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wie soll man damit umgehen wenn man psychisch krank ist?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Coolrider, 17 Juli 2006.

  1. Coolrider
    Coolrider (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    hi

    also ich war nen paar monate in therapie etwa 5 monate mit nur kurzen pausen und ich bin nicht wirklich geheilt also mir gehts oft nicht so gut. was würdet ihr machen wenn ihr nicht in der lage seit eine ausbildung zu machen und keine freundin habt und jeder tag meistens nen sinnloser tag ist? man kann ja viel anstellen im leben aber ich weiss eingach nich was ich machen soll für mich is das alles nen recht ödes spiel. jetzt hab ich hier rumgejammert aber ich finde dazu is nenf orum auch mal da und vielleicht bringt mich das schreiben hier auf etwas andere ideen. ich find halt nur wenn man so krank ist wie ich hats man es oft sehr viel schwerer besonders bei beziehungen und soweiter hatte noch keine dazugesagt.
     
    #1
    Coolrider, 17 Juli 2006
  2. Ich_Tarne_Eimer
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    mhm, ich kenne diese Gefühl wohl. Zum glück habe ich das "immoment" überwunden.
    Du klingst für mich nicht so, als ob du ohne Therapie auskommen solltest. Warst du stationär in Behandlung?
    Hast du dir mal überlegt, warum du die Tage als sinnlos empfindest? Wieso du mit den Sachen, die du tust, keinen Sinn siehst?

    Mir hat es sehr geholfen, viel sozialen Kontakt zu meinen Freunden zu suchen, einfach mal aufzuhören sich über so vieles Gedanken zu machen und vorallem leben und nicht nur da zu sitzen.. Wobei die Lösung für sowas, für jeden verschieden ist.

    Desweiteren gehe ich mal davon aus, dass du keine Ausbildung machen kannst, wg deiner Krankheit, oder? Hast du denn eine Familie die dir den Rücken stärkt?
     
    #2
    Ich_Tarne_Eimer, 17 Juli 2006
  3. Coolrider
    Coolrider (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    ja also meine familie stäkt mir den rücken so isses nich und ich hab auch noch nen psycho dok aber noch keinen psychologen wo man mehr redet als mit nem doc. ich werde betreutes wohnen wohl bekommen und dann mal weiter gucken aber es is echt scheisse wenn man krank is.
     
    #3
    Coolrider, 17 Juli 2006
  4. Immortality
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    warum denn nicht erst mal nen Psychologen?
    Aber ich kenne das gefühl, sich zu nichts aufraffen zu können (wie Ausbildung in deinem Fall schätze ich) aufgrund von depressionen...
     
    #4
    Immortality, 17 Juli 2006
  5. maxinchen
    maxinchen (30)
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    vergeben und glücklich
    Mir ging es ne zeitlang genauso, aufgrund einer Phobie...
    Irgendwann aber hab ich mir aber ein Ziel gesetzt und zwar, dass ich unbedingt mit all den Leuten die ich kenne, das Abi machen will (es stand zur Debatte ob ich es vielleicht erst im nächsten Jahr dann mache)... Obwohl es schwer war hab ich es geschafft... Vielleicht ist es wirklich einfacher mit allem, wenn man sich ein Ziel setzt irgendwie... Ich muss dazu sagen, dass ich aber auch zum Psychologen gegangen bin und auch immer noch gehe.
     
    #5
    maxinchen, 17 Juli 2006
  6. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Was hast Du denn für eine Krankheit?


    Bei mir war das so, dass ich seit meiner Jugend an sozialer Phobie litt. Ich war erst ab 1999 in Behandlung. Bis dahin war ich auch nicht in der Lage eine Ausbildung zu machen, mir einen Job zu suchen, geschweige denn eine Freundin.... Sozialphobiker stehen bei keinem hoch im Kurs. Erst 2002 hab ich endlich eine Ausbildung bekommen und 2004 gepackt. Seitdem suche ich einen Job - aber mit meinem Lebenslauf ist das schwerer als ohnehin schon, obwohl ich gute Noten hab und nicht schlecht bin. Aber dafür bin ich in der Selbstdarstellung recht mies - nachwirkungen meiner Phobie. Auch in allen anderen Bereichen liegt die Phobie noch immer wie ein Schatten über meinem Leben. Sie ist nicht weg, aber im Gegensatz zu früher, gehts mir wesentlich besser. Um Lichtjahre.
    Ich arrangiere mich mit meinem Leben so gut es geht und versuche das Beste daraus zu machen. Natürlich ist es kein Leben wie aus dem Bilderbuch. Es hat alle Höhen und Tiefen der Anderen, aber zusätzlich auch noch ein paar mehr. Weitere Höhepunkte sind bei mir, wenn ich mich getraut habe jemanden anzusprechen oder es mal zu Berührungen mit einer Frau kam. Tiefpunkte sind dann, wenn ich mal wieder irgendwas vermieden habe, weil ich zuviel Schiss hatte mit jemand zu reden oder anzusprechen.
     
    #6
    Gravity, 17 Juli 2006
  7. Coolrider
    Coolrider (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
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    Single
    also was ich für ne krankheit habe, wie die genau heisst weiss ich nich aber es ist z.B. ne persönlichkeitsstörung drin (hört sich immer sö übel an, isses ja aber auch irgendwie). inzwischen hab ich aber schon an discos und sowas gefallen gefunden, sowas hab ich früher ganz selten gemacht. vielleicht is das nen guter tipp mit dem ziel setzen also wenn ich mich da mal festlegen könnte. naja nur sowas wie eine freundin zu haben kann ich mir nur sehr schwer vorstellen aber ich mache ja auch ein bisschen was sitze nicht nur den ganzen monat zuhause rum is schonmal etwas.

    danke übrigens für die antworten
     
    #7
    Coolrider, 17 Juli 2006
  8. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    vergeben und glücklich
    Es wäre aber auch für dich gut, zu wissen, woran du eigentlich leidest! Zu sagen, man sei krank, ist eine leichte Sache. Ich finde es aber wichtig, dass man sich selber Informationen über die eigene Krankheit holen kann, damit man beispielsweise besser über Therapiemethoden und Hintergründe Bescheid weiß!

    Wie äußert sich diese Störung denn bei dir? Was sind deine genauen Beschwerden?

    Klar, natürlich ist es schwerer, in Beziehungen auszukommen, wenn man krank ist. Sonst würde es nicht "krank" oder "gestört" heißen. Wenn man selbst von etwas Belastendem betroffen ist, dann leidet die Umgebung automatisch ist, daher ist es logisch, dass ein Partner darunter auch sehr leidet.
    Um mal deine Frage aus dem Titel aufzugreifen, wie man mit der eigenen Krankheit umgehen soll: Sich dessen bewusst sein, sich einzugestehen, dass man ein großes Problem hat und Hilfe benötigt (und diese braucht man bei einer schweren Störung definitiv), andererseits sich nicht ständig auf der Krankheit ausruht! Also nicht nach dem Motto "Ach nein, dies und das kann ich nicht, ich bin ja krank. Das ist nicht meine Schuld!" Natürlich ist man nicht Schuld daran, wenn man an einer Störung leidet. Manche neigen aber dazu, alles darauf zu schieben, weil es das sehr viel einfacher macht. Ich halte es für wichtig, dass man den Überblick darüber behält, welche Behinderungen im Alltag wirklich auf die Krankheit zurückzuführen sind und was eigentlich nur darauf geschoben wird, aus Faulheit, oder weil es einfach leichter ist. Im Endeffekt ist es aber eigentlich gar nicht leichter, weil man sich irgendwann aufraffen muss, wenn man will, dass es besser wird.
     
    #8
    Kuri, 18 Juli 2006
  9. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    mich irritiert es auch, dass du gar nicht weißt, welche krankheit du hast. du bist ja schon 20, also erwachsen, da solltest du doch wissen, was das genau ist. und zwar, um dich damit auseinandersetzen zu können und "verantwortung" für dich selbst zu übernehmen.

    es ist doch sinnvoll, wenn du nicht nur vor dich hin lebst, sondern dir ziele setzt, wurd ja schon gesagt. ein ziel könnte sein, erstmal die grundzüge deiner krankheit zu kapieren....dann kannste damit umgehen. das ist was anderes als ein diffuses "es geht mir schlecht".

    der freund meiner schwester hatte schon zwei mal psychotische schübe. klar hat ihm das angst gemacht - aber er weiß jetzt, was es ist, und kann mit diesem wissen entscheiden, wie es weitergeht, welchen behandlungsweg er wählt (von den möglichkeiten, die ihm der arzt nennt).

    was für ne therapie war das denn? stationär? oder ambulant?
    warum kannst du keine ausbildung machen?
     
    #9
    User 20976, 18 Juli 2006
  10. normallyinsane
    Verbringt hier viel Zeit
    271
    101
    0
    vergeben und glücklich
    du mußt wissen, dass fast jeder die eine oder andere psychische störung in einem gewissen ausmaß hat. du bist also nicht mehr "anders" als die anderen, weil du depris hast. versuche, eine therapie durchzubringen, es kann ohne/mit meds zwar noch jahre dauern, aber du wirst sehen, wenn du drüber redest (bzw reden kannst) wirds dir irgendwann besser gehen oder du kannst damit besser umgehen.
     
    #10
    normallyinsane, 19 Juli 2006
  11. Bärchen72
    Bärchen72 (44)
    Verbringt hier viel Zeit
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    36
    Verheiratet
    Wie wäre es z.B. mit Sport treiben (falls Du das noch nicht machst). Z.B. Joggen oder Radfahren. Erst nur kleinere Strecken und sich dann nach und nach immer größere Ziele setzen. Aber nicht gleich übertreiben und auch mal zwischendurch die Gegend genießen.
     
    #11
    Bärchen72, 19 Juli 2006

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