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Wie wichtig findet ihr die Bundespräsidentenwahl?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Theresamaus, 27 Juni 2010.

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  1. Theresamaus
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    Am Mittwoch, wenn die WM pausiert, wird ein neuer Bundespräsident gewählt werden. Wir haben kein Wahlrecht, aber die Eintausendundeinpaarzerquetschte Wahlleute der Bundesversammlung haben Wahlrecht.
    Wie wichtig findet ihr diese Bundespräsidentenwahl? Wichtiger als das Weiterkommen der deutschen Nationalmannschaft in Südafrika?
     
    #1
    Theresamaus, 27 Juni 2010
  2. User 44981
    User 44981 (29)
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    Natürlich ist die Wahl des Bundespräsidenten um Welten wichtiger als die Frage, ob 11 Leute, die einem Ball hinterherrennen, bei der WM weiter kommen.

    Angesichts der geringen Macht des Bundespräsidenten halte ich eine Bundestagswahl aber doch für wichtiger als die Wahl des Bundespräsidenten. - Dieses mal ist die Wahl aber trotzdem eine sehr wichtige und spannende Sache, weil sie durchaus auch Auswirkungen auf die Bundesregierung haben könnte: Wenn Gauck gewinnt zeigt das wohl eindeutig, dass Frau Merkel keinen großen Rückhalt mehr hat und auch wenn Wulff erst in einem späteren Wahlgang gewinnt (was ich für ziemlich wahrscheinlich halte), ist das kein gutes Zeichen für die aktuelle Regierungskoalition.
     
    #2
    User 44981, 27 Juni 2010
  3. krava
    krava (35)
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    Rational gesehen ist die Wahl natürlich wichtiger als die Fußball WM, aber da das breite Volk eben kein Mitspracherecht hat, nimmt das die Mehrheit wohl auch nur am Rande wahr. Mitfiebern kann man da eben nicht. :grin:
     
    #3
    krava, 27 Juni 2010
  4. Theresamaus
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    Haben wir denn Mitspracherecht bei der WM? Ob Schweini spielt, ob Klose mitspielt usw. bestimmt immer noch Löw und da hat weder der Bundespräsident noch Bundeskanzlerin Merkel ein Wörtchen mitzureden. :hmm: Insofern können wir bei der Bundespräsidentenwahl genauso mitfiebern oder auch nicht. Wenigstens kriegen die Wahlleute die ganzen Umfragewerte zu hören.
     
    #4
    Theresamaus, 27 Juni 2010
  5. krava
    krava (35)
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    Wen soll das bitte fesseln? :ratlos:

    Für die Stimmung im Land ist es auf jeden Fall entscheidender, wie lange D noch im Turnier bleibt und nicht wer Bundespräsident wird.
    Das mag rational gesehen unlogisch sein, aber es ist eben so.
     
    #5
    krava, 27 Juni 2010
  6. Theresamaus
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    Aber der Bundespräsident prägt die Stimmung im Land stark mit. Köhler hat meines Erachtens mit seinen ständigen erhobenen fingern und fehlender Eigenveranwortung (plötzlicher Rücktritt ohne überzeugende Begründung) die Stimmung im Land negativ beeinflusst. Ein Bundespräsident sollte das Land nicht spalten sondern das Land zusammenschweißen. Er sollte viel mehr gute Ansätze loben anstatt immer nur zu kritisieren. Wenn er alle möglichen Institutionen (DIE Politiker, DAS Monster=Finanzwirtschaft usw.) anprangert, könnte er als nächstes auch das Volk anprangern. Sein typisch schwäbisches Rummäkeln hat mich echt gestört.
     
    #6
    Theresamaus, 27 Juni 2010
  7. User 85791
    User 85791 (29)
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    Die Funktion des Bundespräsidenten ist etwa vergleichbar mit der eines Notars. Seine Aufgabe ist es, darauf zu achten dass (bei der Gesetzgebung) das Grundgesetz eingehalten wird.
    Weiterhin soll er die Bundesrepublik Deutschland im Ausland (und auch im Inland) repräsentieren. Aktive Eingriffe eines Bundespräsidenten in die Tagespolitik sind nicht üblich.
    Daraus kann nur resultieren, dass seine Anmerkungen und Kritik allgemeiner Natur sind. Und Kritik am Volk hat zuletzt Roman Herzog mit seiner Ruck-Rede geübt (Berliner Rede 1997; Kritik an der Resignation der Deutschen).

    Zu Horst Köhler möchte ich aber auch noch einige Anmerkungen machen:
    1. Ich finde seinen Rücktritt vom Amt auch etwas zweifelhaft. Besonders die Art und Weise, wie er hingeschmissen hat, stört mich. Ich frage mich: Befinden wir uns jetzt in einer Wirtschaftskrise (dann haut man nicht in den Sack) oder ist alles halb so wild.
    2. Köhler war lange Zeit im Finanzsektor tätig. Ich behaupte, dass ein Mensch mit seiner Berufserfahrung und seinem Hinbtergrund im Rahmen der Finanzkrise wesentlich deutlicher hätte werden müssen. Wer Präsident der Weltbank war, sollte auch auf die Stabilität der Weltfinanzmärkte Wert legen und wissen, welche Zockereien dort statt finden.

    Die Wahl selber halte ich im wesentlichen für eine Politshow. Irgendwo gibt es zwar keinen Fraktionszwang, aber letztlich ist der Ausgang der Wahl doch ziemlich gut vorhersehbar.
     
    #7
    User 85791, 27 Juni 2010
  8. User 44981
    User 44981 (29)
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    Warum sollte man mit einem der Kandidaten bei der Bundespräsidentenwahl weniger mitfiebern können als mit irgendeiner Fußball-Mannschaft?

    Beides sind Dinge, auf die wir keinen direkten Einfluss haben und bei denen das Ergebnis nicht vorhergesagt werden kann.

    Ich finde es ziemlich traurig, dass den meisten Leuten die Fußball-WM viel wichtiger ist als die Wahl des Bundespräsidenten, obwohl die Fußball-WM im Gegesnatz zur Politik keine auswirkungen auf das Leben aller in Deutschland lebender Menschen hat.
     
    #8
    User 44981, 27 Juni 2010
  9. simon1986
    simon1986 (30)
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    Vielleicht ist es besser, wenn die Bundespräsidentenwahl nicht so Aufsehen macht wie die Fussball-WM.
    Vor Allem nicht auf die gleiche Art Aufsehen!
    Unsere Regierung in der Schweiz ist für die Medein längst nur noch ein Mittel zum eigenen Zweck. Da werden Bundesräte in Ratings verglichen, bewertet, abwechselnd politisch tot gesagt, gegen einander ausgespielt --und dann wird umgehend behauptet, sie seien nicht teamfähig :ratlos:
    Immer in der Hoffnung, dass möglichst viel schief läuft, aber nicht so dass es einem selber schadet.

    Bin ich doch froh, haben die Deutschen heute an der WM mehr als nur die 2 Tore geschossen!!



    Als Schweizer ist diese Wahl für mich nebensächlich, mir ist vor Allem nicht ganz klar geworden, ob bei dieser Wahl wirklich politische Weichen gestellt werden.
     
    #9
    simon1986, 27 Juni 2010
  10. Garcon79
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    Gerade diese Bundespräsidentenwahl halte ich für sehr wichtig.

    Denn sie wird zeigen, ob es der Kanzlerin wirklich gelingen wird, Wulff durchzupeitschen, den sie ja vor allem deshalb ausgewählt hat, damit er ihr künftig als Rivale nicht mehr gefährlich werden kann.

    Oder ob es auch bei Schwarz-Gelb noch ein paar vernünftigte Delegierte gibt, die sich gegen ihre Kanzlerin stellen und denjenigen, der von allen tatsächlichen und denkbaren Kandidaten mit Abstand der beste ist, wählen: Gauck!
     
    #10
    Garcon79, 28 Juni 2010
  11. User 44981
    User 44981 (29)
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    Es werden direkt keine Weichen gestellt, die das politische Geschehen betreffen. Es wird nur das deutsche Staatsoberhaupt gewählt, das bis auf die Kontroll-Funktion (Unterschrift unter Gesetze verweigern) keine direkten politischen Befugnisse hat.

    Trotzdem ist diese Wahl extrem wichtig!
    Die Wahl wird zeigen, wie gut unsere Bundeskanzlerin ihre Partei, die CDU, sowie die CDU und den Koalitionspartner FDP noch im Griff hat. - Die Nominierung Wulffs ist sicherlich vor allem auf ihrem Mist gewachsen und der Gegenkandidat der Opposition, Gauck, ist mit Sicherheit besser für das Amt geeignet.

    Nun lautet die Frage, wie viele CDU-, CSU- und FDP-Wahlmänner sich nicht dem Druck Merkels und der Parteiführungen beugen und trotz anders lautender Vorgabe von Oben Herrn Gauck wählen.

    Somit ist diese Wahl ein deutlicher Gradmesser dafür, wie stabil unsere Regierungskoalition noch ist und wie wackelig die Position unserer unfähigen, machtbessessenen Bundeskanzlerin ist, die sich bisher noch sehr gut halten konnte, indem sie sich möglichst aus Allem rausgehalten hat, was ihrem Ruf schaden könnte und indem sie einerseits wichtige Ämter mit Marionetten "von Merkels Gnaden" ersetzt und andererseits fähige, aber ihr gegenüber kritisch eingestellte Leute abgesägt oder weggelobt hat.

    Ich träume immer noch von einem knappen Sieg Gaucks (auch wenn das nicht all zu wahrscheinlich ist) und hoffe zumindest darauf, dass es möglichst viele Abweichler in CDU/CSU und FDP gibt, so dass Wulff erst in einem späteren Wahlgang gewählt wird, was auch schon eine ordentliche Blamage für Merkel wäre.
     
    #11
    User 44981, 28 Juni 2010
  12. Theresamaus
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    Wulff hat sich selbst angeboten, Gauck wurde gefragt. Das ist ein Unterschied.
     
    #12
    Theresamaus, 28 Juni 2010

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