Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

"Wert" von Sexualität

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 16351, 29 Januar 2006.

  1. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Hi,

    einige Threads in letzter Zeit haben bei mir eine Frage hochkommen lassen.
    Ich lese hier bezüglich ONS, Fickbeziehungen, Partyabstürzen, bzw. dem "freien" (was auch immer der Begriff "frei" in diesem Zusammenhang bedeuten soll - ist wohl eher die Unterstellung, dass Monogame bzw. sexuell nicht freizügige Menschen irgendeinem Zwang unterliegen sollen) Ausleben seiner Sexualität immer häufiger, dass die User es hier normal finden, sofort mit einem/einer attraktiven Mann/Frau in die Kiste springen.
    Dass dieses Forum aufgrund seines einschlägigen Themenkreises natürlich nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ist, ist klar.

    Mein Problem bei der Sache ist Folgendes:

    Eine Partnerschaft -ich spreche nicht von irgendwelchen maroden Teenagerbeziehungen- basiert für die meisten auf Treue.
    D.h. Gemeinsame Intimität und Sexualität müssen ja einen gewissen Stellenwert haben. Etwas so besonderes sein, dass das Wohl und Wehe der Partnerschaft davon abhängt.

    Um der Gemeinsamen Sexualität einen Wert zuzuordnen, muss man doch zunächst für sich selber ein gewisses Bild von intimität entwickeln.

    Nehmen wir nun an, du bist jemand, der es normal findet, mit attraktiven Menschen sofort bzw. schnell in die Kiste zu springen, eine Fickbeziehung zu führen, seine Sexualität "auszuleben".

    Wie läßt sich der Intimität in einer Beziehung dann plötzlich der Stellenwert zuordnen, dass du es schlimm fändest, wenn dein Partner mit anderen schläft?

    Der rein mechanische Vorgang der sexuellen Handlung mit einem anderen Menschen kann für dich dann doch absolut nicht schlimm sein, wenn keinerlei Gefühl im Spiel ist, da Sexualität für dich doch nicht auf Beziehung beschränkt ist, einer zwischenmenschlichen Verbindung bedarf, die sich erst durch eine Partnerschaft entwickelt?

    WAS macht es für jemanden, der ONS normal findet, schlimm, wenn der Partner "einfach so", ohne Gefühle für die Person, Sex mit anderen hat?

    Je länger ich darüber nachdenke, desto paradoxer erscheint mir das. Man zwingt sich und den Partner -die sonst ja einfach ihren Trieben nachgegangen sind- ohne eine AUF WERTEN BASIERENDE Argumentation in ein Korsett von Zwängen, die jeglicher vernünftigen Grundlage entbehren, weil Sexualität ja eben NICHT den Wert besitzt, den sie für eine Person hat, die ihren Sex von vornherein auf Beziehungen beschränkt.

    Wenn es vorher einfach nur Sex war, weil man geil war, wieso MUSS der Partner diese Geilheit dann plötzlich unterdrücken?

    Dies ist KEIN Vorwurf an irgendeine Lebensweise!
    Ich bitte auch darum, dass sich keine Mann vs. Frau Diskussion entwickelt!


    Ich bin gespannt auf Antworten!

    G'n'E
     
    #1
    User 16351, 29 Januar 2006
  2. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    662
    101
    0
    nicht angegeben
    wenn ich nen ONS habe dann ist der sex separat, abgekapselt von allem anderen und alleinstehend zu betrachten.

    bin ich in einer Beziehung ist der sex ein teil des ganzen geflechts beziehung und bekommt eine ganz andere wertigkeit.

    ich denke da muss man grundlegend trennen.
     
    #2
    TheRapie, 29 Januar 2006
  3. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Hmm...wie kann man einer Sache zwei Werte zuordnen, zumal es ja auch um den Umgang mit sich selbst geht?

    Das ist so, als würde ich Kinder immer abartig finden, in der Beziehung dann aber nicht, nach der Beziehung aber wieder doch.

    Oder heute Todesstrafe, morgen nicht. [Neeeein, ich vergleiche die Todesstrafe nicht mit Sex...gääähn. Das ist eine schlechte Analogie, um den Gedankensprung besser darzustellen]

    So, wie du es beschreibst, könntest du auch in einer Beziehung problemlos ONS haben. Es gibt schließlich keinen Schalter, der deine gesamten Werte, sobald du in einer Beziehung bist, plötzlich auf beziehungstauglich umlegt.

    Klar ändern sich Menschen, aber mit einer "Änderung" der Wertvorstellung hat das Beschriebene ja nichts zu tun.

    Off-Topic:
    Ich habe da eine Vermutung...
     
    #3
    User 16351, 29 Januar 2006
  4. Needlove
    Needlove (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    385
    101
    0
    Single
    Richtig. Für mich klingt das sehr plausibel, nur fühle ich mich nicht angesprochen, weil ich eben kein Mensch bin der sex und liebe so weit voneinander trennen kann bzw. will.
    Für mich ist sex ohne Gefühle wie eine Konflikt Situation weil ich das intimste überhaupt nur mit dem Menschen teilen kann und möchte. Wenn ich Erfahrungen sammeln möchte um mein Horizont zu erweitern, dann käme es nur mit meinem Partner in frage. Ich bin ein bekennender "nicht ONS habender" Mensch und genauso ein nicht fremdgeher. Jeder muss das für sich entscheiden und das wichtigste dabei ist das ich selbst da mit klar komme.
     
    #4
    Needlove, 29 Januar 2006
  5. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    662
    101
    0
    nicht angegeben
    Zunächst einmal liegt die Schwierigkeit darin das Sex eben keine Sache im Sinne von dinglichem Gegenstand ist, sondern vielmehr ein Zustand, eine Tätigkeit.
    Einer solchen einen Wert zu geben ist schonmal äußert schwierig.

    Zum anderen ändert sich ja, meiner Meinung nach nicht der Mensch selbst sondern die "Umgebung" (Lebensumfeld) ändert sich und den Menschen.
    Wenn ich in einer Beziheung bin hat Sex doch auch einen ganz anderen Stellenwert.
    Er verbindet, ist Ausdruck von Zuneigung, Liebe, Toleranz und was weiss ich was noch alles.
    baut man in einer Beziehung in dieser Hinsicht Mist, wirft das natürlich viele Fragen hinsichtlich der oben genannten Attribute auf...
    Außerhalb der Beziehung braucht Sex diese Aufgaben nicht zu erfüllen.
     
    #5
    TheRapie, 29 Januar 2006
  6. PlatinMartin
    0
    Das liegt einfach daran dass die Liebe nicht real ist, sie ist ein uns von unserem inneren Schutzmechanismus vorgegaukelter zustand, welcher uns nur glauben lässt dass wir lieben. Soetwas wie gefühle gibt es nicht, Gefühle sind einfache Chemische reaktionen, so schnell wie sie entstehen können Sie auch wieder gehen. Deine Freundin liebt dich nur weil in ihrem Kopf gerade zwei Moleküle miteinander reagieren. Wird eine neue Gehirnverknüpfung geschaffen (wir bauen täglich millionen neuer Verknüpfungen aus mit jeder Wahrnehm ung die wir tätigen), die z.b. durch einen geileren Typen als man selbst ist ausgelöst wird, kann es sehr schnell passieren dass es aus ist mit der Reaktion der Moleküle und auch mit der Liebe. Dann fängt plötzlich der Schutzmechanismus der Frau für einen anderen an diese Reaktionen zu produzieren weil der jeweils andere mehr Sicherheit bietet (Finanziell, Aussehen, Stärke).

    Nun ja und der Sexualtrieb ist angeboren und in unseren Gegen verankert.

    Warum wir nicht fremdgehen normalerweise und wieso wir den Sex nur mit dem eigenen Partner teilen wollen und gllauben dies sei eine Moralische wertvorstellung....wieder ein trick unseres Schutzmechanismus, denn je weniger möglichkeiten der Partner hat das andere Geschlecht zu erforschen desto geriger die Wahrscheinlichkeit dass er einen schutzlos im Regen stehen lässt.
    Eifersicht ist nichts anderes als ein Alarmsignal der Psyche, Bietet sich ein stärkerer Versorger an der noch mehr Sicherheit bieten kann schwingt die Eifersucht aber schnell um in Liebe zum Anderen.


    Kurz und Knapp:
    - Gemeinsame und bedinungslose teilung der Intimität => Schutzmechanismus der Psyche, geglaubte Moralvorstellung
    - Liebe => Schutzmechanismus
    - Sex => Angeborener Trieb


    Sex, dieser angeborene Trieb, verliert oder gewinnt niemals an stellenwert, er wird lediglich unter dem Deckmantel einer Moralischen Vorstellung zeitweise unterdrückt, um den Partner zu halten!

    Hoffe ich konnte etwas licht ins dunkeln bringen
     
    #6
    PlatinMartin, 29 Januar 2006
  7. Travis85
    Travis85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Ich schreibe meine Meinung auch einmal dazu, obwohl es eventuell sein könnte, dass ich hierbei eher einseitiges Verständnis habe.

    Ich bin Vertreter der Fraktion, die meint, dass Sex nur in Beziehungen Platz hat. Mit ONS und Fickbeziehungen, oder andere genannte Auslebungen des körperlichen Vergnügens ohne jeglicher Art Gefühle kann ich nichts Anfangen bzw. finde ich sehr falsch.

    Meiner Ansicht sollte man erst über den Geschlechtsverkehr nachdenken, wenn man sich absolut sicher ist, dass man den anderen wirklich liebt, denn ich finde, dass Sex eine besondere Ausdrucksform der Zuneigung ist, die man nicht wirklich toppen kann.
    Gleiches gilt meiner Meinung auch für Küssen (außer Freundschaftsküsse auf die Wange), Liebkosungen oder andere intime Formen der Zuneigung.
    Denn damit zeige ich meiner Partnerin, wie gern ich sie habe bzw. wieviel mir an ihr liegt. Ich verstehe auch die Menschen nicht (bitte nicht persönlich nehmen), die schon nach 1 Woche Beziehung (wenn kurz davor kennengelernt) schon Sex haben. Denn ich meine, dass man sich nur in den seltenster Fällen (ca. 0,001 Promille) nach so kurzer Zeit schon so gut kennt um zu wissen, dass man den anderen wirklich liebt, folglich gibts bei mir in der frühen Phase keinen Sex, da man sich hier ja noch "beschnuppert" (richtig kennenlernt).

    Denn wie kann man seinem Partner zeigen, dass man ihn wirklich liebt, wenn man die intimsten Formen der Zuneigung mit jedem X-beliebigen macht? Für mich haben solche Gesten einen sehr hohen(, auch moralischen) Stellenwert.

    Travis :bandit_alt:
     
    #7
    Travis85, 29 Januar 2006
  8. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    - Interessanter Ansatz. Allerdings ist Sex ja nicht Selbstzweck ["Aufgabe"], oder würdest du ihn so bezeichnen?

    - würdest du denn der eigenen, bzw. zwischenmenschlichen Intimität einen Wert zuschreiben? Ich glaube nicht, dass man sich als Single bloß aus Scham nicht für Pornodrehs oder sonstiges zur Verfügung stellt. Der Grund, weshalb man das normalerweise unterlässt, ist Teil des Wertes von "Sexualität"/Intimität, insbesondere der eigenen.
     
    #8
    User 16351, 29 Januar 2006
  9. Needlove
    Needlove (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    385
    101
    0
    Single
    Du hast also sex um deinen Partner unter anderem die von dir genannten Empfindungen mit zu teilen. Tus aber ein anderes mal genau das selbe nämlich sex, mit jemandem den du dies nicht vermitteln möchtest. Das ist für mich ein Konflikt. Ich kann das nicht


    edit:
    Meine rede, sehr gut!
     
    #9
    Needlove, 29 Januar 2006
  10. Travis85
    Travis85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Needlove, deinen beiden Posts kann ich nur vollstens zustimmen. Meiner Meinung sind die beiden Gründe für Sex auch ein Widerspruch in sich.

    Man sollte hier keine Differenzierung machen, denn durch den Sex ohne Gefühle (wie er hier versucht wird zu schildern) senkt man den eigenen Stellenwert des Sex und anderen Intimitäten. Und wenn man nun Sex mit Gefühlen hat, hat dieser doch auch einen niedrigeren Stellenwert, da es nichts Besonderes ist, weil man es mit relativ vielen Menschen macht.

    Travis :bandit_alt:
     
    #10
    Travis85, 29 Januar 2006
  11. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich

    Das ist ein Reduktionismus, der nach unserem gängigen wissenschaftlichen Verständnis zwar faktisch richtig ist, jedoch das Paradoxon nicht zu lösen vermag. Nach diesem Ansatz ist jeder Opfer von äußeren Zuständen. Ich kann diese Argumentation nicht wiederlegen, da Willensfreiheit ein ziemlich heikles Kapitel ist.
    Aber selbst, wenn wir physische (oder psychologische) Determination annehmen, wird mir nicht klar, weshalb sich Menschen so unterschiedlich verhalten, bzw. zu einem selbstwidersprüchliches Verhalten gelangen.
    Klar sind unsere Begrifflichkeiten für emotionale Zustände lediglich Beschreibungen von selbstreflexiv wahrgenommenen körperlichen Reaktionen, aber dass sagt ja nichts über das Ausgangsproblem aus?
     
    #11
    User 16351, 29 Januar 2006
  12. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    662
    101
    0
    nicht angegeben
    nja,
    wenn man mal zu den Anfängen zurück blickt wars in erster linie schon nur ein Selbstzweck. Mittlerweile sicher nicht mehr, aber wer weiss was davon noch geblieben ist :grin:.
    Sicher ist aber doch das gerade in einer Beziehung Sex einen hohen Stellenwert hat ( bei den meisten denke ich, Ausnahmen gibts immer). Und die darauf folgende Frage für mich ist warum?
    Nun, da wäre dann evolutionsbedingt der Fortpfalnzungstrieb, schaut man sich aber mal im Tierreich um, dann treibens doch zum Beispiel die Bonobos wie wild um auch ihre sozialen Kontakte zu pflegen.

    das verstehe ich jetzt nicht soo ganz.
    schaut man mal ins GG dann scheint das in unserer Gesellschaft schon wichtig, das Wort wert gefällt mir nicht mehr :grin:.
    Aber erklär nochmal was du meinst, bitte.

    genauso wars gemeint.
    da das ganze auf zwei verschiedenen ebenen (beziehung- nicht beziehung) läuft
     
    #12
    TheRapie, 29 Januar 2006
  13. Travis85
    Travis85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Ich würde jetzt den Menschen nicht mit Tieren vergleichen. Denn dem Menschen sind Gewissen und ethische Vorstellungen auch moralische Vorstellungen durchaus bekannt und sehr wichtig, worauf ich hierbei nicht auf Tiere schließen würde.
    Und genau darum bekommen bei uns Intimitäten einen berechtigterweise hohen Stellenwert und ich finde das auch gut so.

    Ich finde hier Vergleiche mit dem Tierreich etwas lächerlich.

    Travis :bandit_alt:
     
    #13
    Travis85, 29 Januar 2006
  14. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Allein aus der Tatsache, dass ein Trieb da ist -kein Zweifel:smile: - lässt sich aber die Ausgangsfrage nicht beantworten. Wir können den Trieb unterdrücken (ob das gut oder schlecht ist, soll jetzt nicht Gegenstand der Diskussion werden, ich würde gerne bei der Ausgangsfrage bleiben). Die Frage ist und bleibt, weshalb Menschen, die ONS haben es schlimm finden, wenn der Partner einfach so mit jemand anderem schläft.

    Du konntest "Sex" als Tätigkeit keinen Wert zuschreiben. Ich habe versucht, meine vielleicht Missverständliche Ausgangsfrage dahingehend zu erweitern, dass Sex=Intimität (eigene und zwischenmenschliche) ist, und wollte anhand des Prono-Beispiels aufzeigen, dass es Gründe gibt ("Werte") weshalb man eben nicht einfach so an nem Pornodreh teilnimmt, um aufzuzeigen, dass Sexualität bzw. die eigene Intimität auch für einen Single mit gewissen Werten behaftet sein muss.

    Die Diskussion gefällt mir gut! Bitte bemüht euch auch weiterhin, dass wir bei der Ausgangsfrage bleiben!
     
    #14
    User 16351, 29 Januar 2006
  15. TheRapie
    TheRapie (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    662
    101
    0
    nicht angegeben
    ich bin zwar auch nicht auf dem neusten stand, allerdings solltest du dich vielleicht ein wenig informieren bevor du anderer leute posts als lächerlich abstempelst.
    recht hättest du wenn ich den menschen mit dem affen verglichen hätte, wie man birnen mit äpfeln vergleicht.
    allerdings geht es mir hier nur um das sozialverhalten und das soll gerade bei den von mir genannten affen unserem extrem ähnlich sein.

    i`m out.
    lernen.
     
    #15
    TheRapie, 29 Januar 2006
  16. Tafkadasom2k5
    Verbringt hier viel Zeit
    845
    101
    0
    nicht angegeben
    Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben, gebe ich jetzt mal meinen Senf dazu.
    Für mich ist "Sex" kein Vorgang, der von "Liebe" so einfach abzukapseln ist. Ich persönlich finde "einfach nur Sex" als nicht wirklich befriedigend. Mir fehlt dabei die "persönliche intimität" die man meiner Meinung nach nur mit einem Partner aufbauen kann.

    Zu den Leute, die Sex als nur etwas "mechanisches" betrachten, also dem Ausleben der Triebe, kann ich nur sagen, dass ich ihre Einstellung teilweise verstehen kann-aber nicht vollständig.

    Fehlt euch nicht die "Liebe" bei diesem Akt? bei mir persönlich stand die bei 2 von 3 Sexualkontakten bisjetzt immer im Vordergrund. Wenn man sein Gegenüber kennt, liebt, sich bei dem wohlfühlt, ist man doch zu viel größeren Höhenflügen auferlegt, als bei einer "Bekanntschaft".

    Wenn ich mich nur befriedigen will...da gibt es doch genug Möglichkeiten zu masturbieren. Ausserdem finde ich die Vorstellung ein wenig ekelhaft, dass wenn ich nur "einfach so" mit ner Frau schlafe, dass da vorgestern noch "jemand anders" drinne war.

    So sieht das von meiner Seite aus. Kann mich jemand bekehren?Würde das gerne ungezwungener sehen, aber ist irgendwie so in mir verankert :zwinker:

    Gr33tz
    Tafkadasom2k5
     
    #16
    Tafkadasom2k5, 29 Januar 2006
  17. Travis85
    Travis85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Das ist mir schon klar, aber anscheinen hast du meinen Post falsch verstanden.
    Denn das Sozialverhalten bzw. der Umgang miteinander ist doch anders, wenn man moralische und ethische Aspekte/Grundsätze hat als wenn diese nicht da wären.

    Folglich hinkt dieser Vergleich, denn wir müssen ja auch bei so einem Akt die Moralvorstellungen bzw. Wertigkeiten bestimmter Tätigkeiten durchleuchten und diese sind sehr wohl beim Affen anders als beim Menschen.

    Travis :bandit_alt:
     
    #17
    Travis85, 29 Januar 2006
  18. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Hi tafka.

    Es geht hier ja nicht darum, seine Lebensweise zu propagieren, jeder soll so Leben wie es ihm gefällt. Mir hat sich lediglich dieser Widerspruch ins Hirn eingebrannt, und ich werde ihn nicht mehr los.
    Daher bitte ich darum, dass dieser Thread nciht zu einer Gegenüberstellung von Lebenseinstellungen wird, sondern sich wirklich aktiv mit der Grundfrage auseinandersetzt.

    Gruß,

    G'n'E
     
    #18
    User 16351, 29 Januar 2006
  19. Needlove
    Needlove (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    385
    101
    0
    Single
    Na, Entwicklung ist eine wichtige Sache die man trotz gewisser Ähnlichkeiten zum tierreich nicht vergessen sollte. Ich würde hier das tierreich (egal welches Tier) raus lassen, denn die eigentliche frage wirst du von Tieren oder Vergangenheit nicht ableiten können.
     
    #19
    Needlove, 29 Januar 2006
  20. Tafkadasom2k5
    Verbringt hier viel Zeit
    845
    101
    0
    nicht angegeben
    Ja, die Grundfrage ist doch:
    Warum erst alles ausleben um dann in einer Beziehung sich wieder Ketten anzulegen?

    Die meisten die ich kenne, die so eine freie Einstellung zum Sex haben, sind ganz oft auf der Suche nach Liebe. Und fühlen sich selber auch gebändigt, wenn sie "jemandem gehören".

    Vielleicht legt man sich freiwillig diese Ketten an, weil es Sicherheit gibt?

    Gr33tz
    Tafkadasom2k5
     
    #20
    Tafkadasom2k5, 29 Januar 2006

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Wert Sexualität
jana232
Beziehung & Partnerschaft Forum
23 Juli 2016
4 Antworten
sarcar
Beziehung & Partnerschaft Forum
22 Juli 2016
14 Antworten
Salvatore
Beziehung & Partnerschaft Forum
29 Mai 2015
3 Antworten
Test