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Zahnschmerzen - Wurzelbehandlung?

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von User 12370, 30 Dezember 2007.

  1. User 12370
    User 12370 (30)
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    nicht angegeben
    Hi ihr!

    Ich hoff mal es gibt hier jemanden der sich mit Zähnen auskennt, wär nett wenn ich ein paar Meinungen zusammenbekomme.

    Hab vor ca. einen halben jahr ziemliche schmerzen in einem backenzahn bekommen. (Zumindest glaub ich das, der Schmerz zieht sich im ganzen rechten kopfbereich) Mein Zahnarzt hat geröntgt und auch eine bestehende füllung auf- und wieder zugemacht für den fall das da was drunter wär. Hat aber nichts geholfen. Hab dann den schmerz mit schmerzmitteln bekämpft und irgendwann war er dann weg.

    Bis auf vorgestern, da kam er wieder und diesmal helfen auch schmerzmittel leider nichts. Nachdem ich mich tagelang rumgequält hab, war ich heute beim notdienst. Der hat nochmal geröntgt und ohne zu fragen mir eine spritze in den kiefer gehaun, dann bin ich mit dem statement "mal schauen ob wir den ganzen zahn ziehen müssen oder nur den nerv" ins wartezimmer geschickt worden. Als ich dann das zweite mal in den behandlungsraum gekommen bin hat er nach kurzem blick auf das bild den stuhl runtergefahren und wollte ohne weiteren kommentar zum bohren anfangen...!

    Hab mich gewehrt und bin schließlich gegangen, als er gesagt hat, dass er keine zeit hat mir irgendwas zu erklären.

    Kann man falls eine entzüdung ist (die mann auch laut zahnarzt aber nicht auf dem bild erkennt) die noch irgendwie anders behandeln? oder komm ich an ner wurzelbehandlung wirklich nicht vorbei?

    danke fürs lesen, vielleicht ist ja jemand auch schon sowas passiert...
     
    #1
    User 12370, 30 Dezember 2007
  2. User 38494
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    nö, da kenn ich mich so auch nicht mit aus.

    allerdings wäre ich sicherlich auch aufgestanden, wenn man mir nicht erklären will, was man mit mir vor hat. :ratlos:

    handelt es sich um deinen fuss, wirst du sicherlich auch mehrere (fach)meinungen einholen wollen, also würde ich da bei einem backenzahn (mit 21 jahren) auch erstmal verschiedene leute fragen, was man machen kann. :zwinker:
     
    #2
    User 38494, 30 Dezember 2007
  3. User 16418
    User 16418 (27)
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    Genau deswegen bin damals als mein Zahn bis zur Wurzel durchgebrochen ist auch nicht zum Notarzt gefahren - irgendwie trau ich denen da nicht so recht.

    Naja bei mir war damals der Nerv - dadurch das 3 Tage nen Stück Zahn drinsteckte auch ziemlich entzündet. Ich hab damals so ein entzündungshemmendes Gel auf den Nerv bekommen, dann wurde der Zahn geflickt und gut war. Vor ca. 2 Monaten hat er aber wieder angefangen weh zu tun - bin dann hin und mein Zahnarzt meinte das kann vom Wetterumschwung kommen, das der Nerv durch die Kälte wieder gereizt wird und er wolle erstmal abwarten. Hatte ne Woche schmerzen aber dann war es wieder gut - bis jetzt muckter nicht mehr rum.

    Vielleicht kann man bei dir ja auch noch was retten -
    Gute Besserung!
     
    #3
    User 16418, 30 Dezember 2007
  4. User 48403
    User 48403 (47)
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    nicht angegeben
    Also:

    Ich war mein ganzes Leben hindurch mit meinen Zähnen geplagt, und aus meiner Erfahrung heraus bzw. der Behandlungen, die die Arzte an mir durchgeführt hatten, kann ich sagen, wenn der Nerv entzündet oder schon abgestorben ist, führt kein Weg an einer Wurzelbehandlung vorbei. Es gibt da aber verschiedene Techniken, von human bis Mittelaltermehthode hab ich schon alles hinter mir:eek:
    Wenn ein Arzt die Behandlung mir richtiger lokaler Betäubung korrekt durchführt, solltest Du dabei eigentlich keine Schmerzen dabei haben. Aber wie gesagt, das ist von Arzt zu Arzt unterschiedlich, die einen sind Profis, andere nur Schuster. Ich hatte beides.....
    Aber vor allem hast Du das Recht zu erfahren, wie die Behandlung abläuft. Insofern, war Deine Entscheidung, zu gehen, schon richtig.
    Aber zurück zur Behandlung: Wenn der Nerv gezogen wird, bleibt in der Regel der Zahn erhalten. Leider gibt es aber Fälle, wo Komplikationen auftreten und der Zahn einfach keine Ruhe gibt, dann muss er gezogen werden. Ich hatte schon mehrere missglückte Wurzelbehandlungen hinter mir. Es war so, dass zunächst eine Zeitlang Ruhe war, aber sich der Zahn erneut entzündet hat und deshalb gezogen werden muss. Wurzelbehandlungen sind oft Glückssache, denn jeder Mensch hat andere Zähne und reagieren entsprechend auf Wurzelbehandlungen.
    In erster Instanz wird aber erst mal nur der Nerv gezogen. Ist danach für lange Zeit Ruhe, kann man davon ausgehen, dass die Behandlung erfolgreich war.
    Schwieriger wird es, wenn wie in meinem Falle, wo ich keine Zähne auf der linken Seite mehr habe, wirklich vermieden werden muss, einen weiteren Zahn zu ziehen. Da wird dann von der Seite angebohrt und nur die entzündete Wurzelspitze abgetrennt. Eine solche Behandlung wurde bei mir an 2 Zähnen durchgeführt, allerdings mit mässigem Erfolg, da der Entzündungsherd nie ganz verschwunden war und ich sozusagen 2 "Zeitbomben" im Mund hatte. Inzwischen aber nur noch eine, da ein Zahn sich vor kurzem total entzündet hatte, dass er gezogen werden musste.:geknickt:

    Zur Zeit überlege ich mir, mich doch noch wieder auf einen Versuch mit Implantaten einzulassen. Die Zahnmedizin schreitet mit Riesenschritten voran, und inzwischen sind solche Möglichkeiten zuverlässiger als noch vor 10 Jahren.
     
    #4
    User 48403, 3 Januar 2008
  5. User 12370
    User 12370 (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Na das hört sich ja spaßig an :ratlos:

    Erstmal herzliches Beileid zu deinen schlechten Zähnen :-(

    Ich weiß schon auch, dass ich an der Behandlung vermutlich nicht vorbeikomm, wenn es denn wirklich eine Wurzelntzündung ist. Mich stört halt unter anderem, dass auf dem Bild wirklich nichts zu sehen ist und der arzt mir nicht sagen wollte ob das nun üblich oder unüblich ist. Eigentlich weiß ich auch gar nicht, warum er denn das Bild gemacht hat, wenn ihn sowieso nicht interessiert, was drauf zu sehen ist. Warum fragt er mich ob ich kieferorthopädisch behandelt worden bin? Und warum klopft er meine zähne ab, fragt ob es weh tut, bekommt bei allen 3 zähnen ein "nein", und es interessiert kein bisschen. Keine Statement, kein Kommentar - NICHTS.

    Die Zahnschmerzen sind komplett weg, nur beim draufbeißen tuts weh, und das zahnfleisch reagiert auf druck mit schmerzen. hoffe mal, dass das bis montag so bleibt, dann kann ich wieder zu meinem zahnarzt.
     
    #5
    User 12370, 3 Januar 2008
  6. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Danke:smile:

    Ich denk, dann belass es dabei, und geh dann Montags zu Deinem Arzt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Ärzte in den Notdiensten nur das Nötigste tun, aber ne richtig vollendete Behandlung nicht durchführen. Als ich mit ner dick angeschwollenen Hamsterbacke und wahnsinnigen Schmerzen in den Notdienst gegangen war, hatte der Zahnarzt es auch nicht für nötig gefunden, nen Stich zu machen, damit der Eiter abfliessen konnte. Er machte nur ne Röntgenaufnahme und verschrieb mir Antibiotika. Als ich an der darauffolgenden Woche zum Arzt gegangen war, hatte die Entzündung schon bereits auf den Kieferknochen übergegriffen (was man anschliessend auch deutlich an der Aufnahme sehen konnte), war er entsetzt darüber, dass da nicht für nen Eiterabfluss gesorgt worden war, das hätte sofort als erstes gemacht werden müssen. Die Antibiotika hatten lediglich die Schmerzen gedämpft, aber zur Bekämpfung der Entzündung nicht ausgereicht.
    Deshalb versuch ich Schmerzen so lange wie möglich durchzuhalten, um ja nicht in den Notdienst zu müssen. Der Hammer war vor einigen Jahren, als ich auch mit nem entzündeten Zahn in den Notdienst musste. 4 Stunden Wartezeit - um dann gesagt zu bekommen, der Zahn müsse aufgebohrt werden, hätten aber jetzt nicht den Bohrer bei Hand:madgo: :angryfire_alt: :kopfwand_alt: Da hätte ich besser gehabt, gleich selbst die Zange anzusetzen!
     
    #6
    User 48403, 4 Januar 2008

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