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Wie man besser keine Beziehung führen sollte...

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Serge Bailmann, 21 November 2008.

  1. Das hier soll, um es vorweg zu sagen, kein Thread sein, um mir Rat oder Trost zu holen, sondern lediglich eine Methode, um mir etwas von der Seele zu schreiben. Wer der Meinung ist, etwas sinnvolles dazu beitragen zu können oder ein paar Passagen kommentieren zu wollen, kann das natürlich gerne tun. Schließlich ist das hier ein Diskussionsforum. :zwinker:

    Hier also der Aufstieg und Fall meiner letzten Beziehung:

    Ich habe sie, S., etwa vor einem Jahr über gemeinsame Freunde kennen gelernt. Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht zusammen waren, konnten wir relativ schnell auf einer Ebene kommunizieren, die ich leider bei wenigen Menschen antreffe. Diese Ebene setzte sich vor allem aus ungezwungenen politischen und philosophischen Diskussion sowie einem gewissen Gespür für absurde Situationen (ich hoffe ihr versteht, was ich meine) zusammen. Teil dieser Gemeinsamkeiten war zunächst auch die Erkenntnis, dass man weder sich selber noch Dinge, die Menschen in manchmal sehr unüberlegten Situationen von sich geben, so furchtbar ernst nehmen sollte. Zumindest dachte ich das. Aber dazu später mehr.

    Etwa März/April diesen Jahres habe ich dann mal einen Kochabend bei mir zu Hause veranstaltet, zu dem außer ihr noch drei weitere Freunde erschienen. Nach dem Essen sind dann zwei der Leute losgegangen und S. sowie eine weitere gute Freundin haben dann, weil sie ihren letzten Bus nach Hause verpassten, kurzerhand beschlossen bei mir zu übernachten.
    Da ich ein großes Bett habe und ein Großteil meines Freundeskreises in solchen Dingen relativ unverklemmt ist, sind wir dann in mein Zimmer schlafen gegangen. In der Nacht kam es dann zu ersten Annäherungen zwischen S. und mir. Das führte in den folgenden Wochen dann dazu, dass wir uns immer öfter getroffen haben. Der Ablauf war dabei fast immer der gleiche: erst stundenlang über Politik diskutieren und im Anschluss daran Sex. Das würde ich im Rückblick interessanterweise als die spannendste Phase unserer Beziehung bezeichnen.

    Jedoch habe ich mich anfangs dagegen gewehrt unsere Zweisamkeit wirklich als klassische Liebesbeziehung zu deklarieren. Das hat einfach den Hintergrund, dass ich mich ganz einfach nicht zu fest binden wollte und mich meiner Unabhängigkeit beraubt gefühlt hätte. "Monogamie und ewige Treue sind Illusionen" war eigentlich von Anfang an der Konsens bei uns. Und damit komme ich ganz gut klar. Aufgrund dieser sehr nüchternen Erkenntnis, schlich sich bei mir aber auch sehr selten das Gefühl der puren Verliebtheit ein. Oder um es mit den Worten Nick Hornby's zu sagen: ich liebte sie, war aber nicht verliebt in sie.

    Das Spiel konnte aber so nicht ewig weitergehen. Irgendwann kamen schließlich von Freunden die Fragen: "Seid ihr jetzt nun zusammen oder nicht?". Mich hatte das immer sehr genervt und nervt mich auch heute noch. Warum können die Leute einfach nicht begreifen, dass zwei Menschen Zeit miteinander verbringen, aber einfach nicht dauernd darüber nachdenken wollen, ob sie jetzt ein "Pärchen" sind oder nicht? Letztlich hatte S. aber dann auch nach etwa einem Monat die Initiative ergriffen und fragte mich, ob wir jetzt nun "offiziell" zusammen sein wollen oder nicht. Ich willigte ein. Weniger aus innerer Überzeugung, sondern eher aus Pragmatismus.. Schließlich haben wir uns schon gegenseitig unsere Familien vorgestellt, liefen händchenhaltend durch die Gegend, etc. - alles also was viele als klassisches Paar-Verhalten identifizieren.

    Ganz so "klassisch" war das alles aber dann doch nicht: es gab einfach immer ganz banale Sachen, die mir immer etwas aufstießen. So etwa ihre Angewohnheit beim gemeinsamen Schlafen oder Schmusen, ihren Kopf so an mir abzulegen, dass ich ihre Haare direkt in meinem Gesicht hatte - ich mochte das einfach nicht, es war mir unangenehm. Genausp wie ihre Masche, sich nach dem Duschen ihre Haare nicht richtig zu föhnen oder abzutrocknen zu wollen, was ich einfach nicht als schön empand. Wenn man das anspricht, dann ließe sich ein Kompromiss finden, dachte ich. Aber ich glaube im Nachhinein diese "Kritik" von mir an ihr, hat sie nur widerwillig angenommen.

    Ein weiteres Phänomen: Ich wachte manchmal mitten in der Nacht auf und fühlte mich von ihrer Nähe plötzlich sehr abgestoßen, was ich mir nicht erklären konnte, da es am Morgen danach wieder "normal" war.
    Das haben vermutlich auch andere mitbekommen. Im Vertrauen haben mir viele Freunde gesagt, dass sie nicht den Eindruck hätten, dass mir meine Freundin wirklich etwas bedeutet und das wir oft sehr distanziert voneinander wirkten. Ich habe dieses Urteil erst nicht überbewertet, schließlich gibt es verschiedene Menschen und verschiedene Arten eine Beziehung zu führen. Und ein Paar, dass nach außen hin Harmonie ausstrahlt, muss auch intern nicht unbedingt harmonisch sein.

    Aber der Einwand war auch nicht unberechtigt: wir haben im Laufe der Zeit immer weniger zusammen diskutiert, gelacht und agiert. Meistens sahen wir uns aufgrund von geografischer Distanz nur am Wochenende. Das führte oft zu einer falschen Erwartungshaltung, die darin bestand, dass man ja die wenige Zeit, die uns blieb, ausnutzen müsse. Das hieß konkret, dass wir die meiste Zeit im Bett verbrachten und Sex der kleinste gemeinsame Nenner unserer Beziehung wurde. Nicht einmal als sie mir gestand, dass sie an einem Wochenende, an dem wir uns nicht sehen konnten, im Vollrausch mit zwei verschiedenen Typen rumgemacht hat, hat mich in irgendeiner Weise verletzt oder berührt. (Man muss aber dazu sagen, dass wir uns so etwas von Anfang indirekt gestattet haben, mit der Bedinung, es dem anderen nicht zu erzählen; da ich selber nicht wusste, wie ich dadrauf reagieren würde, fand ich das okay)

    Irgendwann wurde es mir dann zuviel: vor etwa vier Wochen schlief das letzte Mal bei mir. Und das sehr schlecht. Von ihrer harten Matratze bekam ich Rückenschmerzen, ihre Haare in meinem Gesicht nervten und mir war speiübel. Am nächsten Morgen habe ich ihr dann, wahrscheinlich auch unter Einfluss des beschissenen Schlafes gesagt, dass es mir das alles zuviel sei und ich nicht mehr kann. Sie gab mir einen Kuss auf die Stirn und ich ging einfach. Auf dem Weg zur Arbeit dachte ich dann: "Ok, das war es dann jetzt" und fühlte mich plötzlich wieder frei. Ich ging also noch am gleichen Abend mit zwei Kumpels in einen Club, um mich abzulenken. Doch dann tauchte S. zusammen mit einer ihrer Freundinnen auch dort auf. Es kam zu einem versöhnlichen Gespräch, in dem wir viele Sachen klärten und uns noch einmal zusammen rauften. Doch das währte nicht lange und drei Tage später gab sie mir dann per E-Mail den endgültigen Laufpass.

    Und das nicht zu Unrecht. Denn jetzt will ich auf die eigentliche Quintessenz dieses Beitrages eingehen:

    Ich bin ein rational denkender Mensch und ich sage den Leuten um mich herum auch relativ direkt, wenn mir etwas gefällt oder missfällt, manchmal auch in Verbindung mit Ironie, was entweder für Verwirrung oder Heiterkeit sorgt. Damit kommen manche Menschen allerdings auch nicht klar und fühlen sich durch meine Aussagen zuweilen angegriffen oder verletzt. Diesen Vorwurf kann ich nicht von mir weisen. Wenn das aber wirklich passiert und ich das auch merke das, dann tut es mir innerlich sehr weh und ich ärgere mich extrem darüber, was für ein arrogantes Arschloch ich in gewissen Situationen sein kann.

    Manchmal merke ich das aber auch nicht. So wie im Falle dieser Beziehung. Denn das viele meiner, mal mehr, mal weniger oder gar nicht, ernst gemeinten Kritikpunkte an S., sie wirklich verletzt haben, hätte ich niemals gedacht.
    In ihrer E-Mail und in einem späteren Gespräch hat sie mir dann offenbart, in welchen Situationen ich mich ihr gegenüber extrem scheiße verhalten habe. Sie sagte mir, wie egozentrisch ich bei gemeinsamen Unternehmungen war (z.B. wie ich beim DVD gucken, sie immer nur von meinen Lieblingsfilmen überzeugen wollte); sie warf mir vor, wie wenig ich in die Beziehung investiert hätte.

    Und der "Clou" an der ganze Geschichte: sie hat in so ziemlich allem, was sie sagt Recht und ich habe dem auch fast nichts entgegenzusetzen. Außer vielleicht in dem Fakt, dass sie diese Zweifel schon viel früher hätte verbalisieren können, aber das entschuldigt natürlich nicht meine mangelnde Beobachtungsfähigkeit in diesen Momenten.

    Das beschäftigt mich jetzt am meisten: gar nicht mal, dass sie weg ist, sondern wie sehr mir die Beziehung meine persönlichen Fehler vor Augen geführt hat. Dass man sich eben auch mal selbst beobachten und nicht nur mit der Einstellung "Ich mach mein Ding; mir egal, was andere davon denken" durchs Leben gehen sollte. Und dass man auch bedenken sollte, wie manche Dinge, die man "einfach nur dahin" sagt, anderen Menschen noch sehr lange negativ im Gedächtnis bleiben können.

    Zum Abschluss noch eine Anekdote: Nachdem S. die Beziehung beendete, schickte sie ihrer besten Freundin, die von Anfang gegen mich und unsere Beziehung war, eine SMS. Inhalt: "Du hattest von Anfang an Recht."

    Das war hart. Aber auch ehrlich.

    ------------------------------------

    So, das musste mal raus.

    Schönes Wochenende euch allen noch.
     
    #1
    Serge Bailmann, 21 November 2008
  2. Bundeskanzler
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Für eine "Kurzbeziehung" sag ich mal ist es eigentlich sehr gut gelaufen. Oft gibt man viel Geld aus, bemüht sich und dann ist alles auf einmal weg. Du hast aber viel daraus gelernt und kannst nun selbstkritisch deinen eigenen Standpunkt betrachten.

    Glückwunsch!
     
    #2
    Bundeskanzler, 21 November 2008
  3. xXTorQueXx
    xXTorQueXx (28)
    Benutzer gesperrt
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    0
    vergeben und glücklich
    Wie mein Vorredner schon sagte, ist die Beziehung soweit ganz gut verlaufen. Auch wenn es nicht all´ zu lange anhielt. Dennoch hast Du die Fehler erkannt und kannst nun somit auch daran arbeiten, sodass es in der nächsten Beziehung nicht mehr vorkommt. Und ich sage es mal vorsichtig: Jeder fällt auf einer gewissen Art und Weise auf die Nase, dennoch fällt mal nur so lange, bis man von jemanden aufgefangen wird. Und dieser Mensch wird es dann sein, der zu 100% zu einem passt und auch mit dem man dann sein Leben verbringen wird.
     
    #3
    xXTorQueXx, 21 November 2008
  4. User 75021
    Beiträge füllen Bücher
    8.289
    298
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    Verheiratet
    Dazu fällt mir nur eins ein-Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
     
    #4
    User 75021, 21 November 2008
  5. Syris
    Syris (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    1
    nicht angegeben

    Wenn man einen Stein hoch hebt und dann los lässt, wird er wahrscheinlich zu Boden fallen.

    Schöner Text und alles verlaufen wie erwartet. Ich schließe mich meinen Vorrednern an.

    Bei oben genannten Zitat, war der Beziehungstod schon vorbestimmt.

    Haare abtrocknen:
    Um es mit Paulo Coelhos Worten zu sagen:
    "Der Krieger des Lichts wählt seine Kämpfe sorgfältig..."

    Kritik am Verhalten eines anderen Menschen sollte geschickt verpackt werden, und man sollte nur über Dinge kämpfe führen, die tatsächlich essentiel wichtig sind.


    Haare im Gesicht:

    Probier mal dir ein separates kleines Kissen unter den Kopf zu legen, dann kannst du ihre haare einfach dadrunter oder seitlich davon schieben.

    Ist gemütlich und das kitzelnde haare Problem lässt sich damit gut lösen.

    http://browseinside.harpercollins.c...983&WT.mc_id=NEWS_AUTK_CLHO-BI-FA-WRLT_092408
     
    #5
    Syris, 22 November 2008
  6. laura19at
    laura19at (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    4
    vergeben und glücklich
    Ich verstehe ja alles..
    Aber wie kann einem Menschen in der nacht übel werden, wenn eine bekannte Person daneben liegt?
    Das hört sich für mich nicht nur nach "Ich brauch meine Freiheit" an..ich bin auch freiheitsliebend, aber man kann auch in einer Beziehung gewissermaßen frei sein, diese ist kein Gefängnis!

    Gottseidank habe ich trotz Freiheitsdrang keine Bindungsängste..

    Naja, du hast sonst alles richtig gemacht, danke für den Text
     
    #6
    laura19at, 22 November 2008
  7. dummdidumm
    dummdidumm (53)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass"

    Schon vor der Reaktion von "S." sprang eigentlich aus jeder Zeile, daß Dir andere Menschen komplett egal sind. Wahrscheinlich willst Du gar nicht so sein, aber Interesse an anderen Menschen hast Du wohl eher nicht. Was erwartest Du dann also von Beziehungen oder von Leben? Woher soll dann Gegenliebe kommen?

    Selbsterkenntnis als erster Weg zur Besserung? Daran glaube ich bei Dir noch nicht. Dazu liegt Dein Interessemangel zu tief.
     
    #7
    dummdidumm, 22 November 2008
  8. Ich gebe zu, dass meine Art zu leben, dieses Arrogante, Abgeklärte, sich vor allem in den letzten Monaten, also während der Beziehung, als äußerst destruktiv herausgestellt hat. Sowohl für meine Mitmenschen als auch für mich selbst. Daran will ich ja auch arbeiten.

    Mir aber vorzuwerfen, dass mir jetzt und während der Beziehung "andere Menschen egal" seien und gewesen sind bzw. dass ich kein Interesse an anderen Menschen hätte, finde ich dreist und zynisch.
    Damit sprichst du mir ganz einfach grundlegende Eigenschaften der Menschlichkeit ab.
    Du kennst mich nicht, ich kenne dich nicht. Wir können nur anhand von Postings in einem Internetforum, die ohnehin entweder subjektiv oder erlogen sind, auf die Persönlichkeit des anderen schließen. Ich würde überdies aber nicht im Traum daran denken, einem völlig Unbekannten solch ein vernichtendes Urteil auszusprechen.
     
    #8
    Serge Bailmann, 22 November 2008
  9. spätzünder
    Benutzer gesperrt
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    Off-Topic:
    Natürlich. Komm doch mal ins PL-Politik-Unterforum. Das ist Absurdistan pur. :grin:


    So eine Frau wünsche ich mir auch: Eine, die geil von Politik-Gelabere wird. :drool:
    Ach nee, lieber doch nicht. :grin:


    Zum Thema: Man kann einfach nur sagen, dass, erstens, ihr zwei einfach nicht zusammengepasst habt.
    Und zweitens sollte man sich generell seinen Mitmenschen gegenüber niemals arrogant oder egozentrisch benehmen. Sowas kommt nunmal nicht gut an und isoliert einen auch auf die Dauer.

    Ich will dir jetzt hier auch nichts unterstellen wie andere hier. Aber man sollte immer versuchen, auf seine Mitmenschen etwas zuzugehen. Egoismus ist richtig und wichtig, aber auch damit kann man es übertreiben, wenn er in einer totalen Ich-Bezogenheit endet.
     
    #9
    spätzünder, 22 November 2008
  10. klärchen
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    ich muss sagen, dass mir genau das auch ganz besonders aufgefallen ist neben den lächerlichen kleinigkeiten, wie nasse oder kitzelnde haare, die dich so furchtbar gestört haben. irgendetwas stimmt doch da nicht.
    hör doch mal auf deinen bauch (scheint dir ja nicht leicht zu fallen) und überleg, was genau dich so abgestoßen hat.
    ich glaube nämlich, dass dich solche probleme immer wieder in einer beziehung ereilen werden.

    wie dem auch sei, ich fand den text sehr kalt. die beschreibung deiner gefühlswelt in der beziehung lässt mich ehrlich gesagt schaudern. es wirkt, als ob es gar keine echte verbindung zwischen euch gegeben hätte.
     
    #10
    klärchen, 22 November 2008
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    Entschuldige bitte, ich wollte Dich als Person nicht beleidien oder verurteilen. Es war für mich die Haltung, die aus dem Text herauskam. Da habe ich mich wohl viel zu hart ausgedrückt. Es tut mir leid. Aber vielleicht ist es für Dich ein Spiegel, welchen - vielleicht falschen oder übertriebenen - Anschein es erweckt.
     
    #11
    dummdidumm, 22 November 2008
  12. Britt
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    Nunja, der TS schreibt ja selbst, dass er in das Mädchen nicht wirklich verliebt war. Ich denke, daraus erklärt sich, warum ihn Kleinigkeiten an ihr so genervt haben und er sich teilweise unwohl mit ihr gefühlt hat. Der Fehler ist meiner Meinung nach, sich nur deswegen auf eine Beziehung einzulassen, weil es die anderen quasi von einem erwarten und ohne dass es einem selbst ein richtiges Bedürfnis ist.
     
    #12
    Britt, 22 November 2008
  13. polarlicht
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    Ich bin auch der Meinung, dass das bestimmende Problem eurer "Beziehung" einfach nur jenes war, dass du nicht wirklich verliebt warst und dich eigentlich (zu dem Zeitpunkt) auch nicht binden wolltest.
    Du hast ihr zugestimmt, als sie dich fragte ob ihr eine Beziehung eingehen möchtet und sagst selbst, dass du dies eher aus Pragmatismus als aus starken Gefühlen für sie gemacht hast.

    Und wenn man nun mal nicht richtig verliebt ist und noch dazu gar keine Beziehung haben wollte, dann ist es ja ganz normal, dass einem schon die kleinsten Kleinigkeiten stören. Kleinigkeiten, über die man großzügig hinweg sieht (oder die einem gar nicht erst auffallen würden), wenn man noch die rosarote Brille trägt.

    Auch dass du nachts wach wirst und dir von ihrer Nähe übel wird - spätestens da hättest du bemerken müssen, dass die Beziehung nicht das Richtige für dich ist. Dein "Unterbewusstsein" hat dir ja genug Signale zukommen lassen :zwinker:
    Trotzdem hatte es ja auch was Gutes, weil du selbst Erfahrungen in Sachen Beziehung (und möglicherweise auch über dich selbst) gewonnen hast und in Zukunft (hoffentlich) auch eher bemüht sein wirst, diese nicht zu wiederholen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Rest von allein gibt, wenn du dann wirklich in jemanden verliebt bist.
     
    #13
    polarlicht, 22 November 2008

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