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  • zickzackbum
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    8 Februar 2009
    #1

    Wie lange braucht ihr, um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzukommen?

    Hi, wie lange braucht ihr um über eine gescheiterte Beziehung, eine erfolglose Annäherung oder gar den Tod eines Partners hinwegzukommen ?
     
  • User 35148
    User 35148 (44)
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2009
    #2
    Sicherlich einige Monate, manche brauchen Jahre :schuechte
    Es wird leichter, wenn man sich gut ablenken kann und nicht mehr so oft an die Ereignisse denken muß.

    Spätestens wenn eine neue Liebe entsteht, und da alles gut läuft, wird die frühere Beziehung in den Hintergrund rücken.

    :engel_alt:
     
  • User 85671
    Verbringt hier viel Zeit
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    8 Februar 2009
    #3
    Gescheiterte Annäherung:
    Vor nem Jahr und 2 Tagen hab ich von meiner ehemals "Angebeteten" das letzte Mal was gehört.
    Bin ich darüber hinweg? Hmm... An sich schon, in dem Sinn, dass ich mit ihr nichts mehr zu tun haben wollen würde. Ganz vergessen hab ich es aber noch nicht. Ich denk jeden Tag mind. noch einmal an die Sache, auch wenn emotionslos. So als wenn der eine oder andere Gedanke daran einfach mal so vorbei fliegt und man es nicht mal merken würde, wenn man sich nicht gerade fragt, woran man jetzt eigentlich gedacht hat. Und das auch nur weil es so ein einschneidendes Erlebnis im negativen Sinn war, wo ich gedanklich/analytisch noch etwas dran hänge - wie ne unangenehme Angewohneit, die man erst noch loswerden muss. Ansonsten stimmt es mich in manchen einsamen stunden trübsinnig, wenn ich bewusst nochmal alles Revue passieren lassen.
    Also ich würde sagen, ich bin darüber hinweg, hab es aber noch nicht vergessen.
    Wie lange hab ich gebraucht? 3-4 Monate, bis ich über den depressiven Schock hinweg war und 3 weitere, bis ich damit umgehen konnte. Nach weiteren 3 konnte ich ohne Schmerz daran denken und nach noch 3 kann ich sagen mir geht's wieder gut.
    = 1 Jahr
    Hatte aber auch mit den Umständen zu tun, in denen ich mein Leben umgekrempelt habe, was mir sicher geholfen hat.

    Ich schätz mal, du bist in der Situation und möchtest wissen, wie lange dein Zustand noch anhält.
    Denk nicht daran, wann es vorbei ist, sondern fang einfach mal an zu gehen, was besseres kann ich dir nicht raten. Am Anfang kannst du das Ende sowieso nicht erkennen.
     
  • zickzackbum
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    8 Februar 2009
    #4
    Nee ich bin nicht in der Situation, ich habe mich das nur mal so gefragt.
     
  • kingofchaos
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2009
    #5
    Meinst Du mit erfolgloser Annäherung einen gescheiterten Flirt?
    Das habe ich vergessen, bevor der Abend vorbei ist.

    Bei einer beziehung käme es darauf an, wie lange sie gedauert hat und warum sie zerbrochen ist.

    Tod des Partners hatte ich gottseidank noch nie, kann ich also nicht abschätzen. Könnte aber bei mir sehr lange dauern, evtl. sogar gar nicht.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    8 Februar 2009
    #6
    Wie lange braucht ihr um über eine gescheiterte Beziehung, eine erfolglose Annäherung oder gar den Tod eines Partners hinwegzukommen ?

    Einige Wochen oder Monate; Sekunden; vermutlich Jahre.
     
  • kingofchaos
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    vergeben und glücklich
    8 Februar 2009
    #7
    Sekunden ist ein bißchen wenig, zumindest mal kurz drüber nachdenken, ob und was ich falsch gemacht habe.
     
  • salgi
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    8 Februar 2009
    #8
    Es kommt immer darauf an, wie die Beziehung gescheitert ist^^ Durch mich, durch sie, durch beide? unglücklich oder richtig^^

    Kann 1Tag bis lebenslänglich dauern:ratlos: beides möglich...
     
  • User 71335
    User 71335 (50)
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    8 Februar 2009
    #9
    Das kann ich so übernehmen.

    Ist auch vermutlich eine Frage der Dauer der Beziehung. Früher habe ich kaum länger als ein bis zwei Wochen gebraucht, um über eine Beziehung (von 2-3 Jahren) hinweg zu kommen, heute nach 19 Jahren wäre das bestimmt ein wenig anders.:ratlos:

    Tod wäre absolut heftiger, weil er ja dann gar nicht mehr da wäre, am Ende einer Beziehung hätte ich dagegen mit meinem Mann ja immer noch eine "Beziehung" wegen der Kinder. Da hängt einfach mehr drann.
     
  • RedRosex3
    RedRosex3 (27)
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    8 Februar 2009
    #10
    Ich denk, man kann diese Frage so nicht beantworten.

    Es kommt 1. drauf an, wie etwas gescheitert ist [Beziehung],
    2. wie stark ein Mensch ist, also wie gut er damit umgehen kann und letzendlich auch wie ihm geholfen wird [Freunde, Familie].
     
  • Neato
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    8 Februar 2009
    #11
    monate mindestens aber eher jahre bei beziehungen und so .. beim tod des partners .. also will ich mir eigentlich nicht vorstellen aber ich denk sowas würd mich sehr schwer treffen .. besonders in jungen jahren ..
     
  • objekt.f
    objekt.f (27)
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    8 Februar 2009
    #12
    Die Zeit danach ist lang, wahnsinnig intensiv und bringt mich an den rand des wahnsinns.
    Hatte ich bisher zum Glück erst ein mal richtig hart, aber ich glaube bald ists wieder soweit.
    Nur dass die Beziehung viel länger gedauert hat und sehr viel intensiver war.
    Man wird sehen :cry:
     
  • Levana
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    8 Februar 2009
    #13
    Ich hab ne Ehe hinter mir. Die Trennung ist fast ein Jahr her ... SO langsam bin ich drüber weg, ich denke nicht mehr an ihn, als Ehemann.. Nur an meine Fehler, die ich gemacht habe :smile: Und mir das alles so leid tut ..
    Ich dachte, ich würde Jahre hinterhertrauern, nur, was ist schon verarbeiten? Ich werde diese Zeit und eigentlich ihn auch, immer in Erinnerung haben ...
     
  • Samaire
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    8 Februar 2009
    #14
    Erfolglose Annäherungen gibt es bei mir nicht und falls doch, so wäre ich darüber wohl zügigst hinweg. Gibt ja nicht wirklich etwas, worüber man hinwegkommen muss.

    Bei Beziehungen dauert das bei mir sehr sehr lange, steht meist auch in keinem Verhältnis zur Dauer der Beziehung (entsprechende Pseudo-Regeln à la "man braucht die Hälfte der Beziehungsdauer um darüber hinwegzukommen" finde ich denn auch reichlich lächerlich). Mit mit einer Ausnahme habe ich immer 1.5-3 Jahre gebraucht (und die Ausnahme war eine lächerlich kurze Beziehung, deren Scheitern ich nach ein paar Wochen verkraftet hatte).

    Mit Tod des Partners habe ich keine Erfahrung. Aber ich vermute, da würde ich wohl noch viel länger dran knabbern, als ich es beim "simplen" Scheitern der Beziehung würde.
     
  • zickzackbum
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    9 Februar 2009
    #15
    Gescheiterte Flirts kannst du ausklammern, da man doch nicht wirklich mit realistischer Beziehungabsicht flirten kann.

    Ich kann mir vorstellen,dass man sich in etwas hinein träumt. Aber dann weiss man doch, dass es nur Träumerei ist.

    Erfolglose Annäherungen sind Kontakte über Monate, bei denen eventuell sogar beiderseits Interesse herrscht und es dann an irgendetwas knapp scheitert.
     
  • kingofchaos
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    vergeben und glücklich
    9 Februar 2009
    #16
    Kam und kommt nicht vor. Monatelange Spielereien habe ich nie mitgemacht. Meine Partnerinnen und ich waren uns immer sehr schnell bewusst daß wir zusammen sein wollen.

    Sollte eben dieser Funke nicht übergesprungen sein, hats halt nicht sollen sein und diese Annäherung wird ohne langes Bedauern abgehakt.
     
  • User 67627
    User 67627 (47)
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    vergeben und glücklich
    9 Februar 2009
    #17
    Sehr unterschiedlich...

    ich hab meine erste Beziehung (7 Jahren) nach ein paar Tagen abgehakt

    meiner Zweiten (genausolang) hab ich 3 Monate hinterhergetrauert

    und bei meiner Dritten (auch wieder 7 Jahre :zwinker:) hab ich nur dem Haus nachgetrauert.

    Nicht fruchtende Flirts sind in ein paar Minuten vergessen, weil meist auch kein wirkliches Interesse dahintersteht.

    Zu einem Verlust durch einen Todesfall kann ich nichts sagen. Das ist mir zum Glück noch nie widerfahren und ich möchte es auch nicht so schnell erleben.
     
  • SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
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    9 Februar 2009
    #18
    also meinen ersten freund, hab ich nach 9 monaten beziehung noch zwei, drei monate nachgetrauert.

    bis ich die fünfjährige beziehung verarbeitet hatte, hat es über ein jahr gedauert.

    was heißt überhaupt verarbeitet?
    hab mal gelesen: etwas ist verarbeitet, wenn man sich aktuell nicht mehr hineinversetzen kann, wie und warum man in der situation so gefühlt hat. sprich keinerlei gefühlsmäßige resonanz dazu da ist.

    beispiel: ich war bei der trennung traurig oder wütend etc... und wenn ich aktuell darüber nachdenke kommt die trauer wut, etc. wieder hoch.

    das kann auch noch sein, selbst wenn man schon lange in einer neuen beziehung ist. wenn man dieses schema anwendet, hat z.B. meine oma, ihre erste ehe, die 30 jahre zurückliegt noch nicht verarbeitet.

    verarbeitet heißt also: keinerleit wut, trauer mehr wenn man sich noch mal in die situation hineinversetzt.

    deshalb wird es bei einem tod, wahrscheinlich unmöglich sein, diesen vollständig zu verarbeiten. wenn ein partner stirbt hat das trauma qualität.


    das scheitern, die trennung (ist für mich was anderes als die beziehung selbst) der fünfjährigen beziehung schäftigt mich heute noch. mitlerweile allerdings in kreativer art und weise. ich schreibe diplomarbeit drüber. auch eine art des verarbeitens.
     
  • User 41772
    User 41772 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    9 Februar 2009
    #19
    meine letzte beziehung... puh, da hab ich lang gebraucht (die beziehung hat 2 jahre gedauert). dachte zwar, dass ich es nach ein paar monaten überstanden hatte. allerdings war ich erst über ihn hinweg, als ich ihn nach einem jahr wieder gesehen und mit ihm geredet hab. danach war ich geheilt :zwinker:

    meine vorherigen beziehungen waren irgendwie nix richtiges (zumindest werte ich 1,5 monate nicht als ernsthafte beziehung :tongue:). da war ich auch relativ schnell drüber hinweg, weiß ich aber nicht mehr genau.

    bei gescheiterten schwärmereien oder annäherungsversuchen brauch ich nicht so lange, das ist nach 1-2 wochen meistens vergessen...

    das mit dem tod des partners kann ich nicht sagen. in der situation war ich zum glück noch nie. wenn ich aber dran denke, dass der tod meiner oma mittlerweile 9 jahre zurück liegt und ich immer noch total traurig werde und weinen muss, wenn ich an sie denke, kann ich mir nicht vorstellen, dass das beim tod des partners überhaupt möglich ist, das wirklich zu VERARBEITEN.
     
  • User 66223
    User 66223 (32)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    9 Februar 2009
    #20
    Wir waren knapp 3 Jahre zusammen und sind jetzt 6 Wochen getrennt. Ich glaube ich brauche da ewig :geknickt:
     

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