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    7 Dezember 2007
    #1

    Wie rettet man die Welt?

    Hallo zusammen :smile:!

    In Anlehnung an den "Licht aus! -Rettet das Klima"-Thread und den vielen Stimmen, die dort laut wurden, dass diese Aktion ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre: ist es denn so, dass die Klima-Katastrophe unaufhaltbar ist?

    Und wenn nicht: was kann man selbst dagegen tun (denn die Argumentation von wegen "China und die USA verschmutzen die Umwelt so sehr, dass mein kleiner Beitrag sowieso nichts bringt" zeugt für mich nur von Bequemlichkeit)?

    Peinlicherweise habe ich davon nämlich ziemlich wenig Ahnung :schuechte .

    Das einzige, was ich bisher tue und von dem ich denke, dass es umwelt- und klimaschonend ist, ist:

    -saisonal im Bioladen einkaufen
    -Energiesparlampen verwenden
    -Licht nur in dem Raum brennen lassen, in dem ich mich gerade aufhalte
    -keine Geräte im Stand-By-Modus laufen lassen
    -kein Auto besitzen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren
    -weitere Reisen nur mit der Bahn und nie mit dem Flieger tätigen

    Aber was kann ich noch tun? Ich wollte meinen Stromanbieter wechseln -wie und wo mache ich das und welche "Öko-Anbieter" gibt es denn (ich bin derzeit bei ENTEGA)? Sind diese sehr viel teurer als die üblichen Anbieter? Dann hatte ich mir noch überlegt, aktiv einer Umwelt-Organisation wie "Greenpeace" beizutreten -auf der HP habe ich bisher aber nur was von passiver Mitgliedschaft (also Geld spenden und so) gefunden -kann mir da jemand weiterhelfen?

    So. Das war jetzt nur auf mich bezogen.

    Wie erreicht man denn, dass Verwandte, Bekannte, etc. auch umdenken und sorgsamer mit den Ressourcen umgehen? Ich habe nämlich das Gefühl, dass viele eine "Nach mir die Sinnflut"-Mentalität an den Tag legen und fröhlich weiter mit Strom und Benzin um sich schmeißen :mad: !

    Das mag jetzt alles ein wenig naiv anmuten, aber ich denke mir: wann, wenn nicht jetzt, kann man sich noch dazu entscheiden, zu retten, was noch zu retten ist?


    LG,
    Daylight
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Rettet Manfred
    2. Rettet die Schnecken!
    3. Welternährung?
    4. Weltreise
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  • Baerchen82
    Baerchen82 (36)
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    7 Dezember 2007
    #2
    Nun man hat bereits mehrfach nachgewiesen das unser Klima viel stärker von den Sonnenflecken beeinflusst wird.. Der Einfluss der Menschheit ist im gegensatz dazu verschwindend gering..

    Zudem glaube ich nicht das es besonders Klimaschonend ist z.B. Energiesparlampen zu benutzen, da allein für deren Herstellung schon nen haufen Energie flöten geht und zudem auch noch viel Chemie drin steckt, die es irgendwann zu entsorgen gilt..

    Letztendlich sparen diese Maßnahmen dem Endverbraucher ein bischen Geld..

    Mit den Fossilen brennstoffen ist es ohnehin bald vorbei, aber für das Problem gibt es auch schon viele Patente lösungen..
     
  • User 32843
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    7 Dezember 2007
    #3
    Ich nehme z.B. immer Tüten mit zum Einkaufen und verzichte so weit wie möglich auf Verpackungen, was sich da an Plastiktüten einsparen lässt ist erstaunlich.

    Bei Lebensmitteln allgemein kann man mehr auf den Produktionsort gucken, das Brot beim Bäcker im Dorf kaufen, den Käse auch, etc.

    Im Winter die Wäsche nicht im Trockner trocknen, sondern mitten in den Zimmern, dann spart man auch noch den Luftbefeuchter.

    Einstellen dass nicht immer der volle Inhalt des Spülkastens gebraucht wird (beim Klo).

    Einen Trinkwassersprudler nehmen anstatt Mineralwasser zu kaufen (wenn das Trinkwasser trinkbar ist)... etc.
     
  • Freakazoid
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    7 Dezember 2007
    #4
    Thema: wie rettet man die Welt...

    JEDEN TAG STERBEN 20.000-30.0000 MENSCHEN DEN HUNGERTOD!!!...dagegen sind Klimafragen IMO erstmal scheißegal.

    Stell dir vor dir gehört ein Haus....die eine hälfte ist morsch und droht einzubrechen und du richtest dir grade in der anderen Hälfte alles häuslich ein....wo bleibt da die logik???
     
  • User 32843
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    7 Dezember 2007
    #5
    Dagegen kann man aber abgesehen von Spenden nicht wirklich was tun. Wenn ich dafür hier direkt vor meiner Haustür was tun könnte würd ich das auch, aber das geht meines Wissens nun einfach mal nicht.

    Also tue ich doch besser etwas gegen die Dinge, die ich ändern kann...

    und um mit deinem Haus-beispiel weiterzumachen... warum sollte man die morsche Hälfte renovieren wenn das ganze Haus von einem Erdrutsch (oder irgendwas anderem) bedroht wird?
     
  • Doc Magoos
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    7 Dezember 2007
    #6
    Na toll, diese Liste kann man auch fortführen:

    AIDS/HIV 2 Millionen
    Krebs 1,4 Millionen (allein in Europa)
    Malaria 1 Million

    und so weiter und so fort. Selbst Krankheiten wie Chagas raffen noch 50.000 Menschen pro Jahr dahin. Und gegen diese Millionen von Toten kann ich genau so wenig tun wie gegen 9 Millionen Menschen die verhungern müssen. Weltweit hungern fast 1 Milliarde Menschen.

    Aber warum kann ich nicht bei mir zuhause anfangen? Und wenn ich einfach nur Strom spare und nach meinen umweltbewussten Idealen lebe...
     
  • User 24257
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    8 Dezember 2007
    #7
    Da würd mich mal der Nachweis interessieren. Bzw die konkrete Studie. (Und bitte nicht "The great global warming swindle" oder ähnliche wissenschaftlich fragwürdige Publikationen)

    Daß die Sonnenflecken einen Einfluß haben, stimmt zwar, aber die momentane Erderwärmung fällt eher nicht darunter. NAch 1980 ist die Entwicklung zwischen Sonnenaktivität und Erderwärmung völlig unterschiedlich.
     
  • Alpha-Leonis
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    8 Dezember 2007
    #8
    Um es mal ganz knall hart zu sagen, vielleicht ist es sogar ganz gut so, dass dies geschieht. Unser Planet ist schon durch den Menschen und die mit ihm verbundene Überbevölkerung über alle Maßen gesättigt.
    Hungersnöte und auch Krankheiten, sind an sich nur regulierende Faktoren. Stellt sich nun die Frage, in iwe weit wir das Recht haben dort einzugreifen. So wäre jedenfalls die rein rationale Überlegung.

    Persönlich kann ich das allerdings auch nicht Unterstützen. Mir tun die Millionen verzweifelter Menschen auch immer leid, doch tatsächlich ist es so, dass wir nicht jeden retten können.

    An dieser Stelle muss ich mal sagen, dass die Sonne nur einen sekundären Einfluss auf das Klima ausübt. Schließlich unterliegt die Sonnenaktivität, einem seit inwischen mehrere Milliarden Jahre lang stabilen 11 Jahreszyklus. Sonnenflecken sind auch nur ein Zeichen, für Magnetfeldänderungen auf der Sonne, sie können also nur als Indikator aber nicht als Ursache gelten. Die durch die Magnetfeldveränderung emittierten Teilchen, haben auch nur direkt Einfluss auf die Bildung von Ozon. Das heißt, dass sich die Ozonschicht bei starker Aktivität wieder regenerieren wird. Das nächste Maxima des Schwabe Zyklus wird sich 2011 ereignen.
    Warum sollte also auf einmal, ein Zyklus der schon so lange aktiv ist, in irgend einem Zusammenhang mit dem plötzlich Einsetzenden Klimawandel stehen?
    Aber um sicher zu gehen, untersucht derzeit die Raumsonde Hinode das Magnetfeld der Sonne genauer.
     
  • Freakazoid
    Freakazoid (27)
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    8 Dezember 2007
    #9
    nur ist es so, dass diese regulierenden faktoren weniger von der Umwelt als von den Menschen selbst (Staatsgrenzen, Kapitalismus....) hergestellt wurden und weiter werden.

    Spenden allein --> eigentlich vergleichbar mit 5 minuten Licht aus

    da muss was anderes getan werden. Schließlich haben meist die Industriestaaten die Armut zu verantworten.
     
  • Novalis
    Novalis (36)
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    8 Dezember 2007
    #10
    Mensch Leute, es geht hier doch einfach nur darum, wie ein einzelner Mensch sein Verhalten optimieren kann.
    Hört doch mal auf alles kaputtzureden mit eurem "ist doch eh alles scheiße und sinnlos und soundsoviele verrecken jeden Tag Gelaber" !


    @Daylight: Ich finde Deine Bemühungen toll. Und die Tatsache, daß Du dich bemühen willst, spricht dafür, daß so langsam eine leichte Besserung eintritt.
    Nur mal am Rande, meine Eltern sind sicher keine Hardcoreökos, aber sie leben schon seit 20 Jahren in etwa so.

    Aber besser spät und langsam als nie.


    Leider sehe ich das Hauptproblem, was gerade vor der Biodebatte sichtbar wird, darin, daß es in unserem Wirtschaftsystem einzig und alleine um Gewinnmaximierung geht. Und so lange das so ist, wird sich nicht viel bessern, es sei denn, die Politik zeigt genug Kraft, um der Gier Schranken zu zeigen.
    Diese Gier hat nämlich jetzt Biolebensmittel für sich entdeckt.
    Und Bio und Massenproduktion sind schwer vereinbar.
    Ebensowenig wie steigender Nahrungsbedarf und biobedingt niedrigere Produktion.
     
  • Süßejana
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    8 Dezember 2007
    #11
    die welt wird sich selber retten.

    im übrigen gibt ein keine klimakatastrophe. das klima ist gewissen schwankungen ausgesetzt und im moment wirds malwieder wärmer, was für die welt kein problem ist, es könnte allerdings für den mensch eines werden, was allerdings auch recht unwarscheinlich ist, da der mensch recht erfinderisch ist.

    aber wer meint er müsste sein gewissen für den klimaschutz entlasen sollte dringend neue atomkraftwerke bauen, um die verbrennung von fossilen brennstoffen zu verringern, oder hab ich da was falsch verstanden das eine bestimmte politische partei erst gegen die atomkraft war und diese abgeschafft hat und nun meckert weil neue kohle und erdgaskraftwerke gebaut werde?
     
  • Novalis
    Novalis (36)
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    8 Dezember 2007
    #12
    Nun, schau Dir mal die Venus an.
    So könnts hier auch aussehen, wenns zu heiß wird.
    Und das wäre in der Tat eine Klimakatastrophe.
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    8 Dezember 2007
    #13
    Könnte es sein, dass die Venus ein Planet ist, der ein wenig näher an der Sonne liegt und deshalb etwas wärmer ist ?

    Das Argument ist Käse.

    Die Erde unterlag nach fundierten wissenschaftlichen Ergebnissen schon immer Klimaschwankungen.

    Dass die Menscheit dazu beiträgt, diese zu verstärken, steht außer Frage.

    Nur ... die "natürlichen" Perioden hängen noch von ganz anderen und gewaltigeren Faktoren ab.

    Ein Vulkanausbruch verändert das Klima mehr, als alle Menschen dieser Welt.
     
  • User 24257
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    8 Dezember 2007
    #14
    Wenn du auf den CO2-Ausstoß anspielst, ist das falsch. Vulkane produzieren 130-230 Mio. t CO2, der Mensch hingegen 27 Mrd. t. pro Jahr. (http://volcanoes.usgs.gov/Hazards/What/VolGas/volgas.html)
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    8 Dezember 2007
    #15
    Und wer hat das vor ein paar hundert Jahren gemessen ?
    Ich meine, als es noch etwas mehr aktive Vulkane gab.

    Das meinte ich ja gerade mit "gewaltigeren Einflüssen".

    Klimaschwankungen gab es immer und wird es immer geben.
    Mit oder ohne Menschen.

    Und die Erde wird auch mal wieder eine Eiszeit erleben.
    Mit oder ohne Menschen.
     
  • User 24257
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    8 Dezember 2007
    #16
    Natürlich gibt es ganz andere Faktoren. Aber dieses plötzliche, sehr starke Erwärmung passt einfach nicht in die geologische und solare Entwicklung. Wir haben es hier mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem hausgemachten Problem zu tun, das kann man auch nicht wirklcih mit natürlichen Faktoren wegdiskutieren. Ich empfehle, wenigstens mal die Zusammenfassung des IPCC-Berichtes zu lesen. http://www.ipcc.ch/ipccreports/assessments-reports.htm

    (Ob die aktuelle Panik angemessen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt)
     
  • Süßejana
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    8 Dezember 2007
    #17
    sicher ist halt das man gegen den klimawandel nix machen kann außer sich darauf einzustellen und das sollte vielleicht das ziel der regierung sein und nicht mit möglichst unwirksamen mitteln dem bürger möglichst viel geld abzunehmen.
     
  • 8 Dezember 2007
    #18
    Durch gewisse Aktionen lässt sich die Welt vielleicht etwas verbesser, aber gerettet werden kann sie entweder durch eine göttliche Sinnflut, die die Menschheit von diesem Planeten schwemmt, oder durch eine neue globale Aktion, in welcher sich alle Menschen gleichzeitig selbst umbringen.
     
  • Novalis
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    8 Dezember 2007
    #19
    Lieber waschbär,

    das Argument ist kein Käse.
    Vielmehr ist - bleiben wir bei den Milchprodukten - Deine Argumentation der absolute Quark.

    Daß das Erdklima schon immer schwankte, weiß inzwischen jedes Kind. Auch, daß wir bereits wärmere Zeiten hatten.
    Wir bewegen uns aber nicht auf eine neue Warmzeit sondern auf einen Kollaps zu.


    Quelle: http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/venus/index.xml
     
  • User 32843
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    8 Dezember 2007
    #20
    Wie wärs wenn man für die Klimaveränderungsdiskussion einen eigenen Thread erstellen und sich in diesem hier wieder dem ursprünglichen Thema widmen würde?
     

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