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Wunde der wahren Liebe!

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Mentalus, 16 Juli 2003.

  1. Mentalus
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    Evolution in der Partnerschaft. Das Wunder der wahren Liebe

    - DIE LIEBE -

    Wir alle sehnen uns nach Liebe, keiner kann sich ihr entziehen und Manchen macht sie sogar Angst.

    Die Liebe ist ein Weg, auf den man sich miteinander macht, um letztlich bei sich Selbst anzukommen. Die Liebe selbst ist der Lohn der Liebe.

    Viele Partnerschaften sind gescheitert BEVOR sie begonnen haben. Der Beginn kann zauberhaft sein, aber wie es weitergeht bestimmen SIE. Die Schritte auf dem Weg sind ebenso vorhersehbar, wie die Hindernisse und Schwierigkeiten. Sie müssen nicht JEDEN Fehler selbst machen.

    Liebe braucht man in Wirklichkeit nicht zu lernen, sie ist unser Wahres Wesen. Das einzige das zunimmt, je mehr man davon verschenkt. Wenn m'an jemanden fragt, ob er weiß, was Liebe ist, wird er vermutlich antworten: Natürlich, Liebe ist, wenn ich meinen Partner gern habe und meine Kinder. Liebe ist, wenn ich bereit bin, für einen Anderen alles zu tun. Aber ist Liebe in Wirklichkeit nicht viel mehr als das und oft viel weniger?

    Zwar kann uns das, was wir Liebe nennen auch krank machen und eifersüchtig, aber wir verdanken der Liebe auch unsere schönsten Gedichte und die bezaubemdsten Klänge. Vor allem aber verdanken wir der Liebe unser Leben. Es ist ein schöner Gedanke, zu wissen, dass unser Leben durch die Liebe begonnen hat. Und doch bleibt die Frage: Was ist das eigentlich, die Liebe? Was ist Liebe in Wirklichkeit? Ein schönes Gefühl, ein Traum, ein wohlwollender Gedanke, ein bestimmtes Verhalten, ein besonderer Bewusstseinszustand? Wenn ich bereit bin, für den Anderen alles zu tun? Oder ist sie unser "Wahres Wesen"? Wie spürt man Liebe? Was muss der Andere tun, damit ich mich geliebt fühle? WARUM liebe ich meinen Partner? Warum habe ich überhaupt einen Partner? Brauche ich ihn? Warum? Was gibt mir mein Partner? Liebe ist der SCHÖNSTE Grund, den Verstand zu verlieren.

    Die Liebesfähigkeit eines Menschen zeigt die Reife seiner Seele. Doch was die meisten Menschen Liebe nennen, hat mit Liebe noch wenig zu tun, Wir sind fast alle noch "Analphabeten der Liebe".

    Es gibt verschiedene Arten der Liebe: Eigenliebe, Mutterliebe, körperliche Liebe, platonische Liebe, Vaterlandsliebe, Nächstenliebe, Naturliebe, Tierliebe, Gottesliebe.

    Es gibt verschiedene Formen der Liebe: Sexuelle Anziehung, Abhängigkeit, Besitzdenken, Anerkennung, Neugier, Gewohnheit, Gesellschaft, Geborgenheit, Vorbild, Ansehen, Geld, Macht, Selbstverwirklichung, emotionale und essentielle Liebe.

    In Wirklichkeit sind das alles nur verschiedene Formen der Abhängigkeit. Zuerst liebt man nur, wenn man geliebt wird, dann liebt man spontan, will aber wider geliebt werden. Später liebt man, auch wenn man nicht geliebt wird, will jedoch, dass die Liebe angenommen wird, dann liebt man einfach, ohne ein anderes Bedürfnis als zu lieben. -bedingungslos.

    Manche lernen sich kennen und heiraten dann, die meisten heiraten und lernen sich DANN kennen. Bei soviel Aufwand muss man sich fragen: Lohnt sich Liebe überhaupt? Das Märchen von dem oder der Richtigen. Nur eine Vorstellung?!

    Der Beginn kann zauberhaft sein, aber wie es weitergeht bestimmen SIE. Die Schritte auf dem Weg sind ebenso vorhersehbar, wie die Hindernisse und Schwierigkeiten. Sie müssen nicht JEDEN Fehler selbst machen. Befreien Sie sich von Ihren Idealen, damit Sie eine Chance haben, der Wirklichkeit zu begegnen.

    Wer etwas ändern will, braucht die Bereitschaft, SICH zu verändern. sich von vertrauten Vorstellungen zu lösen. Die Bereitschaft, sich ganz für den Anderen zu entscheiden, sich GANZ au ihn einzulassen. Vor allem sollte man sich SELBST ein guter Partner sein, und sein bester Freund. Die Bereitschaft ALLE Erwartungen und Projektionen aufzulösen. Die Vorstellung, den Anderen besitzen und ändern zu wollen damit ich nicht mehr selbst das größte Hindernis für meine Erfüllung bin.

    Erinnern Sie sich auch einmal, in welcher Situation Sie schon einmal Liebe erlebt haben und wie sie sich bemerkbar gemacht hat. Vielleicht wie bei dem kleinen Mädchen, das seine Mutter fragte: "Mammi, wie merkt man eigentlich, wenn man verliebt ist?" Und die Mutter antwortete: "Das kann ich Dir so nicht sagen, aber wenn es soweit ist, dann merkst Du es ganz deutlich!" Machen Sie sich auch einmal bewusst, ob Sie schon einmal wirklich geliebt haben?

    Das Leben bekommen wir geschenkt, aber mit der Aufgabe, daraus UNSER Leben zu schaffen. Wir sind Schöpfer und das ganze Leben ist ein Schöpfungsprozess. Wenn wir von Partnerschaft sprechen, denken wir zunächst an die Beziehung zu unserem Lebenspartner, aber es geht auch um die Partnerschaft zu sich SELBST. Sich selbst der beste Freund sein und ein guter Gesellschafter. Aber letztlich geht es um die Partnerschaft zum Leben selbst.

    Die ganze Problematik in der Partnerschaft besteht darin, dass man Partnerschaft nicht wirklich versteht. Oft bleibt der Mann ein Junggeselle, nur eben verheiratet und die Frau gibt sich ganz auf und ist nicht mehr existent, wenn der Mann nicht da ist, nicht vollständig.

    In Wirklichkeit besteht Partnerschaft darin, dass beide ihr "ICH" in etwas Neuem, dem WIR auflösen. Partnerschaft ist eine geistige Geburt, in der aus zwei Einzelwesen, etwas ganz Neues wird, ein WIR.

    Oft aber will Jeder seine Vorstellungen in der Partnerschaft verwirklichen, sich durchsetzen, auf Kosten des Anderen und das ist Konkurrenz, Wettbewerb, aber keine Partnerschaft. In einer wahren Partnerschaft gibt es kein Gegeneinander mehr, weil etwas das EINS ist, nicht gegen sich selbst sein kann. Es geht vielmehr darum, miteinander herauszufinden, was dieses neue Wesen Partnerschaft wirklich will. Wenn Einer gewinnt, verlieren Beide. Unterschiede können nur da sein, wenn keine Partnerschaft da ist, sondern zwei, die miteinander, oder oft eben gegeneinander wollen. Unterschiedliche Meinungen und Standpunkte sind nur möglich, wenn da noch zwei sind, EINER kann nicht unterschiedlicher Meinung sein. Es geht also vor allem dar-um, sein SELBST-Verständnis zu ändern. Solange noch ein "ICH" da ist, wird es immer wieder vorkommen, dass es einen eigenen Weg gehen will, sich verwirklichen will. Eine wahre Partnerschaft ist der Tod des EGO, ohne seine Identität zu verlieren. Indem ich mein Bewusstsein auf dieses Neue richte, entsteht es immer deutlicher. Ich verliere mich und gewinne uns.

    Die "Ignoranz des Wesentlichen" ist das eigentliche Problem. Ärger, Hass, Neid, Aggression usw. geht nur in einem EGO. Im Bewusstsein der Einheit ist kein Anderer da, auf den ich neidisch sein könnte, oder gegen den ich aggressiv sein könnte. In einem wahren Miteinander wird das alles gegenstandslos. In Wirklichkeit gibt es nur EINE URSACHE für alle Probleme, "Nichterkennen der Wirklichkeit", leben in der Illusion des ich's.
    Solange ich in der Illusion lebe, kollidiere ich ständig mit der Wirklichkeit des SEINS.
     
    #1
    Mentalus, 16 Juli 2003
  2. Mentalus
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    Liebe ist nicht...

    ... den Anderen brauchen und ohne ihn nicht leben zu können. ... die Erfüllung aller meiner Bedürfnisse. ... nur ein schönes Gefühl, ein wohlwollender Gedanke, ein bestimmtes Verhalten. ... die Vorstellung, den Anderen besitzen und ändern zu wollen. ... den Anderen für sich allein haben zu wollen. ... die Versorgung für den Rest meines Lebens. ... verliebt sein, lieb sein, höflich sein, zurückhaltend sein. ... wenn der Andere alles tut, was ich will. ... wenn ich alles tue, was der Andere will. ... wenn man absolut treu ist. ... wenn man für den Anderen sorgt. ... wenn man immer beieinander bleibt. ... wenn man für den Anderen alles aufgibt. ... wenn der Andere mir körperlich gefällt. ... wenn der Andere so ist, wie'ich ihn haben will. ... wenn wir uns im Bett gut verstehen. ... wenn der Andere mir Sicherheit und Geborgenheit gibt. ... wenn der Andere gut zu mir ist. ... wenn der Andere mich erregt. ... wenn ich mich beim Anderen ganz als Mann/Frau fühle. ... wenn der Andere ein angenehmer Gesellschafter ist. ... wenn er mich beschützt. ... wenn der Andere meine Erwartungen erfüllt. ... wenn ich ihm bedingungslos vertrauen kann. ... wenn der Andere mir alles bieten kann. ... wenn der Andere meine Bedingungen erfüllt. ... Eifersucht oder Abhängigkeit. ... kein Machtspiel. ... das starke Verlangen, mit ihm schlafen zu wollen. ... die Angst, ihn zu verlieren. ... wenn der Andere mich glücklich macht. ... den Anderen zu lieben, weil... ... was jemand mit mir macht, oder mir gibt. ... die eigene Vorstellung von Partnerschaft zu verwirklichen. ... sich selbst aufzugeben. ... Versprechen und Sicherheiten zu verlangen. ... den Anderen zu brauchen oder zu gebrauchen. ... Rechenschaftspflicht. ... Verheiratet sein wollen. ... Selbstbestätigung oder Halt. ... wenn der Andere mir jeden Wunsch von den Augen abliest. ... wenn ich nicht allein sein kann oder will.
     
    #2
    Mentalus, 16 Juli 2003
  3. Mentalus
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    Wenn zwei Menschen sich begegnen erfinden sie die Regeln nach denen das geschieht, nicht jedes Mal neu. Alles was sie erleben haben Millionen schon vor ihnen erlebt und es geschah nach den gleichen Gesetzmäßgkeiten. Das Ritual der Entwicklung einer Beziehung zwischen zwei Menschen ist so alt wie die Menschheit. Mag es noch so zauberhaft beginnen, wie es weitergeht bestimmen sie selbst. Die Schritte auf dem Weg sind ebenso vorhersehbar, wie die Hindernisse und Schwierigkeiten. Wohl dem, der darauf wirklich vorbereitet ist. Er kann die meisten Probleme lösen, bevor sie überhaupt entstehen. Vorausgesetzt er weiss, was da auf ihn zukommt.

    Wir sagen: "Ich liebe Dich", aber wir meinen eigentlich: "Ich brauche Dich" oder: "Verlass mich nichC Das zeigt nur, dass wir wirkliche Liebe noch gar nicht erfahren haben. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir beginnen uns selbst zu lieben. Sich selbst zu lieben ist die wichtigste Voraussetzung für die Liebe zu einem Anderen. "Liebe Dich selbst, dann wirst Du auch jemanden finden, der Dich ebenso liebt."

    Wir wissen weder, dass man eine glückliche Beziehung üben kann und muss, noch, dass nicht jede Beziehung für die Ewigkeit gedacht ist. Wir wissen nicht, wie man erkennt, wann sich eine Beziehung erfüllt hat, noch wie man sie liebevoll loslässt. Kein Wunder, dass unsere Beziehungen bei diesen Voraussetzungen meist schwierig verlaufen und oft unglücklich enden. Und so wie eine Blume die liebevolle Pflege eines Gärtners braucht, so braucht eine Beziehung einen liebevollen Begleiter, einen Freund und Berater, damit sie aufblühen kann. Verliebt sein verwandelt sich nicht automatisch in Liebe. Der Andere macht mich vielleicht verliebt, aber lieben muss ich schon selbst. Verliebt sein ist nur eine Hilfe auf dem Weg zur Liebe, kein Dauerzustand. Der beste Beweis, dass es sich wirklich um Liebe handelt ist, wenn beide bei dem Gedanken gemeinsam alt zu werden Freude empfinden. Das Ziel einer Partnerschaft sind zwei Menschen, die miteinander und aneinander "heil" geworden sind. Echte Liebesgeschichten haben nie ein Ende.

    Jeder weiß, dass man ein Auto erst fahren darf, wenn man 18 ist, Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis absolviert hat und ausreichende Kenntnisse nachweisen kann, bevor man den Führerschein bekommt. Um einen Beruf ausüben zu dürfen, muss man eine Lehre machen, oder ein Studium absolvieren und sich durch eine bestandene Prüfung qualifizieren. Für eine Partnerschaft brauchen wir das nicht und so verhalten sich viele in der Partnerschaft so, als ob sie versuchten mit geschlossenen Augen, ohne Kenntnis der Verkehrsregeln heil durch den Großstadtverkehr zu kommen. Da ist der Unfall vorauszusehen.

    Liebe allein reicht aber nicht auf die Dauer. Was Sie brauchen, ist eine gemeinsame Aufgabe, die Sie begeistert, Achtung und Bewunderung für Ihren Partner und Verständnis. ES ist nicht nur eine Frage der Liebe, ob eine Partnerschaft erfüllend ist, entscheidend ist, ob Sie eine gemeinsame Aufgabe gefunden haben, die Sie erfüllt und die Sie erfüllen wollen. Haben Sie diese Aufgabe nicht, wird die Beziehung früher oder später in die Brüche gehen, mag die Liebe noch so groß gewesen sein. Machen Sie sich immer wieder das Geschenk Ihrer Partnerschaft bewusst und seien Sie stolz auf Ihren Partner. Eine Frau kann alles vergessen, nur nicht, vergessen zu werden. Ein Mann kann auch alles vergessen, nur nicht, nicht geachtet zu werden. Zeigen Sie sich ihre Zuneigung gegenseitig immer wieder, aber in einer Sprache, die der Andere auch versteht. Braucht eine Frau Zärtlichkeit, wird es sie nicht überzeugen, wenn Sie ihr täglich sagen: 1ch liebe Dich". Mit Beziehungen ist es, wie mit Blumen, die meisten zerbrechen nicht, sondern VERWELKEN!!! Bringen Sie Leben in Ihr Zusammenleben. Lernen Sie, aus einem gewöhnlichen Tag etwas ganz Besonderes zu machen. Auch die innigste Liebe hat ihre Krisen. Krisen sind ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung eines Jeden Menschen. Eine Krise entsteht, wenn man in einer unveränderten Einstellung in eine veränderte Situation kommt und das ist dann auch schon die Lösung: Ich muss meine Einstellung verändern und die Krise ist gelöst. Das ist wahre Kommunikation, bei der beide mit dem Herzen zuhören, denn nur so kann jeder verstehen, was der Andere wirklich sagen will. Und wenn eine Beziehung sich überlebt hat, dann braucht es die Kunst, sie liebevoll zu beenden. Obwohl eine wahre Beziehung kein Ende hat, sie wandelt nur ihre Form. Vielleicht sieht man sich nie wieder, vielleicht wird daraus eine lebenslange Freundschaft. Es braucht gerade in einer solchen Situation viel Liebe und die Bereitschaft, zu erkennen, was "stimmt".

    Das Wunder der Wahren Liebe!
     
    #3
    Mentalus, 16 Juli 2003
  4. Mentalus
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    Wenn es um Frauen geht, schaltet sich anscheinend die männliche Intelligenz, automatisch ab und da Männer dann besser sehen können, suchen sie sich die schönste Frau, als ob das ein brauchbarer Maßstab für eine glückliche Partnerschaft wäre. Alle Untaten, aber auch alle Grosstaten der Menschheit kommen aus dem Bedürfnis, den Frauen zu imponieren, sie zu erobern und zu behalten. Ohne diesen Zwang säßen wir wohl alle noch auf den Bäumen, oder lebten in Höhlen. Wir hätten uns vieles erspart, aber das Leben wäre uns schnell langweilig. Dichter und Musiker haben uns ein romantisches, aber falsches Bild der Liebe vermittelt, das mit der Realität nicht übereinstimmt. Aber auch von der haben die meisten keine Ahnung. Im Film endet eine Liebe fast immer mit dem Happy - End, aber die Wirklichkeit sieht anders aus, da endet die große Liebe in der Mühle des Alltags. Das größte Problem aber ist, dass das, was sich Frauen von der Liebe wünschen sich deutlich unterscheidet von dem, was sich Männer wünschen. Und weil Männer nun mal nicht perfekt sind, macht die Frau Kompromisse, ist darüber unglücklich und macht ihm dafür ein Leben lang insgeheim, oder offen Vorwürfe.

    Männer sind unrealistischer als Frauen und fast nie stimmen ihre Ansprüche mit ihren Möglichkeiten überein. Nur Wenige suchen eine Frau, die man nicht nur lieben, sondern mit der man auch leben kann. Auch sind unverhältnismäßig viele Männer mit ihrem Äußeren recht zufrieden, obwohl viele dazu keinen Grund hätten. Umgekehrt sind die meisten Frauen mit ihrem Äußeren nicht zufrieden, obwohl viele dazu keinen Grund hätten.

    Mann und Frau lebten noch nie zeitlich, körperlich und seelisch so intensiv zusammen, wie heute. Sie lebten bisher in ganz verschiedenen Welten und die Begegnung war auf kurze Zeiten begrenzt. Noch vor hundert Jahren wurde eine Ehe zudem nach durchschnittlich 15 Jahren durch den Tod des einen Partners beendet. Außerdem hatte der Arbeitstag damals 12 heute bestenfalls 8 Stunden, man hatte daher kaum Zeit füreinander. Man hatte allerdings auch nicht die Freiheit, die eigenen Wünsche miteinander auszuleben, das ließ Erziehung und Gesellschaft gar nicht zu. Die Ehe war im Wesentlichen eine Lebensgemeinschaft die beide Partner versorgte. Die Frau mit Sicherheit, den Mann mit Sexualität und beide mit Nahrung. Liebe als Grundlage einer Ehe oder Lebensgemeinschaft ist in der Geschichte der Menschheit recht neu, zumal die Frau selten gleichberechtigt war, Eine offne Ehe war zu den meisten Zeiten undenkbar, ja es war nicht einmal allen Erwachsenen erlaubt, zu heiraten. Und natürlich war es noch zu keiner Zeit möglich und selbstverständlich, Sexualität und Zeugung voneinander zu trennen. Alle diese Veränderung sind erst in den letzten Jahrzehnten geschehen. Wenig Zeit, sich darauf einzustellen und zu lernen, damit umzugehen. Wir sind heute sehr viel anspruchsvoller gegenüber einer Partnerschaft, als das vor einigen Jahrzehnten der Fall war, aber wir haben noch keine Gelegenheit gehabt, das Lieben zu lernen, ja wir glauben nicht einmal, dass es da etwas zu lernen gibt. Aber Liebe stellt sich nicht einfach ein, die Fähigkeit und Bereitschaft zur Liebe muss erlernt, zumindest geweckt werden. Für viele Menschen ist Liebe ein schönes Gefühl und sie sind nicht davon zu überzeugen, dass es mehr ist, als ein Gefühl und sie sind dann sehr verwundert, dass es in der Partnerschaft Zeiten geben kann, wo dieses Gefühl von Liebe verschwindet, aber die Partnerschaft bleibt doch erstrebenswert, oder gar erfüllend. Bei vielen ist eine Ahnung der wahren Liebe durchgebrochen und die Erkenntnis, dass man Liebe nicht bekommt, sondern dass Liebe im Wesentlichen "Liebesmühe" ist. Andere wollen das gar nicht wissen, weil ihnen die Vorstellung gefällt, dass bei der Liebe geheimnisvolle, magische Kräfte am Werk seien, die wirken, oder eben nicht.

    Die Liebe ist die einzige Kraft, die uns Erfüllung bringt und uns im Miteinander über uns hinauswachsen lässt. Nur die Liebe überwindet alle Grenzen und Hindernisse. Entscheidend ist unsere Offenheit für die Liebe und unsere Bereitschaft zu einem ständigen Bewusstseinsprozess. Die besten Voraussetzungen für eine dauerhafte Liebe haben Sie, wenn Ihnen das Wachstum und Glück Ihres Partners das Wichtigste in der Beziehung ist und das fördert gleichzeitig am besten das eigene Wachstum und die eigene Bewusstseinserweiterung, hilft Ihnen, sich selbst zu überschreiten. Wenn Ihnen diese Haltung des gemeinsamen Lernens auch noch Freude bereitet, haben Sie gute Chancen, miteinander nicht nur glücklich zu werden, sondern in einer erfüllenden Partnerschaft auch die "Leichtigkeit des Seins" zu entdecken. Ihre Vorbereitung und Reife macht dann die Begegnung mit Ihrem "Seelenpartner" möglich, weil Sie selbst dafür bereit sind.

    Doch ganz gleich, wen Sie gewählt haben, auch und gerade in einer Seelenpartnerschaft werden Sie viel Mühe auf sich nehmen müssen, bevor es zu einer dauerhaften Partnerschaft kommen kann. Denn diese Beziehung muss ja erst noch geschaffen werden, sie entsteht nicht durch eine wunderbare Verzauberung, die alle Probleme und Aufgaben bewältigt, sondern eher zerbricht Ihre Partnerschaft gerade an diesem Glauben, dass alles von selbst kommt, wenn nur erst mal der oder die Richtige da ist. Beziehungen zerbrechen nicht zufällig, sondern immer wieder an bestimmten, unbewältigten Aufgaben, die weitgehend gelöst sein müssen, bevor man gemeinsam den nächsten Schritt tun kann.

    Da ist es nur natürlich, dass Sie sich irgendwann fragen, ob sich soviel Mühe überhaupt lohnt? Sie lohnt sich in J . edem Fall, denn es gibt keinen anderen Weg zur Erfüllung, keine bisher nur noch nicht entdeckte Abkürzung. Sokrates antwortete einem Schüler auf die Frage, ob er heiraten solle: "Auf jeden Fall, entweder Du wirst glücklich, oder weise"!!!
     
    #4
    Mentalus, 16 Juli 2003
  5. Mentalus
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    Eine der Hauptschwierigkeiten ist, dass wir so tief verwurzelte Idealvorstellungen haben, wie eine wirkliche Beziehung auszusehen hat und welche Voraussetzungen da sein müssen, damit sie Bestand haben kann. Ich weiß, man mag es schon nicht mehr hören, dass alles Arbeit erfordert, aber es ist nun einmal die Realität. Arbeit im Sinne von unablässigem Einsatz für ein erstrebenswertes Ziel. Nun kann man mit Arbeit zwar nicht alles im Leben erreichen. Sie werden dadurch keine blauen Augen bekommen, wenn Sie, sie nicht schon haben, Sie können durch Arbeit kein Genie werden, wenn Sie nicht ohnehin die Voraussetzungen dafür mitbringen und durch Arbeit allein bekommen Sie auch keinen Nobelpreis, oder werden berühmt, aber wenn Sie in der Liebe eine dauerhafte und erfüllende Partnerschaft anstreben, dann ist das nur durch eine ständige Bemühung zu erreichen. Mag Ihnen die Liebe in den Schoss fallen, halten können Sie sie nur durch Ihren beständigen Einsatz.

    Finden Sie sich damit ab, dass es einer ständigen Anstrengung bedarf, das Leben eines Erwachsenen zu führen. Was immer Sie im Leben erreicht haben, haben Sie erreicht, weil Sie sich dafür eingesetzt haben, weil Sie nicht aufgegeben haben, bevor Sie am Ziel waren, auch wenn der Weg schwierig wurde. Nur bei der Liebe geben Sie sich der phantastischen Vorstellung hin, dass Ihnen alles wie von selbst in den Schoss fällt und plötzlich ist da.

    Das Märchen von der oder dem Richtigen verhindert unzählige gute und dauerhafte Partnerschaften, denn es führt Sie in die Sackgasse, auf den glücklichen Zufall warten zu müssen, ohne selbst etwas Hilfreiches tun zu können. Und so legen Sie vielleicht die Hände in den Schoss und hoffen, dass es bald geschieht, während das Glück darauf wartet, dass Sie es in die Hände nehmen und ihm eine wirkliche Chance geben.

    Wenn Sie es wirklich ernst meinen, müssen Sie sich zuerst einmal von ihren Idealen befreien, damit Sie eine Chance haben, der Wirklichkeit zu begegnen. Sie sollten aufhören, nach Glück, Liebe und Erfüllung zu suchen, Sie finden das alles, indem Sie es schaffen. Was Sie am meisten daran hindert die inneren Strukturen einer Partnerschaft zu erkennen, ist der Glaube es gebe sie gar nicht. Die Liebe findet Sie nicht, wenn Sie ihr nicht ein gutes Stück entgegengehen. Die Liebe ist nicht ein Ereignis, das einfach geschieht, sondern einen Weg, den wir gehen müssen, wollen wir ans Ziel kommen. Das Ziel ist eine erfüllende, liebevolle Partnerschaft, in der man sich miteinander und aneinander erfreut, in der beide Partner die Freiheit haben auf ihrem Weg zu wachsen. Wir aber haben oft eine bestimmte Vorstellung von dem oder der Richtigen und vergleichen bei jeder Begegnung den Anderen mit unserer Vorstellung und wenn er damit nicht übereinstimmt, kann es ja nicht der, oder die Richtige sein und so geben wir mancher Beziehung gar nicht erst eine Chance, weil wir einem Phantom nachlaufen. Treffen wir aber wirklich einmal jemanden, der mit unserer Vorstellung übereinstimmt, heißt das nur, dass der Andere mit unserer Vorstellung übereinstimmt und nicht, dass es nun auch der Richtige ist!

    Wir suchen auch die Liebe, aber wir wissen nicht einmal, was das ist, wie sie aussieht und woran man sie erkennt. Vor allem aber wissen wir nicht, wie man sie hält, wenn sie uns begegnet. Die Liebe ist eine allumfassende Energie, die alles erfüllt, WAS SICH IHR ÖFFNET. Deshalb können Sie Liebe auch erleben, wenn Sie allein sind. Und so haben Sie sie schon unzählige Male erlebt, Sie haben sie nur nicht als Liebe erkannt. Dieses totale, erfüllende Glücksgefühl, ohne besonderen Grund - das war Liebe, reine, bedingungslose Liebe. Die Liebe ist überall vorhanden und wartet nur darauf, dass sie jemand findet der offen und bereit ist für sie. Die Liebe stellt keine Bedingungen, das einzige, was zu tun ist um mit der Liebe in Kontakt zu kommen, ist sich ihr zu öffnen und offen zu bleiben. Dann geschieht Liebe in uns und durch uns.
     
    #5
    Mentalus, 16 Juli 2003
  6. Mentalus
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    Stellen Sie sich vor ...

    Zwei Menschen verlieben sich ineinander und wollen heiraten. Keiner kennt den anderen. Sie kennen nicht einmal sich selbst. Aber jeder hat eine ganz bestimmte Vorstellung vom Anderen und natürlich auch ganz bestimmte Erwartungen. Man heiratet aus den seltsamsten Gründen. Er heiratet sie, weil sie ihn erregt, weil er sie "ganz für sich" haben möchte. Weil er sich bei ihr so ganz als Mann fühlt. Er will umsorgt werden, nicht mehr aufräumen müssen. Sie soll zärtlich sein und ihm ein Zuhause geben. Ob sie kochen, oder mit Geld umgehen kann, wissen nur Wenige vorher. Frauen sind da schon realistischer. Sie heiratet ihn, weil er ein angenehmer Gesellschafter ist, und ihr Sicherheit gibt. Weil sie eine eigene Familie und Kinder haben will. Weil sie sich anlehnen und beschützt werden will. Sie erkennt viel deutlicher und klarer als der Mann, die Ecken und Kanten des Anderen, aber denkt sich: "Den biege ich mir mit der Zeit schon zurecht". Und damit sind auch die Konflikte vorprogrammiert. Der "innere Grund" aber ist die Sehnsucht, wieder in die Einheit zu kommen und damit in die Wirklichkeit. Beide aber meinen gar nicht den Anderen, sondern ihre Vorstellung von ihm, ihr Wunschbild - einen Traum, der oft genug zum Alptraum wird.

    Mit der Zeit lernt man dann wenigstens die Erwartungen und Wünsche des Anderen kennen und wenn man ihn wirklich gern hat, versucht man sie zu erfüllen um dem Bild des Anderen zu entsprechen. dadurch aber entfernt man sich immer mehr von sich selbst und außerdem kann man gar nicht alle Erwartungen erfüllen, mag man sich noch so viel Mühe geben und so ist die "Ent-Täuschung" bei beiden vorprogrammiert. Man spielt eine Rolle und verhindert damit, dass man sich wirklich begegnet. Zwei Rollen leben miteinander, falls man das miteinander nennen kann. Man selbst wird dabei immer unzufriedener und sucht vielleicht die Erfüllung bei einem anderen Partner und das Spiel beginnt von vorn. Ganz selten nur setzen sich zwei Partner wirklich zusammen, ziehen ehrlich Bilanz und fangen noch einmal ganz von vorn an. Dann und nur dann findet sich auch ein gemeinsamer Weg, können sie wirklich aneinander und miteinander wachsen und reifen.
     
    #6
    Mentalus, 16 Juli 2003
  7. Mentalus
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    Liebe ich den Anderen, oder brauche ich ihn?

    Wir sagen oft, "Ich. liebe Dich", aber wir meinen eigentlich: Uch brauche Dich" oder "Verlass mich nicht". Das zeigt nur, dass wir wirkliche Liebe noch gar nicht erfahren haben. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir beginnen, uns selbst zu lieben, uns vorbehaltlos annehmen, so wie wir sind, JA sagen zu unserem Sosein. Das führt dazu, dass wir auch allein glücklich und zufrieden sind. Dann trifft uns auch die Kritik der anderen nicht mehr schmerzhaft und wir sind aus der Abhängigkeit vom Anderen befreit. Denn solange ich den Anderen brauche, bin ich nicht wirklich frei. Haben wir uns selbst befreit, von der Angst alleingelassen zu werden, sind wir auch fähig, unserem Partner mehr Freiheit zu geben und erst dann wird wahre Liebe möglich, denn Liebe kann man nicht einsperren, festhalten. Versuchen wir es, stirbt sie und in vielen Beziehungen ist sie längst gestorben. Was bleibt ist Gewohnheit. Manche kommen auch von ihrem Partner nicht los, obwohl sie längst wissen, dass es vorbei ist. Dahinter sieht immer die Angst: Ich schaffe es nicht allein". Diese Angst hält sie in der Beziehung fest, die längst keine mehr ist, obwohl sie gehen möchten. Was wirklich fehlt, ist Selbstvertrauen, der Glaube, das Leben auch allein meistem zu können.

    Die "Kunst des All-eins-seins"

    Viele Menschen haben Angst vor der Einsamkeit, dabei ist Einsamkeit nur falsch verstandenes All-eins-sein. Sie aber fühlen sich ohne Partner nicht lebensfähig, sind unfähig, allein glücklich zu sein und hoffen, dass ihre Einsamkeit verschwindet, wenn sie mit einem anderen zusammen sind. Zwei unglückliche Menschen werden aber nicht dadurch glücklich, dass sie zusammen sind, zumal dann die Angst dazu kommt, den Anderen wieder zu verlieren und Angst ist auch keine Grundlage für wirkliche Liebe. Die meisten Kompromisse macht man, wenn man sich einsam fühlt. Wenn man sich einsam fühlt, liegt das daran, dass man Mauern baut, statt Brücken. Allein, ohne Ablenkung begegnen wir vor allem uns Selbst, unseren unbekannten und oft verdrängten Seiten. Unbewusste Ängste kommen hoch und ungelöste Konflikte, die auf sich aufmerksam machen. Und so tun sich zwei zusammen, die sich dann gemeinsam von sich selbst ablenken. Wenn sie aber zusammen sind, weil sie nicht allein sein können, ist die Grundlage nicht ein JA zum Miteinander, sondern nur ein NEIN zum Alleinsein. Alleinsein aber ist eine existenzielle Aufgabe, die jeder während seines Lebens lösen MUSS. Erst im All-eins-sein liegt das Geheimnis wahrer Größe und Stärke von Freiheit und Erfüllung. das heißt nicht Einsiedler sein und schon gar nicht Isolation, sondern waches "auf mich selbst konzentrieren. Anstatt mit jemanden in Verbindung zu stehen, erlebe ich dann eine tiefe Verbundenheit mit allem was ist. Der Wechsel von Zusammensein und Alleinsein ist etwas ganz natürliches, ein Weg, seinem inneren Rhythmus zu folgen. Eine Beziehung ist etwas sehr bewegliches und unterliegt einem ständigen natürlichen Wechsel von Nähe und Distanz. Alleinsein ist eine Aufgabe, vor der keiner weglaufen kann, Wahres All-eins-sein ist die Aufhebung der Illusion der Dualität. In diesem Bewusstsein bin ich dem Anderen und dem ganzen auf eine intensive und tiefe Art verbunden, die nicht aus dem Denken kommt, sondern alle Bereiche des Seins erfasst. Dann erst bin ich wirklich autonom und viele Jahre Liebe werden möglich.
     
    #7
    Mentalus, 16 Juli 2003
  8. Mentalus
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    Die Liebe fällt nicht vom Himmel.

    Viele glauben, dass man einfach "weiß" wenn man dem oder der Richtigen begegnet. Man erwartet, dass es erst gar keinen Zweifel gibt, sonst stimmt es nicht. Aber so ist es eher selten. In Wirklichkeit heiraten wir aus vielen Gründen und die Frage nach dem Warum ist Vielen unbequem. Es genügt auch nicht, jemanden zu lieben, um zu heiraten, man muss auch wirklich verheiratet sein wollen. Dazu gehört viel Reife und die erlangt man nur Schritt für Schritt. So wie man jemanden auch nur allmählich kennen lernt. Nicht umsonst heißt es: Manche lernen sich kennen, und heiraten dann, die meisten heiraten und lernen sich dann kennen. Ja manche sind sogar ein Leben lang verheiratet, ohne sich Je kennen gelernt zu haben.

    Prüfen Sie einmal sorgfältig, ob Sie wirklich bereit sind für die Ehe - möglichst vorher. Bereitschaft ist ein wichtiger Entwicklungsfaktor. Jeder verfügt über ein inneres Timing, wann er wofür bereit ist. Diese Bereitschaft aber ist entscheidend. Manche stellen zu bestimmten Geburtstagen fest, dass sie diese Bereitschaft immer noch nicht erreicht haben. So wenn ein Mann zum vierzigsten Geburtstag feststellt, dass er immer noch Junggeselle ist. Die eine Frau heiratet mit achtzehn, lebt weiter im Hause der Eltern und erwägt nicht einmal die Möglichkeit einer eigenen Entscheidung, bevor sie Witwe ist. Eine andere studiert Medizin, eröffnet eine Praxis und verschwendet vor ihrem dreißigsten Geburtstag überhaupt keinen Gedanken an einen passenden Mann. Wer von beiden ist nun reifer? Reife äußert sich bei jedem anders. Wenn Sie noch nicht für eine feste Bindung reif sind, erleben sie vermutlich immer wieder, dass Sie an den Falschen, die Falsche geraten. Verlieben sich nur in Partner, die noch verheiratet sind, oder ledig bleiben wollen.
     
    #8
    Mentalus, 16 Juli 2003
  9. Mentalus
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    Angst vor Ablehnung.

    Bei der Liebeswerbung ist die Möglichkeit der Ablehnung nicht zu vermeiden. Ablehnung an sich ist nicht weiter schlimm. Es sagt ja nur, dass jemand, für den Sie sich interessieren, sich nicht für Sie interessiert und das kann Ihnen auch umgekehrt passieren. Wichtig ist, WIE Sie mit der Ablehnung umgehen. Wenn z. B. eine Frau es ablehnt sich von Ihnen zu einem Drink einladen zu lassen, oder ein Mann lässt sich Ihre Telefonnummer geben und ruft dann nicht an, kann es sein, dass Sie daraus eine Frage der Selbstachtung machen. Durch eine kleine Änderung der Einstellung können Sie dies vermeiden indem Sie denken: Ein Nein ist nicht das Ende, sondern der Anfang des Kontaktes denn eine Beziehung braucht Zeit um zu werden. Um jemanden zu wählen, oder selbst gewählt zu werden, begegnen Sie sich zunächst als Angebot - Sie müssen sich "vermarkten" das hört sich unschön an, ist aber natürlich und unvermeidlich. Sie brauchen also eine attraktive Verpackung, körperlich und geistig. Angst vor Ablehnung können Sie da nicht brauchen, denn sie macht es Ihnen unmöglich, unbefangen auf jemanden zuzugehen, der Sie fasziniert, um mit ihm, oder ihr bekannt zu werden. Unter der Angst vor Ablehnung leiden nicht nur Schüchterne, es ist immer eine Frage des Selbstwertgefühls. Wenn Sie sich Selbst lieben, macht Ihnen eine Ablehnung nichts, aber auch gar nichts mehr aus. Wenn Sie abgelehnt werden, müssen Sie Ihren Weg finden, damit umzugehen. Sie können sich ins Bett flüchten, in Alkohol oder Drogen. In den Kühlschrank, ins Fernsehen, oder in eine andere Liebesromanze. Ganz gleich was Sie tun, es sollte Ihnen helfen. Wirklich helfen wird Ihnen nur, zu lernen, sich Selbst zu lieben.

    Um herauszufinden, wie sehr die Angst vor Ablehnung Ihre Fähigkeit zur Begegnung einschränkt, sollten Sie sich einmal folgende Fragen beantworten: Kann ich spontan auf einen Anderen zugehen und ihn ansprechen? Brauche ich Alkohol, oder etwas anderes um meine Hemmungen zu verlieren? Bleibe ich lieber in meinem Bekanntenkreis, um neue Bekanntschaften zu vermeiden? Bin ich offen, einen neuen Sport, oder eine andere Umgebung auszuprobieren? Befällt Sie schon bei dem Gedanken an eine neue Liebesbeziehung lähmende Angst? Trauen Sie sich nur unter idealen Umständen einen solchen Kontakt zu, wenn Sie z. B. gerade braungebrannt aus dem Urlaub zurück sind, oder abgenommen haben? Beschränken sich die meisten Liebesaffären auf Ihre Phantasie und vermeiden Sie die Enttäuschung in der Realität? Sie sollten sich gleich JETZT Ihrer Angst stellen. Noch nie ist ein Mensch daran gestorben, dass ein Anderer kein Interesse an ihm hatte. Vielleicht möchte der Andere ja nur in dem Augenblick nicht, oder ist selbst zu schüchtern um gleich ja sagen zu können. Wie wollen Sie Ihre Angst vor Ablehnung überwinden, wenn sie ständig Kontakte vermeiden. Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn der Andere nicht kann, oder nicht will. Sehr hilfreich ist, bewusst Körbe zu sammeln. Sprechen Sie Andere an, in der Absicht, einen Korb zu bekommen. Sie werden überrascht sein, wie oft Sie dabei eine Zusage bekommen. Sie werden überrascht sein, dass Sie nicht einmal dort abgelehnt werden, obwohl Sie es mit Sicherheit erwarten.

    Bringen Sie Leben in Ihr Zusammenleben. So bleibt Ihre Beziehung spannend. Haben Sie genug Zeit füreinander? Sprechen Sie öfter über das, was Sie wirklich bewegt? nehmen Sie sich oft, Zeit für liebevolles und zärtliches Miteinander? Unternehmen sie häufig etwas gemeinsam, was ihnen beiden Freude bereitet? Unternehmen Sie doch wieder einmal das, was sie taten, als sie sich kennen lernten. Reservieren Sie ein Wochenende, um nach Paris zu fahren, nach Amsterdam, Rom, oder Teneriffa. Versetzen Sie sich dabei in die Situation, sie wären einander gerade zum ersten Mal begegnet. Lernen sie einander wieder zu verehren und ganz spontan Freude miteinander und aneinander zu haben. Machen Sie sich bewusst, wie schön es ist, dass sie sich haben. Vergeuden Sie keine Zeit und setzen sie sich noch heute zusammen und überlegen, wie sie mehr Freude in ihre Beziehung bringen können. Verwirklichen sie ihren Traum gemeinsam. Machen Sie sich einmal bewusst, was Sie an Ihrem Partner am meisten schätzen. Was war das Besondere, als sie sich das erste mal trafen? Sagen Sie Ihrem Partner gleich jetzt, dass Sie ihn lieben. Denn alle Menschen brauchen es, stolz auf sich sein zu können und die meisten haben ein lädiertes Selbstwertgefühl. Deshalb ist die gegenseitige Bewunderung so wichtig.
     
    #9
    Mentalus, 16 Juli 2003
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    nicht angegeben
    Wenn Sie Ihren Partner nicht mehr bewundern, ist das Ende der Liebe nicht mehr weit.
    ER hört gern: "Du bist der Größte"
    SIE hört gern: "Du bist Einzigartig"

    FÜR EIN GLÜCKLICHES MITEINANDER:

    1.)Nicht mit einer bestimmten Vorstellung in eine Partnerschaft gehen, sonst suche ich nur die Verwirklichung meiner Vorstellung und nicht die Wirklichkeit. Bin nicht offen, sondern suche, was nach meiner Meinung zu sein hat. Halte das für normal und alles andere für falsch.
    2.)Alle Erwartungen loslassen, wie der Andere zu sein hat. Den Anderen weder erziehen, noch ändern wollen. Erkennen, ich habe keinen Anspruch auf den Anderen, auch nicht auf ein bestimmtes Verhalten. Werde selbst ein immer idealerer Partner.
    3.)Keine Bedingungen oder Forderungen für die Liebe stellen. Keine bestimmten Voraussetzungen verlangen. (Ich liebe Dich nur wenn ... )
    4.)Achtsam und achtungsvoll sein.
    5.)Mich nicht durchsetzen, Recht haben, gewinnen wollen. Wenn in einer Auseinandersetzung einer gewinnt, haben beide verloren.
    6.)Keine Rolle spielen. Echt, ehrlich, authentisch sein.
    7.)Mich anpassen, ohne mich aufzugeben.
    8.)Autonom werden. Den Anderen lieben und nicht brauchen.
    9.)Verständnis haben, auch ohne zu verstehen.
    10)Nicht richten, sondern aufrichten und ausrichten.
    11)In ständiger Kommunikation mit dem Anderen sein. Die unterschiedlichen Bedürfnisse klären und sich einigen.
    12)Keine Schuldzuweisungen vornehmen (DU-Spiel) denn der Andere hat nie etwas mit meinem Problem zu tun, ist immer nur ein Spiegel für einen Mangel in mir. Hilft mir, ihn zu erkennen und zu beseitigen.
    13)Nicht "re-agieren", sondern "agieren".
    14)Den Anderen nicht besitzen wollen.
    15)keine Versprechen verlangen. (Wirst Du mich auch immer lieben?)
    16)Mich selbst lieben. Mir selbst mein bester Freund sein. Ich kann den Anderen nur in dem Masse lieben, wie ich mich Selbst lieben kann !
    17)Ziel ist ein Leben in der Liebe und damit im TAO. Wer zuerst da ist, hat gewonnen, hat sich Selbst gefunden und kann dem Anderen helfen, auch zu sich selbst zu finden.
     
    #10
    Mentalus, 16 Juli 2003
  11. Mentalus
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    ALLES, was wir in diesem Leben erleben, wird dadurch bestimmt, womit wir unser Bewusstsein erfüllen. Nach dem "Gesetz der Resonanz" ziehen Sie das in Ihr Leben und erleben es als Situation, als Lebensumstand, oder Zufall, worauf Sie Ihr Bewusstsein richten und gerichtet halten. Die meisten Menschen richten ihr Bewusstsein ständig auf Probleme und Schwierigkeiten und verursachen so immer mehr Probleme und Schwierigkeiten. Indem Sie Ihr Bewusstsein ganz bewusst abziehen von Problemen, von Mangel, Krankheit und Leid und auf Ihren Wohlstand richten, MUSS dieser Wohlstand als Ihre Realität "in Erscheinung treten". Wobei Wohlstand, wie die Weisheit der Sprache schon sagt, sehr viel mehr ist, als nur genügend Geld zu haben. Zum Wahren Wohlstand gehört, dass ALLES in Ihrem Leben wohl steht. Dass die natürliche Fülle in ALLEN Bereichen Ihres Lebens in Erscheinung tritt. Dass Sie den richtigen Beruf ausüben, in einer harmonischen Beziehung leben, dass Sie gesund sind und sich erfreulich geistig entwickeln. Das heißt aber auch, dass Sie mehr als genug Geld haben, um wirklich auch in diesem Bereich keinen Mangel zu erleben, denn Fülle ist das natürliche Prinzip in diesem Universum. Die Natur ist geradezu verschwenderisch in ihrem Ausdruck der Fülle und wenn wir sie nicht durch begrenzende Überzeugungen in unserem Bewusstsein verhindern, MUSS sie auch in unserem Leben als Realität in Erscheinung treten. Schaffen Sie sich daher ein umfassendes Wohlstandsbewusstsein als Ursache für ein Leben in Fülle. Nach dem Gesetz der Resonanz ziehen Sie damit günstige Möglichkeiten und Chancen in Ihr Leben. Sie erfahren so von interessanten Möglichkeiten zu Geld zu kommen und das Geld lukrativ anzuleben und Ihren Wohlstand so ständig weiter zu mehren.

    Den Schlüssel dazu hatten Sie schon immer in Ihrer Hand, sie haben es nur nicht gewusst. Der Schlüssel zu Ihrem persönlichen Wohlstand ist das Abziehen Ihrer Aufmerksamkeit von Problemen, von Mangel und Leid, mit einem Wort von dem was Sie NICHT haben wollen auf das, was sein soll, also Wohlstand, Glück und Erfüllung. Glück ist nicht Glücksache, sondern Sie können Ihr Glück "abonnieren". Indem Sie Ihr Bewusstsein damit erfüllen und darauf gerichtet halten, werden Sie gesund, reich und glücklich. Und das gilt natürlich auch für eine liebevolle Beziehung, aber man muss schon was tun.

    Wie man aus einem gewöhnlichen Alltag etwas ganz Besonderes macht.
    Stellen Sie sich vor, Sie lernen sich gerade erst kennen. Gehen Sie getrennt aus, aber natürlich in das gleiche Lokal. Schauen Sie sich um, flirten Sie ein bisschen mit Anderen und dann treffen sich ihre Blicke. Kommen miteinander ins Gespräch, natürlich siezen Sie sich, wenn das Anfangs so war und beginnen Sie behutsam ein Gespräch, als wäre es das erste Mal. Gehen Sie miteinander nach Hause, so, als würden Sie Ihre Partnerin zu sich nach Hause bitten. Seien Sie auch dort ganz behutsam und achtsam und zelebrieren Sie miteinander das erste Mal.

    Beschenken Sie Ihren Partner immer wieder einmal ohne besonderen Anlass. Bringen Sie etwas mit, womit der Andere überhaupt nicht rechnet. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und finden Sie heraus, dass es außer Blumen und Pralinen auch noch andere Überraschungen gibt. Das kann durchaus auch ein Wochenende in Paris, Mailand, Rom oder auf Teneriffa sein. Oder ein Ausflug mit dem Hausboot in Holland, oder eine Fahrradtour durch Frankreich, oder einfach nur ein Wochenende in einem schönen Hotel, wo Sie sich so richtig verwöhnen lassen. Oder laden sie ihn zu einem Stadtbummel ein, mit dem Kauf von etwas Schönem. Oder schenken Sie ihm einen Kurs für Seidenmalerei, oder machen Sie miteinander eine Collage ihrer gemeinsamen Zukunft. Sie werden überrascht sein, was für Träume ihr Partner so hat. Natürlich stört es nicht, wenn Sie gleich beginnen, ihren gemeinsamen Traum auch zu verwirklichen. Finden Sie neue gemeinsame Aktivitäten. Treiben Sie gemeinsam Sport, wenn der Partner sich dafür interessiert, gehen Sie wieder einmal miteinander ins Kino, aber nur in einen besonderen Film, oder ins Theater. Lernen Sie miteinander Spanisch oder Thai Chl, oder fahren Sie gemeinsam auf einen Flohmarkt. Worauf es ankommt ist, wieder einmal miteinander mit einer Liebhaberei beschäftigt zu sein und wirklich Zeit zu haben für einander. Stunden die sie beide begeistern.
     
    #11
    Mentalus, 16 Juli 2003
  12. Mentalus
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    Tauschen Sie doch einmal die Rollen. Schlafen Sie auf der anderen Seite des Bettes, lassen Sie ihre Partnerin einmal die Initiative ergreifen und Sie lassen sich "verführen". Lassen Sie Ihre Partnerin einmal Ideen entwickeln, wie sie erfolgreicher sein könnten und etwas bisher Unerreichbares doch erreichen könnten. träumen Sie miteinander ein neues Leben in allen Einzelheiten und wie sie es verwirklichen wollen. Stellen Sie einmal eine ungewöhnliche Frage in den Raum und träumen sie miteinander. Zum Beispiel: was würden wir mit einem Lottogewinn machen. Oder wir erben ein Haus. Einer wird Direktor. Sie bekommen noch ein Kind. Sie würden berühmt. usw. Träumen Sie gemeinsam viele interessante Träume. Schreiben Sie einander öfter einmal Liebesbotschaften. Ich kenne glückliche Paare, die das mehrmals täglich tun. Stecken Sie dem Partner einen Zettel in seine Kleidung, ins Auto, ins Badezimmer, ins Bett und wenn Sie wollen, mit einem Bild von Ihnen. Einfache Botschaften, wie: Ich denke an Dich, Ich liebe Dich, oder ich drücke Dir die Daumen für dein heutiges Vorhaben. Ich bin bei Dir. Schaffen Sie sich auch andere kleine Rituale mit denen Sie das Leben zelebrieren.

    Dem "idealen Partner" aber kann ich erst begegnen, wenn ich selbst ein idealer Partner geworden bin. Würde ich ihm früher begegnen, wäre die Begegnung sinnlos und schmerzvoll, weil ich ihm kein idealer Partner sein könnte. Meiner "Grossen Liebe" kann ich erst begegnen, wenn ich die "Grosse Liebe" in mir gefunden habe. Dann brauche ich sie im Außen zwar nicht mehr, aber erst dadurch mache ich sie möglich, ziehe ich sie nach dem Resonanzgesetz an. Der Sinn einer Partnerschaft ist der, dass mich der Andere mit meinem Mangel konfrontiert, mir zeigt wo ich nicht "HEIL" bin, nicht "ICH SELBST" bin.
    Die Auseinandersetzung mit dem anderen bei dem ich bleibe, weil ich ihn liebe, soll mich also letztlich zu mir selbst führen, mir helfen ganz ich selbst zu sein. So ist der Partner den ich derzeit habe, der ideale Partner für mich und ich für ihn, denn er ist soviel oder sowenig ideal wie ich selbst. Das Ziel einer Partnerschaft ist daher nicht das liebevoll turtelnde Paar das ohne den anderen nicht leben kann, sondern im Idealfall zwei Menschen die miteinander heil geworden sind. In dieser Kunst zu lieben liegt der ganze Sinn des Lebens.
     
    #12
    Mentalus, 16 Juli 2003
  13. Mentalus
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    Mit Dir...

    ...weiß Ich, gibt es nichts, was ich nicht kann.

    ...möchte ich bis ans Ende der Welt gehen, und weiss, das ist erst der Anfang.

    ...möchte ich in diesem Augenblick versinken, um in diesem ewigen JETZT zu bleiben, von Ewigkeit zu Ewigkeit

    ...wird auch das Schwierigste zu einem Geschenk und das Schönste erst wirklich schön.

    ...habe ich den Anfang des eigentlichen Lebens erlebt, und den Anfang einer Beziehung, die ohne Ende ist,

    ...wird jeder Augenblick zu einem faszinierenden Abenteuer, nur um im nächsten Augenblick ein noch faszinierenderes Abenteuer zu erleben - mit Dir. bin ich in die Zeitlosigkeit eingetreten und lebe im ewigen JETZT - mit Dir.

    ...bin ich erst der geworden, der ich wirklich bin, immer schon war und von nun an auch immer sein werde.

    ...hat mein Leben erst seinen eigentlichen Sinn bekommen.

    ...kann ich erst erkennen, wie unvollkommen mein Leben war, ohne dich.

    ...ist es mir gleich, wohin wir gehen und was geschieht, denn mit Dir ist jeder Augenblick Erfüllung.

    ...kann eine Ewigkeit gar nicht lange genug sein.

    ...gibt es immer wieder Überraschungen, mit denen nun wirklich keiner rechnen konnte.

    ...wird das Leben erst wirklich lebendig.

    ...war es ganz einfach, mein "ICH" einfach loszulassen, schon weil es unser Miteinander gestört hätte und nun gibt es "MICH" gar nicht mehr. Ich hätte nie gedacht, wie schön das ist und ohne mich, ist alles ganz einfach - mit Dir!

    ...ist mir keine Aufgabe zu groß, keine Entfernung zu weit und kein Augenblick zu schwer, sondern alles wird zum Geschenk.

    ...hat das Abenteuer des eigentlichen Lebens begonnen, und ich bin bei mir SELBST angekommen, und erlebe, was es heißt, wirklich zu leben - MIT DIR!!!
     
    #13
    Mentalus, 16 Juli 2003
  14. Mentalus
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    nicht angegeben
    Ein Mensch ist wie eine Kerze!

    Für mich als Mensch, wie auch für eine Kerze gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ich bleibe ganz und unberührt im Karton, dann werde ich nicht kürzer, aber ich erfülle nicht, wofür ich gekommen bin. Oder ich gebe Licht und Wärme, dann muss ich etwas von mir geben, mich selbst. Das ist erfüllender, als kalt und sinnlos im Karton.

    Genauso ist es auch mit den Menschen.

    Entweder ich denke nur an mich und gebe nichts, gebe mich dem Leben nicht hin, dann passiert mir nichts, aber mein Dasein hat keinen Sinn.

    Oder ich gebe mich hin, spende Licht und Wärme, meine Anteilnahme, meine Liebe. Dann werde ich äußerlich immer kürzer, in Wirklichkeit wird das Materielle an mir zu Licht, und ich werde immer lichter.

    Wenn ich dann noch Andere an den Sinn ihres Lebens erinnere, so dass auch sie sich trauen, Licht und Wärme zu geben und sich so zu erfüllen, dann wird die Welt immer lichter und Wärmer und alle erleben wirklich Erfüllung.

    Licht ist im wahrsten Sinne des Wortes "ansteckend"

    Gehen wir also hinaus ins Leben und stecken möglichst viele Menschen an, helfen ihnen, ihr Licht leuchten zu lassen, auf dass die Welt lichter werde. Und wer weiss, möglicherweise, eines Tages, oder wenn Sie wollen in DIESEM Augenblick beginnt Ihre ideale Partnerschaft dadurch, dass SIE ein idealer Partner geworden sind!

    Und wenn Sie noch einen Schritt weitergehen wollen: "Seien Sie ein SEGEN für JEDEN, der das Glück hat, Ihnen zu begegnen, denn wir sind nicht auf der Welt um geliebt zu werden, sondern um LIEBENDE zu werden.

    (Kurt Tepperwein)


    Bitte entschuldigt die vielen Rechtschreibfehler!!
     
    #14
    Mentalus, 16 Juli 2003
  15. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    2
    vergeben und glücklich
    Ich glaube, du liest zuviele Selbsthilfebücher... und wenn man eins ganz schnell lernt, nach den ersten paar Beziehungen ist es, dass in Selbsthilfebücher dargestellt Beziehungsschemata mit echten Beziehungen soviel zu tun hat, wie einen Ananas mit einer Kartoffel.

    Alleine schon die Tipps für ein glückliches Miteinander... man hat keinen Anspruch auf den anderen oder auf ein bestimmtes Verhalten? Ich hab also kein Recht, zu verlangen, respektvoll und verständnisvoll behandelt zu werden? Kein Recht, Treue zu verlangen? Ich glaube nicht, dass das glücklicher macht - eher zu einem ganz schnellen Ende einer Beziehung führt. Wenn Partner keine Grenzen abstecken, wird eine Beziehung ganz schnell zu einem unkontrollierbaren Irgendwas.
    Nicht durchsetzen halte ich ebenfalls für albern... heißt es, meine Beziehung ist erst glücklich, wenn ich mir kommentarlos auf der Nase rumtanzen lasse?

    Ich denke, eine Beziehung definiert sich auch über ihre Konflikte und über ihre Machtkämpfe. Und über ihre Ansprüche an den anderen. Wenn ich mit jemanden zusammen bin, den ich eigentlich gar nicht "brauche", von dem ich nichts "verlange" und nichts "erwarte", dann kann ich eigentlich auch gleich alleine bleiben... ansonsten wird die Sache eh nur ziemlich verbittert und oberflächlich.
     
    #15
    Teufelsbraut, 16 Juli 2003
  16. Mentalus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben

    Les den Text nochmal in 5 Jahren
     
    #16
    Mentalus, 16 Juli 2003
  17. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    vergeben und glücklich
    *ggg* ja, du auch... ich hab mir solches Zeug schon mit 15, 16 reingezogen und spätestens mit 19 Bücher dieser Art in die nächste Tonne gekloppt. Ich lebe lieber realitätsnah.
     
    #17
    Teufelsbraut, 16 Juli 2003
  18. Mentalus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben

    Was ist es?

    Es ist Unsinn,
    sagt die Vernunft.
    Es ist wie es ist,
    sagt die Liebe.


    Es ist Unglück,
    sagt die Berechnung.
    Es ist nichts als Schmerz,
    sagt die Angst.
    Es ist aussichtslos,
    sagt die Einsicht.
    Es ist wie es ist,
    sagt die Liebe.


    Es ist lächerlich,
    sagt der Stolz.
    Es ist leichtsinnig,
    sagt die Vorsicht.
    Es ist unmöglich,
    sagt die Erfahrung.
    Es ist wie es ist,
    sagt die Liebe.
     
    #18
    Mentalus, 16 Juli 2003
  19. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    vergeben und glücklich
    *g* das Gedicht kenn ich übrigens auch... das Buch, in dem es zu finden war, hat als erstes das Zeitliche gesegnet bei mir (war sicher nicht die schlechteste Entscheidung meines Lebens).

    Ich für meinen Teil bevorzuge auf jeden Fall auch Menschen, die aus eigenen Erfahrungen zu einer Überzeugung und zu Wissen gelangt sind - nicht die, die irgendwas nachbeten, weils toll klingt.
    Ich bestreite gar net, dass das alle ziemlich klasse klingt (mit 15 hab ich das auch ziemlich toll gefunden - hätt mir aber viel Ärger erspart, wär ich net so verklärter Ansicht gewesen)... allerdings wars das dann auch schon soweit.
     
    #19
    Teufelsbraut, 16 Juli 2003
  20. Mentalus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    0
    nicht angegeben

    Wieso reibst Du Dich denn so an diesem Text? Seh es einfach als Einkaufsladen, indem Du nur das Richtige für Dich aussuchst und dann nimmst! Und wenn Du nichts richtiges findest, dann nimmst Du nichts!

    Man kann keine Menschen ändern, man kann nur immer sich änder!

    Weisheit ist nicht vermittelbar, man kann aber manchmal wenige Menschen mit solchen Texten zum nachdenken bringen!

    Das etwas ist, heißt, daß es im Bewusstsein ist
     
    #20
    Mentalus, 16 Juli 2003

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