man, 23 November 2007
  18. Sciroccofahrer
    Verbringt hier viel Zeit
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    91
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    nicht angegeben
    Also eigentlich trifft das Thema seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr auf mich zu, denn ich habe das absolut geilste und perfekteste Sexleben das man(n) sich vorstellen kann!
    Trotzdem kann ich mich sehr gut an die Zeit „davor“ erinnern und will versuchen die Fragen umfassend zu beantworten!

    1. Warum seid ihr unglücklich/gefrustet/unzufrieden? (kein oder zu wenig Sex, fehlende Aufgeschlossenheit, Praktikverweigerung etc.)

    Natürlich wird in einer langjährigen Partnerschaft einiges anders – ein gewisser Alltag und auch Routine stellen sich ein, die sich auch beim Sex bemerkbar machen!
    Bei mir war es so, dass es nahezu überhaupt keinen Sex mehr gab (wir hatten eigentlich immer "nur" Kuschelsex...und der wurde im Lauf der Zeit immer seltener) – zusätzlich gab es einige Wünsche, die mir von Anfang an aufgrund von „Mach ich nicht!“ verweigert wurden!

    Vielleicht hätte ich die Situation „ausgehalten“ wenn ich weiterhin das Gefühl gehabt hätte, begehrt zu werden – aber wenn es nur mehr eine Bruder-Schwester Beziehung ist, dann ist der Umgang miteinander sehr „unsexuell“.

    Für mich persönlich war es sehr „belastend“, das all meine Aufmerksamkeiten und Bemühungen im Lauf der Zeit selbstverständlich wurden – wobei ich einen Teil der Schuld schon auch bei mir suchen muss – ich war wohl zu überschwänglich, was sicher zu einer gewissen Normalität und Selbstverständlichkeit führt

    Erst mit einer Portion Egoismus zusammen mit dem Bewusstsein wie „wichtig“ mir persönlich ein erfülltes Sexleben ist, hat sich mein „Lust erleben“ total gewandelt


    2. Seid wann hält dieser Zustand an? War es zu Beginn der Partnerschaft ganz anders?


    Zu Beginn der Beziehung war es natürlich anders – im nach hinein betrachtet zwar nicht der „Himmel auf Erden“ aber für mein damaliges Empfinden „gut“!

    Dieser Unglücks-Zustand hat sich langsam aufgebaut – begünstigt durch meine berufliche Tätigkeit, bei der wir uns nur am WE gesehen haben!
    Aber so richtig unglücklich und gefrustet war ich seit Sommer 2006!


    3. Was sagt euer Partner dazu oder weiß er es gar nicht?

    Für sie hatte Sex fast überhaupt keine Bedeutung mehr! Ich wusste, dass sie getrost auf Sex verzichten konnte – ich kann es nicht mehr!

    4. Habt ihr schon etwas unternommen, damit sich der Sex verbessert/ändert und wenn ja, was?

    Nein, mein sexuelles Verlangen nach ihr war am Schluss gleich null – und wenn ich nicht den ersten Schritt machte, dann kam es außer zu Küssen zu gar nichts!

    Ich wollte einfach nicht mehr derjenige sein, der immer damit anfängt – ich hatte dann immer das Gefühl, sie lässt es über sich ergehen, damit ich dann wieder Ruh´ geb!

    5. Habt ihr noch Hoffnung, dass sich was ändern könnte oder wird das Ganze mit einer gewissen Resignation hingenommen?

    Ich weiß wirklich nicht, ob man sich da überhaupt Hoffnungen machen kann / sollte?
    Resigniert in Bezug auf eine positive Veränderung habe ich damals schon vor längerer Zeit!

    6. Könnt ihr auf Dauer damit klarkommen, weil euch andere Dinge wie z. B. Liebe, Vertrauen, Gewohnheit etc. wichtiger sind?

    Das weiß ich nicht – momentan ist etwas anderes „wichtig“ für mich!

    7. Wurde deshalb schon einmal ans Fremdgehen oder Trennung gedacht oder bereits ein oder mehrfach "durchgezogen"?

    Ja!

    8. Habt ihr das Gefühl oder wisst gar, dass andere in euren Augen zufriedenstellenderen Sex praktizieren?

    Damals Ja!
    Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass es wohl Wenige gibt, die so ein geiles, abwechslungsreiches, hemmungs- und tabuloses, befriedigendes und leidenschaftliches Sexleben haben wie ich!

    9. Ward ihr jemals schon 100% von eurem Sexleben begeistert und zufrieden?

    Ja, jetzt! Und ich hoffe, das ich das alles noch ganz lange „erleben“ kann!

    10. War es mit früheren Partner vielleicht erfüllender oder sogar noch "frustierender"?


    Keine Vergleichsmöglichkeit!

    11. Seid ihr eher der Meinung, dass sich die Unzufriedenheit einstellt je länger die Beziehung dauert (weil man sich vielleicht sexuell nicht mehr annähert oder entgegengesetzt entwickelt) oder spielt das keine Rolle?

    Ja, es spielt ganz sicher eine Rolle – meiner Meinung nach befindet sich der Mensch ständig in einer „Entwicklung“ – und da kann es bei einer langjährigen Beziehung sehr leicht passieren, das der Partner immer noch so gesehen wird, wie er zu Beginn der Partnerschaft war…aber das er sich mittlerweile so ver- (ge-) ändert hat und eigentlich sein eigens „Leben“ lebt wird schnell verdrängt oder ignoriert!

    LG S.
     
    #58
    Sciroccofahrer, 29 November 2007

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