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Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Morgen, 12 März 2010.

  1. Morgen
    Morgen (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    Hallo

    Danke fürs reinschauen. Eigentlich habe ich gehofft ich muss hier nicht mehr rein schreiben aber ich weiß nicht mehr weiter bzw. nichts mehr. Was geht so in meinem Leben vor: Abi gemacht, Studium angefangen und nun abgebrochen. Jetzt stellt sich mir die Frage, was mache ich mit meinem Leben? Soll ich studieren? Soll ich arbeiten? Ich weiß es nicht! Zurzeit mache ich alles was mir Spaß macht, so lange eben das Geld noch reicht. Bin natürlich auch auf Job-Suche, aber es ist nicht leicht etwas zu finden, was mir wirklich gefällt und hinter dem ich steh'. Vieles steht mir offen, ich kann tun und lassen was ich will, ich kann gehen wohin ich will. Manche träumen wahrscheinlich nur davon, aber ich weiß nicht was ich damit machen soll. Beinahe alles was ich mir in den letzten Jahren erträumt habe ging in Erfüllung. Daher bin ich vorsichtig was ich mir wünsche, es wird schneller wahr als ich denke. Trotzdem fühlt sich alles so Leer an! Die Entscheidung zwischen Universität und Arbeitswelt ist irgendwie irrelevant, beides hindert mich am leben und zugleich würde es mein Leben erhalten. Klingt Paradox und ich bewege mich im Kreis. Vielleicht ist es die Haltlosigkeit und Ungebundenheit, aber auch das Gefühl nach außen nichts verändern können und nur hier ist um das eigene Leben zu leben, egal was man macht.

    Es scheint Alles ist nichts und nichts ist alles. So wirr wie dieser Satz klingt, so wirr dreht sich alles in meinem Kopf. Ich weiß einfach nicht wohin. Selbstverständlich geht es nicht nur mir so, sicherlich gibt es sehr viele da draußen, die das selbe durch machen. Wo habt ihr den Lichtblick gesehen oder was war für euch ausschlaggebend um den Sinn bzw. die Lust zu leben wieder zu entdecken?

    Danke für deine Zeit!
     
    #1
    Morgen, 12 März 2010
  2. honi soit qui mal y pense
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Schönen Mittag, Morgen,

    nein, lassen wir das. Eins vorweg: man sollte im Hinterkopf haben, dass das Leben kein Nullsummenspiel ist.
    Ein schwieriges Thema und eine für Dich optimale Lösung wird Dir wohl keiner geben können.

    Du bist jetzt 23 und weißt nicht, wohin des Weges. Keine Sorge, es ist etwas spät, aber nicht zu spät. Ich weiß, wovon ich rede.

    Fangen wir mal ganz einfach an, weil Dir ja die grundsätzliche Orientierung fehlt:
    „Soll ich studieren? Soll ich arbeiten?“ Du weißt es noch nicht! Woran hat es denn im Studium gehapert? Wann hast Du das Studium abgebrochen? Das lässt einen ersten Rückschluss zu, ob Du eher der Praktiker oder Theoretiker bist. Schon mal an eine Kombination gedacht? Stichwort Berufsakademie? Das hätte zum Vorteil, dass Du zügig durchkommst - bei entsprechender Motivation!

    „Beinahe alles was ich mir in den letzten Jahren erträumt habe ging in Erfüllung.“
    Du scheinst bislang relativ problemlos durchs Leben gegangen zu sein. Konsequenzen, für die man gerade zu stehen hat, wohl Fehlanzeige. Deshalb ist die Entscheidungsfrage (wohin soll ich gehen) zwar da, aber der Druck noch nicht - Du bist nur leer durch die vielen Überlegungen.

    „Die Entscheidung zwischen Universität und Arbeitswelt ist irgendwie irrelevant, beides hindert mich am leben und zugleich würde es mein Leben erhalten.“
    Da kommen wir wahrscheinlich zum eigentlichen Problem: die fehlende Zielsetzung im Leben.
    Ich würde raten, mal durchzugehen, was Du wirklich willst. Mach Dir klar, dass Du dann aber auch ein Risiko eingehen musst, dass Du nicht gleich aufgeben darfst, zur Not muss man auch etwas durchziehen, selbst wenn es einem nicht so sehr behagt.
    Ich würde es z.B. schlecht finden, wenn Du Dein Studium 2 Semester vor Abschluss aufgegeben hättest. Es mag sich abgehoben lesen, aber meiner Meinung nach ist das Entscheidende: die Selbstreflektion und die daraus abgeleitete Zielsetzung - und dann muss man den Weg gehen.

    Und ich weiß auch: von außen lässt sich leicht reden. Aber denk mal drüber nach!
     
    #2
    honi soit qui mal y pense, 12 März 2010
  3. Seeker2010
    Gast
    0
    Genau das, was honi soit qui mal y pense geschrieben hat!

    Zur Zielsetzung: Wenn einem all die Dinge, die momentan um einen herumschwirren zu verwirrend sind, dann versuche dir dein Leben in 10 Jahren auszumalen. Wo möchtest du dann stehen? Möchtest du Familie, - mit Kindern? Was möchtest du dir leisten können? Möchtest du eher kreativ etwas schaffen, oder eher durch Denken oder Forschen etwas entdecken? Möchtest du die Welt sehen und kennenlernen? Brauchst du Sprachen dafür - also außer Englisch? Oder bist du eher der Anpack-Typ - der schon mal so im Groben Dinge bewegen möchte? Oder doch der Feinmotoriker, der besonders ordentliche, der zuverlässige?

    Letztendlich lässt sich aus dem eigenen Typ - und dem Fernziel - also wo man in 10 oder 20 Jahren stehen möchte - auch der dafür erforderliche - grobe - Weg bestimmen.

    Grüße vom Seeker
     
    #3
    Seeker2010, 12 März 2010
  4. honi soit qui mal y pense
    Meistens hier zu finden
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    171
    nicht angegeben
    Ergänzt werden sollte: natürlich kann Dir keiner garantieren, dass die Ziele sich in ein paar Jahren auch bewahrheiten bzw. erfüllt sein werden. Oftmals kommt man vom Weg mal ab, findet ihn dann aber wieder.
    Das geht aber nur, wenn man den entsprechenden Willen hat.
    Oder man findet neue Ziele. Aber auch dann muss man den Weg gehen. Und mit Zielen ist man einfach zufriedener - unabhängig, ob sich nun alles erfüllt oder nicht!

    Ein wirklich sehr passendes Zitat dazu (o.k., Zitate sind nicht jedermanns Geschmack):
    "Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer". (Antoine de Saint-Exupéry).
     
    #4
    honi soit qui mal y pense, 12 März 2010
  5. Morgen
    Morgen (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Es ist kompliziert
    Guten Morgen und vielen Dank für Eure Antworten. Es freut mich sehr, wenn hier welche das Thema durchlesen und sich die Zeit nehmen mir zu antworten! - Danke

    Ich beginne mal mit dem Post von "honi soit qui mal y pense".
    Ich bezweifle ob Alter für mich eine große Rolle spielt. Daran kann ich am wenigsten ändern und die Zeit läuft und somit werde ich immer älter. Also ein Effekt, welchen ich weder verändern noch beeinflussen kann. Die Dinge sind so wie sie sind. :zwinker:. Woran hat es denn am Studium gehapert? Gute Frage, es gibt bzw. gab für mich nicht ein einziger Grund. Es waren in allem viele kleine Dinge die zu meiner Entscheidung geführt haben. Es lag auch daran, dass ich in einer Millionenstadt studierte und überhaupt nicht die Möglichkeit hatte raus zu kommen in die Natur. Ich liebe es draußen zu sein. Bin schon braun gebrannt vor lauter Skifahren, Wander, Touren, Fliegen,.... Die Fächer haben mich sehr interessiert (Wirtschaft, Philo, Sozio), natürlich manche mehr und manche weniger. Schon mal an eine Kombination gedacht? Ja, aber was möchte sollte und will ich machen. :frown: Du scheinst bislang relativ problemlos durchs Leben gegangen zu sein. Naja von "problemlos" kann man nicht sprechen, wenn man erste mit 22 das Abi gemacht hat und schon ein Lebenslauf aufweist, der aussieht wie eine Achterbahnfahrt. Wenn du meinst ob ich finanzielle Pflichten hatte, nein ich wurde von meinen Eltern immer Unterstützung. Aber bedenke Liebe, Zuneigung, Interesse, Zeit kann man mit Geld nicht kaufen. Druck habe ich keinen, nein. Ziel, mit diesem Wort habe ich meine liebe Mühe. Menschen in meinem Umfeld zeigen sich erleichtert bzw. "befriedigt", wenn man ihnen einen fixen Punkt in mittelbarer Zukunft nennt mit einer höher angesehenen gesellschaftlichen Position als jetzt.
    Was heißt Ziel überhaupt, laut Duden:
    Aber ich muss auch gestehen ich habe kein solches Ziel mehr, mein derzeitiges Ziel ist es das Leben an sich selbst zu leben und nicht nur für die Wirtschaft da zu sein. Die Wirtschaft sollte mir zugute kommen und nicht umgekehrt. Mein Ziel hat kein fixen Zeitpunkt, Weg oder Leitlinie. Ist es somit überhaupt ein Ziel? Lange hatte ich das Ziel Richtung Management zu gehen, aber ich habe erkannt, dass der Sinn aus diesem Berufsstand für mein Leben keine Erfüllung bringt, aber Ansehen und Reichtum (meistens), langfristig glücklich werden Sie nicht. Was ist nun mehr wert?
    Du hast vollkommen Recht. Ich habe nach dem ersten Semester schon abgebrochen.

    Zum Post von "Seeker2010":
    Ich habe mir eingehest überlegt wo ich in 10-20 Jahren stehen könnte, aber ich komme auf kein klares Bild. Es ist weit entfernt von Familie, Haus, Auto, Job, aus.... Die Gedanken gehen mehr in Richtung: viel von der Welt gesehen zu haben, Menschen kennen gelernt zu haben, Moment der Freiheit gespürt zu haben, Moment der Ruhe gespürt zu haben, den Duft vom Meer unzählige Male gerochen zu haben, die Bergluft unzählige Male inhaliert zu haben... Es scheint mir so als ob ich so weit weg von den konventionellen Vorstellungen lebe bzw. in einer Art Traumwelt. Kann es auch sein, weshalb ich keine Familie möchte kein bzw. auch nicht gründen kann (Aufgrund einer Genmutation) ich noch mehr unabhängig und ungebunden Lebenswege wählen kann?

    zum 2tes Posting von "honi soit qui mal y pense"
    Bin hier ganz deiner Meinung, auch denk ich, wenn man das tut was man liebt ist der Wille sicherlich dabei. Du hast ein tolles Zitat gefunden! Doch stellt sich mir die Frage, braucht man zum lehren der Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer ein Master oder Phd. oder kann man Menschen alleine durch seine Begeisterung und die unzähligen Erfahrungen auf See in diese faszinierende Welt mitreißen? ^^

    Es ist klar, dass es kein Allheilmittel gibt, aber ich finde Eure Gedanken und Eindrücke sehr interessant und vielleicht hilft der eine oder andere Satz mir weiter!
     
    #5
    Morgen, 15 März 2010
  6. honi soit qui mal y pense
    Meistens hier zu finden
    433
    128
    171
    nicht angegeben
    „Ich bezweifle ob Alter für mich eine große Rolle spielt. Daran kann ich am wenigsten ändern und die Zeit läuft und somit werde ich immer älter. Also ein Effekt, welchen ich weder verändern noch beeinflussen kann. Die Dinge sind so wie sie sind“
    Ich höre doch einen kleinen Unterton heraus, der sagt, dass das Alter doch etwas für Dich bedeutet, nämlich dass Du älter wirst bzw. ein wenig spät dran bist – das bestätigst Du auch mit Deiner Anmerkung, dass Du Dein Abi erst mit 22 gemacht hast. Kein Mensch kann sein (tatsächliches) Alter beeinflussen! Aber Du kannst jetzt durch die richtige Entscheidung einiges in Deinem Lebenslauf korrigieren!

    „Es waren in allem viele kleine Dinge die zu meiner Entscheidung geführt haben. Es lag auch daran, dass ich in einer Millionenstadt studierte und überhaupt nicht die Möglichkeit hatte raus zu kommen in die Natur.“
    Die kleinen Dinge musst Du schon konkretisieren, damit Du den gleichen Fehler nicht nochmal begehst – und zwar für Dich, mich interessieren die kleinen Dinge weniger, für Dich und Deine Zukunft muss die Konkretisierung etwas bringen. Und zur Millionenstadt: Vergleiche meinen Tipp mit der Berufsakademie, solltest Du nochmals ein Studium in Erwägung ziehen. Die sind eher in kleineren Städten (klar gibt es Ausnahmen). Wechsele den Ort bzw. denk mal drüber nach! Ich habe einen Freund, der hat mal in einer großen Stadt im Westen Deutschlands gearbeitet – seine Arbeitsleistung und Laune waren mies. Er ging. Erst aus der Stadt, dann zur professionellen Hilfe. Ihm wurde klargemacht, dass seine Persönlichkeitsstruktur so ist, dass er sich 100% am Ort (auch mit den Menschen, Nachbarn etc.) wohlfühlen muss, um überhaupt Leistung bringen zu können. Vielleicht hilft Dir dieses Beispiel für Deine Entscheidungen.

    „Schon mal an eine Kombination gedacht? Ja, aber was möchte sollte und will ich machen.“
    Eine Kombination von Wirtschaft und Sozialwissenschaften o.ä. ist heute wohl fast überall möglich! Informier Dich!

    „Naja von "problemlos" kann man nicht sprechen, wenn man erste mit 22 das Abi gemacht hat und schon ein Lebenslauf aufweist, der aussieht wie eine Achterbahnfahrt.“
    Soll ich Dir mal meinen Lebenslauf schicken? Wann ich Abi gemacht habe? Das ist kein Deut besser! Ich habe zu studieren begonnen, da haben andere einen Abschluss in der Tasche. Aber genug davon.

    „Aber ich muss auch gestehen ich habe kein solches Ziel mehr, mein derzeitiges Ziel ist es das Leben an sich selbst zu leben und nicht nur für die Wirtschaft da zu sein.“
    Dann konzentriere Dich bei Deiner Studienfachwahl, wenn ein Studium in Frage kommt, auf Philosophie und Sozialwissenschaften! Wieso interessiert Dich dann eigentlich überhaupt Wirtschaft im Studium?

    „Ist es somit überhaupt ein Ziel?“
    Ja, das ist auch ein Ziel, nämlich Dein Ziel. Das oberste Ziel sollte das glückliche Leben sein. Und wenn Du es auf diesem Weg erreichst bzw. erreichen kannst, dann musst Du den Weg gehen.

    „Lange hatte ich das Ziel Richtung Management zu gehen, aber ich habe erkannt, dass der Sinn aus diesem Berufsstand für mein Leben keine Erfüllung bringt, aber Ansehen und Reichtum (meistens), langfristig glücklich werden Sie nicht“.
    Das macht doch nichts, wenn man seine Ziele revidiert! Und im Umkehrschluss bedeutet Dein Satz, dass Du durchaus Ziele hast! Du bist wohl mit der Zeit in einen Zielkonflikt geraten, konkurrierende Ziele sind eingetreten: Wirtschaft, Management, Ansehen auf der einen, Zeit, um sich um die für Dich wesentlichen Dinge und sich um das Leben zu kümmern auf der anderen Seite. Zielkonflikte löst man am einfachsten, indem man Ziele gewichtet – und dann einen Weg geht. Außerdem finde ich es gut, dass Du erkannt hast, dass Ansehen, Reichtum einen Menschen auch nicht glücklich machen – Voraussetzung: wenn die Zielehierarchie bei einer Person eben eine andere ist. Und das ist bei Dir wohl der Fall. Nochmals: ich denke, Du bist besser in der Philosophie und dem Sozialwesen aufgehoben als in der Wirtschaft.

    „Bin hier ganz deiner Meinung, auch denk ich, wenn man das tut was man liebt ist der Wille sicherlich dabei. Du hast ein tolles Zitat gefunden! Doch stellt sich mir die Frage, braucht man zum lehren der Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer ein Master oder Phd. oder kann man Menschen alleine durch seine Begeisterung und die unzähligen Erfahrungen auf See in diese faszinierende Welt mitreißen?“
    Du brauchst keinen Phd., Master o.ä., ein Abschluss könnte Dir das Vorankommen etwas erleichtern, ein Abschluss garantiert aber schon lange nichts mehr. Wenn Du Deinen Weg gehst (egal, ob mit oder ohne Studium) und Du Zufriedenheit entwickelst, dann wirst Du andere auch begeistern können! Das liegt wirklich nicht am Titel. Da fallen viele darauf rein.

    „Ich habe mir eingehest überlegt wo ich in 10-20 Jahren stehen könnte, aber ich komme auf kein klares Bild.“
    Ich auch nicht. Ich habe vage Vorstellungen, aber der Zielhorizont ist auch sehr weit. Mach mal kleine Schritte, auch wenn Du keinen fixen Zeitpunkt nach eigenen Angaben hast! Je weiter Du planst bzw. je entfernter, umso schwieriger wird die Planung bzw. die Zieldefinition – und genau die fehlt Dir doch!

    „Es scheint mir so als ob ich so weit weg von den konventionellen Vorstellungen lebe“.
    Dann bist Du eben ein wenig unangepasst – und? Wenn Du dadurch zufriedener bist.

    „Es ist klar, dass es kein Allheilmittel gibt, aber ich finde Eure Gedanken und Eindrücke sehr interessant und vielleicht hilft der eine oder andere Satz mir weiter!“
    Ein Lob, ich spreche mal im Namen aller: vielen Dank! Weißt Du, wie man zu solchen Erkenntnissen und abgeleiteten Hilfestellungen gelangt? Indem man solche oder ähnliche Situationen, wie Du sie gerade durchlebst, auch mal hatte.

    Gutes Vorankommen!
     
    #6
    honi soit qui mal y pense, 15 März 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  7. Seeker2010
    Gast
    0
    Och - das würde ich jetzt nicht über- oder unterbewerten...

    Wichtig ist ja nur, DASS du überhaupt Ziele siehst.

    Wenn es also Fernreisen sind - bestimmte Erlebnisse - Meer - Berge - fremde Menschen und Kulturen - deine Ziele sind - dann bedeutet das ja nur, dass dein Leben in 10-20 Jahren in einer bestimmten Weise organisiert sein muss - und dass du bestimmtes Rüstzeug brauchst, damit du das dann auch so leben kannst.

    Falls das also deine Ziele sind, würde ich als Rüstzeug vorschlagen:

    - Sprachen
    Ich finde, dass man mit diesen Zielen wirklich in die sprachliche Ausbildung investieren sollte. Also neben Deutsch, Englisch und Französisch/Latein etc. - vielleicht noch portugiesisch oder spanisch - das ist sehr hilfreich in vielen Ländern

    - Finanzielle Mittel
    Falls du deine Reisen nicht zu deinem Beruf machen solltest, wirst du nicht wenig Geld brauchen, um deine Ziele wirklich ungezwungen leben zu können. Also sollte dein gewählter Beruf nicht allzu samariterhafte Züge beinhalten, sondern sollte schon auf Leistung/Geld aufgebaut sein. Das könnte also durchaus auch BWL sein und dann ein guter Job in der Wirtschaft, - am besten noch mit Aufbaustudiengängen hinterher. Spezialisten in der Wirtschaft verdienen zuweilen verboten viel Geld :eek:...

    - Arbeit die mit Reisen / Fremden Ländern zu tun hat
    Alternativ kannst du deine Reisewünsche natürlich in deine Berufswahl einbinden. Vom einfachen Reiseführer kannst du aber genauso gut Kunstgeschichte, oder eben Ägyptologie, Sprachen (Dolmetscher), Hotelfach, etc... in deine Ausbildung aufnehmen. All das würde dir bei deinen Zielen irgendwie behilflich sein. Z.B. mit einer guten (GUTEN!) Ausbildung im Hotelfach kannst du nach der Ausbildungszeit auch Stellen rund um die Welt suchen und annehmen - so hast du vor Ort immer bezahlte Jobs und kannst in deiner Freizeit fremde Länder kennenlernen. Alle 2 Jahre kannst du wechseln und dir deine nächsten Ziele definieren.

    - Arbeit, wo man auch mal 8 Wochen am Stück im Urlaub sein kann
    Falls du aber den anderen Weg einschlägst und lieber viel Geld verdienen möchtest, um deine Reisen in deiner Freizeit zu genießen - dann setzt das aber auch voraus, dass du überhaupt lange genug am Stück in den Urlaub fahren kannst - das ist nicht überall gegeben. Ab einer gewissen Gehaltsklasse erledigt sich die Arbeit im Urlaub nicht mehr - sie häuft sich nur an. Selbständig machen ist hier also nicht unbedingt die erste Wahl, oder?

    Das sind jetzt aber auch nur einige Schnellschüsse. Aber irgendwie so sollte man wohl vorgehen, wenn man seine eigenen Lebensziele sichtet - und versucht daraus irgendwie eine Lebensphilosophie zu basteln - die man dann über Meilensteine nach und nach versucht zu leben...

    Die von mir hier vorgeschlagenen Rubriken müssen für dich natürlich gar nicht passen - du musst eben auf diese Weise versuchen die für dich passenden Rubriken herauszufinden und daraus dann den erforderlichen Weg abzuleiten...

    Hoffe das war nicht zu fremdländisch :zwinker:

    Grüße vom Seeker
     
    #7
    Seeker2010, 15 März 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  8. LittleFlame
    Verbringt hier viel Zeit
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    113
    27
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Wenn doch alle Forenbeiträge so schön wären wie eure beiden (honit, seeker): Gut strukturiert und wie ich finde auch hilfreich
     
    #8
    LittleFlame, 16 März 2010

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