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Wird er ein Alkoholiker?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Matahari, 14 Juli 2008.

  1. Matahari
    Matahari (25)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich mache mir Sorgen um meinen Freund. Er gehört zu den Jungs, die (fast) jedes Wochenende sturzbetrunken sind, so hab ich ihn auch kennen gelernt. Während der Europameisterschaft hat er sich frei genommen und war so gut wie jeden Tag betrunken und neulich gestand er mir, dass er ein Alkoholproblem hat. Wobei ich heir noch anfügen könnte, dass er etwas zu viel raucht (Gras und Zigaretten).

    Gestern kam er von einem 3-Tägigen Openair zurück und sage, er wäre kurz davor ein Alkoholiker zu werden. Er war nicht besonders glücklich, als er dies sagte.

    Ich möcht euch nun fragen, ist das denn möglich, dass er zum Alkoholiker wird? Und vorallem: Wie kann ich ihm helfen? Ihm immer das Bier aus der Hand nehmen ist ja kaum eine Lösung, aber zuschauen möcht ich auch nicht...
     
    #1
    Matahari, 14 Juli 2008
  2. Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Kann schon sein. Zumindest hört sich sein konsum nicht mehr nach "Ich trink mal ein zwei Bier" an... Und wenn er selbst schon das Gefühl hat, dass ihm die Zügel aus der Hand gleiten, dann würde ich da irgendwas tun. Drüber reden, warum er so viel trinkt (Gruppenzwang, Probleme) und wie er sich Hilfe vorstellen könnte.
     
    #2
    Asti, 14 Juli 2008
  3. Energy2006
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    gute chancen einer zu werden. wenn du ihn so besoffen schon kennengerlent hast, frag ich mich wieso dir das JETZZ sorgen macht ?! naja egal, jedenfalls schleppst ihn entweder zum arzt der ihn in eine drogenklinik einweist, oder du schaust einfach zu. das sind die möglichkeiten. alles andere funktioniert eh nicht.
     
    #3
    Energy2006, 14 Juli 2008
  4. User 48246
    User 48246 (30)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Gut ist ja schon mal, dass er selber erkennt, dass das so nicht ganz richtig ist.

    Habt ihr denn darüber dann weiter gesprochen? Was will er dagegen tun? Oder weiß er zwar, dass das nicht ganz ok ist was er macht, will aber nichts ändern?

    Könnte er sich denn vielleicht professionelle Unterstützung vorstellen?
     
    #4
    User 48246, 14 Juli 2008
  5. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Wie Asti schon sagt, red mal mit ihm darüber. Erzähl ihm wie du das ganze siehst und wie er es sieht. Mach einen Termin bei seinem Arzt für ein Gespräch.

    lg
     
    #5
    capricorn84, 14 Juli 2008
  6. Matahari
    Matahari (25)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Danke für eure schnelle Antworten! Geredet hab ich mit ihm noch nicht wirklich. Ich kam mir irgendwie blöd vor. Hab ihm zwar gesagt, er soll sich nicht kaputt machen auch wenns Spass macht (Alkohol hat ja auch einen gewissen Reiz). Aber ich wollte ja auch nicht auf Mami machen.

    Es ist ja keine Seltenheit, dass Leute betrunken sind. Und an diesem Abend als ich ihn kennenlernte waren wir (Er, seine und meine Freunde sowie ich und generell alle um uns) betrunken. Da denkt man nicht gerade an Klinik etc.

    Er hat sich jedenfalls vorgenommen, diese Woche nicht mit seinen Freunden raus zu gehen. Die sind eben genau so wie er.:kopfschue
     
    #6
    Matahari, 14 Juli 2008
  7. hart&ehrlich
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Für mich hört sich das nicht nach nem "echten Alkoholiker" an, sondern eher nach einem Jugendlichen der ein wenig damit "protzt" wie oft und viel er säuft....

    Oder trinkt er heimlich Alkohol? Versteckt er Alkoholfalschen vor anderen Leuten? Geht er Morgens ohne was getrunken zu haben nicht aus dem Haus. Trinkt er wirklich jeden Tag Alkohol?
     
    #7
    hart&ehrlich, 14 Juli 2008
  8. Hase2008
    Hase2008 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Wenn er das selbst so sieht, wäre er ja auch bereit sich Hilfe zu holen nehme ich an?
    Er sollte dann schleunigst zu einer Beratungsstelle gehen. Ich habe viel über Alkoholismus in meinem Studium gelernt . Und es ist sau schwer, da wieder raus zu kommen, wenn man erstmal süchtig ist. Es gibt Menschen die 20 Therapien machen und wieder Rückfällig werden. Es ist schwer zu bestimmen, ab wann man abhängig ist... Tatsache ist, je früher man was dagegen macht, umso besser.
    Sag ihm klipp und klar deine Meinung dazu und dass er was dagegen machen soll!
     
    #8
    Hase2008, 14 Juli 2008
  9. ~Lady~
    ~Lady~ (30)
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    Verheiratet
    Leider sind aber nicht die Gründe ausschlaggebend, sondern einzig und allein das Trinkverhalten.
    Auch diese vielen Jugendlichen, die sich regelmäßig(!) kaputt saufen, sind nach der Definition Alkoholiker.

    Matahari: Hmm, schwierig, wie du am besten vorgehst, um nicht so sehr die Mami raushängen zu lassen.
    Ich würde mit ihm reden, ihn nach seinem Empfinden fragen, ob er sich vorstellen kann, seinen Konsum von selbst auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren.
    Wenn er ja sagt, kann er das erstmal versuchen. Wenn er gleich schon nein sagt oder es auch sonst nicht schafft, ist das schon ein mehr als deutliches Zeichen, dass da dringend Hilfe erforderlich ist.

    Alles Gute!
     
    #9
    ~Lady~, 14 Juli 2008
  10. feliday
    Gast
    0
    hey...also ich würde mich an deiner stelle mal mit ihm zusammensetzen und ausführlich mit ihm darüber reden...wenn er das allerdings sogar selbst erkennt ist das schon ein großes + für ihn.. wichtig wäre das er mal eine lange zeit nichts trinkt, damit meine ich , nicht nur ein wochenende nicht..sondern wenn man eine zeit nennen will, wäre 1 monat durchaus wichtig.

    lies bitte unter wikipedia :alkoholismus ...wenn geht mit ihm gemeinsam...das ist sehr gut beschrieben..zeigt den verlauf der krankheit von anfang bis hin zum extrem abhängigen..was man dagegen tun kann und wie man in den alltag zurückfinden kann.

    wenn du merkst das er zu tief drin steckt ist professionelle hilfe nötig.. dann solltet ihr über einen klinikaufenthalt und konsequente maßnahmen nachdenken.

    GLG
     
    #10
    feliday, 14 Juli 2008
  11. LeeteasY
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    vergeben und glücklich
    Hallöchen!
    Ich kenne das, und spreche aus Erfahrung. Seit ich 16 war, hatte ich höchstens 10-15 Wochenenden, wo ich nicht betrunken war. Ich hatte eine Phase (vor 3-4 Monaten ca), in der ich täglich trank. Um 14 Uhr nachmittags habe ich teilweise damit begonnen, mich systematisch zu betrinken. Wenn es aufgrund sozialer Verpflichtungen, Fahrer sein, etc nicht ging, spürte ich so ein "Ich-Will-Gefühl" in meinem Bauch. Ich war also schon mit mehr als einem Bein in dem schwarzen Loch. Doch irgendwann hat sich das von selbst gegeben, und mittlerweile trinke ich eigtl nur noch alle 2-3 Wochenenden ein paar Bier. Hin und wieder auch eins zu viel, aber nicht geplant. Sprich es war nur eine "Phase". Und das, obwohl ich definitiv nicht aus dem "typischen" sozialen Umfeld komme. Ich besuche ein Gymnasium, habe gute Noten, viele Freunde, musste mir eigtl nie wirklich über Geld Sorgen machen (was nicht heißt, dass ich nicht sparsam wäre), etc...

    Eine Hilfe ist zb, einfach mal Abstand nehmen. So hat mir auch meine Freundin geholfen (auch wenn sie es selbst nicht weiß). Anstatt jedes Wochenende bis 6 Uhr morgens weg zu gehen, einfach mal nur bis 24 Uhr weggehen, hinterher nach Hause, in die warme Badewanne und dann ins Bett. Oder auch normale DvD-Abende mit der Liebsten, oder Kino... All das sind Anlässe, bei denen man nichts trinkt, bzw nicht die Zeit dazu hat, es zu übertreiben. So habe ich mich daran gewöhnt, keinen Alkohol zu trinken, so traurig dieser Satz auch ist.
     
    #11
    LeeteasY, 14 Juli 2008

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