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Wie gut es uns doch geht...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Gringo83, 7 Januar 2005.

  1. Gringo83
    Verbringt hier viel Zeit
    99
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    0
    Single
    Hallo alle zusammen,
    ich schreibe mal einen etwas anderen Thread hier.
    Nämlich das es vielen von uns hier echt gut geht. Ich möchte die Probleme die hier einzelne Personen haben nicht schmälern, trozdem...
    Ein Verwanter von mir hat Krebs, unheilbar.
    Er siecht geradezu dahin und man kann einfach nichts dagegen tun, was soll ich euch großartig erzählen. Hab heute außerdem erfahren das ein Bekannter ebenfalls mit Krebs ins Krankenhaus gekommen ist. Tolle Aussichten!!

    Ich bin 21 Jahre alt und mach mir manchmal Gedanken das ich keine Frau finde oder über sonst nen scheiß...
    Manchmal macht mich das auch echt fertig lol
    Angesichts solcher Probleme bin ich aber glücklich und dankbar das ich solche Dummheiten und Trivialitäten überhaupt als "Problem" bezeichnen darf. Ich sitze hier, trinke meinen Drink, höre Musik und laß es mir "gut" gehen. Natürlich macht man sich selbst oft Gedanken wie schlecht es einem doch geht aber das tut es gar nicht...
    Ich weiß gar nicht warum ich diese Zeilen verfasse, bin vielleicht auch einfach nur bißchen angetrunken. Trozdem fällt mir das gerade heute so auf wie dankbar wir alle sein können und es leider so oft einfach nicht realisieren können oder wollen.
    Wie gesagt, ich hab keine Ahnung warum ich das gerade hier schreibe. Vielleicht versteht ja einer was ich meine...
     
    #1
    Gringo83, 7 Januar 2005
  2. Marla
    Marla (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    irgenjemand hier im forum hat in der sig sowas wie "wenn das leben dir zitronen gibt mach limonade draus" ... ich denke das was du meinst ist ähnlich. man kann sehen das es doch so vielen besser geht, man kann sich aber auch bewusst machen das es sehr viele gibt denen es schlechter geht... alles eine ansichtssache. finds aber gut das es mal gesagt wurde
    PROST :bier:
     
    #2
    Marla, 7 Januar 2005
  3. yello
    yello (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    ja da geb ich euch recht, wir sehn unser Leben selbst immer viel zu schwarz und negativ dabei gehts uns/den meisten doch gut... *auchmitanstoß* :bier:
     
    #3
    yello, 7 Januar 2005
  4. Stures Muli
    0
    und das vor allem nach dieser Flutkatastrophe in Asien...

    naja, ich hab schon auch "Probleme" (vor allem in sachen Beziehungen und Einsamkeit) aber im Vergleich dazu sind die einfach nur unendlich winzig.

    ja, gott sei danks gehts uns so gut :bier: Prost
     
    #4
    Stures Muli, 7 Januar 2005
  5. User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    6
    nicht angegeben
    Seit ich Zivildienst mache, merke ich es noch stärker, wie gut man es doch hat. Ich kann Arme und Beine bewegen, brauch nicht mein Leben lang gefüttert werden und habe ein Privatleben - egal, wie das aussieht.

    Prost :bier:
     
    #5
    User 631, 7 Januar 2005
  6. Berliner-Jung
    Verbringt hier viel Zeit
    164
    101
    0
    nicht angegeben
    Das ist numal der Mensch. Wenn er keine Probleme hat, schafft er sich welche. Ich glaube uns allen könnte es noch so gut gehen. Wir werden immer einen Grund zum Jammern finden.

    Man muss es sich halt täglich vor Augen führen, das man sich Glücklich schätzen darf, zu den 10% der Weltbevölkerung zu gehören denen es nun wirklich nicht schlecht geht.

    Auf das Jammertal Deutschland :bier:
     
    #6
    Berliner-Jung, 7 Januar 2005
  7. engel...
    engel... (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.541
    123
    3
    Single
    hab mir da auch schon öfter gedanken drüber gemacht. ich denke, dass man dadurch, nicht selbst in einer schlimmeren lage zu sein, die eigenen probleme als recht "groß" ansieht. auch wenn man weiß, dass es schlimmeres gibt, so belastet es einen schon, wenn auch nur eine verhältnismäßig kleine sache als problem gesehen wird.

    einen drink hätte ich jetzt nur zu gerne. am besten zwei. nee, drei, alle guten dinge sind drei. :bier:

    gruß,
    engel...
     
    #7
    engel..., 7 Januar 2005
  8. aWes0me
    Gast
    0
    Hey Gringo!

    Ich kann genau verstehen, was du meinst, ich hab manchmal auch so nachdenkliche Phasen, und da fragt man sich doch schon wie pervers diese Scheisswelt eigentlich ist.
    Wir jagen an Silvester Millionen von Euros in den Himmel/Luft während zur gleichen Zeit in Asien nach der FLutkatastrophe die Menschen verrecken weil sie nichts zu Essen haben und das Geld viel dringender benötigten.
    Während wir schoen gemütlich in der Kneipe hocken und Cocktails schlürfen haben MIllionen von Menschen nicht mal mehr sauberes Trinkwasser.
    Die 3 Reichsten Männer der USA haben zusammen ein größeres Vermögen als das BIP der 5 ärmsten Länder der Welt zusammen.
    Und doch wollen die Reichen immer reicher werden und die Armen immer mehr ausbeuten.
    Ich könnte die Liste noch endlos fortführen und sicher kennt ihr auch die ganzen Fakten aber wenn man sich das alles mal vor Augen führt wird einem doch speiübel (mir zumindest).
    Wenn man all das bedenkt müssten wir uns selber lächerlich vorkommen, dass wir hier im Forum rumhängen und uns gegenseitig über unsere Beziehungsprobleme die Ohren vollheulen wenn 4/5 der gesamten Weltbevölkerung täglich ums überleben kämpfen.

    All said, aWes0me
     
    #8
    aWes0me, 7 Januar 2005
  9. waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
    6.405
    218
    275
    vergeben und glücklich
    Die eigenen Probleme sind immer die Schlimmsten.
    Aber dadurch verliert man auch manchmal den Blick für das Wesentliche.
    Ich habe auch manchmal geglaubt, ich wäre das ärmste Schwein auf dieser Welt.
    Irgendwann erkennt man einmal, was WIRKLICH wichtig ist. Aber das braucht Zeit ...
     
    #9
    waschbär2, 7 Januar 2005
  10. Silke74
    Silke74 (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
    101
    0
    Verheiratet
    Ja, ich weiss was du meinst.

    Meine SM ist nun auch schon seit fast 5 Jahren tot.
    Sie hatte ebenfalls Krebs und nach 2,5 Jahren hat sie den Kampf verloren, wobei wir alles wussten das dieser Krebs nicht besiegbar war.

    Während ihrer Krankheit bin ich schwanger gworden und sie wusste, das sie ihr Enkelkind niemals aufwachsen sehen wird.

    Sie hat so lange durchgehalten, bis unsere kleine auf der Welt war und ist dann 12 Tage nach der Geburt ihrer Enkeltochter im Alter von 43 Jahren gestorben.

    Meine Oma, ist letzten November gestorben, im Alter von 71 und das nur weil die Ärzte im KH gefuscht haben.

    Sie ist mit Oberschenkelhalsbruch rein und nicht wieder lebend raus.
     
    #10
    Silke74, 7 Januar 2005
  11. aWes0me
    Gast
    0
    WAS?
    Wie kann man sowas bitte verpfuschen? Habt ihr den Arzt wenigstens zur Rechenschaft gezogen? Weil sowas ist doch jawol echt ne RIesensauerei....
    Im Amiland hättet ihr dem des letzte Hemd rausklagen können.

    Mein Beileid btw :frown:
     
    #11
    aWes0me, 7 Januar 2005
  12. Tomcat25
    Gast
    0
    Hier liegt doch wohl auch eines unserer hausgemachten Probleme. Da fragt man sich ob die moderne Medizin Fluch oder Segen ist. Ich glaube, dass jeder Krebs Patient besser leben würde wenn er nicht schon zwei Jaher im Vorraus weiß wann und wie er stirbt. Das trifft bestimmt nicht auf alle zu aber für viele.
    Das Gefälle zwischen Arm und Reich hat es auch schon immer gegeben und selbst der Kommunisten konnte das nicht wirklich ändern btw, diese 3 Menschen sind auch nicht glücklicher als andere.
    Aber wir können nie wirklich glücklich werden wenn wir uns immer nur auf andere verlassen. Keine Regierung, kein Arbeitgeber und kein Lotto Gewinn kann das, nur wir selbst können aus unserm Leben etwas machen und das am besten heute. :smile:
     
    #12
    Tomcat25, 7 Januar 2005
  13. smithers
    Verbringt hier viel Zeit
    1.349
    121
    0
    nicht angegeben
    Ich kann ja die „Weltuntergangsstimmung“ wirklich gut verstehen. Vor allem wenn so eine Riesenschei... auf der Welt passiert. Das hunderttausende von Menschen gestorben sind, kann kein Mensch dieser Erde wirklich fassen. Aber ich denke man darf nicht in eine Trauerstimmung und Deprie – Mentalität verfallen. Was krebskranken Menschen angeht – vor allem wenn es Menschen aus dem engsten Freundes- oder Bekanntenkreise sind – ist das wirklich schlimm. Ich habe leider auch schon mehr als einen Freund zu Grabe tragen müssen – oft war es die Krankheit Krebs die das Leben beendet hatte. Es ist traurig wenn man sieht das der eine für immer geht und es tut noch viel mehr weh wenn man realisiert, dass man weiter gehen muss. Das Leben läuft weiter und wann immer so eine Situation war habe ich sie gehasst, weil ich doch keinen „Kameraden“ zurücklassen kann ... Ich vergleiche es immer mit einem Boot auf dem Meer. Es kommt die Zeit, da musst Du wieder auf Kurs gehen und dein Leben leben – den Anker lichten. Gerade in diesen Momenten denke ich mir auch immer wie klein doch die eigenen Probleme werden. Man selbst ist am Leben und deinen Kumpel ??? Der nicht, er hat den höchsten Preis auf dieser Welt bezahlt den man bezahlen kann ....

    ABER, es nutzt nichts, der Zeiger der Uhr läuft weiter – und bekanntlich wird die Zeit alle Wunden heilen. Eine Redewendung, die – so bitter sie auch ist- bestand hat. Ich denke es ist wichtig sich seinen Standpunkt auf dieser Welt mal wirklich vor Augen zu halten. Man wird sehen, dass man eigentlich ein glücklicher Mensch ist – auch wenn man viele Probleme hat. Man darf nur nicht den Mut verlieren auch in seinem Leben „weiterzugehen“ und nicht stehen bleiben. Leiden und bemitleiden für eine Zeit ist gut – aber man darf nicht in dieser Trauer das weitergehen vergessen.

    Eigentlich ist es wirklich kein Wunder dass man auf solche philosophische Gedankengänge kommt. Das mit der Flutwelle war wirklich sehr schlimm – UND ich möchte das auch nicht beschönigen – aber ich kann das ganze nicht wirklich verstehen. Also ich verstehe das die Leute sehr viel Geld spenden, alle sind betroffen und viele Eltern haben ihre Kinder verloren und viele Kinder ihre Eltern. Das ist ein Schicksalsschlag – ich kann es nicht beschreiben! Aber ich frage mich warum die Leute – in meinen Augen – eine so künstliche Trauer aufsetzen. Sie tun so als ob sie selbst betroffen seien – ich finde das persönlich pervers.
    Ich interessiere mich sehr für Hilfsprojekte gerade in der dritten Welt – und für Kinder habe ich immer ein offenes Herz. Am liebsten würde ich sie alle auf einmal in den Arm nehmen ! Es verhungern jeden Tag tausende von Kindern, weil einfach kein Essen, kein Trinken da ist. Und das passiert jeden Tag – auch schon lange vor der Flutwelle in Asien. Aber da kümmert sich keiner Drum. Es war auch egal – waren ja nur die paar Negerkinder ..... wer interessiert sich schon dafür ....
    Mir kommt einfach die Galle hoch – wenn man diese armen Menschen vergisst – und genau das tut man in diesem Moment. Es werden Milliarden gespendet – damit die Landstriche wieder aufgebaut werden. Doch für solche Elendländer gibt es nicht mal den „Tropen auf den heißen Stein“. Ja, es ist richtig es gibt dort viel Elend und man muß helfen (also in Asien jetzt) – aber ich frage mich ob das der richtige Weg ist. So viel Geld – und wie viel wird einfach wegverwaltet – ich glaube das möchte ich nicht wirklich wissen...
    Ich bin jetzt einfach so frech und mache Werbung für einen Verein hier in Bremen. Den Vorsitzenden dieses Vereines kenne ich persönlich sehr gut – er hat mich auch mit diesem Thema angesteckt ;-)) Er hat sich auf die Fahne geschrieben den Kindern in Indien zu helfen. Er fliegt mehr als nur einmal im Jahr nach Indien um dort Kinder zu impfen – und er ist sehr erfolgreich. Für Interessenten : www.bombay.de oder www.regge.de .
    Wer also noch vielleicht ein paar Kuscheltiere über hat, Herr Regge hat Verwendung dafür. Genaueres auf den Homepages.(Liebe Admis – verzeiht – aber auch dieses ist für einen guten Zweck)

    Es gibt so viel Elend auf dieser Welt - nicht nur die Flutopfer sind zu bemitleiden – nein – es gibt noch so viele Menschen auf dieser Welt die auch unser Mitleid verdient haben – wenn man schon feststellt dass es einen gut geht – so soll man nicht die jenigen auf dieser Welt vergessen die ein härteres Los als wir gezogen haben – und das sind nicht nur die temporären Flutopfer! Ich hoffe ihr versteht was ich im eigentlichen gemeint habe.
     
    #13
    smithers, 7 Januar 2005
  14. Silke74
    Silke74 (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
    101
    0
    Verheiratet
    @aWesOme, ja, das ist eine lange Geschichte.

    Eigentlich ist die Krankenkasse schuld, weil der einige Untersuchungen zu teuer sind, die dann nicht gemacht werden.
    Meine Oma wurde durch eine Röhre geschoben, aber nur zum Teil, eben weil es zu teuer ist, und darum hat man den Haarriss nicht erkannt.

    Sie wurde immer wieder auf andere Sachen untersucht, sogar von ihrer Hausärztin in eine Nervenklinik eingewiesen, weil sie schon Depris wegen der Schmerzen bekam :angryfire .

    Naja, als sie dann wieder im KH war, stellt man den Bruch fest, da er sich mitlerweile gedehnt hatte.

    Sie war eigentlich seit April nur in irgendwelchen Kliniken und Rehas.
    In der letzten Klinik war sie 14 Wochen und wurde in der Zeit 14-16 mal operiert.

    zum Schluss hat man sie nicht einmal mehr zugenäht, das heisst nur notdürftig, so alle 5 cm ein Stich, was uns der Leichenbestatter sagte, denn sowas hat er auch noch nicht gesehen.

    Leider können wir dem Arzt nichts nachweisen, da meine Oma eingeäschert wurde (was ihr Wunsch war) und viele haben uns gesagt, das wir gegen die Ärzte eh keine Chance haben.

    Naja, ist zwar schon einige Wochen her, aber ich werde den Arzt noch zur Rede stellen, weil ich es nicht wahr haben will, das sie wegen den Ärzten meiner Meinung nach verblutet ist.
    Ist ja klar, wenn mannicht richtrig zugenäht wird, und sie nichts sagen kann, da sie im Tiefschlaf versetzt wurde.

    Ich vermisse sie.
    Mit ihr habe ich nicht nur meine Oma, sondern Mutter und Freundin in einem verloren.
    Sie haben mich damals aufgenommen als ich mti 19 ausgezogen bin, weil ich es zu Hause nicht mehr ausgehalten habe.

    Auch meine Tochter vermisst ihre Uroma sehr.
     
    #14
    Silke74, 7 Januar 2005
  15. sbmkn
    Gast
    0
    ich habe selber riesenprobleme. die gehen in die richtung des threadstarters und noch deutlich weiter und betreffen mich noch sehr viel direkter. und was beschäftigt mich am meisten? die sehr sehr gute freundin, die erstmal nichts will von mir. ich mach mir tag und nacht gedanken wie ich aus ihrer zuneigung auch verliebtheit oder liebe machen kann. also was ich tun kann um etwas in ihr zu wecken, ohne dass die freundschaft kaputt geht, weil ich fest dran gleube, dass es potential gibt. also ich sehe es relativ. und durch die probleme anderer werden die eigenen nicht kleiner. deswegen sollte man die eigenen nicht bagatellisieren.
     
    #15
    sbmkn, 7 Januar 2005
  16. fraktion89
    Verbringt hier viel Zeit
    288
    101
    0
    vergeben und glücklich
    das stimmt was die meisten hier sagen die meisten von uns können sich ein schönes leben leisten und sind gesund das ist eigentlcih shcon enorm viel wenn man bedenkt wieviele arme es gibt un von den reichen sind auch noch viele krank
    also alle die gesund und gut leben können brauchen sich eigentlcih keine gedanken machen wann wie warum sie der oder die verlasen hat das alles sind ja probleme die auf das gesamte bezogen verschwindent gering sind

    das muss man sich eigentlich immerwieder vor augen führen vorallem wenn man meint man hätte ein problem
     
    #16
    fraktion89, 7 Januar 2005

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