Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Wohnung renovieren, ökologische Aspekte.

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Reliant, 10 August 2009.

  1. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier
    2.693
    198
    604
    vergeben und glücklich
    Hallo.
    Da ich recht bald eine Wohnung neu herrichte, wollte ich auch gleich ein paar umweltschonende und kostensparende Erweiterungen einbauen.
    Die Wohnung ist allerdings Altbau.
    Erster Gedanke war mal ein Zentraler Wasserfilter am Haupthahn. Ist zwar nicht umweltschonend aber zumindest kommt der Kalk aus dem Wasser.
    Zweiter Gedanke war ein Abwassertank der die Toilettenspühlungen speißt.
    Mehr Ideen sind mir allerdings noch nicht gekommen, fällt euch noch etwas auf anhieb ein? Also etwas das kein Muss ist, nicht jeder baut, was aber durchaus Sinn ergibt.
    Gut Isolierte Fenster sind natürlich auch klar.
     
    #1
    Reliant, 10 August 2009
  2. Cassis
    Cassis (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    567
    113
    24
    vergeben und glücklich
    Einen Schwedenofen zum Heizen? Ansonsten hab ich nicht besonders viele Ideen. Mit was heizt du denn?
     
    #2
    Cassis, 10 August 2009
  3. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.693
    198
    604
    vergeben und glücklich
    Kamin ist drinnen, also mit Holz heizen ist möglich.
    Grundsätzlich ist aber auch Fernwärme im Haus.
     
    #3
    Reliant, 10 August 2009
  4. QoWook
    Gast
    0
    Ist die Wohnung denn gut Isoliert? Meine nur, Altbau ist meist schlecht isoliert. Das man da vllt. etwas zur Energieeinsparung machen könnte.
     
    #4
    QoWook, 10 August 2009
  5. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.093
    348
    2.105
    Single
    Das Wichtigste ist auf jeden Fall erst mal eine gute Isolierung! (von der Technik her finde ich da z.B. auch Vakuumisolierpaneele äußerst interessant. - aber das wird wohl noch schweineteuer sein)

    Danach kann man sich dann mal über andere Dinge Gedanken machen, wobei man das wohl kaum in einer einzelnen Wohnung realisieren kann...
    Ich denke da z.B. an:
    - Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung
    - Pellet-Heizung (am besten in Kombination mit den Sonnenkollektoren)
    - etc.

    Ganz interessant finde ich auch Latentwärmespeicher in den Wänden (z.B. in Form von Wachskügelchen in Rigips-Platten) - allerdings weiß ich nicht, wie ausgereift diese Technik inzwischen ist (bzw. ob sie überhaupt marktreif ist) und ob es sich in irgendeiner Weise finanziell lohnt.
    Aber zumindest wäre es etwas, was man auch im Altbau nachrüsten könnte...

    Richtig toll ist auch eine kotrollierte Lüftungsanlage mit Wärmetuscher zwischen Zu- und Abluft; evtl. kombiniert mit einem Erdreichwärmetauscher - aber das ist leider wirklich nichts, was man im Altbau mal so nachrüsten könnte.
     
    #5
    User 44981, 10 August 2009
  6. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.693
    198
    604
    vergeben und glücklich
    Das Problem mit Sonnenkollektoren ist der Denkmalschutz.
    Ansonsten hab ich auch schon daran gedachte.
    Die Lüftungsanlage ist eine sehr gute Idee, hab heute auch schon ein wenig darüber gelesen.
    Oellet Heizung wäre eine option, ist aber die Frage ob es verwirklichbar ist. Muss ich schaun.
     
    #6
    Reliant, 10 August 2009
  7. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Ich würde mich auf die Reduktion des Energieverbrauchs beschränken...
    ...die Idee mit der Grauwassernutzung für die Toilettenspülung ist zwar hervorragend und lobenswert, aber im kleinen Einzelprojekt eher unrealistisch.
    Die zu erwartende Einsparung ist zu klein um wirklich etwas zu sparen...aufgrund dessen ist es auch ökologisch wenig sinnvoll, denn die notwendigen Gerätschaften bedeuten ja auch eine Umweltbelastung.
    Hier ist insgesamt wohl eher eine negative Bilanz zu erwarten.

    Energieeinsparung ist aber auf jeden Fall sinnvoll!

    Das fängt an mit Dämmung, je nachdem wie dein "herrichten" gemeint ist, solltet das Maximum an Dämmung verwirklicht werden was jeweils möglich ist, dabei insbesondere bei Innendämmungen vorher vernünftig planen (zB U-Wert Rechner) sonst ist Schimmel vorprogrammiert.
    Eine kontrollierte Be/Entlüftung mit Wärmerückgewinnung gibt es als Nachrüstgeräte, dabei wird dann je Raum ein einzelnes Gerät eingesetzt, so dass die Installation von Lüftungskanaälen entfallen kann.
    Die Lüftungsverluste betragen ca. 30% der gesamten Heizenergie...die (doch recht hohe) Investition in die KWL lohnt sich also.

    Bei den Fenstern muss man Kompromisse eingehen, denn die Fenster die die meiste Energie drinlassen, die lassen leider auch die wenigste Sonnenenergie herein, dies ist im Sommer ein Vorteil, in der Übergangszeit wird dadurch aber der Energieverbrauch, insbesondere auf Südseiten-Räumen, vergrößert.

    Als nächtes kann bei einer Erneurung der Beleuchtung natürlich gleich von Anfang an auf Leuchten für Energiesparleuchtmittel geachtet werden.
    Besonders empfehlenswert sind hierbei Leuchten mit Kompaktleuchtstoffmitteln (sehen ähnlich aus wie "normale" Energiesparlampen, jedoch sitzt das Vorschalt in der Leuchte, nicht im Leuchtmittel), diese bieten einen sehr guten Kompromiss zwischen Leuchtmittelpreis und Robustheit, was insbesondere für fensterlose Bäder entscheidend ist. Ausserdem haben sie nicht so eine große Verzögerung bis die maximale Helligkeit erreicht ist, wie normale Energiesparlampen.
    In einzelnen Fällen kann sich auch LED-Technik anbieten, jedoch ist diese noch sehr teuer wenn man akzeptable Leuchtstärken haben möchte.

    Als nächtes natürlich sparsame Haushaltsgeräte, Waschmaschine mit mindestens 1600 Touren, Geschirrspüler mit höchstens 12l und 13 o. 14 Maßgedecken mit <1kwh Energieverbrauch, Wasserspararmaturen, insbesondere für Dusche und Handwaschbecken.

    Was die Heizungstechnik angeht, so muss man erstmal schauen wieviel Fläche überhaupt beheizt werden soll.
    Solar rechnet sich nur wenn man es für Warmwasser und Heizung nutzt!
    Eine reine Brauchwassersolaranlage ist wirtschaftlich und (meist auch) ökologisch Nonsens.

    Wichtig ist, dass die Systemtemperaturen möglichst niedrig sind, wenn ich Miniheizkörper habe, die im Winter 90° haben müssen damit die Bude warm wird, dann ist eine Solarunterstützung bzw. der genrelle Einsatz von regenerativen Energien weniger effektiv als bei einer Flächenheizung (Fussboden, Wand o. Decke) die mit 30° auskommt.
    Bei kleinen Flächen (also Wohnung) rechnet sich aufwenige Heiztechnik natürlich weniger als bei groeßn Flächen (Haus), gerade Pellets sind eher was fürs Haus, weniger für die 2 Zimmerwohnung.

    So das muss erstmal reichen...sind ja genug Ideen dabei.

    Gruß
     
    #7
    Koyote, 11 August 2009
  8. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.093
    348
    2.105
    Single
    Wobei mit geeigneten Sonnekollektoren (Vakuumröhrenkollektoren) auch ziemlich hohe Temperaturen kein all zu großes Problem sein dürften.
    Diese Kollektoren sind zwar teurer als Flachkollektoren, sind aber effektiver und deutlich weniger abhängig von der Umgebungstemperatur, so dass sie vor allem im Winter (wo man sie ja am dringendsten braucht) deutlich mehr Leistung bringen als Flachkollektoren.
     
    #8
    User 44981, 11 August 2009
  9. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    In Bezug auf Dämmung, speziell in Altbau, hat die Firma Bauder eine ziemlich gute Broschüre. Müsstest du mal Googlen, ansonst kann ich gern schauen ob ich ein Exemplar noch auf der Arbeit liegen habe, dann würde ich es als PDF umwandeln. Natürlich nur, wenn interesse besteht. Ansonst geh zu einem Energieberater, soweit ich weiß "Haus sanieren - profitieren" bei Google eingeben und du findest Deutschlandweit geschulte Energieberater die dir ein Angebot Kostenlos erstellen.

    lg
     
    #9
    Sit|it|ojo, 11 August 2009
  10. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Das Problem ist aber insbesondere die Speicherung der Energie!

    Wenn ich einen Pufferspeicher habe, den ich auf 95° aufladen kann (viel mehr geht ja bei wasserführenden Anlagen nicht) und habe jetzt eine Heizungsanlage die 65° Vorlauf benötigt (üblich bei Heizkörpern) dann habe ich bei gleicher Puffergröße nur halb soviel nutzbare Energiemenge als wenn ich mit einer Vorlauftemperatur von 35° (üblich bei Flächenheizungen) auskomme.

    Die Puffergröße erhöhen geht häufig aus Platzgründen nicht, ausserdem erhöhen sich dann die Kosten deutlich und auch die Speicherverluste.

    Insgesamt ist daher die Heizunsgunterstützung bei Heizkörpern bei weitem nicht so effektiv/wirtschaftlich wie bei bei Flächenheizungen.

    Gruß
     
    #10
    Koyote, 12 August 2009
  11. Nabla
    Nabla (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    246
    103
    1
    vergeben und glücklich
    Bei der Fernwärme würde ich mich informieren, ob die extra durch Feuer machen erzeugt wird, oder ob das bei euch sowieso anfallende Abwärme aus einem Industriebetrieb oder Kraftwerk ist. Falls letzteres gibt es praktisch nichts umweltschonenderes, weil ja keine einzige schippe Brennstoff dafür gebraucht wird.

    Ansonsten mal über Wärmepumpen informiert, ich weiß, da gibt es auch viele, die mehr versprechen, als sie hinterher liefern, aber ein guter Fachmann sollte dich informieren können, was bei euch möglich ist.
     
    #11
    Nabla, 13 August 2009

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Wohnung renovieren ökologische
Effilinchen
Off-Topic-Location Forum
17 März 2016
70 Antworten
Angel312
Off-Topic-Location Forum
6 Oktober 2006
7 Antworten
tigerlady
Off-Topic-Location Forum
21 Januar 2005
7 Antworten