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Wie komme ich weg vom Ritzen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von PolishLady, 28 März 2009.

  1. PolishLady
    Sorgt für Gesprächsstoff
    41
    31
    0
    Es ist kompliziert
    Hey Leute..
    Ich habe ein echtes Problem, und zwar...
    Seit langem läuft mein Leben echt beschissen, Schule scheiße, zuhause nur noch Stress und hinzu kommt, dass ich mich total oft mit meinem Freund streite, was immer ziemlich laut wird.
    Irgendwann hab ich mich dann daran erinnert wie eine Freundin mir erzählte, dass dagegen Ritzen total helfen würde. Erst war ich erschrocken und total skeptisch, aber nach einem weiteren Streit brauchte ich einfach etwas, was mich entspannt. Wie in Trance griff ich zur Schere und schnitt mir in den Unterarm. Erst war ich erschrocken über meine Tat und über das viele Blut, das über meinen Arm floss. Und das Erstaunliche: Es half! Ich war viel lockerer und es schien mir besser zu gehen. Doch jetzt ist es zur Gewohnheit geworden, nur ich bin erschrocken darüber dass es mittlerweile nicht mehr hilft sondern alles irgendwie nur noch schlimmer macht. Mein halber Arm ist mittlerweile mit Narben übersät und es sieht total hässlich aus. Auch mein Freund macht sich total viele Sorgen und ist ratlos, was er für mich tun könnte. Ich komme von der Scheiße einfach nicht mehr los, denn bei der kleinsten Anspannung geh ich ins Bad und greif zur Schere...

    Könnt ihr mir vielleicht sagen wie ich davon loskomme, ohne eine Therapie zu machen oder einen Sozialpädagogen aufzusuchen?

    Danke im Vorraus
     
    #1
    PolishLady, 28 März 2009
  2. squibs
    Verbringt hier viel Zeit
    942
    113
    35
    Single
    Ich hab damit auch angefangen, und ich finde, ohne Therapie kommst du nicht wirklich weg. Ich hab auch ne Therapie hinter mir, und ich weiß nicht, ob ich es ohne geschafft hätte.
    Mach lieber eine Therapie, als dass du ewig weitermachst.
     
    #2
    squibs, 28 März 2009
  3. Party_Girl
    Meistens hier zu finden
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    133
    28
    vergeben und glücklich
    Gehe mal zu deinem Hausarzt und zeige ihm das. Er wird dich dann bestimmt zu einem geeigneten Psychologen überweisen.
     
    #3
    Party_Girl, 28 März 2009
  4. Jóia
    Jóia (33)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    27
    26
    0
    Single
    ich rate dir auch zu deinen hausarzt (oder arzt des vertrauens) zu gehen
    er wird dir mit sicherheit helfen du bekommst dann eine überweisung

    sowas bekommt man alleine leider nicht weg
    du versuchst den schmerz zu kompensieren indem du "ritzt" und redest dir dabei ein das es dir dann besser geht
    das ist ein psychisches problem

    du brauchst dringend proffesionelle hilfe
    hop geh montag zu deinen hausarzt
    alles gute wünsch ich dir!
     
    #4
    Jóia, 28 März 2009
  5. PolishLady
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    41
    31
    0
    Es ist kompliziert
    Das Problem ist ja, ich glaub wenn ich ne Therapie mache, denn denk ich doch irgendwie ob ich nich bekloppt bin...
    Ja ich weiß, Selbstverletzung wird als Krankheit angesehen, aber ich wüsste auch gerne, ob es nicht noch andere Möglichkeiten gäbe.

    Und noch 'ne andere Frage: Wenn die Wunden nicht so tief sind, bleiben da auch noch nach längerer zeit Narben?
     
    #5
    PolishLady, 28 März 2009
  6. Luc
    Luc (29)
    Meistens hier zu finden
    2.148
    148
    108
    nicht angegeben
    Die Freundin hat dich in einen Teufelskreis getrieben. Nun ritzt du dich jedes mal, wenn es dir schlecht geht. Jedes mal, wenn man körperliche Schmerzen erleidet wie zum Beispiel wenn man sich wo den Kopf anstosst, tut es weh und es ist ein Schock. Darum wrden in unserem Gehirn in kürzester Zeit massenhaft Endorphine ausgeschüttet, damit wir uns wieder beruhigen. Beim Ritzen ist es ähnlich. Man hat eine starke innere Unruhe, dann verletzt man sich, damit die Endorphine ausgeschüttet werden.
    Die Narben bleiben. Das ist ein Grund aufzuhören. Ich kann verstehen, dass dein Freund sich totale Sorgen macht.

    Was du für zwischendurch machenkannst gibt es folgende Tricks:

    Du nimmst aus dem Tiefkühler viel Eis und tauchst deine Hände rein. Dies wird auch in Kliniken angewendet.

    Warum scheust du dich vor dem Psychologen? Er würde dir am Besten helfen.
    Ansonsten kannst du ja mal schildern, was genau deine Probleme in der Schule, mit deinem Freund und mit deinen Eltern sind. Womöglich geht es dir dann besser, wenn diese Probleme gelöst sind.
     
    #6
    Luc, 28 März 2009
  7. Jolle
    Jolle (29)
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    2.931
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    59
    vergeben und glücklich
    Ne Pille wirds dagegen wohl kaum geben!

    Du hast eigentlich 2 Möglichkeiten:
    1. Such dir einen geeigneten Psychologen.
    2. Hör von selbst einfach damit auf.

    Da du Nummer 2 denke ich nicht so einfach machen kannst, rate ich dir zu Nummero 1.

    Du hast nicht nur das Problem "Ritzen". Du hast Probleme in der Schule, zu Hause läufts doof und mit deinem Freund gibts auch ständig Stress. An diesen Punkten musst du arbeiten, dir Gedanken drüber machen und versuchen für diese Probleme eine Lösung zu finden, denn wenn diese Dinge aus der Welt geschafft sind, dann kannst du das "Ritzproblem" in Angriff nehmen, denn das resultiert ja nur aus den anderen Dingen. Verstehst du?
    Du musst die Dinge an der Wurzel packen und nicht an der Spitze und die Wurzel sind nunmal deine ganzen anderen Probleme.

    Nur weil du zu nem Psychologen gehst, bist du übrigens nicht verrückt. Unsinn :zwinker: Was meinst du wieviele Menschen dort hingehen. Und sowas kostet auch nichts. Einfach zum Hausarzt gehen, mit ihm drüber reden und dann bekommst du eine Überweisung.

    Sieh es mal so: Ein Psychologe ist im Prinzip auch nichts anderes als ein stinknormaler Arzt. Nur eben nicht für den Körper, sondern für die Seele, denn auch die kann mal krank sein. Allerdings kann sie na klar auch heilen, und von daher nimm das ganze in Angriff! :smile:
     
    #7
    Jolle, 28 März 2009
  8. Película Muda
    Meistens hier zu finden
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    57
    vergeben und glücklich
    Zuerst mal dazu: meiner Erfahrung nach, ja. Aber wenn sie wirklich nicht so tief sind, wirst irgendwann nur noch du sie wirklich sehen bzw. als solche erkennen. Ich habe ein paar Narben, die "man" sehen kann und auf die ich öfter angesprochen werde und ca. 20, die nur ich sehe oder eben Leute, die wissen dass sie da sind. Du kannst allerdings da mit Narbencreme und co. arbeiten, vielleicht bringt das ja was.

    Ansonsten kann ich dir auch nur zu einem Therapeuten raten. Wobei du dir das nicht so vorstellen darfst, dass du da dann deine Verletzungen vorzeigen musst und/oder permanent darüber gesprochen wird. Ich war während dieser "Phase" bei 3 unterschiedlichen Therapeuten (nicht nur deswegen) und alle sahen die Selbstverletzung quasi als Nebeneffekt an, beachteten es nicht weiter solange ich nicht darüber reden wollte und es im Rahmen blieb und gingen eher an die Ursprungsprobleme heran. Allerdings muss ich dazu sagen, ich hab das damals immer enorm runtergespielt. Also wenn du dich dazu entschließen solltest, eine Therapie zu machen, dann sei von Anfang an ehrlich zu deinem Therapeuten, sonst bringt das hinten und vorne nicht viel.

    Und "bekloppt" bist du nicht nur weil du zum Psychologen oder Therapeuten gehst. Früher dachte ich das auch mal, mittlerweile kenne ich viele Leute die das tun und das sind mit die normalsten, die ich kenne. Vielleicht wäre ein Psychologe für den Anfang besser als ein Therapeut - bei öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Caritas kannst du zum Beispiel Gespräche mit einem Psychologen führen, ohne dass die Krankenkasse gleich mit ins Boot geholt werden muss.

    Mir haben die Therapien übrigens kein Stück geholfen was die Selbstverletzung anging. Aber warum ich damals damit aufgehört habe, das ist kein guter Tipp zum Weitersagen, das lass ich jetzt hier mal unter den Tisch fallen. Generell viel geholfen hat mir, mit anderen bzw. ehemalig betroffenen zu sprechen und eine große Wirkung hatte es auch, dass mir irgendwann meine Eltern auf die Schliche gekommen sind - es war mir so unangenehm vor ihnen wie noch nie etwas in meinem Leben.

    In den Situationen akut, musst du dir ein anderes Ventil suchen. Ruf eine gute Freundin an, kauf dir einen Boxsack und lass deine Wut an ihm raus oder kneif dich nur fest, halte deine Hände in Eis wie Luc schon sagte. Das Problem bei diesen "Ersatzhandlungen" ist halt, dass es eine ganz andere Art von Schmerz ist, aber probier es doch mal aus!

    Alles in allem rate ich dir zu einem Psychologen zu gehen, wie gesagt vielleicht vorerst nur mal für ein paar ungezwungene Gespräche. Da deine Selbstverletzung ja von deinen vielen Problemen im Alltag herrührt wie du sagst, wird es dir sicherlich gut tun, wenn es jemanden unabhängigen gibt, der dir mal zuhört, dir Mut macht und vielleicht auch den ein oder anderen Ratschlag für dich parat hat.

    Ich finde es schonmal sehr gut, dass du aufhören willst und deine Narben hässlich findest. Das sind gute und wichtige Voraussetzungen. Und aufhören solltest du definitiv. Irgendwann wirst du es bereuen, wenn die Narben deinen Körper für immer "zieren" und außerdem ist es je nach Intensität auch nicht so ungefährlich und man muss auch mit der Wundverpflegung immer Acht geben.

    So long... LG, Pelicula.
     
    #8
    Película Muda, 28 März 2009
  9. PolishLady
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    41
    31
    0
    Es ist kompliziert
    Danke für die Antworten von euch. Ich glaub das bewegt mich jetzt echt dazu, jemanden aufzusuchen, der mit dem Ganzen eigentlich nichts zu tun hat, also jemand Fremdes. Und es fällt auch schon mehreren Leuten auf, z.B. in der Schule, also beim Sport, da trage ich ja auch nichts langärmliges. Dann klebe ich immer ein Pflaster drüber, aber bei einer einmaligen Wunde trägt man ja nicht wochenlang ein Pflaster! Einige Narben sind eig. schon soweit verheilt, dass man da nicht viel von sieht oder es groß auffällt. An einer Stelle, ziemlich nah am Handgelenk, befindet sich jedoch eine ganze Ansammlung von Narben auf einen Haufen. Das ist so zwischen5-6 cm. breit. Kann mir jemand einen Tipp geben wie ich das überdecken kann?
     
    #9
    PolishLady, 28 März 2009
  10. Luc
    Luc (29)
    Meistens hier zu finden
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    148
    108
    nicht angegeben
    Ein Schweissband.

    Oft ist es so, dass es eigentlich allen gar nicht auffällt und wenn doch, dann trauen sich viele nicht, dich direkt darauf anzusprechen, weil es ein sehr heikles Thema ist. Und die wenigen, das werden wohl deine besten Freundinnen sein, die auch etwas unternehmen, die versuchen dir zu helfen. Dann brauchst du nur noch ihre Hilfe anzunehmen, was ganz einfach gesagt, aber sehr schwer getan ist.
     
    #10
    Luc, 28 März 2009
  11. Película Muda
    Meistens hier zu finden
    1.134
    133
    57
    vergeben und glücklich
    Ich denke das ist eine gute Idee. Wie gesagt, wenn du nicht zum Hausarzt gehen willst, kannst du dich mal über die kostenlosen Angebote zB bei Caritas erkundigen.

    Und was die Narbe am Handgelenk angeht. Ich trage am linken Handgelenk seit Jahren immer ein Armband. Die Armbänder haben sich zwar immer wieder je nach Geschmack geändert, aber ohne sieht man mich eigentlich nie. Je nach Größe der Narbe muss natürlich das Armband eine bestimmte Größe haben (Lederbänder mehrfach genommen bzw. wenn du es eher schick willst ein silbernes mit sehr groben Gliedern, sind da ganz geeignet).
     
    #11
    Película Muda, 28 März 2009
  12. Svanya
    Svanya (35)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    11
    26
    0
    Verlobt
    Und noch 'ne andere Frage: Wenn die Wunden nicht so tief sind, bleiben da auch noch nach längerer zeit Narben?[/QUOTE]


    Ich kann Dir sagen, dass Du das alles eines Tage bereuen wirst.
    Und wenn Du die Narben hast, wirst Du jeden Tag bis zum Rest Deines Lebens daran erinnert werden... Hab das auch hinter mir, auf meinem Unterarm und es sind starke Narben die geblieben sind.
    Heute bin ich aber stark genug um das zu akzeptieren und es gehört zu mir.
    Such Dir bitte Hilfe!!
     
    #12
    Svanya, 28 März 2009
  13. Nymphi
    Nymphi (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    23
    26
    0
    nicht angegeben
    Narben bleiben, je nachdem, mit was du dich schneidest...

    Versuch auf zu hören, wenn du nicht zum Arzt möchtest.
    Sobald es dich "über kommt" mach was anderes... Als Alternative vll. ball eine Faust und lass sie wieder los, dass ganz schnell hintereinander...

    Aber ein langzeitiges Ergebniss wirst du wohl oder übel nur mit einem Psychologen hin bekommen...
     
    #13
    Nymphi, 28 März 2009
  14. User 70315
    User 70315 (28)
    Beiträge füllen Bücher
    3.571
    248
    1.122
    Verheiratet

    Dieser "Ratschlag" schockt mich grad doch sehr. Wie kann sie dir denn raten, dich selbst zu verletzen, damit du dir hilfst.

    ich habe selbst geritzt und tu es leider gottes immer noch in extremen situationen, dafür selten. ich bin von diesem oft-ritzen allein weggekommen. aber das ist sehr schwer und ich denke, es gibt da keine garantie, dass das klappt.
    du brauchst hier alternativen, auf der seite sind einige zusammen gestellt, die anderen geholfen haben.
    vielleicht findest du auch etwas darunter:
    http://www.rotetraenen.de/?main=svv&sub=alternativen

    ich würd dir zu einer therapie raten, oder zumindest erstmal zu einem psychologischen gespräch!
    narben bereut man immer. du wirst im nachhinein sicherlich nciht mit stolz auf deinen arm herunter sehen.

    ich hoffe du findest einen weg daraus
     
    #14
    User 70315, 28 März 2009
  15. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
    8.752
    298
    1.137
    Verheiratet

    Ich kann Dir sagen, dass Du das alles eines Tage bereuen wirst.

    Da geb ich dir Recht!

    Ich habs zwar ohne Therapie geschafft davon loszu kommen nachdem ich mich ca. 4-5Jahre geritzt habe aber es war sehr schwer. Wenn es wirklich nicht mehr geht ist der beste Weg aber wirklich ein Psychologe.

    Bei mir sieht man heute noch Narben. Genau 3 Stück am linken Unterarm. Diese erinnern mich immer wieder daran.

    Ich wünsch dir alles Gute!
     
    #15
    capricorn84, 29 März 2009
  16. black_despair
    Verbringt hier viel Zeit
    195
    101
    0
    nicht angegeben
    Wenn du damit aufhören willst, dann schaffst du es auch alleine (Nein, Ritzen ist keine Sucht - das redet man sich nur ein).
    Und wenn du nicht damit aufhören willst, dann hilft dir auch keine Therapie. Punkt.
     
    #16
    black_despair, 29 März 2009
  17. ecoraider
    ecoraider (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    63
    31
    0
    nicht angegeben
    Zweierlei:

    Erstens: Ich bin in psychologischer Beratung. Ich habe freiwillig diese Hilfe angenommen, weil ich Leistungsprobleme habe, und weit hinter meinen Möglichkeiten zurückbleibe. Vielleicht sind auch leichte Depressionen drin, da arbeiten wir noch dran. Seitdem ich diese Beratung annehme, sehe ich viele Dinge anders, mache mir viel mehr Gedanken über mein Leben, und versuche, Struktur reinzubringen. Es wird einfach in allen Ecken ein wenig geguckt, und eine gute Psychologin kann schnell sehen, was du für Probleme hast, und dir Wege aufzeigen, wie du mit ihnen fertigwirst. Ritzen, ist wie vorher erwähnt, ein falsches Mittel, um mit dem Druck fertigzuwerden, und meines Erachtens ähnlich wie Drogenmissbrauch.

    Zweitens: Eine mir sehr nahe Person hat sich geritzt, und konnte damit aufhören. Inzwischen schämt sie sich ihrer Narben aber mit etwas aufgebautem Ego kommt man damit zurecht, beziehungsweise man kann eventuell, wenn man später das Geld hat, sie kaschieren (Mikorabrasion, Laser, Narbensalbe)

    Ich würde dir echt zu einer Beratung raten. Ich hab mih lange geschämt, und wollte das nicht, aber inzwischen empfehle ich das allen die Probleme haben...
     
    #17
    ecoraider, 29 März 2009
  18. Teresa
    Teresa (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    701
    103
    1
    vergeben und glücklich
    Ich hab zwei Freundinnen, die geritzt haben, und ohne Therapie sind beide nicht von diesem Verhalten losgekommen.

    Der "Ratschlag" deiner Freundin schockiert mich ebenfalls mehr als alles andere - Ritzen "hilft" nicht, es löst deine Probleme nicht, es dämpft sie nur für kurze Zeit.

    Keine Angst, nur weil du einen Psychologen oder Therapeuten aufsuchst, bist du nicht bekloppt. Ich mache das ebenfalls - ich ritze zwar nicht, aber ich leide immer noch unter enormer Schwellenangst, die ich jetzt durch die Therapie langsam in den Griff bekomme.

    Sieh es doch einmal so: Wenn du körperlich krank bist, gehst du zum Arzt. Wenn du seelisch krank bist, auch. Das hat mit bekloppt nix zu tun.
     
    #18
    Teresa, 30 März 2009

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