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wirtschafts-oder jura studium?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von thesi, 30 Juli 2008.

  1. thesi
    thesi (26)
    Kurz vor Sperre
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    vergeben und glücklich
    hallo :smile:

    habe dieses jahr meine matura gemacht und werde ab herbst in wien zum studieren anfangen.

    ich überlege schon sehr lange, welches studium für mich am geeignetesten wäre bzw. welches meine interessen decken könnte.

    tendiere jetzt schon seit längerem zu wirtschaft oder jus (jura wohl in deutschland)

    wirtschaft würde ich an der wu in wien studieren. dort werden v.a 2 bachelorstudien angeboten:

    -Bachelorstudium der Wirtschafts-und Sozialwissenschaften
    -Bachelorstudium Wirtschaftsrecht

    mindeststudienzeit ist 6 semester, danach gibt es die möglichkeit des masters, wie wohl in deutschland auch
    an der wu gibt es diese bachelorstudiengänge erst seit ein paar jahren. mein vater hat ebenfalls wirtschaft studiert (internationale handelswissenschaften oder so), nur war das eben noch ein diplomstudium und er kann mir zu diesem neuen system auch nicht viel sagen.
    mein pro: denke mir, dass wirtschaft "lebendiger" sein könnte. im zweiten abschnitt also ab dem dritten semester kann man zwischen vier studienzweigen wählen. auf der hp wird alles sher übersichtlich beschrieben, hat auf mich einen guten eindruck gemacht. sprachen würden gefördert werden, englisch habe ich sehr gern. war auch in einem sprachengymnasium
    kontra: mathematik hab ich nicht so gern, war immer ziemlich durchschnittlich, alles geometrische hab ich gehasst, aber sachen unter denen ich mir etwas vorstellen könnte gingen (also etwas mit zahlen, statistik, zinseszinsrechnung und so)

    was ist denn der genaue unterschied, was macht so ein bachelorstudium aus? vorteile/nachteile gegenüber diplomstudien?


    jus
    würde ich am juridicum in wien studieren, vorgegeben sind 8 semster studiendauer

    mein pro: ich muss sagen, dass ich mich durchaus für recht interessiere, hab mich auch auf den homepages der jeweiligen unis informiert. diskussionen, argumentationen, ausdruck, formulierungen sollen groß geschrieben sein... das würde meine interessen decken, ich diskutiere sehr gerne, argumentationen verfassen hatte ich immer am liebsten im deutsch unterricht und ausdruck/sprache ist das um und auf
    kontra: ich weiß nicht, ob mir das ganze nicht zu "trocken" werden könnte, mich auf dauer mit paragraphen etc. zu beschäftigen. ich hab schon oft gehört von starrem auswendiglernen. trifft das zu oder ist das eher ein vorurteil, die gesetze muss man doch so und so verstehen oder?
    latinum müsste ich nachmachen

    naja auf jedenfall finde ich es schwierig, mit 18 zu entscheiden, was man wirklich machen möchte. denke mir halt, dass ich mich bei wirtschaft und jus nicht so festlegen muss, es gibt viele optionen, die möglichkeiten sind breitgefächert.
    ich weiß nicht ob es in deutschland anders ist, aber ich habe von beiden studien gehört, dass die anwesenheitspflicht eher gering sein soll. vieles soll man von zuhause machen können (was ich auch sehr schätzen würde, arbeite gern selbstständig und von zuhause aus)


    wo sind eurer ansicht nach die jobchancen besser? sind die beiden studien in etwa gleich anspruchsvoll? sind halt beides besonders leistungsorientierte studien schätze ich..hoffe zumindest auf nette kommilitonen.
    ich würde mich freuen, wenn mir hier wer von seinen erfahrungen erzählen könnte, viell gibt es hier jura-studenten oder bwl studenten....oder auch andere^^
    sry für den langen text, wäre aber sehr dankbar wenn mir wer helfen könnte, da ich kaum anderen kontakt zu studenten habe..
     
    #1
    thesi, 30 Juli 2008
  2. Aurinia
    Aurinia (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    wieso machst du nicht einfach erstmal beides und schaust dann was dich mehr interessiert?
    Die Studiengebühren bleiben ja die gleichen, die verdoppeln sich nicht.
    Ich hab auf der WU studiert und fands recht interessant.
    Zum Bachelor kann ich dir nicht viel sagen,ausser das es halt eh so ziemlich gleich läuft wie das vorherige diplomstudium, nur das du eben nach dem bachelor schon aufhören kannst,somit also schon früher ins arbeitsleben einsteigen kannst.
    und es ist ja noch nicht sicher (laut meinem Wissensstand) ob jeder zum master zugelassen wird..
     
    #2
    Aurinia, 30 Juli 2008
  3. glashaus
    Gast
    0
    Ich hab in meinem Studiengang einige BWL-Veranstaltungen an der Uni besuchen müssen. Insgesamt waren die mir zu theoretisch und trocken, muss dazu aber sagen, dass ich sehr praxisnahe Seminare sonst gewohnt bin!

    Medienrecht musste ich auch belegen, das fand ich zunächst schwierig von der "Juristendenke" her, habe mich aber schnell daran gewöhnt und dann fand ich es ziemlich spannend.
     
    #3
    glashaus, 30 Juli 2008
  4. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    bachelor-master ist, der idee nach, ein bisschen mehr als ein diplom. real ists (in wien) so, dass es fast keine unterschiede gibt.

    du würdest sicher von der qualifikation her ordentlich davon profitieren, ein bisschen was von beidem zu haben. z.b. jus-diplom und bwl-bachelor?

    fordernder ist glaube ich das bwl, bzw das bwl für erwachsene, "internationale betriebswirtschaft". davon abgesehen ists nur eine interessensfrage. jus ist mehr eine passive sache, bwl aktiver und potenziell gestalterischer. IMO..
     
    #4
    squarepusher, 30 Juli 2008
  5. thesi
    thesi (26)
    Kurz vor Sperre Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    danke schonmal für eure antworten :smile:

    @aurinia:

    ich hab mir auch gedacht, ob ich vielleicht beides mal probiere, und dann schaue, wo ich mich wohler fühle, was mir eher liegt, wenn man das nach einem semster schon sagen kann
    dachte aber, dass ich dann doppelte studiengebühren zahlen müsste. wenn es aber wirklich so ist, dass das nur einmalig ist, dann wäre das wirklich eine überlegung wert...danke

    @glashaus: was studierst denn du? etwas mit kommunikation oder? praxisorientierte seminare fände ich auch fast besser, aber aus erfahrung fällt es mir fast leichter, mich erstmal eher theoretisch zu befassen...wird aber dann viell schnell trocken wie du sagst
    ah ok hab gerade gelesen, dass du medienmanagement studiert..hört sich auch interessant an!

    @squarepusher:

    klingt vielversprechend und wäre bestimmt von vorteil, aber ob sich das vereinbaren lässt, also 2 studien? weiß auch nicht ob ich dem gewachsen wäre, machen bestimmt nur leute, die sich extrem viel und schnell merken können.
     
    #5
    thesi, 30 Juli 2008
  6. glashaus
    Gast
    0
    Ist es auch. Und das ist auch sehr subjektiv, oder typabhängig. Es gibt Kommilitonen, die genau deswegen die BWL-Vorlesungen super fanden.
     
    #6
    glashaus, 30 Juli 2008
  7. it's me
    it's me (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Die Jobchancen sind in beiden Richtungen ziemlich gleich. Juristen werden gebraucht, Betriebswirte auch. Der Vorteil der BWL, der aber auch gleichzeitig ein Nachteil sein kann: Man ist vielseitig einsetzbar. Vom Verkauf, Marketing, Innen- und Außendienst, an der Kundenfront oder im Back Office. Damit sollte dann aber auch eine Richtung dabei sein, die Dir Spaß macht.

    Vom Anspruch kann ich Dir leider nicht viel sagen, BWL wird zwar oft als "Softiefach", vor allem im Vergleich mit den Igenieuren bezeichnet, aber abhängig von der Uni und der Vertiefungsrichtung kann das auch ganz anders sein. Meiner Meinung nach ist das deshalb nur Blahblah.

    Die beiden Nachteile der Fächer:
    Die Mathematik kommt bei den Betriebswirten natürlich stärker vor als bei den Juristen ("Justica non calculat"), ist aber in der Regel anwendungsorientiert.

    Jura ist in der Tat einiges an Auswendiglernen, das Verstehen kommt dabei aber (auch) vor. Gerade die älteren Gesetzestexte, zum Beispiel das BGB haben eine wunderschöne Logik in sich. Leider ist das aber auch i.d.R. ziemlich abstrakt, Recht haben und Recht kriegen sind bekanntlich zwei ganz unterschiedliche Dinge.
    Aber lass Dich nicht täuschen, bei der BWL wird auch eine Menge auswendiggelernt.

    Was das Trockene angeht - bezogen auf beide Fachrichtungen - so ist das Grundstudium oder der Anfang des Bachelors von Haus aus eher langweilig und vor allem ziemlich arbeitsreich. Im Grunde bekommt man in den ersten drei bis vier Semestern einen Überblick über die ganze Materie und kann sich dann erst seine Richtung raussuchen. Dabei muss man dann halt leider auch durch alles durch.

    Bachelor/Master und Diplom sind in der Regel ziemlich gleich. Die meisten Unis haben ihre alten Diplomvorlesungen einfach etwas aktualisiert - wenn überhaupt - und dann den Bachelor/Master-Stempel draufgeklatscht. Der - meiner Meinung nach - wesentliche Unterschied: Beim Diplom ist das ganze Studium nicht so stark vorgeschrieben, es gibt mehr Wahlmöglichkeiten.

    Zusammengefasst: Vom fachlichen Aspekt abgesehen sind die Unterschiede gar nicht so groß.

    So und noch einen Vorschlag zum Schluss: Wenn Dich die Wirtschaft reizt, dann gibt es auch diverse Aufbaustudiengänge. BWL für Juristen beispielsweise.
     
    #7
    it's me, 30 Juli 2008
  8. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    vielleicht nicht gleich ab dem ersten semester, aber es geht, auch bei normalen menschen. außerdem dauert ein bakk ja 6 semester. wenn du jetzt für jus-diplom und bwl-bachelor insgesamt 10 semester brauchst, geht das glaub ich ganz angenehm. jus in 8 semestern, nebenbei bwl-bakk-sachen, und das fünfte jahr dann rein für bwl. jus ist ein recht flexibles studium, das geht sicher, wenn du fleißig bist.

    ich würde die studienberatung empfehlen. jede studienrichtung veranstaltet vor semesterbeginn ein paar tage, wo man höhersemestrigen studis eines fachs viele fragen zum fach stellen kann.
     
    #8
    squarepusher, 30 Juli 2008
  9. thesi
    thesi (26)
    Kurz vor Sperre Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    danke nochmal für eure beiträge!

    @ it's me:
    bwl ist wohl vielseitiger, das hab ich mir eben auch gedacht. man hat halt wirklich viele optionen, wie du so schön geschrieben hast.

    ich möchte halt auch eher ein studium, wo ich nicht so oft auf die uni muss und es nicht jeden tag anwesenheitspflicht gibt. ich arbeite gerne frei und selbststädnig, mag diesen druck nicht, jeden tag wo um eine bestimmte uhrzeit erscheinen zu müssen.
    außerdem wohn ich auch nicht direkt in wien sondern eine stunde mit öffis entfernt. möchte mich dann erst später nach einer wohnung mit einer freundin oder umsehen.

    aber bei beiden studien wird wohl eine menge auswendig gelernt

    @squarepusher:
    diese einteilung find ich ganz gut, mal so 2 jahre jus und dann eventuell parallel dazu bwl und das letzte jahr nur bwl..heißt aber halt auch, dass man beide studien in mindestzeit schaffen muss. inwiefern das umzusetzten ist, weiß ich noch nicht, kommt wohl darauf an wie fleißig man ist und welche freizeitbeschäftigungen man sonst so hat...mal schaun


    viell schreib ich mich auf beiden unis ein und schau mal, was mir jetzt mal eher zusagt, bzw wos mir mehr gefällt (jetzt wo ich weiß, dass man die studiengebühren nur 1 mal zahlt)
     
    #9
    thesi, 2 August 2008
  10. it's me
    it's me (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Also Anwesenheitspflicht gibt es bei der Uni nur in seltenen Fällen, für manche Klausuren lernt man sowieso lieber aus den Skript als aus der Vorlesung...

    Was das doppelt Einschreiben angeht, so kann ich da nichts dazu sagen, erkundige Dich jedoch nochmals genau. In der Regel musst Du nämlich bestätigen, dass Du nur an einer Uni eingeschrieben bist.
     
    #10
    it's me, 2 August 2008
  11. Moonlightflower
    Verbringt hier viel Zeit
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    69
    nicht angegeben
    Also Studiengebühr zahlst du in Österreich definitiv nur 1mal, egal für wie viele Studien du dich inskripierst!

    Ich studiere auch BWL (in Innsbruck) und kann dir sagen, dass Mathe sicher nicht das Problem sein wird- bin jetzt im zweiten Abschnitt und mehr als Ableitungen hab ich bis jetzt nicht unbedingt gebraucht- vorrausgesetzt du beherrst die Grundrechnungsarten mit dem Taschenrechner :zwinker: Ich war auch nie eine Leuchte in Mathe, aber das ist bei mir auf der Uni noch nie ein Problem gewesen!

    Und warum überlegst du dir nicht die Kombination BWL und WiRe? Bei uns kann man sich da einiges sogar gegenseitig anrechnen lassen, wäre also insgesamt nicht so viel Aufwand wie 2 ganz unterschiedliche Studien!

    Zum Auswendiglernen: also ich hab in meinem Studium nicht sehr viel zum Auswendiglernen, da gehts eher mehr ums Verstehen!
    Da hab ich bei Jus-Studenten schon viel mehr erlebt, wos ums Auswendiglernen von (zig) Büchern geht!
     
    #11
    Moonlightflower, 3 August 2008

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