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WG Leben- Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Malin, 8 Juni 2007.

  1. Malin
    Malin (29)
    Meistens hier zu finden
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    Single
    Bald geht es ja an mit dem Studium. Zu Beginn will ich erstmal pendeln, aber auf Dauer find ich das schon ätzend.
    In irgendeine fremde WG einziehen, möcht ich eigentlich nicht. Da gründ ich lieber eine mit 2 netten Mädels. Jedenfalls stell ich mir das schon irgendwie schwierig vor am Anfang. Da muss man ja ewig viel anschaffen, von der Kaffetasse bishin zur Waschmaschiene... das wird ja übelst teuer...
    Wie muss ich mir das eigentlich vorstellen? Macht jeder seinen eigenen Dreck weg und für Gemeinschaftsdreck wird ein Putzplan erstellt? Und wie läuft das mit den Kosten für Essen und Trinken? Ich kann mir das alles noch garnicht so richtig vorstellen...absolutes Neuland...
     
    #1
    Malin, 8 Juni 2007
  2. Kuschelschaf
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    vergeben und glücklich
    hmm, in ne "fremde" WG zu ziehen find ich jetzt gar nich so ne schlechte Idee... du musst ja nicht einziehen wenn dir die Leute gar nicht gefallen... Klar, kann man das vorher so genau nie wissen, aber das kann dir auch passieren wenn du eine neu gründest... und da kommt eben noch hinzu, dass ihr alles selbst neu anschaffen müsst.... in ne bestehende WG einzuziehen is da schon weitaus einfacher.

    Was das Putzen und so betrifft gibt es kein "das ist so oder so", das müsst ihr dann unter euch absprechen und überlegen wie ihr das machen wollt....
    das löst jede WG anders... bei manchen ist festgelegt wer was putzt und das dann jede Woche, bei uns ist es so, dass wir das wöchentlich wechseln, und jeder mal mit was anderem dran ist... was den Abwasch betrifft gibt es WGs wo jeder seine eigenen Sachen abwäscht, oder welche, wo jede Woche jemand mit dem Abwasch dran ist, oder aber bei uns zB wäscht einfach jeder irgendwie mal ab, ohne dass es festgelegt ist... klappt auch ganz gut...
    Genauso ist es auch mit den Kosten für Essen und so.... muss man auch besprechen was man sich telt und was jeder für sich kauft und so...
    bei uns gibt es zB eine WG-Kasse, wo jeder monatlich einzahlt und dann so Sachen wie Klopapier, Spülmittel und so, oder auch Mehl und son allgemeines Zeug, wo es unsinnig ist wenn jeder ein Paket davon im Regal hat, davon gekauft werden. Auch Brot zB gehört dazu... Mit der Zeit stellt man dann auch bei anderen Sachen fest, dass sie eigentlich jeder benutzt und kauft die dann auch zusammen... was weiß ich, Nutella, Honig und so zB....
    So "Kühlschrank-Sachen" kaufen wir aber im Prinzip getrennt... jeder halt was er so gerne isst... bei Obst und Gemüse und so genauso...
    Milch zB gehört dann aber wieder zu den Sachen wo man nicht 3 offene Packungen im Kühlschrank braucht und die man dann teilt...
    usw....
    also wie gesagt, das muss man dann eben untereinander besprechen und sich auf irgendeine Variante einigen und so... bzw wenn du in eine bestehende WG einziehst werden die da ja schon irgendein System haben...

    hmm, ja, jetzt hab ich ja ganz schön viel geschrieben... vielleicht hilft dir das ja erstmal schon weiter, ansonsten, noch irgendwelche weiteren Fragen???? :zwinker:
     
    #2
    Kuschelschaf, 9 Juni 2007
  3. Ich_Tarne_Eimer
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    also ich wohne jetzt seit etwas mehr als nem halben Jahr in einer komplett neugegründeten WG und den Vorteil den ich so herauszusehen glaube ist der, dass keiner/keine der/die "Neue" ist. Aber ich kann die andere Seite halt nicht beurteilen. Bei bestehenden kann man halt schon immer sagen, "Ne, sorry leute. Is doch nich so" und schaust dich woanders um...
    Zur Einrichtung ist es dann halt bei uns so gewesen, dass wir alles anschaffen mussten. Bei manchen Sachen kann man schauen, ob nicht die lieben Eltern noch was haben.. "altes" Geschirr zb, mein Dad hat mir nen alten Wasserkocher aus seinem Büro mitgegeben... Und zu teureren Sachen wie ne Waschmaschine oder nen Geschirrspüler etc. kann man vielleicht sehen, dass es günstige Gebrauchte gibt. Wenn man dann die Kosten auf alle verteilt geht das wenn man Glück hat eigentlich noch...
    Zum Putzen :grin: ... ich sag lieber nix. Wir haben einen Putzplan, aber ich hab ich den Eindruck, der hängt da manchmal nur zum Spaß...Eigentlich sollten die Aufgaben rotieren, aber die Aufgaben werden ziemlich schnell vernachlässigt. Unsere Spüle steht fast immer voll mit Sachen... :kopfschue und wir haben eine Nutella/Nusspliglassammlung weil wir die Gläser seit dem Einzug einfach stapeln...sieht aber ganz hübsch aus.
    Beim Essen ist es aber dann so, dass jeder für sich selber kauft was bei uns auch Sinnvoll ist. Ich ernähre mich eher etwas Gesundheitsbewusster und zwei von den drei anderen Mitbewohner essen alles so lange es ungesund ist. Hab die ohne Witz in dem halben Jahr noch nie Obst essen sehen...
    Ne Kasse für Klopapier usw. wollten wir mal einführen aber es kam noch nicht dazu.
    Hängt halt alles von den Leuten ab und wie man sich versteht kann man vorher nie genau sagen...
     
    #3
    Ich_Tarne_Eimer, 9 Juni 2007
  4. RobotChicken
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich hab über 6 Jahre in ner WG gewohnt, das passt eigentlich schon... Wir hatten einen rotierenden Putzplan, der die Wohnung in mehrere Zonen (Küche, Flur, Bad) einteilte und jeweils pro Woche von einer Person übernommen wurde. Ging mal gut und mal schlecht, manchmal lief es auch besser ohne Plan. Gemeinschaftskasse hatten wir auch eine, da hat jeder zu Monatsbeginn 10€ eingezahlt. Das Geld wurde halt für Putzzeug, Klopapier etc ausgegeben. Bei Extraanschaffungen mußte man halt was nachzahlen. Der Telefonanschluß lief auf eine Person, die dann von den anderen beiden jeweils den entsprechenden Anteil überwiesen bekam. Bei der Verpflegung haben wir eigentlich alles getrennt (Kühlschrankfach, Regalfach etc) außer Kartoffeln, Zwiebeln, Mehl, Zucker etc. Man mußte halt nur drauf achten, das man rechtzeitig einkaufen geht. Die Ausrüstung für die Wohnung war teils aus dem heimatlichen Zimmer, teils alte Geräte aus der heimatlichen Küche, teils Neuanschaffungen. Gebrauchte Geräte sind meist gar nicht so teuer, wie man denkt, und bei mehreren ist das pro Person noch tragbar. Soweit das!
     
    #4
    RobotChicken, 9 Juni 2007
  5. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Hast du schonmal an ein Studentenwohnheim gedacht? Da ist die "Grundausstattung" in der Regel schon vorhanden, d.h. es muß nicht alles neu gekauft werden und du sparst dir auch den ganzen organisatorischen Aufwand einer WG-Neugründung. Nachteil: Du kannst dir die Leute nicht aussuchen, mit denen du zusammen wohnst (wobei das selbst bei von dir ausgewählten neuen "fremden" Mitbewohnern passieren kann, daß sich einer doch als unausstehlich herausstellt, der sich beim ersten Kennenlernen ganz anders präsentiert hat...).

    Ich habe bisher nur in einer Studentenwohnheim-WG gewohnt, das war im Ausland. 10er-Korridor, allerdings jedes Zimmer mit eigenem Bad, gemeinsame Küche und Wohnzimmer (und Waschmaschinen im Keller für das gesamte Gebäude).

    Im Prinzip ist es da so, daß jeder in seinem Zimmer machen kann, was er will, für den Gemeinschaftsbereich sind alle verantwortlich. Will heißen: Da gibt's in der Regel einen Putzplan (bei gemeinsamem Bad kommt das dann zu Küche und Wohnzimmer eben noch dazu), wir hatten einen Plan, nach dem jede Woche ein anderer dran war. Der mußte dann die Woche über den Müll runterbringen (bei 10 Leuten sammelt sich da schon einiges an...) und einmal (meist am Wochenende) alles staubsaugen und wischen und so.

    Sein Geschirr mußte natürlich jeder selbst spülen und auch die Küche nach dem Kochen (bzw. den gesamten Gemeinschaftsbereich nach Partys :zwinker: ) wieder in annehmbaren Zustand versetzen :zwinker:, sowas ist leichter durchzusetzen, je mehr Kontakt die Bewohner untereinander haben, weil man dann auch immer mitbekommt und weiß, was von wem ist ("hey, DU hattest doch gestern Spaghetti!" *g*) und keiner sein Zeug stehenlassen kann und so tun, als wäre es nicht von ihm.

    Wir haben am Anfang des Semesters noch ein paar Dinge neu angeschafft (ein paar Gläser, Pfannen, Schere, so Zeug eben, was nicht mehr oder nicht mehr genügend da war), auf eigene Kosten und eben so, daß jeder ein bißchen was dazubezahlt hat (Sachen waren eh von IKEA und nicht teuer). Ansonsten gab's kaum gemeinsame Anschaffungen. Jeder hat sein eigenes Essen und seine eigenen Getränke geholt, außer man wollte zusammen kochen, dann wurde auch gemeinsam eingekauft. :smile:

    Ansonsten lief das bei uns alles sehr unkompliziert und wenig streng. Wir haben uns untereinander sehr gut verstanden, und da war klar, daß es kein Problem ist, wenn ich mir z.B. vom Nutella meines Mitbewohners nehme, wenn ich mal Appetit drauf habe, oder wenn einer gerade eine Zwiebel braucht und keine mehr hat oder Tee oder sonstwas, daß man sich das dann ausleihen konnte oder auch einfach so bekommen hat und dafür dem anderen ein anderes Mal irgendwas gegeben hat. Dinge wie Salz und Pfeffer, Öl zum Braten, Geschirrspülmittel, Spülschwämme usw..., was alle benutzt haben, hat mal der eine, mal der andere gekauft, wir hatten da keine Haushaltskasse oder so. Es gab aber auch Korridore, die das ganz anders gehandhabt haben und wo alles streng geregelt war.

    Ich denke, wenn man sich mit den Leuten versteht, kann man in einer WG echt gut leben. :smile: Ich habe mich in meiner jedenfalls SEHR wohlgefühlt; ich fand es auch gut, daß ich nicht eine bestehende WG "eingebrochen" bin (es waren zwar drei Schweden da, von denen zwei miteinander befreundet waren, aber es kamen eben noch sieben "Neue"), sondern daß wir fast alle neu waren. Wir hatten das Glück, daß wir uns wirklich alle gut ergänzt haben, jeder hatte so seine "Rolle", und obwohl die WG relativ groß war, gab es wenig Probleme/Reibung und es war ein sehr enges Verhältnis, das wir untereinander hatten - obwohl wir auch nur vom Housing Office blind zusammengewürfelt worden waren. :zwinker: Also: Man kann auch im Wohnheim Glück haben. :zwinker: (Da sollte man allerdings, wenn man längere Zeit dort wohnen bleiben will, beachten, daß es - gerade, wenn man in einem Wohnheim auch für ausländische Studenten wohnt - passieren kann, daß jedes Jahr bzw. sogar Semester die Mitbewohner wechseln - dafür wird einem eben vieles an Organisation abgenommen)
     
    #5
    Sternschnuppe_x, 9 Juni 2007

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