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Wie merkt man, was das Baby will?

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von KleineJuli, 24 November 2009.

  1. KleineJuli
    Gast
    0
    Hey :zwinker:

    Ich weiß, daß das mit der Zeit selber kommt, aber ich beobachte das gerade bei der Schwester meines Freundes, die Kleine wird jetzt 5 Monate. Und ich beobachte das dann auch.

    Wenn sie anfangen zu weinen, wie handel ich dann am besten? Muß ich erst das Baby auspacken um zu sehen, ob was in der Windel ist, oder extra Fläschchen machen und es dann doch nichts will? Oder woher weiß ich, ob es Bauchschmerzen oder einfach schlechte Laune hat?

    Wie merkt man sowas denn? Interessiert mich mal, wie ihr das könnt :zwinker:
     
    #1
    KleineJuli, 24 November 2009
  2. User 69081
    User 69081 (31)
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    In den ersten paar Tagen, Wochen ist es sicherlich so, dass man erstmal alles durchgeht. Später kennt man sein Baby besser und weiß dass es jetzt Hunger haben müsste oder dass die Windel voll ist.
    Wenns an der Windel liegt, riecht man das oft auch durch die Kleidung. Flaschenkinder haben nach ein paar Wochen einen relativ festen Trinkrhytmus. Das kann natürlich mal abweichen aber wenn das Kind erst vor einer Stunde eine Flasche getrunken hat, ist Hunger als Grund auszuschließen.
    Bei Bauchweh und anderen Schmerzen hilft erstmal nicht viel. Das Kind will nichts trinken und nach dem Windelwechsel wirds auch nicht besser. Wenn aber bewährte Bauchwehtricks helfen, wars halt Bauchweh.
    Man lernt sein Baby mit jedem Tag besser kennen und weiß, was es will. Später erkennt man auch am Schreien, ob es Hunger ist, oder Müdigkeit oder Schmerzen etc.
     
    #2
    User 69081, 25 November 2009
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  3. Miss_Marple
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    Wenn mein kleiner Gnom Hunger hat, schmatzt sie. Erst wenn ich darauf nicht reagiere, geht das Gezeter irgendwann los. Am Schnuller oder Finger saugt sie dann sehr kräftig, lässt aber schnell wieder enttäuscht los, weil ja nix kommt. Bauchweh ist (bei uns) eher schrilles Schreien, sie zieht die Beine an und streckt sie dann wieder kräftig aus. Nasse Windel geht mit allmählicher Verschlechterung der Laune und Gemoser einher, außerdem riecht mans und kann es zeitlich abschätzen, wie engelchen schon schrieb.
    Und bei allgemein mieser Laune, Langeweile etc lässt sie sich in der Regel gut ablenken. Spätestens ein Spaziergang im Tragetuch beruhigt dann nach wenigen Minuten sehr gut.

    Aber wir liegen immer noch oft daneben, auch nach 10 Wochen noch :smile:
     
    #3
    Miss_Marple, 25 November 2009
  4. User 71335
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    Ja, die Gebrauchsanweisung kam bei meinen auch nicht mit raus, aber es wurde immer besser und verständlicher, aber ich gebe zu, dass ich auch heute (mit 10 und 11 Jahren) manchmal noch nicht weiß, warum sie jetzt gerade einen Zornanfall oder Tränenausbruch bekommen.:zwinker:::confused:
    Ansonsten gilt das, was meine Vorrednerinnen schon aufgezählt haben, es wird immer deutlicher welcher Schrei was bedeutet, meist nach 4-6 Monaten hat sich das gut eingependelt.

    Ich kann nur ergänzen, dass z.B. ein hungriges Baby ganz bestimmte Signale und Töne aussendet, die bei einer (ehemaligen)Stillmutter noch nach vielen, vielen Jahren, automatisch ein (ohne Milch sehr schmerzhaften) Milchspendereflex auslösen.:flennen:
    Ich leide manchmal Qualen in einer Supermarktschlange oder bei Festen usw. wenn irgendwo ein Säugling vor Hunger schön in Extase schreit und sich bei mir nach über 9 Jahren Abstillen, die Milchdrüsen in Alarmbereitschaft stellen.:ratlos:

    Mein FA meinte das wäre manchmal so, da könne man nichts machen, geht in den Wechseljahren weg.:rolleyes:
     
    #4
    User 71335, 25 November 2009
  5. Miss_Marple
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    Wie krass. Ich bin ja eh total fasziniert von dem biologischen Wunder maternale Milchfabrik und staune jedes Mal wieder, wenn mir die Milch einschießt, sobald die Kröte einen entsprechenden Ton von sich gibt. Aber dass das noch Jahre nach dem Abstillen so sein kann - Wahnsinn.
     
    #5
    Miss_Marple, 25 November 2009
  6. User 85905
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    Es reagieren viele (alle?) Babys gleich, wenn Sie Hunger, Bauchschmerzen, ... haben.

    Hier ist z.B. eine ganze Tabelle von "Symptomen".

    Wenn Lars Hunger hat, konnte ich ihn (mit Pullover) auf Brusthöhe halten und er hat "darauf eingedroschen" wie ein Specht^^ Achja: Den "Nasentest" konnte auch Schatzi machen: Hinhalten und Lars hat dran gesaugt (bei Hunger) oder nicht (wenn kein Hunger).
    Ansonsten bei Hunger: An der Faust saugen und überhaupt eine Faust machen. Nachts liegt er (teils noch schlafend) in seinem Bettchen und wirft seinen Kopf immer hin und her, weil er meine Brust sucht - inzwischen nicht mehr: jetzt dreht er sich zu mir :smile: Um Zahnungsschmerzen von Hunger auseinander zu halten, stecke ich einfach einen Finger in seinen Mund. Wenn er stark drauf rum beißt, ist es das Zahnen, wenn er dran saugt, ist es Hunger :grin: (Der Nasentest ist mir inzwischen zu heikel. Das tut ganz schön weh^^)

    Bei Bauchweh hatte er seine Beine immer ruckartig (und synchron) zum Bauch gezogen und hatte auch einen harten Bauch.

    Aber alle Symptome kenne ich noch nicht :smile: Ich habe gehört, dass sich Babys z.B. bei Ohrenschmerzen besonders viel am Ohr rumspielen.

    Es gibt ein Buch zum Thema [ame="http://www.amazon.de/Was-will-mein-Baby-sagen/dp/3830435738/ref=sr_1_6?ie=UTF8&s=books&qid=1259134361&sr=1-6"]Was will mein Baby sagen[/ame] - ich kenne es aber persönlich nicht, habe nur ab und zu drüber nachgedacht, es mir zu kaufen.

    Mit der Zeit habe ich den Eindruck, dass sich ein paar Zeichen verlieren; zumindest habe ich schon lange keinen Buntspecht mehr gesehen (aber vielleicht komme ich ihm da inzwischen einfach zuvor?).
    Auf jeden Fall kommen neue Zeichen hinzu: Inzwischen streckt mir Lars die Hände entgegen, wenn er hochgehoben werden möchte. Letzteres kann man ausbauen, indem man seinem Kind die Babyzeichensprache beibringt - diese bringt aber frühestens(!) mit 6 Monaten Erfolg, weil erst dann das Kind Zusammenhänge zwischen einem Wort/ einem Zeichen und seiner Bedeutung erkennen kann.

    Als Bezugsperson wächst du ziemlich schnell rein und verstehst dein Kind. Als "einfacher" Babysitter ist es schon schwieriger und da hilft am Besten: durchprobieren und sich vorher von den Eltern erklären lassen, wann was in Frage kommt (weil es halt häufig auch eine Frage des Rhythmus ist).
     
    #6
    User 85905, 25 November 2009
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  7. User 71335
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    Das "Phänomen" Stillen und was da alles dran hängt (wachwerden bei Atemstillstand usw.), finde ich fast faszinierender, als das Wunder der Schwangerschaft, eben weil es sich so gar nicht wissenschaftlich erklären lässt.:zwinker:

    Es kommt sogar manchmal noch ein Tröpfchen Milch, wobei das auch blöd ist, weil die Milchkanäle verwachsen und verklebt sind und sie nicht austreten kann, sondern kleine blasen bildet, die man sich entweder tapfer beim FA aufschneiden und versorgen lässt:confused: oder ignoriert und wartet bis die Kleidung sie aufreibt.:grin:
    Beobachten muss man sowas nach Jahren, aber dennoch genau, weil es eben auch ein Brustkrebssymptom sein kann, aber da werde ich ja eh genaustens überwacht.


    ---------- Beitrag hinzugefügt um 09:31 -----------

    Kann sein muss aber nicht, dafür sind Ohrenschmerzen viel zu diffus, das geht selbst erwachsenen so das man das nicht immer richtig einordnen kann.
    Was ganz eindeutig auf Ohrenschmerzen hindeutet, ist wenn das Kind immer anfängt zu schreien sobald es in der Waagerechten ist oder flach liegt und wenn man es leicht anhebt sofort wieder aufhört, hat was mit dem Druckausgleich in den Nebenhöhlen zu tun und das wird beim Hinlegen für die Kleinen unerträglich.:zwinker:


    Achja auf Bücher würde ich da nicht viel geben, bis du das gelesen und auf dein Kind übertragen hättest (was vermutlich gar nicht klappen würde) hast du es längst verstanden bzw. brabbelt die ersten Worte, das geht unwahrscheinlich schnell.
    Einfach wachsam in sich reinhören, eine Mutter versteht es fast (im Notfall immer) immer richtig bei ihrem Kind und wenn nicht, ist es meist auch nicht schlimm, dann ist es oft nichts wichtiges.
     
    #7
    User 71335, 25 November 2009
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    Maria: Nasentest? Gibt das keine blaue Nase? Eumel hatte mal die Innenseite meines Oberarms erwischt und dran gesaugt. Erster Gedanken war *autsch* 2. war nach maximal 20 Sekunden: "verdammt, ein richtig tiefblauer Fleck :eek: Unglaublich wie fest die Kinder saugen können.

    Lolly: ich habe tatsächlich schon ein Stillkind erlebt, was IMMER gleich geschrien hat. Im vergleich zu anderen Babys klang das immer nur gequengelt/gemeckert und nie nach richtigem Schreien oder so. Die Mutter hatte es wahrlich schwer, auch nach Monaten konnte sie nicht am Schreien unterscheiden, was das Kind nun will. Es lag auch nicht an Ignoranz ihrerseits denn ich konnte auch keinen unterschied hören und bei mir schoß damals auch nie die Milch ein, obwohl es mehr als einmal am Hunger lag wenn ich die beiden besuchte.
    Das Phänomen an der Kasse kenne ich aber auch. Unschwanger merkte ich zwar nicht den Milcheinschuss (obwohl rechts noch Tropfen kamen) aber es tut mir richtig in der Seele weh, wenn ich eindeutiges Hungergeschrei höre. Ich muss dann möglichst schnell weg von da.
     
    #8
    User 69081, 25 November 2009
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    Komisch... :confused: Lars hatte das in letzter Zeit ab und zu und es hatte jedes Mal Dentinox gewirkt :grin:

    @ Engelchen: Wir haben bei dem Nasentest auch keine zwanzig Sekunden gewartet :smile: Er hat aber auch nicht so stark gesaugt, dass ich da einen blauen Fleck erwartet hätte. Entweder, er saugt schwächer als Eumel oder er war in diesen Momenten noch nicht sooo hungrig...
    Bevor ich Lars "deuten" konnte, habe ich - wenn er geweint hat - ihn immer erst an die Brust gelegt (ist natürlich nicht so praktisch, wenn man mit Flasche füttert). Entweder es war Hunger und hat gewirkt oder es hat getröstet (Stillen als Allheilmittel :cool: ) oder es war was anderes, dann habe ich danach weiter gefandet. Aber ich hätte keine Lust gehabt, ihn auf dem Wickeltisch nackig zu machen und dann festzustellen: Oops, jetzt schreit er noch mehr. War wohl doch Hunger...
     
    #9
    User 85905, 25 November 2009
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    Es gibt tatsächlich Kinder, bei denen das sehr schwer zu erkennen ist, insbesondere bei eher stillen, zufriedenen Kindern, aber Ratgeber helfen da auch nicht weiter, da muss man halt wirklich durchprobieren, kann ganz schön nervig sein.
    Aber immer noch besser als ein Schreikind.:rolleyes:

    Ja, das mit der Kasse ist eine blöde Sache, jetzt kennt ja jede Mutter die ungefragten Ratschläge und Bemerkungen von Passanten "Na, hat wohl Hunger das Kleine, hehe" "Ist ja auch viel zu warm eingepackt, das arme Würmchen, wäwäwäwwähhh" und das nervt ja, wie die Hölle (übrigens am besten immer immer "ja, da haben sie ja so recht" sagen und lächeln:rolleyes:), ich habe mir also geschworen, niemals eine derartige Bemerkung zu machen:ashamed: und nun stehe ich also da, presse die Arme gegen meine Brüste und lächle gequält, aber geduldig. Aber in mir kocht es und der Satz sitzt schon auf der Zunge, dass ist soooo fies.:grin:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 10:03 -----------

    Ja, die haben auch oft beim Zahnen Ohrenschmerzen, bzw. es zieht bis zu den Ohren, aber bei einer Mittelohrentzündung ist das nochviel , viel heftiger und da bekommt es auch noch weitere Symptome.:zwinker:
    Natürlich meckern Babys auch so, wenn man sie hinlegt, welches Baby mag das schon, wenn es es schlafen soll.:grin:
     
    #10
    User 71335, 25 November 2009
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  11. User 85905
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    Wow, wieder was gelernt! Danke :smile:

    (Das ich-mag-nicht-schlafen-meckern kann ich aber in meinem Fall auch ausschließen. Das kann ich nämlich ziemlich gut erkennen :smile: )
     
    #11
    User 85905, 25 November 2009

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