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Wie die Mutter, so die Freundin?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von separ23, 28 Juni 2010.

  1. separ23
    separ23 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    Single
    Also mir ist irgendwie klar geworden, dass ich bisher auf Frauen stand, die vom Charakter her so waren wie meine Mom.

    Ist so eine Tendenz eher normal oder ist das noch so ne Phase von der Erziehung?

    Also ich lebe jetzt seit 2 jahren schon nicht mehr daheim, aber hatte seitdem auch noch keine neue Beziehung (nur die alte die dann zu Ende ging). Das Merkwürdige ist, dass meine Mom zwar an sich nen tollen Charakter hat, aber beziehungstechnisch absolutes no-go. Also nicht mein Ding.

    Warum bin ich dann 2x mit so einem Typ Frau zusammengekommen? Auch ist es schon mehrmals vorkommen, dass ich mich noch paar mal in den Typ "verknalltt" habe, also ich von mir echt behaupten kann, dass ich darauf stehe.

    Bei anderen Typen, die attraktiv auf mich wirken, ist es von Anfang an einfacher, besser, heißer etc. aber spätestens nach 1-2 Monaten will ich sie nicht mehr haben.

    Schon jemand was von dem Phänomen gehört? Oder kann jemand was dazu sagen? :jaa:
     
    #1
    separ23, 28 Juni 2010
  2. Ruhrpott-Alex
    0
    ....
     
    #2
    Ruhrpott-Alex, 28 Juni 2010
  3. separ23
    separ23 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    42
    31
    0
    Single
    Nein hab nur vom Charakter nicht vom Aussehen geredet.
    Und meine Mom sieht gut aus, aber es sind keine Ähnlichlichkeiten vom Aussehen vorhanden :zwinker: und nein ich denke auch nicht beim Sex an meine Mom *gg*

    Mir ist das egtl. auch nur im Nachhinein so aufgefallen und gerade erst so bewusst geworden... und wollte mal andere Meinungen hören :zwinker:
     
    #3
    separ23, 28 Juni 2010
  4. Bailadora
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Also mein jetziger Freund sieht ein bisschen aus wie mein Paps in jungen Jahren, und hat auch viele charakterliche Ähnlichkeiten :grin: beide sind eher ruhige Naturelle, ausgeglichen, werkeln gern mit Computern, mein Freund hat mal sehr leidenschaftlich gegolft und mein Paps hat jetzt damit angefangen (wenn ich grad so drüber nachdenke: gruselig)...natürlich gibt es auch jedemenge Unterschiede :zwinker: Aber ich bin da pragmatisch - immerhin bin ich ein Papakind und habe mit meinem Paps gute Erfahrungen gemacht. Ist doch kein Wunder, dass mich da die Eigenschaften, die ich an meinem Vater schätze (zB die ruhige, ausgeglichene Art) an einem potentiellen Partner so anziehen.

    Erst wenn man sich immer wieder in Menschen verliebt, die einem nicht gut tun, sollte man meines Erachtens mal drüber nachdenken. Und dann an seinem 'Beuteschema' arbeiten.

    Hm. Eventuell Frauentypen, die Dich heiß machen, die aber längerfristig nicht zu Dir passen? Weil es im Bett passt, aber zwischenmenschlich nicht so sehr?
    Mach Dich nicht verrückt, eine Beziehung ist nicht das Ziel aller Dinge. Du bist noch jung und gerade da entwickelt man sich manchmal rasant, ist heute so und morgen so. Wenn Dir eine über den Weg läuft, die gut zu Dir passt, wirst Du das schon merken. So lange kannst Du tun, was Dir gefällt. Eine Partnerschaft bindet einen ja auch :zwinker:
     
    #4
    Bailadora, 28 Juni 2010
  5. HappyHippo89
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    in einer Beziehung
    Kenne das nur "andersrum"...

    Sprich ich habe schön öfter gehört, dass sich Frauen Männer suchen die vom Charakter her wie ihr Vater sind bzw. Charakterzüge des Vaters (oder auch des Stiefvaters) haben..

    Also denke ich mir, warum sollte es nicht auch andersrum sein :zwinker:
     
    #5
    HappyHippo89, 28 Juni 2010
  6. User 93633
    User 93633 (31)
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    Single
    Bist du deiner Mutter vom Charakter her sehr ähnlich? Denn die einen wollen einen Partner, der das genaue Gegenstück von einem ist, die andere haben lieber die gleichen Interessen und Einstellung wie der Partner.
    Ich zb finde es gut, wie mich meine Mutter in gewissen Sachen erzogen hat - somit habe ich ihre Einstellung übernommen und somit wiederum suche ich mir einen Partner, der da ähnlich denkt.
    Deswegen finde ich das völlig normal und natürlich.

    Vor allem wenn du in deiner Mutter ein Vorbild sieht, finde ich es nur klar, das deine Freundin vom Charakter her ähnlich sein soll.
     
    #6
    User 93633, 28 Juni 2010
  7. separ23
    separ23 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    0
    Single
    Also meine Eltern haben sich getrennt wo ich zwölf war und meine Mom hat die ganze Sache mit uns gut gemeistert. Ja, meine Mom war früher mein totales Vorbild. Charakterlich habe ich mich natürlich v.a. in den letzten Jahren verändert, aber ist ja auch klar wenn man selbstständiger wird, dass man sich weiterentwickelt. Ansonsten schon Ähnlichkeit vorhanden (was aber normal ist).

    Es gibt halt so eine Sache die bei meiner Mom gar nicht geht, nur hat mein Frauentyp genau diese schlechten Eigenschaften. Ich konnte mich mit meinen beiden letzten Ex Freundinnen mal so gar nicht streiten. Ich hab keine Chance, wenn man Kontra geben muss, und muss mich beugen. Das ist für mich keine Grundlage für ne Beziehung. Bei meiner ersten Freundin lief aber sonst alles perfekt, aber diese Sturheit hab ich aus ihr nicht herausbekommen. Bei unserem ersten richtigen Streit war dann Schluss nach 3 Jahren. Bei meiner Mom ist es halt eben genauso, Bis 18 habe ich mit meiner Mom wirklich NIE gestritten so mit 18-20 habe ich es versucht aber dann eingestanden, dass es nicht geht, und nun weiß ich halt, mit welchen Themen ich mit meiner Mom nicht diskutieren brauche. Das geht ja auch leicht, weil wir erwachsen sind, aber wenn ich diesen Typ Frau eine gute Beziehung führen will, dann klappt es nicht.

    Ich suche jetzt nicht verzweifelt nach einer Freundin, ok ich bin nicht mehr soooo jung, 23, aber wenn ich auf den Typ Frau stehe, mit der ich nicht glücklich werden kann, sehe ich schon ein Problem dahinter und muss an mein Beuteschema arbeiten, wie Bailadora sagt. Weil ich sehe das auch pragmatisch mit dem Frauenmarkt, dass die besten dann irgendwann alle vergeben sind, und wenn ich mit 30 dann einsehe, dass ich egtl. auf nen ganz anderen Typ stehen sollte wärs doof :zwinker:

    Hat das jemand von euch schon gehabt, ein Beuteschema zu ändern?

    Mir ist eben aufgefallen, dass ich mit dem Typ Frau Beziehung will und mit den anderen nicht. Aber vllt. bin ich da so falsch eingestellt, dass ich denen keine richtige Chance gebe, und sich dann nur so ne kurzzeitige Affäre z.B. draus entwickelt :zwinker:

    Ich will mir das Leben ja nicht schwerer machen, in der Beziehung. Was auch noch so ist, dass z.B. meine Freunde meinen Frauentyp nicht verstehen! Ich lass mich hlat davon nicht beeinflussen, aber meine kurzzeit-Frauen finden se immer megatoll und meine potenziellen Freundinnen/Ex immer richtig doof.....?!
     
    #7
    separ23, 28 Juni 2010
  8. VelvetBird
    Gast
    0
    Ich bin das komplette Gegenteil von der Mutter meines Freundes. Da passt rein gar nichts zusammen.
    Die einzige Gemeinsamkeit zwischen uns ist, dass wir beide Frauen sind.
     
    #8
    VelvetBird, 28 Juni 2010
  9. User 93633
    User 93633 (31)
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    Hm, also ehrlich gesagt, wüßte ich nicht, wie man sein "Beuteschema" dauerhaft verändern sollte. Klar, kann man sich mal mit einer Person einlassen, die eine Eigenschaft hat, die man normalerweise nicht so mag. Vielleicht verändert sich dann auch etwas die eigene Sichtweise und man wird sogar etwas offener für bestimmte Sachen.

    Und klar, Menschen ändern sich im Laufe des Lebens. Aber die Grundlegenden Sachen bleiben doch gleich? Wenn ich zb ein eifersüchtiger Mensch bin und/oder mir monogame Beziehungen sehr wichtig sind, werde ich mir doch keinen Partner suchen, der das viel lockerer sieht und am liebsten eine offene Beziehung führen will.

    Sicher kann man in gewissen Bereichen Kompromisse eingehen. Aber ich würde jetzt nicht groß was an meinen Vorstellungen ändern, nur weil sie der der Mutter so ähnlich sind. Und auch wenn deine Freunde es nicht verstehen können - müssen sie auch nicht. Es ist dein Leben und deine Beziehung. So lange du damit klar kommst ist doch alles in Ordnung.
     
    #9
    User 93633, 28 Juni 2010
  10. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Single
    Alptraumhafte Vorstellung für mich. Meine letzte Partnerin war das genaue Gegenteil meiner Mutter und das war auch gut so. Generell finde ich es auch bedenklich, da irgendwelche Vergleiche anzustellen, aber es mag sein, dass ich in dieser Hinsicht durch negative Erfahrungen vorgeprägt bin.
     
    #10
    Fuchs, 28 Juni 2010
  11. User 92211
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    Nie etwas Derartiges erlebt, in keiner Richtung. Hatte noch nie einen Freund, der so war wie mein Papa, und ich war noch nie mit einem zusammen, dessen Mutter ich ähnlich war. :zwinker:
     
    #11
    User 92211, 28 Juni 2010
  12. Shiny Flame
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    Ich benehme mich im Umgang mit langhaarigen Männern meist deutlich humaner, was dazu führt, dass Beziehungen mit ihnen harmonischer sind und länger anhalten. Irgendwann habe ich dann mal Fotos von meinem Vater gesehen, als ich noch ein richtig kleines Kind oder Baby war: Da hatte der früher doch auch lange Haare, ohne dass ich mich daran erinnert hab?

    Mein Vater war auch derjenige, der sich vor allem um mich gekümmert hat, als ich klein war, weil er arbeitslos war und meine Mutter daher schnell zurück in den Beruf ging. Es ist halt einfach so, dass der Vater das erste männliche Vorbild ist, das ein kleines Mädchen hat. Wer so ist, wirkt erst mal auf sie "männlich", es sei denn, sie hatte so schlimme Erfahrungen und Streits, dass sie dieses Bild irgendwann revidieren musste.

    Meine Partner (jedenfalls die, mit denen ich glücklich bin/war) weisen auffällend häufig neben den dunklen langen Haaren auch noch weitere Charakterzüge meines Vaters auf, und zwar eine gewisse emotionale Sensibiliät, Fürsorge und Empathie; dazu das Bedürfnis nach viel Nähe und auch körperlicher Zärtlichkeit. Geld verdienen muss er nicht - aber ein Mann, der mir keine geschnitten Möhren und Äpfel für einen Fernsehabend bringt, wie mein Papa das immer machte, wirkt auf mich tatsächlich schnell "unmännlich". Auch ein Mann, der nicht durch Handauflegen bewirken kann, dass meine umeinanderjagenden Emotionen sich beruhigen, dem fehlt einfach was, was ein "richtiger" Mann aufgrund meiner kindlichen Prägung für mich haben muss.

    Auch seine mitunter extrem aufbrausende Art, die jeden, der nur seine sanfte Seite kennt, zunächst schockiert, teilt mein Freund mit meinem Vater. Ich kann damit umgehen. Es ist eine Schwäche, wegen der seine Ex ihn irgendwann gehasst hat - aber ich weiß einfach: Aha, zu sensibel, irgendwas stresst, er erträgt es so lange, bis es überhaupt nicht mehr geht, in Ruhe lassen, weiter liebhaben, sagen, dass man jetzt aus Respekt den Raum verlässt, Punkt.

    Da jeder Mensch Schwächen hat und man eben als Kind auch mehr oder weniger gelernt hat, mit den Schwächen der Eltern umzugehen, ist es auch eher wahrscheinlich, dass man sich jemanden sucht, mit dessen Schwächen man eben schon umgehen kann.

    Von daher: Ja, gewisse Ähnlichkeiten gibt es sicher - aber das stört mich nicht. Das, was an meinem Vater liebenswert ist, ist es auch an meinem Freund. Das, was an meinem Vater eine Schwäche ist, kann ich auch bei meinem Freund handeln. Die beiden verstehen sich auch ganz gut.

    Und trotzdem sind sie natürlich völlig unterschiedliche Menschen! Und ich liebe meinen Freund sogar, obwohl er - Gipfel der Unmännlichkeit! - noch nie Kohlrabi oder Apfelstücke für mich geschnippelt hat, wenn wir fernsehen wollten.
     
    #12
    Shiny Flame, 28 Juni 2010
  13. krava
    krava (35)
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    Meine Schwiegermutter und ich könnten unterschiedlicher nicht sein!
     
    #13
    krava, 28 Juni 2010
  14. Shiny Flame
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    Es ist immer schiefgegangen :zwinker:. Weil ich im Umgang mit Männern, die nicht in das Schema passen, einfach ungeduldiger und weniger liebevoll bin.

    Ganz offenbar empfindet irgendein Teil deines Unterbewusstseins die von dir nicht geschätzte Eigenschaft trotzdem als sehr "weiblich", so dass Frauen mit dieser Charaktereigenschaft von dir als sexuell attraktiv wahrgenommen werden. Immerhin ist eine Frau, die sehr weiblich ist, vermutlich auch eine gute Partnerin!

    Tja, wie kann man das Beuteschema ändern?

    Ich habe nach einer sehr, sehr unglücklcihen Beziehung auch das Beuteschema gehabt "Männer, die mich nicht lieben und unglücklich machen". Ich wollte es ändern und habe viel Zeit in der Gesellschaft von Männern verbracht, die eben respektvoll mit mir umgingen und Wert auf meine Freundschaft legten. Männer, bei denen eine Beziehung völlig ausgeschlossen war (Freund meiner Mutter, Vater, verheirateter bester Freund). Ich hatte irgendwie gehofft, auf diese Weise ein anderes inneres Bild von "männlich" aufbauen zu können. Bevor ich direkt an die Veränderung des Beuteschemas ging, überarbeitete ich also durch die wirklich bewusst aus diesem Grund gesuchte Gesellschaft dieser Männer. Dachte darüber nach, wie sehr mir die positiven Eigenschaften gefielen.

    Für mich war es leichter, da ich nur mein "ursprüngliches", durch meinen Vater geprägtes Beuteschema wieder "reaktivieren" musste, aber ich habe trotzdem ein Jahr dafür gebraucht. Dann, ganz plötzlcih, verliebte ich mich in einen Mann, der mich heute noch glücklcih macht. Auf einmal hatte die Botschaft "männlich ist, wer dich wertschätzt und macht, dass du dich gut fühlst" die alte Botschaft "männlich ist, wer dich alleine hängen lässt" überschrieben, wie auf einer Festplatte.
     
    #14
    Shiny Flame, 28 Juni 2010
  15. seti
    Verbringt hier viel Zeit
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    9
    vergeben und glücklich
    also während der (langen) beziehung zu meinem ex-freund habe ich auch manchmal gedacht, dass er meinem vater charakterlich, gerade was das temperament angeht, irgendwie ähnlich ist. das ist auch nicht nur mir aufgefallen. vielleicht hat das auch ein bisschen mit sozialisation zu tun, der mensch als gewohnheitstier und so^^

    ich selbst war allerdings seiner mutter kein bisschen ähnlich, bilde ich mir zumindest gerne ein :grin: aber keine ahnung, ob man das selbst überhaupt so beurteilen kann..
     
    #15
    seti, 28 Juni 2010
  16. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    348
    2.105
    Single
    Ich mag einige Charaktereigenschaften meiner Mutter und fände einige dieser Eigenschaften auch bei einer potentiellen Partnerin recht angenehm...
    Aber es gibt auch mindestens genau so viele Eigenschaften, die ich entweder nicht sonderlich mag oder die mir zumindest bei einer potentiellen Partnerin nicht gefallen würden.

    Und rein von der Optik her sollten die Ähnlichkeiten zu meiner Mutter nicht all zu groß sein (auch wenn ich an Fotos von ihr denke, als sie ungefähr im Alter meiner derzeitigen Zielgruppe war).

    In vielen Bereichen habe ich große Ähnlichkeiten zu meinem Vater... Nur beim Frauengeschmack hört es dann wohl auf :zwinker:
    Dafür gibt es ziemlich viele Charaktereingenschaften meines Vaters, die mir auch an einer potentiellen Partnerin gut gefallen würden. - Einfach schon, weil ich sie allgemein bei anderen Leuten sehr schätze.
     
    #16
    User 44981, 28 Juni 2010
  17. Lunatica505
    Sorgt für Gesprächsstoff
    9
    28
    3
    nicht angegeben
    Also ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen ;-)
    Aber ich glaub es ist ein stückweit normal, dass man sich in zunächst an das wendet, was man kennt :smile:. Ist ja bei Mädels auch nicht anders. Bis auf meinen aktuellen Freund hatte vor allem Dingen mein Ex-Mann eine frapierende Ähnlichkeit mit meinem Vater.....
    Mach dir also keinen Kopf, ich glaub in einem gewissen Rahmen haben wir alle einen latenten Ödipus-Komplex :smile:!
     
    #17
    Lunatica505, 29 Juni 2010
  18. Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
    6.934
    298
    1.627
    Verlobt
    Also, nach der psychologischen Literatur, die ich gelesen habe, ist dieses Phänomen viel normaler :zwinker:. Wir lernen halt als kleine Kinder, was "männlich" und was "weiblich" ist, und der Papa ist halt männlich. Also prägt das unser inneres Bild von "Männlichkeit", und ein Partner wird natürlich so augesucht, dass er einem besonders männlich und attraktiv erscheint.

    Das hat nichts damit zu tun, unbewusst den eigenen Vater zu begehren. Nur einen subjektiv aufgrund der eigenen Prägung sehr "männlichen" Mann.

    Aber natürlich kann sich eine solche Prägung im Lauf des Lebens ändern, sie wird auch nicht nur durch den Vater beeinflusst, und natürlich kann man sich immer noch dagegen entscheiden.
     
    #18
    Shiny Flame, 29 Juni 2010
  19. kinkyvanilla
    0
    Das wurde von Freud auch als Ödipuskomplex bezeichnet. Wie Flame schon sagte hat es einen unterbewussten Hintergrund, denn die Mutter ist die erste Frau den der Sohn liebt wenn man das so sagen kann. Später erkennt er dass die Mutter für ihn unmöglich ist, trotzdem bleibt das im Unterbewusstsein und es kann dadurch natürlich vorkommen, dass man sich im späteren Leben von Frauen angezogen fühlt, die der eigenen Mutter ähnlich sind. Das muss allerdings nicht so bleiben, es hängt immer von der Person selbst hab, wie stark ihr Unterbewusstsein Einfluss auf die Entscheidungen hat.
     
    #19
    kinkyvanilla, 29 Juni 2010
  20. Luc
    Luc (29)
    Meistens hier zu finden
    2.148
    148
    108
    nicht angegeben
    Genau. :smile:

    Oder man sucht genau das, was gefehlt hat. Das gibts auch. Pauschalisieren kann man es nicht. Jeder geht in seinen Entwicklungsphasen etwas anders um. :smile:
     
    #20
    Luc, 29 Juni 2010

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