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  • GreenTea
    GreenTea (32)
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    18 Februar 2009
    #1

    Wie viele 400-Euro Jobs darf ich machen?

    Hallo!

    Ich bin Studentin, lebe in Hamburg und benötige im Monat rund 800 Euro zum leben.
    Meine Frage ist nun, ob es vom Gesetz her theoretisch erlaubt ist, dass ich vier 400-Euro-Jobs mache, bei denen ich je 200 Euro im Monat verdiene.
    Oder darf man grundsätzlich nur bis zu zwei 400-Euro-Jobs machen?

    Kennt sich irgend jemand damit aus?


    LG, Tea
     
  • Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    18 Februar 2009
    #2
    Ich kenne mich NICHT damit aus, aber ich denke schon, dass man mehrere Jobs nebenher machen kann...

    Nur frage ich mich jetzt gerade, warum du lieber 4 x 200€-Jobs haben willst und nicht 2 x 400€-Jobs? :ratlos: 4 Jobs sind doch viel anstrengender und schwerer miteinander von der Zeit zu vereinbaren als 2 Jobs?!

    Blick ich jetzt grad nicht so durch...

    Grüße,
    Drache
     
  • Schmusekatze05
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    18 Februar 2009
    #3
    Du darfst so viele Jobs haben wie du willst.

    Was du (denke ich) meinst ist, wie viele du haben darfst, um keine Abgaben zahlen zu müssen, oder?
    Die Grenze liegt bei 400 Euro. Sobald du mehr verdienst müssen Abgaben gezahlt werden. Auch wenn sich das Gesamtentgelt durch verschiedenen Jobs zusammensetzt.

    Es gibt eine so genannte Gleitzone zwischen 400 Euro und 800 Euro, in diesem Bereich ist der Beitrag zur Sozialversicherung ermäßigt. Aber Abgaben müssen gezahlt werden.
     
  • GreenTea
    GreenTea (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    18 Februar 2009
    #4
    @drachengirlie:
    das Problem ist, dass kaum jemand ganze 400 Euro für einen 400-Euro-Job zahlt. Auf jeden Fall schöpfen die meisten ARbeitgeber, die ich kenne nicht den vollen Rahmen aus. So muss man notgedrungen schn mal 4 Jobs machen. Zwei wären mir natürlich lieber. Aber so ist es nunmal...

    @schmusekatze: bist du dir sicher, dass man über 400 Euro Abgaben zahlen muss? Ich dachte immer, man darf im Jahr insgesamt nicht über 10.000 Euro hinauskommen, erst bei über 10.000 Euro werden Abgaben fällig.
     
  • User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    18 Februar 2009
    #5
    Bin zwar nicht Schmusekatze, aber ja, deine Einnahmen werden zusammen gerechnet und wenn du dann über die 400 Euro kommst, rutschst du in die Gleitzone und musst Abgaben zahlen. Allerdings nicht gleich den vollen Satz, das kannst du aber grob im Netz berechnen lassen.
     
  • GreenTea
    GreenTea (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    nicht angegeben
    18 Februar 2009
    #6
    aber gibt es da nicht diesen Freibetrag von 7660 Euro (pro Jahr)?
     
  • Schmusekatze05
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    18 Februar 2009
    #7
    Wir reden von Deutschland, oder? (in Österreich oder der Schweiz hab ich keine Ahnung) Wenn ja, dann bin ich sicher. Du hast mit deinem Durchschnitt von 12 Monaten auch Recht, aber nicht mit der Verdienstgrenze. Sobald du im Durchschnitt über 400 Euro kommst musst du Abgaben zur Sozialversicherung zahlen.

    Hier, bei der Minijobzentrale, kannst du alles ganz gut nachlesen:
    http://www.minijob-zentrale.de/nn_10182/DE/1__AN/3__verdienstgrenzen/navNode.html?__nnn=true

    Edit:
    Das hier dürfte auch interessant sein für dich:
    http://www.minijob-zentrale.de/nn_10950/DE/1__AN/4__mehrereMinijobs/navNode.html?__nnn=true
     
  • User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    18 Februar 2009
    #8
    Einkommenssteuerfreibetrag - jau. Aber es gibt ja noch mehr Abgaben, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Kirchensteuer, etc.
     
  • Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    18 Februar 2009
    #9
    Achso, ja dann, kann ich das besser nachvollziehen!
     
  • Koyote
    Koyote (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    18 Februar 2009
    #10
    Mal ganz ehrlich... wer von meinen Vorpostern weiss eigentlich genau was er da schreibt?

    Vermutlich keiner, denn es ist fast nichts richtig!


    Die TS ist Studentin, damit gelten für sie wesentlich andere Bestimmungen.

    Sie kann hinzuverdienen, soviel wie sie möchte, sie darf aber nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich (für die Semesterferien gibt es nochmal extra Regelungen) arbeiten, denn dann verliert sie ihren Studentenstatus.

    Auswirkungen hat die Höhe ihres Verdienstes auf den Bezug von Kindergeld, hier ist die Grenze derzeit noch bei 7680€ (+ ggf. notwendiger Werbungskosten für den Job) jährlich.
    Vorsicht, wenn die Grenze überschritten wird muss das gesamte Kindergeld des laufenden Jahres zurückgezahlt werden.

    Weiterhin kann die Höhe Auswirkungen auf ihre Krankenversicherung haben, das hängt aber von der derzeitigen Versicherung ab.
    Wenn sie derzeit Familienversichert ist, dann muss sie bei einem Verdienst von mehr als 400€ sich selbst studentisch krankenversichern.
    Wenn sie derzeit bereits studentisch krankenversichert ist, dann ist der Verdienst egal.
    Ist sie derzeit privat versichert, dann ist die Höhe des Verdienstes ebenfalls egal.

    Ein Minijob (400€) Job macht als Student eigentlich keinen Sinn, denn ein Arbeitgeber zahlt selber wesentlich weniger, wenn er dem Studenten 401€ bezahlt, denn dann entfallen die Pauschalabgaben für den Minijob, die der Arbeitgeber sonst abführen müsste.

    Studenten können neben dem Studium grundsätzlich sozialversicherungsfrei (daher keine AV, PV, KV, RV) hinzuverdienen, es gilt eben immer nur die 20 Stunden Grenze pro Woche damit sie noch als Student zählen!

    Leider ist dieses Wissen sowohl bei vielen Arbeitgebern, noch mehr Studenten als auch bei vielen gesetzlichen Krankenkassen nicht vorhanden, bei letzteren wohl eher um zusätzliche (unberechtigte)Beiträge zu kassieren.

    Gruß
     
  • Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    18 Februar 2009
    #11
    Anzumerken ist wohl noch, dass evtl. Beihilfe wegfällt, also der Versichungsschutz doch betroffen sein kann. Oder nicht?
     
  • GreenTea
    GreenTea (32)
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    nicht angegeben
    19 Februar 2009
    #12
    Das klingt ja schon ganz anders!
    Vielen Dank!:smile:
     
  • Koyote
    Koyote (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    19 Februar 2009
    #13
    Stimmt, den Fall hatte ich vergessen!

    Die Beihilfe ist an die Kindergeldberechtigung gekoppelt, wer mehr als 7680€ (+ggf. Werbungskosten) verdient, der fliegt aus der Beihilfe raus.

    Allerdings gilt es natürlich nur wenn sie derzeit Beihilfe + private Restkostenabsicherung hat, bei einer reinen Privatversicherung spielt diese Grenze keine Rolle.

    Gruß
     
  • Habbi
    Gast
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    19 Februar 2009
    #14
    Hast du auch schonmal über einen Job als Werksstudentin nachgedacht oder stehst du erst am Anfang deines Studiums?

    Werksstudenten werden meistens für 10-20 Stunden die Woche eingestellt und arbeiten in der Regel schon in ihrem Fachbereich. Dann hättest du sogar nur einen Job :zwinker:
    Aber das kommt auch drauf an was du studierst. Man findet nicht in jedem Fachbereich ein Unternehmen, das einen einstellt.
     
  • Schmusekatze05
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    19 Februar 2009
    #15
    Off-Topic:
    Sorry, wegen der falschen Auskunft. Es war mir bisher nicht bewusst, dass die Regelungen für Studenten anders sind. Wieder was gelernt.

    Besonders fair finde ich es nicht, das Studenten da bevorteilt werden, aber das ist ja ein anderes Thema.
     
  • Drachengirlie
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    19 Februar 2009
    #16
    Off-Topic:
    Was ist denn daran nicht fair? Und wo genau sollen wir jetzt unsere Vorteile haben? :ratlos:
     
  • Schmusekatze05
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    19 Februar 2009
    #17
    Off-Topic:
    Dass, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, von Studenten keine Abgaben gezahlt werden müssen, obwohl andere Menschen die einen 400 - 800 Euro-Job haben (also in dieser Gleitzone sind) die zahlen müssen. Das ist in meinen Augen unfair. Warum muss der eine zahlen und der andere nicht?
     
  • GreenTea
    GreenTea (32)
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    nicht angegeben
    19 Februar 2009
    #18
    Ich finde es sehr fair, dass Studenten bevorteilt werden.
    Immerhin sollen die sich in erster Linie um ihr Studium kümmern können. Da ist es meiner Meinung nach sogar mehr als fair bei einer solchen Doppelbealstung gewisse Vorteile einzuräumen. Die Studiengebühren und das ganze Lernmaterial sind ja auch nicht ohne..
    Im Übrigen sollte der Staat junge Leute, die eine akademische Laufbahn enschlagen unbedingt mehr fördern als solche Leute, die das nicht tun. Es geht dabei schließlich auch darum, ein Land insgesamt (wissenschaftlich und wirtschaftlich) nach vorne zu bringen.
    Deine Kritik, Schmusekatze, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
     
  • Schmusekatze05
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    19 Februar 2009
    #19
    Off-Topic:
    Ich sehe es nicht so, dass Leute die studieren zwangsläufig unser Land mehr voran bringen als Menschen, die ein solide Ausbildung machen und auf welcher Basis auch immer einer Arbeit nachgehen. Deswegen sehe ich auch nicht, warum Studenten nur weil sie studieren Vorteile haben sollten.

    Edit: Außerdem müsstest du bei der Argumentation auch noch die Rechnung aufmachen, wen wir wirklich brauchen, wie z. B. Medizinstudenten oder Studenten, die wir nicht brauchen, wie z. B. Ärcheologiestudenten. Wenn du da noch differenzierst kann ich mich vielleicht sogar anschließen.
     
  • Drachengirlie
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    vergeben und glücklich
    19 Februar 2009
    #20
    Ich finde es eigentlich auch total ok, dass Studenten keine Abgaben machen müssen. Schließlich müssen wir schon ziemlich viel leisten im Studium, sind immer an der knappen Grenze was die Finanzierungen angeht usw... Ein Job + Studium ist eine Doppelbelastung. Studium und nebenher arbeiten ist nicht gerade ein Schleckerchen.

    Und so weit ich weiß, müssen doch diejenigen, die EINEN 400€ Job haben, doch sowieso keine Abgaben bezahlen? :ratlos: Erst wenn das drüber hinaus geht, oder nicht?
     

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