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Zeit für einen Psychologen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von F3d3r3r, 15 September 2006.

  1. F3d3r3r
    F3d3r3r (27)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Also ich weiss net wie oft ich schon geschrieben habe.
    Ich wache jeden morgen auf und muss wird nur an den scheiss denken der mich erwartet:

    Generelle Probleme:

    - Gymnasium, wat ne lust, immer der gleiche dreck... Noten sind aber gut.

    - Freundin die 13 is und nix machen kann, netmal nen eigenes Handy hatt. (Das macht mich immoment am meisten fertig).

    - Blöde Freunde, besoders in der Schule.


    Probleme mit mir selbst:

    - Kann netmal küssen oder zu feige oder wat weiss ich.

    - Mein Verhalten is generell komisch, falle generell oft auf. Sehr zurückhaltend. :kopfschue

    - Kann nicht auf andere zugehen, generell is meine 13 Jährige freundin mutiger als ich. Ich hab von mir aus noch nix gemacht.
    Immer diese angst irgendetwas falsch zu machen, oder von anderen ausgelacht zu werden.
    Könnte man schon wahnvorstellungen nennen.

    - Bin eigentlich auch sehr gehasst in meiner schule, muss ja auch nen grund haben. Noch dazu hatt man mich früher immer so runtergezogen das ich 0% selbstvertrauen habe.


    Ich glaub doch ich sollte mir nen psychologen leisten, aber wie teuer ist so einer?
     
    #1
    F3d3r3r, 15 September 2006
  2. MeLkiRa
    MeLkiRa (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich denke nen psychologe wär übertrieben....
     
    #2
    MeLkiRa, 15 September 2006
  3. Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Hallo!
    Erstmal vorweg: Selbstmitleid hilftdir ganz sicher nicht weiter. In meinen Augen steckst du nur mitten in der Pubertät, da sind solche Stimmungsschwankungen und ich-weiß-nicht-mehr-weiter völlig normal.

    Siehst du, deine Noten sind gut, was ist denn jetzt dein Problem? ich würde dich ja verstehen, wenn du mit dem Lernstoff nicht weiter kämst, aber so? :kopfschue Versuch dich nicht so hängen zu lassen, später fragt dich keiner mehr, ob du Lust auf Schule hattest, da zählen nur deine GUTEN Noten!


    Wieso? Ist doch egal. Schließlich gibt es Telefon. Und dass eine 13jährige noch kein eigenes Handy hat, finde ich sehr vernünftig. Vielleicht solltest du mal einschätzen, was das kostet, dann würdest du auch anders denken...


    Welchen Problem hast du denn mit deinen Kameraden? Ich meine, ärgern sie dich? Ich würde mich an deiner Stelle auf die Schule und deine Noten konzentrieren, nicht auf Mitschüler, die können dich nicht wirklich weiter bringen.


    Hä??? ich denke, du hast eine Freundin? Ist sie die erste? Das mkommt doch alles erst. Du machst gerade erstmal deine Erfahrungen, niemand ist als "Küsser" auf die Welt gekommen. Deine Freundin ist 13, anscheinend hat sie selbst keinerlei Erfahrungen, was dir die Sache einfacher macht. Also üben, üben, üben...


    Wer zurückhaltend ist, kann nicht auffallen, jedenfalls nicht negativ. Ich habe das Gefühl, du redest dir nur irgendwas ein. Mensch, bleib locker, nicht jeder, der Kritik an dir übt, meint es gleich furchtbar böse mit dir.


    Das liegt daran, dass du wenig Selbstvertrauen zu dir hast. Du stellst dich generell hin und sagst von dir, dass du scheiß bist. Aber so ist es doch gar nicht. Du hast eine Freundin, gute Noten, das ist schon mal viel mehr, als andere in deinem Alter haben.


    Ganz ehrlich? Wenn jemand so miesepetrich ist wie du, er kann auf andere auch keinen guten Eindruck machen. leute, die lächelnd durch die Gegend laufen, werden eher akzeptiert, als leute wie du. :kopfschue


    Psychologen werden von der Krankenkasse bezahlt. Trotzdem brauchst du meiner Ansicht keinen Pychologen! Werd ein bissel erwachsener, verfalle weniger in Deprie-Phasen und dann wird das schon.

    LG

    Off-Topic:
    Ihm ist wahsinnig geholfen mit deiner Aussage. :kopfschue :mad: Hauptsache was senfen...
     
    #3
    Lysanne, 15 September 2006
  4. keenacat
    keenacat (29)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    hast du auch außerhalb der shcule freunde?? geh mal raus?? is ja kein problem, alt genug bist ja! das macht das leben gleich viel schöner ud lebenswerter, wenn man jemanden hat auf den man zählen kann!

    deine freundin hat kein handy??? wo liegt das poblem, schenk ihr ein altes von dir und tu ne prepaid card vom hofer rein, kostet dich nicht die welt und sie ist erreichbar für dich!

    gute noten???? negativ kannst kaum auffallen, perekt!

    außer selbstmitleid sehe ich bei dir eigentlich keine probleme!
     
    #4
    keenacat, 15 September 2006
  5. PeterLicht
    PeterLicht (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Also, wenn du willst, geh zum Psychologen. Damit machts du nichts falsch. Einfach mal mit jemandem über das alles reden. Obwohl ich nicht sagen würde, dass du unbedingt hin musst.

    Vielleicht täte dir ein Schulwechsel ganz gut und das allerwichtigste: SEI DU SELBST! Ich weiß, es hört sich an, wie irgendein kitschiger Spruch, den man ins Poesie-Album schreibt, aber da ist etwas dran. Selbstbewusstsein ist das A und O.
    Selbst wenn man der größte "Trottel" ist kann man sich durch Selbstbewusstsein gut den anderen "verkaufen und man wird respektiert.
     
    #5
    PeterLicht, 15 September 2006
  6. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Und was glaubste - so geht's jedem mal. So geht es mir auch. Klar ist es blöd. Es ist anstrengend. Es ist teilweise auch schrecklich langweilig. Aber das hast du auch irgendwann hinter dir, und bisher haben es ja die meisten auch überlebt, also wirst du es auch schaffen. Gerade, wenn deine Noten gut sind, und das ist das Wichtigste.

    Konkretisier mal "nix machen können".

    Warum bist du mit Leuten befreundet, die du blöd findest? Such dir Leute, die du magst und die dich zu schätzen wissen! Nicht die Masse an Freunden macht es, sondern, ob es wirkliche und gute sind, die dir auch beistehen. Und blöde Leute in der Umgebung gibt es eben immer, daran kann man nichts machen. Es ist aber DEINE Entscheidung, mit wem du dich abgibst!

    Insgesamt denke ich auch, dass du keinen Psychologen brauchst. Klingt nach ganz normalen Problemen, die jeder Jugendliche auf die eine oder andere Weise mal hat. Das mit dem Küssen kommt sicherlich noch, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mach dir da mal keinen Kopf. Und es ist nichts Schlechtes, ein zurückhaltender Mensch zu sein. Gerade im Berufsleben wird es später gar nicht geschätzt, wenn du überall deine Klappe aufreißt, ohne vorher nachzudenken, was du eigentlich laberst. Allerdings solltest du versuchen, dich mehr durchzusetzen. Vertrete deine eigene Meinung, denn wer zu sich selbst steht, wird viel eher respektiert! Außerdem solltest du dich nicht mit anderen vergleichen. Jeder ist anders. Aus jemandem, der von Grund auf eher ruhig ist, wird wahrscheinlich niemand, der lautstark große Reden schwingt und versucht, die Leute damit zu beeindrucken. Aber das musst du auch nicht. Versuche, dich als Menschen zu akzeptieren! Nur, weil du zurückhaltender bist als andere es vielleicht sind, heißt das nicht, dass das eine schlechte Eigenschaft wäre.

    Termine beim Psychologen werden normalerweise von der Krankenkasse bezahlt. Aber wie ich schon sagte, ich halte das nicht für notwendig. Bestimmte Schritte musst du einfach alleine tun, die kann dir auch ein Psychologe nicht abnehmen.
     
    #6
    Kuri, 15 September 2006
  7. Starla
    Gast
    0
    Er könnte auch eine Sozialphobie haben. Ich fände es besser, zu einem Psychologen zu gehen und sich beraten zu lassen als auf das Urteil von Hobbypsychologen zu vertrauen.
     
    #7
    Starla, 15 September 2006
  8. F3d3r3r
    F3d3r3r (27)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    0
    vergeben und glücklich

    Die Eltern verbieten ja praktisch alles :kopfschue . Die arme muss manchmal sogar für die Eltern in einem Fahrradgeschäft arbeiten und das nebenbei (zur schule).

    Jugendamt zieht die nur raus und kommt ins Heim, also das is auch keine gute Idee...

    Also mit konkretisieren kann ich wirklich nur sagen, die darf eigentlich nichts. Sogar die Schulbücher musste Ich Ihr holen fahren (a la motorrad) :eek: .
     
    #8
    F3d3r3r, 15 September 2006
  9. Olga
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    vergeben und glücklich
    Ich finde, zum Psychologen sollte man immer nur dann, wenn es offensichtlich ist, dass man sein Leben gar nicht mehr auf die Reihe kriegt und wirkliche Probleme hat.

    Ich kenn genug Beispiele, bei denen junge Menschen zum Psychologen gerannt sind und dann bleibt man sein Leben lang der Meinung, man hat irgendwelche Probleme und achtet da ständig drauf und verpasst völlig, sein Leben wirklich zu leben.
    Ich glaube, wenn man einmal in der "Ich gehe zum Psychologen" - Schiene drin ist, ist es schwierig, da wieder rauszukommen, deshalb würde ich das wirklich nur in sehr ernsten und schwierigen Fällen machen.

    Ansonsten: Kopf hoch! Wie hier schon jemand geschrieben hat, solche Probleme haben wirklich viele. Ich weiß, das tröstet einen auch nicht, aber es hilft vielleicht, die Relation besser zu sehen. Ich war auch immer eine von denen, die nie auf andere zugegangen ist (und bin es noch) und ich hab deshalb mehr als nur eine Freundin verloren, der ich nicht mehr 'cool' genug war.
     
    #9
    Olga, 15 September 2006
  10. Tansul
    Tansul (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Soll ich mal ehrlich sein? Ganz ehrlich?
    :wuerg:
    Man man man, was ist das denn bitte für eine Selbstmitleidstour? Du bist mit deinen 16 Jahren wahrscheinlich noch mitten in der Pubertät und deswegen kotzt dich alles an.

    Scheiss Freunde --> Such dir Andere
    Schule ist Scheiße --> Must du durch
    Freundin darf nix --> Pech gehabt, gibt schlimmeres

    Und du willst ernsthaft zum Psychiater? :tongue:
    Reiß dich einfach mal zusammen und hör auf zu flennen.
    Wenn dir dein Leben nicht passt dann ändere es halt!
    Ich wünsche dir viel Erfolg, ohne Psychiater...
     
    #10
    Tansul, 15 September 2006
  11. Kuri
    Kuri (26)
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    vergeben und glücklich
    Ich weiß nicht, wie du gleich von normalen pubertären Problemen auf eine Sozialphobie kommst. Das finde ich schon etwas übertrieben, auch wenn du natürlich Recht hast, dass das Urteil eines Psychologen mehr Aussagekraft hat.

    Aber in dem Fall finde ich einfach: Das hat jeder mehr oder weniger mal durchgemacht, und manche Menschen sind einfach zurückhaltender als andere. Das ist an sich nichts Schlimmes, und ich finde, man sollte lernen, sich selbst zu akzeptieren und sich nicht um jeden Preis ändern zu wollen (nur, weil andere "anders" sind, was logisch ist?). Betrachte nicht alles als das Ende der Welt, sondern arrangiere dich damit. Man kann eben nicht alles so drehen, wie man es gerne hätte (beispielsweise das mit den Eltern deiner Freundin, sie ist ja jünger als du, sie machen sich sicherlich einfach nur Sorgen).
     
    #11
    Kuri, 16 September 2006
  12. Starla
    Gast
    0
    Das sind halt Anzeichen einer Sozialphobie und da wir den Threadersteller nicht kennen, können wir nicht wissen, ob wirklich ernsthafte Probleme dahinterstecken oder nicht. Deshalb mein Rat, zum Psychologen zu gehen, _wenn_ man denn das Gefühl hat, man hält es nicht mehr aus.

    Ich glaube nicht, dass man als "normal schüchterner Mensch" unbedingt auf die Idee kommt, einen Psychologen aufzusuchen. Aber das ist meine persönliche Meinung und sicherlich kann es auch sein, dass der Threadersteller maßlos übertreibt und keine professionelle Hilfe benötigt.

    Nur wie gesagt, man sollte Leute und ihre Probleme schon ernstnehmen und nicht selbstgefällig ein "Das sind doch gar keine schlimmen Probleme, stell Dich nicht so an" in den Raum stellen.

    Übrigens gibt es auch Menschen, die mit den "normalen Pubertätsproblemen" nicht klar kommen und man ist nicht automatisch total wehleidig, nur weil man mal eine professionelle Meinung einholt.
     
    #12
    Starla, 16 September 2006
  13. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Und kann genauso gut auch Anzeichen einer anderen psychischen Störung sein. Aber darüber könnte man nun spekulieren, was ich für sinnlos halte.. wir können ja doch nichts Näheres darüber sagen.

    Ist auch nicht so, dass ich sage, er soll nicht zum Psychologen gehen. Wenn er es für notwendig hält, soll er es tun. Persönliches Leid lässt sich nur sehr schwer von anderen einschätzen, da sollte man auf seine eigene Stimme vertrauen. Ich finds nur nicht unbedingt notwendig, aber wie gesagt, das ist eine Sache, die man für sich entscheiden sollte.
     
    #13
    Kuri, 16 September 2006
  14. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich finde auch, dass man es ernstnehmen sollte, aber ich glaube nichtsdestotrotz, dass das Probleme sind, die in einem Rahmen liegen, dass man sie auch im Gespräch mit anderen lösen kann, wenn man merkt, dass es anderen auch so geht und man sich mit ihnen austauschen kann, was sie dagegen machen.

    Auch wenn man eine Sozialphobie hat, ist das noch nicht gleich ein Grund, zum Psychologen zu gehen. Ich finde, man sollte alle denklichen Mittel ausprobiert haben, bevor man das tut.

    Klar, kann jeder halten, wie er will - aber oft finden Psychologen eben auch immer mehr Sachen und am Ende hält man sich für kränker und lebensunfähiger, als man ist. Deshalb würde ich mir das sehr sehr gut überlegen und wenn, dann mir den Psychologen sehr gut aussuchen.
     
    #14
    Olga, 16 September 2006
  15. Starla
    Gast
    0
    Das ist richtig, aber ich fand die Reaktionen hier im Thread z.b. teilweise schon ein bisschen heftig. Verständnisvoller Dialog war das meiner Meinung nach nicht :zwinker:


    ... sagt jemand, der wohl nicht am eigenen Leib erfahren hat, wie belastend das ist :grin:

    Darf ich fragen, ob Du jemals _eigene_ Erfahrungen mit der Materie gesammelt hast? Ich hab so etwas jedenfalls weder an mir selbst noch an den anderen Leuten, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe, feststellen können.

    Das würde ja bedeuten, dass diese Psychologen ihren Beruf verfehlt haben.
     
    #15
    Starla, 16 September 2006
  16. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Es gibt ja verschieden schwere Formen einer Sozialphobie und ich sag ja gar nicht, dass es nie notwendig ist, deshalb zum Psychologen zu gehen.
    Aber die vom TS genannten Dinge z.B. hab ich selber erlebt und auch Dinge, die darüber hinausgehen.
    Ja, hab ich, sonst würde ich das nicht behaupten ;-).
    Wie gesagt: In meinem engeren Familienkreis gibt es mehrere Personen, die genau diese Erfahrung gemacht haben - dass sie wegen eines Problemes zu mehreren Psychologen gegangen sind und hinterher das Gefühl hatte, kränker zu sein, als vorher und wirklich helfen konnte ihnen keiner. Stattdessen schleppen sie jetzt seit Jahren diese ganzen aufgewühlten Sachen mit sich rum, die sie vorher alle nicht hatten.
     
    #16
    Olga, 16 September 2006
  17. Starla
    Gast
    0
    Zitat: "und wirklich helfen konnte keiner"

    Nun, das ist Ansichtssache. Wenn man zum Psychologen geht, dann muss man sich auch im Klaren darüber sein, dass man die Verantwortung nicht an der Tür abgibt, sondern diese lediglich zur Seite stehen.

    Desweiteren gibt es nunmal Krankheiten wie Depressionen/Magersucht/Angststörungen beispielsweise, die u.U. schwer heilbar sind.

    Wenn man wegen Asthma in Behandlung ist und dieses nicht geheilt wird, dann fände ich es befremdlich, gleich eine ganze Berufssparte zu verteufeln.

    Darüberhinaus ist es ja auch nicht so, dass die meisten Psychologen keine langen Wartelisten hätten, an Patienten mangelt es ihnen jedenfalls nicht, so dass sie ihre bisherige Kundschaft durch fragwürdige Methoden an sich binden müssten :zwinker:

    Das Problem ist, dass der TS wenige Details geliefert hat. Bloße Worte können teilweise gar nicht verdeutlichen, mit welchen Emotionen man zu kämpfen hat.

    "Ich habe Angst" kann für den einen Menschen ein erträglicher Zustand sein, für den anderen aber die tägliche Hölle auf Erden bedeuten.

    Deshalb sollte wirklich jeder Mensch selbst wissen, ob er Hilfe in Anspruch nehmen will oder nicht. Mir geht es einfach darum, dass man respektieren sollte, wenn sich Menschen dazu entscheiden und dies nicht als Schwäche angesehen wird, nur weil man selbst ja alle Gefühle kennt und sowieso schon viel Schlimmeres erlebt hat. :smile:rolleyes: )

    Das hat diesen "Stell Dich nicht so an" Charakter und das finde ich persönlich nicht in Ordnung.
     
    #17
    Starla, 17 September 2006
  18. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    2
    vergeben und glücklich
    Ich bezeichne es bestimmt nicht als Schwäche, wenn jemand zum Psychologen geht und wie gesagt: Jedes Problem ist es wert, ernstgenommen zu werden und jeder kann selbstverständlich zum Psychologen gehen, wenn er es für notwendig hält.

    Ich wollte nicht "Stell dich nicht so an, wieso denn Psychologe" schreien, sondern lediglich darauf hinweisen, dass man da auch in eine Schiene geraten kann (nicht muss), aus der man so leicht nicht mehr rauskommt und man da deshalb vorsichtig sein sollte; einfach, weil ich es mehrfach so erlebt habe (übrigens bei anderen Problemen als Asthma; und die Einschätzung, dass es durch die Psychologen schlimmer geworden ist kommt nicht von mir, sondern von den Betroffenen selber; darüber hinaus hat ein Psychologe mir mal selber gesagt, dass er diesen Eindruck (dass sie Probleme hervorbringen, die vorher nicht da waren) bei Kollegen auch schon hatte.).
     
    #18
    Olga, 17 September 2006
  19. Starla
    Gast
    0
    So habe ich es auch nicht aufgefasst :zwinker: Es gibt halt Menschen (und dazu zähle ich Dich sicherlich nicht), die andere gerne in Schubladen stecken, sobald es um psychische Krankheiten geht. Man braucht schon Selbstbewusstsein, um "dazu" zu stehen und das finde ich ehrlich gesagt schade, für ein gebrochenes Bein braucht sich doch auch niemand zu schämen.

    Das mit dem Asthma war jetzt aber auf einen Allgemeinmediziner bezogen. Ich meinte damit, dass auch nicht jede physische Krankheit geheilt werden kann (bzw. sich sogar verschlechtern könnte) und mich das trotzdem nicht davon abhält, einen Arzt zu konsultieren. :zwinker:


    Hmm, stimmt schon. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe (Stichwort: Modekrankheit "Borderline"), aber ich wage zu behaupten, dass das nicht der Regelfall ist und _das_ nicht dazu führen sollte, dass man einen Besuch beim Psychologen scheut.

    Aber okay, da driften unsere Meinungen eben auseinander, was auch vollkommen in Ordnung ist. :zwinker:
     
    #19
    Starla, 17 September 2006
  20. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    vergeben und glücklich
    Bitte, bitte nenn es nicht Modekrankheit. Meinetwegen "Verlegenheitsdiagnose" oder so etwas, trifft ja durchaus in manchen Fällen zu. Als Betroffene finde ich den Begriff "Modekrankheit" äußerst negativ, da das irgendwie den Gedanken an junge Mädchen, die sich schneiden, weil es "cool" ist, impliziert. Jedenfalls bei mir. Es klingt so, als wäre es toll, an dieser Störung zu leiden. Das ist es aber ganz sicher nicht, im Gegenteil. (Ich weiß, dass du das bestimmt nicht böse gemeint hast, wollte nur darauf hinweisen...)
     
    #20
    Kuri, 17 September 2006

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