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Wer von Euch hat schon mal "Hilfe" gebraucht?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von KleineJuli, 30 Juli 2010.

  1. KleineJuli
    Gast
    0
    Guten morgen zusammen :smile:

    Es ist zwar etwas intim, aber es würde mich mal interessieren ... es wäre schön zu wissen, wenn man da nicht "allein" auf der Welt ist :zwinker:

    Wer von Euch war schon oder ist bei einem Therapeuten/Psychologen gewesen, weil er einfach in verschiedenen Lebenslagen Hilfe gebraucht hat?

    Und wegen was ist es bei euch der Grund gewesen? Ängste, Phobien, Depressionen, Panik, andere Defizite?

    Hat euch diese "Krankheit" sehr damit beeinträchtigt? Wenn ja, wie?

    Wie kommt ihr jetzt damit zurecht?

    Und kennt ihr selbst noch Menschen, die auch dahingehen und sich diese Hilfe holen? Wenn ja, was haben sie für Gründe?


    Vielen Dank!! Es würde mich sehr interessieren.



    Zu mir selbst:

    Ich mache eine Therapie, regelmäßig einmal die Woche, und es tut mir sehr gut.
    Ich habe eine soziale Phobie und kein Selbstbewusstsein, und dazu depressive Verstimmungen. Das alles zusammen macht mir sehr zu schaffen und schränkt mich sehr ein.
    Ich merke aber, daß es mir seitdem etwas besser geht, zumindest sehe ich die Dinge klarer und weiß, woran ich arbeiten muß, und wie. Und dadurch schaffe ich es, manches gelassener zu sehen.
    In diese Therapie zu gehen war bisher eine meiner besten Entscheidungen.
     
    #1
    KleineJuli, 30 Juli 2010
  2. Darlene
    Meistens hier zu finden
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    105
    nicht angegeben
    Ich bin aktuell in einer Therapie. Der ausschlaggebende Punkt war, daß mein Sohn in der Schule ziemlichen Terror macht und wir erst bei der Familientherapie waren und dort dann rauskam, daß ich das Problem bin, weil ich meine Vergangenheit noch nicht bewältigt habe - und das tue ich jetzt. Ich kann über die Erfolge noch nicht sehr viel sagen, es sind ja gerade Ferien. Aber ich merke, daß ich meine Sichtweise geändert habe und viele Dinge gelassener sehe.
     
    #2
    Darlene, 30 Juli 2010
  3. Dr-Love
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich sage mal: ein ehemaliger Freund (heute Bekannter) geht zur Therapie. Er verliert den Bezug zum normalen Leben.

    Er ist ein Pechvogel und Glückspilz in einem.

    Seine Mutter hat ihn in seiner Kindheit dermaßen fixiert, dass er geprägt von Ihr ist. Ausbaden muss das seine Lebensabschnittspartnerin nun schon sein 14 Jahren. Sie hat eine extreme soziale Ader und somit schließt sich der Kreis.

    Irgendwann habe ich gemerkt das wir beide nicht mehr gemeinsam auf einer Wellenlänge funken. Er wollte immer weniger Kontakt mit mir (und anderen alten Wegbegleitern) und hat teilweise die Leute bei einen Besuch gefragt, wie lange sie noch bleiben wollten.

    Nun macht er gerade eine Kur, um seine Beziehung zu retten. Er vertraut nach 14 Jahren seiner Freundin noch immer nicht (getrennte Konten, getrennte Wohnungen). Ich denke wenn Sie die Beziehung beenden sollte wird er auch noch seinen guten Job an den Nagel hängen.

    Vermutlich sollte er seine Therapeutin mal wechseln, aber das passt nicht in seine denkweise.

    Ich selbst benötigte noch nie die Hilfe eines "Gehirnklempners". Aber ich sehe selbstverständlich den Sinn in dieser Berufung.
     
    #3
    Dr-Love, 30 Juli 2010
  4. User 87573
    User 87573 (28)
    Sehr bekannt hier
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    412
    nicht angegeben
    Ich war als Jugendliche mal wegen einer generellen Angst beim Kinderpsychologen, aktuell bin ich bei einer Psychologin da ich im Januar eine schlimme Depressive Phase mit Panikattacken und genereller Angst hatte und meine Hausärztin mich da weitervermittelt hat.

    Die Therapie ist insofern ganz ok dass ich mich mit jemandem über mich unterhalten kann. Es ist gut, dass wer zuhört wenn ich über Gott und die Welt nachdenke, aber ich brauche eigentlich keine Psychotherapie.

    Ich habe (wie eben nach Januar herauskam) wohl eine bipolare Störung und werde dafür medikamentös eingestellt und dafür sorgt meine Neurologin. Mit der richtigen Dosis an Medikamenten gehts mir eigentlich ganz gut, weil ich seltener Phasen habe und die auch schwächer sind. Ohne die Medikamente wars aber zum Teil die Hölle, vor allem weil Phasen zT mehrmals am Tag gewechselt haben und man von "ich bin gut drauf und mir gehts supergut, ich bin ein Genie und habe tolle Gedanken" zu "ich kann mich nicht aufraffen, nicht mehr denken, heule nur noch und mein Leben hat keinen Sinn mehr" in ein tiefes Loch fällt.

    Meine Psychologin ist trotzdem sehr nett und man merkt sie hat auch Ahnung. Allerdings hab ich die Tips die sie mir wegen den Panikattacken gegeben hat sowieso in der akuten Situation schon von alleine angewendet gehabt. Die bewilligten Sitzungen sind bald vorbei und danach werd ich wohl nicht mehr zum Therapeuten gehen.
     
    #4
    User 87573, 30 Juli 2010
  5. donmartin
    Gast
    1.903
    Vor über 8 Jahren habe ich eine 2 jährige Therapie gemacht (bin Alkoholabhängig), vor 2 Jahren hat es mir den Boden unter den Füssen weggezogen - BurnOut, Nervenentzündungen usw. und nun habe ich wieder eine Überweisung - werde mir auch einen Termin holen und mir Hilfe holen, bzw. möchte dem vorbeugen, dass ich nicht vollends in einer Depression lande.

    Auch nach über 8 Jahren der Abstinenz muss ich aufpassen - wenn ich merke, dass meine Festplatte überläuft und ich "neben mir stehe", gibts nur eine Wahl: Arzt oder nächste Kneipe......

    Ich bin froh, immer wieder noch rechtzeitig "die Kurve zu bekommen", was es nicht einfacher macht, mit mir umzugehen oder gar zusammenzuleben. Dank der damaligen Therapie lebe ich mit Warnsignalen und habe einen "Notfallplan" .......

    Gestern erst habe ich einen Arzt aufgesucht, der mir eine Überweisung geschrieben hat. "Panikattake, Angst, Erbrechen und Schweißausbrüche waren die Folge. Plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, mitten im Bahnhof. Konnte keinen Schritt mehr machen........

    Die Entscheidungen, mir professionelle Hilfe zu holen habe ich noch nie bereut - egal auch was andere denken und sagen: Schämen müsste ich mich erst, wenn ich keine Hilfe in Anspruch nehmen würde. Ganz davon ab, würden andere dann auch lästern und hinter vorgehaltener Hand dummes Zeug quatschen.

    Denn ich bin genauso "Normal" wie die Anderen. Nur eben anders normal unnormal. :zwinker:
     
    #5
    donmartin, 30 Juli 2010
  6. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
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    vergeben und glücklich
    Ich bin auch mal wegen ner sozialen Phobie und ner Depression bei ner Psychologin gewesen, aber das hat mir absolut gar nichts gebracht. Und jetzt, nach 6 Jahren, hab ichs mal wieder gewagt, zu einem Psychologen zu gehen. Und leider bringt mir das genauso wenig. Ich weiß nicht, ob ich immer nur die Falschen erwische, aber ich verstehe nicht, was genau es mir helfen soll, wenn er zuhört und immer nur irgendwas wiederholt oder nickt...oder wenn ihm vor Müdigkeit die Augen fast zufallen (kein Scherz!)?!
    Ich bin echt enttäuscht und frage mich ernsthaft, ob die überhaupt ne Ahnung von dem haben, was sie da tun. Der einzig gute Psychologe war einer in einer psychosomatischen Klinik...aber da hätte ich mehrere Monate bleiben müssen, damit es überhaupt was bringt, weil man nur 45 Minuten die Woche hatte, und so schlecht ging es mir dann auch nicht.
     
    #6
    LiLaLotta, 30 Juli 2010
  7. User 44981
    User 44981 (29)
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    Ich war als Kind mal wegen meinen Wutausbrüchen bei einem Kinderpsychologen oder irgendwas in der Art. - Mangels Erfolg wurde die Behandlung dann irgendwann wieder abgebrochen und ich frage mich noch heute, wie diese Behandlung überhaupt etwas nutzen sollte...
    Erst später konnte ich meine Wut kontrollieren. Nachdem ich selbst gemerkt habe, dass ich mit diesen Wutausbrüchen nicht weiterkomme, habe ich es aus eigenem Antrieb geschafft, ruhig zu bleiben. Das war zwar ein langer, anstrengender Prozess, aber er war erfolgreich.

    Deshalb glaube ich nicht, dass es für mich persönlich sinnvoll sein könnte, wegen irgendwelcher Dinge zu einem Psychologen, o.Ä. zu gehen, sondern ich vertraue lieber in meine Fähigkeit, Probleme selbst zu lösen und meine Fähigkeit zur Selbstreflexion.
    Das heißt aber nicht, dass ich Psychologen, usw. generell für sinnlos halte. - Anderen Leuten können sie sicherich gut helfen. Aber eben nicht allen Leuten.
     
    #7
    User 44981, 30 Juli 2010
  8. User 87573
    User 87573 (28)
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    nicht angegeben
    Ich möchte behaupten du gerätst immer an die Falscnen. Also meine Psychologin hört mir nicht nur aufmerksam zu, sie fasst auch Dinge für mich noch mal selbst zusammen und macht Lösungsvorschläge bzw bringt Ideen mit rein wie ich mit irgendeiner Situation umgehen könnte.
    An deiner Stelle würd ich mir da nochmal jemand anderes suchen (man darf ja wechseln).
     
    #8
    User 87573, 30 Juli 2010
  9. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Ich finde es aber echt anstrengend zu wechseln ständig...ganz zu schweigen von den endlosen Wartezeiten. Auf den einen Platz hätte ich 12 Monate warten sollen, die Frau hat mich immer weiter vertröstet und wollte mich eigentlich gar nicht, dann hab ich nach 8 Monaten keine Lust mehr gehabt, um nen Platz zu betteln :ratlos:
    Ich weiß nicht, allmählich glaube ich, dass ich meine Probleme auch irgendwie ohne so eine "Hilfe" in den Griff kriege...bis jetzt hat mir jedenfalls keiner dieser Leute irgendwas Neues sagen können...ich weiß auch nicht... :hmm:
     
    #9
    LiLaLotta, 30 Juli 2010
  10. aiks
    Gast
    0
    Ich war jahrelang wegen Phobien und Angstattacken in Therapie, so bis ich 13 war. Dann ist was Schlimmes passiert und dann waren die Phobien nur noch Kleinkram. Komme jetzt aber gut damit zurecht.
     
    #10
    aiks, 30 Juli 2010
  11. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    398
    3.877
    Verheiratet
    Ich habe schon mehrfach drüber nachgedacht, es aber nie gemacht. Ich habe mir einen der fiesesten Studiengänge an einer fiesen, überkandidelten Uni ausgesucht und was ich in den letzten Jahren menschlich erlebt habe, glaubt einem echt kein Mensch - und an vielen Sachen habe ich echt zu knabbern und es setzt mir zu. Hatte die letzten beiden Jahre des Studiums in jedem Burnouttest volle Punkzahl, wollte morgens nicht mehr aufstehen, bin in Tränen ausgebrochen, wenn ich einen Tag nicht lernen "durfte" etc. Das ging mir alles schon sehr an die Substanz. Wenn ich das Examen nicht im ersten Durchgang geschafft hätte, wäre ich wohl beim Psychologen gelandet.

    Auch heute bin ich z.T. noch sehr ausgelaugt, obwohl ich eigentlich genug Zeit hatte, mich zu erholen. Das sind einfach Sachen, die nicht von heute auf morgen weggehen. Ich scheue mich aber davor, einen Psychologen zu suchen, weil ich nicht glauben, dass die verstehen, wie es bei mir aussieht - das sind alles Sachen, die ich mit Selbstreflexion beantworten kann und ich kann mir jede mögliche Antwort vorstellen, die es auf meine Probleme geben könnte - dennoch denke ich nicht, dass das jemand versteht, der das z.B. nicht studiert hat.

    Für einen Außenstehenden sieht meine Einstellung bei manchen Sachen einfach nur nach Verbitterung oder Verfolgungswahn aus, allerdings habe ich eben auch wirklich Sachen erlebt, die keinen Sinn ergeben und irgendwo "bösartig" sind. Zum Teil glauben einem diese geschichten aber keiner, so dass es sinnlos ist, das jemandem zu erzählen - hinterher gelte ich noch als paranoid :zwinker:

    Mein Freund war wegen seiner Migräne auch beim Psychologen, der konnte ihm aber nicht helfen, da es eben keine Anhaltspunkte gibt. Ich fand es etwas enttäuschend, dass so jemand schon nach 2 Sitzungen keine Ahnung mehr hat, woran es liegen könnte - da können wir echt besser privat drauf achten.
     
    #11
    User 20579, 30 Juli 2010
  12. Hilfiger
    Verbringt hier viel Zeit
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    offene Beziehung
    In der Volksschule war ich ständig am Nägelbeissen. Woran das lag kann ich nicht sagen. Jedenfalls haben mich meine Eltern zu einem Psychologen geschickt, der mir zu autogenem Training riet. Das hat dann auch wirklich geholfen. Selbst heute noch mach ich ab und zu dieses Training, allerdings aus anderen Gründen. Beeinträchtigt hat mich das Nägelbeissen nicht wirklich außer, dass ich halt hässliche Nägel hatte.

    Und wie ich mein Burn-Out hatte, bin ich ohne Hilfe ausgekommen, obwohl ich sicher Hilfe gebraucht hätte. Da traten die typischen Anzeichen auf wie Motivationsprobleme, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, usw...Das hat mich schon ziemlich mitgenommen, auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte. Letztendlich bin ich selber aus diesem Sumpf rausgekommen.

    Über andere sage ich nichts, weil das könnte hier den Rahmen sprengen :eek:
     
    #12
    Hilfiger, 30 Juli 2010
  13. User 97853
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    348
    2.128
    Single
    Ich gehe auch in Therapie! :smile:
     
    #13
    User 97853, 30 Juli 2010
  14. blubbl
    blubbl (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    192
    103
    3
    vergeben und glücklich
    Ich habe zweimal Hilfe gebraucht.
    Einmal, weil es bei uns nur noch Todesfälle gab und ich einfach nicht mehr belastbar war und dann, weil ich oft krank bin und auch unter chronischen Schmerzen leide. Die Verhaltenstherapie diente dazu, mit den Schmerzen und dem eigenen Körper wieder besser umgehen zu können.
    Beides hat mir sehr geholfen.
     
    #14
    blubbl, 30 Juli 2010
  15. User 53338
    Meistens hier zu finden
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    128
    224
    offene Beziehung
    Ich war von 15 bis 18 in Therapie aufgrund einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Aktuell bin ich wieder in Therapie, mir wurde eine schizotypische Persönlichkeitsstörung und eine Zwangsstörung diagnostiziert. Beeinträchtigt mich im Leben ziemlich.
     
    #15
    User 53338, 30 Juli 2010
  16. User 78196
    Meistens hier zu finden
    721
    128
    189
    nicht angegeben
    Ich mache ebenfalls eine Therapie. Die Gründe dafür liegen in meiner Kindheit und jüngeren Vergangenheit. Bis vor ein, zwei Jahren ging es mir noch richtig schlecht, aber mittlerweile fühle ich mich ziemlich gut. :smile:
    Mein Ex hat einen sehr langen Leidensweg hinter sich, der schon in seiner Kindheit begann. Früher waren es "nur" Depressionen, von denen ich dachte, dass er sie schon noch überwindet. Doch dann hat sich sein Charakter immer mehr verändert. Die nächste Diagnose war eine bipolare Störung, die mir damals sehr treffend vorkam. Er hat das Klischee nämlich gut erfüllt: mal so klein mit Hut, dann wieder überlebensgroß, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt, mal Zukunftsängste (mit Sebstmordgedanken gekoppelt), mal supertolle Geschäftsideen...
    Aber das Ende der Fahnenstange war noch nicht erreicht. Letztendlich hatte er eine narzisstische Persönlichkeitsstörung entwickelt. Er hat angefangen, seine Launen an mir auszulassen. Da er sich trotz Krankheitseinsicht weigerte, eine Therapie zu beginnen (mehrere Psychiater hatten ihm dringend einen Klinikaufenthalt empfohlen), hab ich letztendlich Schluss gemacht. Er war einfach nicht mehr die Person, in die ich mich verliebt hatte. Danach habe ich mich so erleichtert gefühlt. Ich hatte nichtmal Liebeskummer.

    Off-Topic:
    @ LiLaLotta:
    Ich wollte dir eine PN schreiben, aber dein Posteingang ist voll. :zwinker:
     
    #16
    User 78196, 31 Juli 2010
  17. Aliena
    Aliena (38)
    Sehr bekannt hier
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    198
    559
    vergeben und glücklich
    Wer von Euch war schon oder ist bei einem Therapeuten/Psychologen gewesen, weil er einfach in verschiedenen Lebenslagen Hilfe gebraucht hat?
    ich *meld* (vor 10 Jahren)

    Und wegen was ist es bei euch der Grund gewesen? Ängste, Phobien, Depressionen, Panik, andere Defizite?
    Depressionen aufgrund von Liebeskummer

    Hat euch diese "Krankheit" sehr damit beeinträchtigt? Wenn ja, wie?
    Ja, ich war antriebslos, konnte nicht essen und schlafen, dabei stand ich kurz vor den Diplomprüfungen.

    Wie kommt ihr jetzt damit zurecht?
    Bin geheilt :zwinker: Ich hab nur ein paar Monate lang Medikamente bekommen, etwas Gesprächstherapie und hab mich dann selbst aus dem Loch gezogen. Mit Hilfe von Freunden und eines Praktikums.

    Und kennt ihr selbst noch Menschen, die auch dahingehen und sich diese Hilfe holen? Wenn ja, was haben sie für Gründe?
    Ja, meine Mom, sie ist auch depressiv, leider schon über Jahre.
     
    #17
    Aliena, 1 August 2010
  18. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    1.137
    Verheiratet
    Ich war in meinem gazen Leben original 1x bei ner Therapeutin. 1 Gratis Sitzung. Gebracht hat mir die Sitzung nichts weil ich es zu dem damaligen Zeitpukt einfach nur lächerlich fand dass man mich da quasi hingeschickt hat. :grin:

    Ich hab die Probleme von damals selber in den Griff bekommen da brauch ich keinen Therapeuten - mir gehts besser denn je. :zwinker:
     
    #18
    capricorn84, 2 August 2010
  19. MsThreepwood
    2.424
    Ich war über die letzten 6 Jahre bei verschiedensten Therapeuten, hauptsächlich aufgrund meiner bipolaren Störung, aber auch wegen "Kleinigkeiten".
    Letztendlich hat nur der stationäre Aufenthalt wirklich etwas gebracht, bei allen anderen war es einfach zu wenig Zeit um zu viel aufzuarbeiten.

    Seit einem Jahr bin ich so gesehen "therapielos". Ich erkenne die Anzeichen, die mir zeigen, dass es Zeit ist, sich professionelle Hilfe zu holen, aber mittlerweile komme ich ganz gut mit meinem Leben zurecht.
     
    #19
    MsThreepwood, 2 August 2010
  20. _diuxia_
    _diuxia_ (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    78
    33
    3
    nicht angegeben
    Meine beste Freundin leidet seit 3 Jahren an schweren Depressionen...es gab diverse zusammenbrüche und letztes Jahr im Herbst einen Suizidversuch:geknickt:

    Zwischenzeitlich hatte ich wirklich das gefühl, dass die Therapie sinnlos ist, denn es hat sie kaum voran gebracht...dann war sie 2 Monate in stationärer Behandlung, ab da war dann eine Besserung ersichtlich. Ihren Therapeuten hat sie auch gewechselt, jetzt werden nach und nach die Medikamente abgesetzt...es sieht jetzt endlich alles nach einem wirklichen Erfolg aus :smile:

    Ich selbst hab noch keinen Therapeuten, Psychologen o.ä. besucht.
     
    #20
    _diuxia_, 2 August 2010

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