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  • shabba
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    13 September 2006
    #1

    wie laeuft das bei homosexuellen...

    ...maennern? mein kumpel und ich haben uns grad gefragt, wie das eigentlich laeuft. ich will natuerlich keinesfalls in klischees verfallen. aber ich meine, mal gehoert zu haben, dass es in einer homosexuellen beziehung zwischen maennern schon eine gewisse "ordnung" gibt, d.h. einen maennlicheren und einen weiblicheren part. was wir uns gefragt haben: woher weiß man das eigentlich vorher? lernen sich zwei typen in der schwulenbar kennen und am ende will sich keiner buecken? :-D ums mal klischeehaft auszudruecken?

    kann mich mal jemand aufklaeren? :>
     
  • shabba
    Gast
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    22 September 2006
    #2
    *hust*
     
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    #3
    Ähm..kein grund gleich Doppelposts zu bringen..na ja..

    Also einer meiner Freunde ist schwul. Man merkt es als Schwuler ob man eher den weiblichen (passiven) oder männlichen (aktiven) Part übernimmt. Und wenn du dich in wen verguckst, dann ist das auch direkt klar, merkste halt...(also so hats jedenfalls mein Kumpel da erzählt, und der erzählt immer davon)...
     
  • SottoVoce
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    #4
    Gleich ist gut, das waren ja fast 10 Tage! :grin:

    Ich denk aber auch, dass das irgendwie klar ist... Wenn man sich kennenlernt, dass dann direkt einer eher den weiblichen und der andere eher den männlichen Part übernimmt...

    Aber wer weiß - vielleicht wechseln sie ja auch regelmäßig ab?
     
  • Supersucker
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    #5
    ich tippe auf den Gedanken.Kenn keine, also ich weiß absolut gar nix
     
  • Viktoria
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    22 September 2006
    #6
    Ich frage mich, ob die sich streiten können, wer das Brautkleid trägt :grin:

    Ich glaube, einer von den beiden ist immer der weibliche Part *an Waltraud aus "Bewegte Männer" denk*
     
  • Ginny
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    22 September 2006
    #7
    Ichb habe lesbische Freundinnen. Als Außenstehender ordnet man sie schon in einen "männlichen" und einen "weiblichen" Typ ein, aber sie selber sehen das gar nicht gerne bzw haben da nie eine "Abmachung" getroffen. Es ergibt sich eben so, wie es sich in heterosexuellen Beziehungen auch ergibt, dass einer dominanter und aktiver ist als der andere. Das muss ja auch nicht immer eindeutig verteilt sein, gibt ja viele Paare, bei denen die Frau "die Hosen an hat". Und da redet man ja normalerweise auch nicht drüber, sondern es ergibt sich aus der Kommunikation und dem Verhalten.
    Wobei es doch auch bestimmte Erkennungsmerkmale unter Schwulen gibt, ob man devot oder dominant veranlagt ist, soweit ich weiß ... Taschentücher in den Hosentaschen und so. :schuechte_alt:
     
  • User 37284
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    22 September 2006
    #8
    Ne, ich glaube nicht, dass einer von beiden der weibliche Part ist. Wieso überhaupt? Dann könnte man als Mann auch gleich mit ner Frau zusammen sein.

    Ich denke, dass sich beide einfach ganz normal als Mann verhalten.
     
  • Supersucker
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    22 September 2006
    #9
    Ist doch mehr auf welches Geschlecht mann steht oder auf welchen Typ
     
  • SottoVoce
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    #10
    Ich kenn aber Schwule, die irgendwie eher wie Frauen sind... :schuechte Also so was Kosmetik angeht (Hautpflegekuren oder so), oder sie Kochen viel und gern und führen jedem ihre selbstgemachte Marmelade vor und sie legen soviel Wert auf Klamotten wie viele Frauen... Besonders einer, den ich kenn, der ist da echt total krass. Der verhält sich definitiv nicht als ganz normaler Mann! (falls es sowas wie "normal" überhaupt gibt)

    Vielleicht gibts ja auch Beziehungen, wo es von vornherein klar ist, wer "weiblich" und wer "männlich" ist und andere Beziehungen, wo hin und her gewechselt wird?
     
  • Frofo
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    #11
    Ich find das is totales Schubladendenken...
    Ich bin auch sehr feminin, was alles angeht. Damit meine ich,
    ich koche gerne, kümmer mich um meine Haare und meinen Stil,
    bin recht modebewusst etc.
    Ich kuschel auch gerne mit normalen Freunden, das schließt Jungs
    nicht aus.
    Ich habe nie verstanden warum 2 Freundinnen Abends ihre lieblingsserie gucken
    und dabei kuscheln "dürfen" und 2 Jungs nicht...

    Ich bin zwar auch Bi, ging mir aber jetz um Freundschaft ..

    Was das mit schwulen angeht:
    Jeder übernimmt überall eine Rolle. In der Klasse, bei der Arbeit,
    in einer Freundschaft. In jeder Gruppe ändert sich das.
    Es gibt keinen weiblichen oder männlichen "Part", sehr wohl aber verschiedene Typen.
    Es können auch 2 weiblichere zusammenkommen und alles.
     
  • User 37284
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    22 September 2006
    #12
    Ich kenne aber auch männer die genauso sind, allerdings sind diese nicht schwul :zwinker:
     
  • SottoVoce
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    #13
    Okay, ich kenn nur Männer, die so UND schwul oder wenigstens bi sind. *g* Ich kenne keinen hetero-Mann, der auch so krass wäre... Klar, es gibt Männer, die kochen voll gern oder machen auch Marmelade selbst. Und wieder andere ziehen sich gerne gut an. Aber dass ALLES bei einem vorkommt und dann auch noch völlig extrem, das hab ich bisher nie bei einem hetero-Mann erlebt... Aber nur, weil ich keinen kenne, heißt das natürlich nicht, dass es sie nicht auch gäbe...
     
  • User 38570
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    22 September 2006
    #14
    Also das unterschreib ich mal so.

    Was mich schon immer genervt hat, war die Frage: "Wer ist denn bei Euch die Frau?" Und es ist mit Abstand die unsinnigste Frage, die es überhaupt gibt. Hallo? Wenn ich schwul bin, dann stehe ich auf einen Mann und nicht auf irgendwas dazwischen.

    Ist aber immer wieder interessant, warum sich überhaupt wer dafür interessiert, wie Schwule Sex zusammen haben. Bei Heteros kommt auch niemand auf die Idee, eine Frau zu fragen, ob sie die "männliche Rolle" übernimmt und sich einen Dildo umschnallt.

    Nun, sei es drum: Bei Schwulen gibt es einen aktiven und einen passiven Part. Viele können beide Seiten übernehmen, andere sind entweder nur aktiv oder nur passiv. Das lässt aber wiederum keinen Rückschluss auf die "Rollenverteilung" zu. Derjenige, der hinhält, kann genauso gut der Boss sein, wie umgekehrt. Ich bevorzuge da die moderne Variante - hier ist keiner der Boss, beide sind gleichberechtigt und was im Bett abgeht, muss ja außer meinem Freund und mir keinen interessieren.

    Was mich immer wieder wundert: Alle scheinen irgendwie immer so viele "feminine" Schwule zu kennen - ich kenne nur "normale"...
     
  • User 4590
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    22 September 2006
    #15
    Gut gesagt, genau so sehe ich das auch. Ich denke, man tendiert allgemein dazu, in 'weiblich' und 'männlich' zu unterteilen, weil das Kategorien sind, die wir kennen, die uns anerzogen wurden und die wir benutzen, um unbekannte Dinge besser begreifen zu können.

    Aber im Grunde gibt es keine 'weiblichen' und 'männlichen' Parts, weil es auch nicht wirklich 'weibliche' und 'männliche' Eigenschaften gibt, das wird uns nur von der Gesellschaft so vermittelt. Wer in einer homosexuellen Beziehung der Dominantere und wer der Passivere ist, hängt eben davon ab, was für ein Typ Mensch man ist, und das ergibt sich genauso automatisch wie bei heterosexuellen Paaren auch.
     
  • Frofo
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    22 September 2006
    #16
    Ich habe das Wort feminin nur in den Raum geworfen weil man
    die Eigenschaften die ich habe wohl eher Mädchen / Frauen zurechnet.
    Ich kenne also ebenso "feminine" Heteros etc., es gibt bei allem alles, wenn du / ihr versteht..:ratlos:
     
  • DannyMirow
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    22 September 2006
    #17
    Mal ehrlich, das ist doch wirklich Blödsinn. Männlicher Part, weiblicher Part. Bei uns ist es so, dass üblicherweise mein Freund mich fickt. Bin ich dadurch der weibliche Part? Andererseits ist es auch so, dass üblicherweise mein Freund mir einen bläst. Ist er dann in diesem Moment der weibliche Part?

    Auch die aktiv/passiv-Einteilung finde ich nicht optimal. Ein Online-Freund sagt immer: wenn beim Sex einer passiv ist, dann machen beide was falsch. Recht hat er.
     
  • SottoVoce
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    22 September 2006
    #18
    Ich kenne genau 3 Schwule. Einer ist der von mir beschriebene, bei dem man manchmal das Gefühl hat, man unterhält sich mit seiner besten Freundin. Er weiß besser über Kosmetik, Schminken, Kochen und Klamotten Bescheid wie ich und hat mich früher immer gefragt, wie mein Freund im Bett sei und ob ich ihm den mal ausleihe. :tongue: Dem hat man auch echt auf nen Kilometer Entfernung angesehen, dass er schwul ist, er hat JEDEM Klischee entsprochen (vieles davon war aber glaub in Fleisch und Blut übergegangen Maske, um sich vor Vorurteilen zu schützen, indem er sie einfach alle erfüllt...).

    Ein zweiter ist einer meiner Ex-Freunde. *lach* Das war, ehe ihm klar wurde, dass er auf Männer und nicht auf Frauen steht (wir hatten eh nie Sex miteinander). Er ist so dazwischen drin irgendwie. Eigentlich schon ein normaler Mann, aber sehr "weich" und sensibel. Sehr schwer zu beschreiben. Seine Art, sich zu kleiden oder sein merkwürdiger Schal verrät ihn ein bisschen, aber man merkt es ihm zumindest nicht auf der Stelle an.

    Und ein dritter war mal ein ganz guter Freund. Bei ihm wusste ich sehr lange nicht, dass er überhaupt schwul ist, das hab ich mehr oder weniger durch Zufall erfahren, als er sich verplappert hat. Er hat schon auch auf seine Kleidung sehr geachtet und so, aber er wirkte jetzt nicht irgendwie "feminin". Er war auch nicht so emotional wie viele Frauen (und halt die anderen beiden Schwulen, die ich kenne), sondern logisch-kühl. Ganz normal eben. Hätte er nichts gesagt, wüsste ich bis heute nicht, dass er schwul ist!

    Also, es gibt natürlich nicht nur so krasse klischeehafte Homosexuelle, sondern natürlich auch ganz genauso viele, denen man es gar nicht anmerkt (ich denk, das ist auch die Regel).
     
  • User 38570
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    22 September 2006
    #19
    Na das will ich auch mal hoffen, sonst muss ich irgendwann doch noch auf "hetero" umsteigen, wenn meine Beziehung mal in die Brüche geht... :grin:
     
  • Frofo
    Frofo (28)
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    22 September 2006
    #20
    Es gibt übrigens auch klischehafte Heteros oder klischehafte amerikanische Präsidenten.
     

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