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Werden Fische depressiv?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Chimaera, 24 April 2007.

  1. Chimaera
    Chimaera (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    So die Frage scheint auf den ersten Blick etwas abwegig zu sein. Doch momentan stell ich sie mir tatsächlich.

    Und zwar geht es um folgendes:

    Wir hatten bis vor kurzem in unsererm Teich mehrere Fische draußen, die dort überwinterten. Hatten ist eigentlich falsch, er sit immer noch voll von Goldfischen und Gründlingen.

    Nun kam es aber dass über den Winter, der ja alles andere als kalt war ein Fisch starb und ein anderer schwer krank bzw. geschwächt wurde.

    Hinterher kamen wir zu dem Schluss, dass sie eventuell verhungert sind - sie wurden wohl zu früh wieder richtig wach (ja, ich weiss Fische halten keinen Winterschlaf, sie fahren nur den Stoffwechsel runter) bzw. aktiv.

    Zu einem Zeitpukt eben als wir von Außen noch kein zusätzliches Futter dazu gaben (meine Vater hattee sich beim Fachhandel informiert - theoretisch hätte das klappen müssen).


    Gut, soweit zur Vorgeschichte.

    Nun einer von den zwei großen Fischen war jetzt also tot. Der andere kränkelte vor sich hin und fraß nimmer. Mein Vater war infolgedessen mehrmals mit dem kleinen Schwimmer beim Fisch-Veterinär (ich wüsste gar nicht dass es sowas gibt), der ihm eins-zewi Spritzen reinjagte und ihn künstlich ernährte :ratlos: ( Wusste auch nicht das sowas geht)

    Lange Rede kurzer Sinn, sein Zutand verbesserte sich nicht. Zuhause bekam er bei uns (weil er imme rnoch nicht fraß) jetzt Hin und wieder sein in mündgerecht zerteilte Stücke dosiertes Futter mit dem Löffel zwangsverabreicht (so wie wohl von dem Arzt empfohlen), zusätzlich wurde er wegen seines Zustand aber ausserhalb des Teichs in einem Bottich, später im Wäschekorb (ja, ich weiss jetzt wird makaber) meiner ma gehalten. Luftversorgung und 1x wechselndes Wasser inklusive.

    Nach drei Wochen hat er jetzt den Löffel abgegeben und dass nicht nur sprichwörtlich.


    Zuerst hielt ich Psychologie für Fische für Schwachsinn, aber mittlerweile mach ich mir doch Gedanken.

    Der Kerl lebte die letzten Wochen allein in einem schwarzen, dunklen Bottich, indem er sich wenig bewegen konnte ( Ich hätt ihn ja lieber umquartiert, aber gut die Badewanne hätte es auch nicht sein müssen) und keinerlei Pflanzen oder sonst irgendwas hatte. Zudem immer wieder diese Futter-Tortur.

    Also, können Fische depressiv werden? Haben Fische einen Lebenswillen? Wie gesagt, zuerst hielt ich es für Humbug, mittlerweile bin ich mir nimmer so sicher. Der kleine Kerl wollte ja auch immer aus seinem Behälnis raus. Aber wäre es wirklich besser gewesen ihn jeden Tag mit nem Käscher im See zu suchen, rausfischen und danach wieder reinzuschmeissen?
     
    #1
    Chimaera, 24 April 2007
  2. Zuckerschnütche
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    Also ich bin der Meinung dass auch Fische sowas wie Gefühle und eben eine Seele haben.

    Rein bioligisch könnte man es auch so erklären, dass Fische ja Schwarmtiere sind und er einfach an seiner Einsamkeit zugrunde gegangen ist. Also von seinem Fischinstinkt und nicht von seinen Gefühlen her.
    Jedes Tier das man alleine hält ist irgendwie "traurig"!

    Jeden Tag rausfischen und wieder reinschmeißen wäre sicher zu viel Stress gewesen. Aber man hätte in den Bottich ja nen Spielgefährten dazusetzen können.
     
    #2
    Zuckerschnütche, 25 April 2007

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