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  • Rainbow_girl
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    vergeben und glücklich
    17 Oktober 2005
    #1

    Wohngeld?

    Wer von euch kennt sich mit dem Wohngeld aus, auf das man als Geringverdiener rechtlichen Anspruch hat?
    Ich bin Studentin, bekomme kein Bafög, habe kein Einkommen, sondern meine Eltern überweisen mir monatlich Geld. Ich habe ein Appartement im Studentenwohnheim.
    Jetzt habe ich gehört, dass man als Student und Nicht-Bafög-Empfänger Wohngeld beantragen kann. Wisst ihr vielleicht, ob in dem Fall das Einkommen der Eltern angerechnet wird (wie beim Bafög), oder ob einfach nur das eigene (bei mir nicht vorhandene) Einkommen zählt? In dem Fall müsste ich Wohngeld bekommen, falls das Einkommen meiner Eltern angerechnet wird wahrscheinlich nicht.
     
  • bommeldu
    bommeldu (47)
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    Single
    17 Oktober 2005
    #2
    Würd ich mal fragen beim Amt.
    Bei mir haben Sie damals nicht danach gefragt.
    Muß dann alle 6 Monate oder so neu beantragt werden.
    Ändert sich ja auch schon mal.
     
  • Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    17 Oktober 2005
    #3

    Hallo!

    Ich selbst kenne mich mit Wohngeld aus. :rolleyes2
    Du hast es schon richtig gedacht, du bist Studentin, deine Eltern sind dir unterhaltsverpflichtet, bis zu deiner wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Also es macht wenig Sinn Wohngeld in deinem Fall zu beantragen, weil dann geprüft wird, ob deine Eltern nicht einspringen könnten. :frown: Verdienen sie zu viel, sind sie normalerweise dazu verpflichtet dich bis zu deinem Minimum zu unterhalten, das kannst du beim Familiengericht einklagen. :grrr:

    Hab ich richtig verstanden, dass du kein Bafög bekommst, weil deine Eltern zuviel verdienen?

    Deswegen solltest du mit deinen Eltern sprechen, wenn das Geld nicht reicht... :link:

    LG
     
  • Tinu
    Tinu (31)
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    18 Oktober 2005
    #4
    ich habe selbst erst wohngeld beantragt.. bin derzeit Auszubildende mit Schülerstatus.

    und ich bekomme keines.

    Da ich Bafögberechtigt bin,obwohl ich das nicht kriege, weil eltern zu viel verdienen und ich den ablehnungsbescheid mitgeschickt habe..
     
  • Rainbow_girl
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    18 Oktober 2005
    #5
    @ichbin'snur: Ja hast du richtig verstanden, meine Eltern verdienen zuviel, deshalb bekomme ich kein Bafög.
    Hm, ich dachte mir schon, dass ich wahrscheinlich kein Wohngeld bekomme, weil meine Eltern meinen Unterhalt zahlen.

    Aber wie wäre es, wenn ich einen 400-Euro Job hätte, also kein Geld mehr von meinen Eltern bekommen würde? Wäre ich dann nicht 'Geringverdiener' und würde Wohngeld bekommen?

    Ich glaube ich stelle einfach mal den Antrag. Mehr als ablehnen können sie ihn ja nicht, oder?
     
  • Honeybee
    kurz vor Sperre
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    nicht angegeben
    18 Oktober 2005
    #6
    Wieso muss man den Staat ausschöpfen wo es nur geht? Mir wäre es ehrlich gesagt peinlich Wohngeld zu beantragen und es stimmt in den Köpfen der Menschen so einiges nicht, wenn sie den Sozialstaat ausnutzen wollen, wo es auch nur iiiiirgendwie möglich ist!

    Du kriegst Unterhalt von deinen Eltern (ich ja auch und mir reichts), das muss reichen, wenn nicht dann gehe noch nebenher arbeiten!
     
  • Shinigami
    Gast
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    18 Oktober 2005
    #7
    da du kein bafög bekommst, weil deine eltern zu viel verdienen, bist du dennoch "dem grunde nach bafög berechtigt", d.h. kein wohngeld.
     
  • Tinu
    Tinu (31)
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    19 Oktober 2005
    #8

    Ich habe mein ganzes Erspartes ( paartausend Euro) bisher genutzt, um meine Miete zu zahlen. Unterhalt bekomme ich nur von meiner Mutter und die kann sich auch nicht alles leisten. Und ich habe schlicht und ergreifend nicht die Zeit noch nebenher arbeiten zu gehen, dass ich bei meiner Ausbildung nur 100 Euro bekomme, dazu kann ich auch nichts. Und es wird gewiss noch anderen so gehen. Ich finds nicht falsch sich unterstützung zu holen, damit man sich seine Bildung ermöglichen kann.
     
  • Honeybee
    kurz vor Sperre
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    nicht angegeben
    19 Oktober 2005
    #9
    Wenn das Bafög Amt berechnet, dass die Eltern zahlen können, müssen die auch zahlen, das sind ca 400 (?) Euro + Kindergeld 150 Euro macht 550 Euro, die ja wohl reichen sollten!
     
  • ByTe-ErRoR
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    19 Oktober 2005
    #10
    Ja kannst du versuchen, aber im Grunde machst du dann falsche Angaben. Du bist ja Student und kein Arbeitnehmer der zu wenig verdient. Als Student ist man eigentlich nicht Wohngeldberechtigt,
     
  • Rainbow_girl
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    19 Oktober 2005
    #11
    Ich mache keine falschen Angaben. Ich werde angeben, dass ich Studentin bin. Dann können die ja entscheiden, ob ich Geld bekomme oder nicht.

    @Honeybee: Nur weil es dir peinlich ist Wohngeld zu beantragen muss es ja nicht allen Leuten peinlich sein. :smile:
    Und es zählt meiner Meinung auch nicht zum 'Staat ausnutzen', denn wie auf der Seite vom BMVBW steht, ist das Wohngeld kein Almosen des Staates, sondern man hat einen Rechtsanspruch darauf.

    Na ja, wie gesagt ich kriege wohl eh keins. Aber probieren geht über studieren. :smile:
     
  • Potti
    Potti (31)
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    vergeben und glücklich
    19 Oktober 2005
    #12
    ja und weil ich RECHTLICHEN anspruch auf arbeitslosen-geld hab hör ich auf zu arbeiten?(ich kann ja wenigstens ein paar monate den sozialstaat ausnutzen! warum nich ein paar monate urlaub?)
    aha alles klar was ne logik....
    man DU (bzw. deine eltern) hast(haben) das geld wenn das nich reicht geh gefälligst arbeiten! andere leute BRAUCHEN das wohngeld um zuhause auszuziehen, weil sies da z.b. nicht mehr aushalten, oder um aus ner kleinstadt inne grössere zu kommen um ÜBERHAUPT zu studieren!
    man, vielleicht isses zu dir schon durchgedrungen: unserem sozialstaat geht nicht mehr allzu gut...
    kehr kehr kehr....
     
  • Lysanne
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    Verheiratet
    19 Oktober 2005
    #13
    Ich bekomme Zahnweh. Ich fange an zu schrein. :angryfire
    Manche Leute denken nicht weiter als... Egal!

    Rainbow_girl hat doch nur gefragt, ob sie Wohngeld bekommen könnte. Es gibt genügend Leute, die wissen, was man nicht alles beantragen kann, warum sollten andere benachteiligt werden? Es gibt insgesamt 80 verschiedene Leistungen, die man beantragen kann, wenn man nicht genügend Geld zur Verfügung hat. Dass das nicht jeder macht liegt einfach daran, dass es nirgends (außer in den SGB's) geschrieben steht.

    Allerdings dass das Wohngeld dafür gedacht ist, dass jemand auszieht, weil er es zu Hause nicht mehr aushält ist mir neu. Dann gibt es Unterhalt, also muss man dem Staat, wie du so schön meinst, nicht auf der Tasche liegen.

    Wohngeld ist für Leute gedacht, die neben Hartz IV Empfängern ihren eigenen Wohnraum nicht mehr selbst bestreiten können, auf Grund von geringem Verdienst.

    Und ich bin der Meinung jemanden anzupöbeln, er soll sich gefälligst Arbeit suchen, finde ich daneben. Es gibt von den 5,5 Mill. Arbeitslosen bestimmt die Hälfte, die wirklich arbeiten will, die aber leider keinen Job finden. Oder liegen die bei euch auf der Straße?

    LG
     
  • Tinu
    Tinu (31)
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    Verlobt
    19 Oktober 2005
    #14

    Wenn ich eiskalt auf meinen Unterhalt bestehen würde, würden bald 3 Leute auf der Straße sitzen.. und bestimmt 2 davon dann auch staatliche Leistungen beziehen müssen.. ich frage mich, was da besser und vor allem für mich moralisch vertretbarer ist. Es geht nicht allen so gut wie Dir..
     
  • Rainbow_girl
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    vergeben und glücklich
    20 Oktober 2005
    #15
    Hast du kein Wohngeld bewilligt bekommen und bist jetzt neidisch auf die, die welches bekommen könnten, oder warum stänkerst du hier so rum? :tongue: Mach dir keinen Kopf, ich kriege ja höchstwahrscheinlich auch keins.. :smile:

    @ichbin'snur: Danke für die moralische Unterstützung. :smile:
     

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