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Womit schreiben bzw. Altenativen zu LaTeX?

Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von Aily, 11 April 2010.

  1. Aily
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    Hallo,

    kennt jemand eine gute Alterative zu LaTeX bzw. ein Programm, das einfacher in der Handhabung ist und ähnlich gute Ergebnisse produziert?

    Danke.

    Gruß

    Aily
     
    #1
    Aily, 11 April 2010
  2. User 85905
    User 85905 (31)
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    Verheiratet
    Was möchtest du denn machen?
    Einfach nur PDFs erzeugen oder komplizierte Formeln,...? Welche Punkte sagen dir bei LaTeX am meisten zu? Automatisches Inhalts-, Bilder-,... Verzeichnis, Formeln, "einfach nur PDF", automatisch richtige Formatierung von Überschriften, Theoremen,...?
     
    #2
    User 85905, 11 April 2010
  3. Aily
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Formeln, Inhaltsverzeichnins etc. sollten schon möglich sein.
    LaTeX hat einfach eine super Formatierung und man hat ein PDF als Ergebnis.
    Aber bitte jetzt nicht word oder so mir ans Herz legen. Wenns sein muss, schlage ich mich auch wieder mit LaTeX durch, ich hätte es aber gern etwas schneller und grade die Formatierung nicht so langwierig...
     
    #3
    Aily, 11 April 2010
  4. hellgrau
    Gast
    0
    Hm. Ich will Dir ja nichts aufschwätzen, was Du nicht haben willst. Aber eigentlich ist genau der geringe Aufwand bei der Formatierung der Vorteil von Latex.
    Du hast eine Vorlage und schreibst einfach runter. Fertig. Ab und zu muss man mal etwas basteln, wenn man zwei Bilder mit Unterschriften auf einer Seite, gedreht nebeneinander darstellen will, oder sowas.

    Kann es sein, dass Du einfach zu viel versuchst von Hand zu machen? Eigentlich solltest Du nämlich außer dem Öffnen und Schließen der Sections nicht viel zu tun haben.
    Was willst Du damit denn prouzieren?
     
    #4
    hellgrau, 11 April 2010
  5. Aily
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Naja, das letzte, was ich damit prduziert habe war meine Abschlussarbeit. Und ich bin echt pingelig, was die Formatierung betrifft, deshalb hatte ich auch schön an einer Formatvorlage (oder wie das heißt) gearbeitet und dann hatte ich etwa 2 Tage Zeit um ALLES in LaTeX zu überführen. Da gabs schon hin und wieder Fehler (wenn Zeichen nicht erkannt wurden z.B.)
    Dieses Mal wollte ich einfach den ganzen Stress nicht mehr. KOstet ja auch wieder Zeit, sich da einzuarbeiten.
     
    #5
    Aily, 11 April 2010
  6. hellgrau
    Gast
    0
    Naja, Zeichen die nicht passen, liegt ja nicht an Latex. Es sei denn Du hast ein falsches Set (z.B. kein Unicode) ausgewählt.
    Latex sollte man eigentlich nur dann ausschlagen, wenn man ein spezielles System für seinen Bereich hat, oder wenn man einfach anders arbeiten will. Also z.B. lieber mit Formatierungen, als mit Auszeichnungen oder mit WYSIWYG.
    Für wissenschaftliche Ausarbeitungen ist es bei den freien Systemen wirklich zu empfehlen.
    Was machst/studierst Du denn, wenn Du Deine Abschlussarbeit damit gemacht hast?
     
    #6
    hellgrau, 11 April 2010
  7. Aily
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Ich hatte es der Einfachheit halber auch zuerst in der Rohfassung mit OpenOffice (Writer) geschrieben, da haben sich eben ein paar Dinge eingeschlichen, die sonst nicht drin gewesen wären.

    Das hatte mit dem Studienfach nicht sonderlich viel zu tun.

    Naja, wenn das so ist, bleib ich halt bei LateX.

    Danke.
     
    #7
    Aily, 11 April 2010
  8. Schweinebacke
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    Moderator
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    nicht angegeben
    Gibt einfach keinen guten Ersatz für TeX was wissenschaftliches Schreiben angeht. In der Presse wird mit (sündhaft teueren) Desktoppublishingprogrammen gearbeitet, aber dass kommt hier wohl auch nicht in Frage.

    Latex ist aber doch im Vergleich zu Word und so eine Wohltat, man muss sich zwar einarbeiten aber dann geht einfach alles viel besser und schneller.
     
    #8
    Schweinebacke, 11 April 2010
  9. solitarius
    solitarius (35)
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    Man o man, Mädels, die sich mit LaTeX befassen, und das im Grunde auch noch toll finden. Und das auch noch hier. Ich bin überwältigt :grin:

    Wenn man weg von LaTeX will, bleibt doch eigentlich nur was office-artiges. Openoffice hat schonmal den Vorteil, daß der Formeleditor da auch was kann, und vor allem, der tickt genauso wie in latex, soll heißen, wer latex beherrscht, kommt mit dem auch klar.

    Sowas wie vernünftige Bildunterschriften, Kapitelüberschriften oder Inhaltsverzeichnisse kann office sehr wohl auch, allerdings erfordert es auch einiges an Disziplin, diese Funktionen auch korrekt zu benutzen. Bei latex bleibt einem ja nix anderes übrig, da brauchts keine Disziplin. Ich denke, das ist das Hauptproblem beim Schreiben mit office.


    Allerdings fügen sich Formeln bei weitem nicht so gut in das restliche Schriftbild ein, und wie es mit Formelnummerierung aussieht, weiß ich grade auch nicht.

    Und LaTeX sieht immernoch einfach besser aus. Denn es bestimmt die Position eines Zeilenumbruchs z.B. auch an dem Kriterium, daß jede Zeile einer Seite etwa gleich grau ist, daß es also keine besonders dicht geschriebenen Zeilen und andere, weit auseinander gezogenen gibt.

    Etwas angenehmer läßt sich wohl mit lyx schreiben, einem Editor für LaTeX, der das Dokument halbwegs so anzeigt, wie es später auch aussehen wird. Noch lange kein WYSIWYG wie bei Office, das exakt das anzeigt, was aus dem Drucker kommt, aber immerhin etwas.
    Jedoch steckt dahinter immernoch LaTeX, und das heißt, um das generelle Layout muß man sich immernoch kümmern, und sobald es etwas komplizierter wird, hackt man dennoch wieder LaTeX-Code ein.
    Diese Alternative ist also auch eher... mau, wenn man von LaTeX weg will, ist aber sicherlich ne Überlegung wert, wenn man sein LaTeX-Dokument etwas komfortabler etwas wie in office schreiben will.

    Ich bin dann aber doch wieder beim puren LaTeX-Editor gelandet.
     
    #9
    solitarius, 12 April 2010
  10. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Schreiben in einem beliebigen Textverarbeitungsprogramm und Layouten mit Quark XPress.
    Ist aber nicht ganz billig.
     
    #10
    Reliant, 12 April 2010
  11. hellgrau
    Gast
    0
    Vielleicht mal meine 5 cent.
    Grundsätzlich sollte man schauen, ob es für den jeweiligen Bereich, in dem man sich bewegt, ein "Mittel der Wahl" gibt. Wenn ja, dann steckt dahinter meist auch ein guter Grund.
    Quark XPress ist so ein Kandidat. Da muss man sich einfach mal informieren. Man landet dort aber auch häufig bei kostenpflichtigen Systemen.

    Wenn man Latex benutzt, dann sollte es auch seine Vorteile ausspielen können.
    Bei Latex hat man kein WYSIWYG. Das ist wohl der erste große "Effekt" wenn man damit arbeitet. Man schreibt seinen Text runter ohne das Ergebnis zu sehen.
    Es gibt (wie bereits erähnt) Editoren, die sehr schnell die aktuelle Seite berechnen können, so dass man fast gleichzeitig sehen kann, wie das Dokument (z.B. PDF) später mal aussehen wird.
    Ein ständiges Kontrollieren ist aber eigentlich nicht Sinn der Sache. Wenn die Vorlage eingerichtet ist, dann sollte man einfach runterschreiben können, ohne dass man dauernd nach der Formatierung schaut.

    Das zieht sich auch durch Dinge wie die verschiedenene Verzeichnisse (Inhalt, Abbildungen, Tabellen, Literatur ...)
    Solche Dinge bekommt man bei Latex für nahezu Null Aufwand geschenkt. In Kombination mit einem BibTex Manager wird gerade das Management von vielen Quellen sehr angenehm.
    Wenn man anfängt Literaturangaben mit der Hand zu tippen, dann weiß man, dass man was falsch macht.
    (Damit will ich NICHT sagen, dass sowas bei den gängigen Officesystemen nicht geht.)

    Typischerweise hat man bei Latex eher Stress, wenn mal eine spezielle Abbildung gesetzt werden muss, oder ähnliche Sachen. Hier sollte man beachten, das Latex häufig für einen Bereich eingesetzt wird, bei dem eben nicht immer 100% genau bestimmt wird, wo ein Bild am Ende steht.
    Das kann ein Problem sein, aber oft ist es bloß Gewöhnung. Abbildungen werden in wisschenschaftlichen Arbeiten numeriert (von Latex automatisch) und dann im Text direkt angesprochen. Bei einem PDF entstehen dadurch passende Links und auch aus Büchern kennt man "Abbildung 3.5 zeigt ..." während das Bild ein paar Seiten später kommt.

    Latex arbeitet "deklarativ". Wenn ich bspw. MicrosoftWord verwende, dann schreibe ich eine Überschrift, markiere sie und wähle die Formatierung "Kapitelüberschrift" aus.
    Bei Latex schreibe ich
    "\section{Kapitelüberschrift}"
    Ich schreibe also hin, was ich haben will. Über die Formatierung sagt das primär noch nicht so viel aus. Diese kann auch unabhängig davon verändert werden. (Geht bei Word auch)
    Das funktioniert bei allen Elementen so. Da Latex mit jedem Texteditor geschrieben werden kann, gibt es keine "impliziten Informationen". Alles was es gibt, steht auch da.

    Wir Informatiker verwenden Latex typischerweise für größere Ausarbeitungen bei Projekten. (Masterarbeit oder sowas)
    Und es wird fast durchgehend für wissenschaftliche Publikationen, also diese 8-12 Seiten langen Paper genutzt.
    In dem Bereich ist es natürlich sehr attraktiv, weil es als Vorlage für Printmedien einigermaßen taugt und z.B. Tagungsbände auch auf Papier gedruckt werden.
    Wenn man bei Latex viel rumhantiert, dann sollte man wissen warum. Die Vorlage zurechtzurücken ist eine Sache. Danach sollte es aber der Sonderfall sein, dass man lange und umständlich rumbastelt.
    Ansonsten macht man entweder was falsch (übersieht eine passende Technik oder sowas) oder man hat mit Latex das falsche Werkzeug.
    Ich benutze Latex schlicht, weil es einfacher zu bedienen ist, als Word oder ähnliche Officesysteme. (Und weil es in meinem Bereich Standard ist.)
    Das sollte man sich aber nicht zurechtlegen, weil man es gerne so hätte. Wenn Latex nicht besser ist, dann benutzt man es natürlich nicht.
     
    #11
    hellgrau, 12 April 2010
  12. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    es gibt halt leider noch keine software, die die komplexität und möglichkeiten von latex in ein etwas "direkteres", deklarativeres, intuitiveres, grafisches user-interface abbilden könnte.

    ich verwende latex für fast alles, das ich nicht von vorn nach hinten durchschreibe, weil ich keine gute alternative dafür finden konnte.
     
    #12
    squarepusher, 12 April 2010
  13. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Ich kann dir nur empfehlen, anstatt nach Alternativen zu suchen, dich ein wenig mit LaTeX zu beschäftigen.
    Die nicht mal all zu lange Einarbeitungszeit lohnt sich wirklich und ich würde inzwischen nicht mehr auf die Idee kommen, irgendwelche Dokumente fürs Studium mit einem anderen Programm zu schreiben.
    Mit LaTeX schreibe ich meine Dokumente deutlich schneller als mit Word oder Open Office Writer und nachher sieht es auch noch viel besser aus. - Was will man mehr?

    Ein guter Editor für LaTeX-Dokumente ist auf jeden Fall sehr hilfreich. Unter Windows verwende ich nicht das weit verbreitete TeXnicCenter, sondern LEd, weil ich damit noch schneller und einfacher arbeiten kann. Auch der plattformunabhängige Texmaker sieht recht gut aus. - Genau wie Kile für Linux.

    Wenn du unbedingt eine Alternative suchst, kannst du dir ja mal Lyx anschauen. Das ist ein grafisches WYSIWYM-Frontend für LaTeX.
    Ich habe ein mal damit gearbeitet und finde es viel schlechter und unkomfortabler als LaTeX mit einem gescheiten Editor, aber vielleicht hilft es dir ja, wenn du ohne grafisches Frontend nicht zurecht kommst.
    Das ist nicht nur schweineteuer, sondern benötigt auch eine mindestens genau so lange, wenn nicht sogar noch deutlich längere Einarbeitungszeit als LaTeX, bis man brauchbare Ergebnisse bekommt.

    Mit LaTeX habe ich meine ersten Dokumente nach einigen Stunden Einarbeitungszeit geschrieben.
    Quarx XPress habe ich bisher nur vor ein paar Jahren bei einem Kumpel gesehen, der einigermaßen damit umgehen konnte. - Da würde ich mit einer deutlich längeren Einarbeitungszeit rechnen.
     
    #13
    User 44981, 12 April 2010
  14. Aily
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Danke für den Tipp, schau ich mir mal an. Ich hab bisher fast nur mit dem TeXnicCenter gearbeitet aber das ist ja auch nicht das Problem.


    Danke für die Info, war mir nach 70 Seiten LaTeX-Formatierung nicht bewusst geworden...:tongue: :zwinker:


    Also Frau (die HTML, Java und noch so ein paar Sachen kann) will etwas, was ein wenig intuitiver ist.
    Aber ich geb mich ja geschlagen, ich bleib LaTeX treu :jaa:

    Gruß

    Aily
     
    #14
    Aily, 12 April 2010
  15. solitarius
    solitarius (35)
    Meistens hier zu finden
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    Single

    Öööööööööööh wat??? Ich meine... Willst du mich heiraten? :grin::ashamed:
     
    #15
    solitarius, 12 April 2010
  16. hellgrau
    Gast
    0
    Du sollst Latex ja nicht benutzen, weil Dir andere das sagen, sondern weil es Sinn macht.
    Und wenn es keinen Sinn macht, dann lass es. Uns ist das doch sowieso ziemlich egal. :zwinker:
    Musst halt schauen, wie mit Latex so gearbeitet wird und dann entscheiden obs das Richtige ist. Deshalb ja auch die Beispiele.
     
    #16
    hellgrau, 13 April 2010
  17. Aily
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Ich habe schon wunderbar mit Latex gearbeitet und das Ergebnis war auch super. Bin da nur wieder eigerostet und hoffte es gibt eine Alterantive, die etwas einfacher und intuitiver ist, mehr nicht :zwinker:

    Danke @all
     
    #17
    Aily, 13 April 2010
  18. Nabla
    Nabla (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Lyx

    Hallo,

    probiere mal Lyx aus - das ist sozusagen eine grafishe Oberfläche für LaTex ich sage gerne TeX für doofe. Aber es funktioniert... bei uns in der Arbeitsgruppe entstehen praktisch alle Diplom- und doktorarbeiten und Paper damit.
    weil man halt drauflosschreiben kann und sich alles zusammenklickern kann und praktisch keine befehle wissen muss. wenn man es trotzdem will, ist das aber kein Problem.
    Bilder als .jpg oder .bmp oder was auch immer sind kein Problem. TeX importieren geht auf Knopfdruck und einen Formel-Editor zum zusammenklickern gibt es selbstverständlich auch.
    Und die Qualität von Satz und formatierung bleibt die altbekannte.
     
    #18
    Nabla, 19 April 2010
  19. hellgrau
    Gast
    0
    Bei Bildern und Latex ist auch das PNG-Format vielleicht ein ganz nützlicher Tipp.
    Gerade wenn man die Bilder dann vielleicht doch nochmal für eine Demo, ein Poster oder sowas braucht.
     
    #19
    hellgrau, 19 April 2010

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