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ziel- bzw. orientierungslos durchs leben

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von pR0n, 24 September 2006.

  1. pR0n
    pR0n (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    Single
    hi...
    hab zur zeit irgendwie ein paar probleme mich in meinem leben zurecht zu finden:
    bin student, das heißt, hab gerade in den semesterferien (zeitraum in dem ich die klausuren schreibe) immer wieder probleme nen geregelten tagesablauf auf die beine zu stellen. da die klausuren über die semesterferien schön gleichmäßig verteilt sind, kann ich mich zwar lerntechnsich von klausur zu klausur hangeln, aber ferienjob über ein paar wochen ist dadurch so gut wie unmöglich. das heißt mein tagesrhythmus sieht so aus, dass ich morgens gehen 9.00 aufsteh, mit frühstücken und diversen nichtigkeiten zeit vertrödel, irgendwann anfang mich an den schreibtisch zu hocken um skripte zu lesen oder mich sonst irgendwie auf die klausuren vorzubereiten. mittags mach ich sport oder penn 1-2std. danach wird wieder zeit verplempert um dann abends wegen dem schlechten gewissen nicht genug geschafft zu haben, noch mal bis in die nacht am schreibtisch zu hocken...
    wenn man viel zeit alleine vorm schreibtisch verbringt schweifen die gedanken gerne mal ab und man fragt sich nach dem sinn und zweck von dem ganzen...
    und genau das ist mein problem.
    uni ist zwar ab und an ganz interessant, aber irgendwie macht man das ganze dann doch eher aus der hoffnung heraus später mal nen lukrativen, erfüllenden job zu hab. nur um dann festzustellen, dass eine 50+ stundenwoche auch nicht das wahre ist - super! irgendwie fehlt mir dzbgl zur zeit die motivation bzw. perspektive...
    genauso im privatleben:
    hab mich im august von meiner freundin nach langjähriger Beziehung getrennt. luft war raus. nachteile bzw. negative erlebnise überwogen die positiven empfindungen in der beziehung - ums mal nüchtern auszudrücken. hab jetzt ne fickbeziehung laufen - das macht mich aber auf dauer auch nicht glücklich...
    auch hier fehlt mal wieder motivation und perspektiven für die zukunft...
    irgendwie ödet mich zur zeit alles an...
    das einzigste was spass macht ist sport:
    laufen und mountainbiken. am besten am körperlichen limit um alles um einen herum zu vergessen, den eigenen körper zu spüren und zu wissen das man noch lebt - nicht nur dahinvegetiert.
    ähnliche positive gefühle erzeugt eigentlich nur party und saufen mit den kumpels. gerade aber das saufen lässt einen dann die folgenden tage in noch ein größeres emotionales loch fallen...
    wollt jetzt mal wissen ob ihr auch solche phasen kennt, in denen ihr das gefühl habt ziel- oder orientierungslos durchs leben zu gehen? und was ihr gegebenenfalls dagegen unternehmt?
     
    #1
    pR0n, 24 September 2006
  2. Maximo-R-Park
    Verbringt hier viel Zeit
    94
    91
    0
    Single
    Das kommt mir ziemlich bekannt vor leider. Ich hab alle meine Klausuren am Anfang der Semesterferien geschrieben und danach sah es dann ziemlich düster aus. Hab leider keinen so dollen Job gefunden für die Ferien und bin eigentlich ganz froh das wir bald mitte Oktober haben! :zwinker:

    Eine gute Lösung hab ich leider auch nicht, im Moment treffe ich mich öfters mit Leuten die ich schon länger nicht gesehen habe, da kommt man auch ganz gut durch den Tag. Sport ist auch gut, bei mir ist es laufen.

    Ziel- oder orientierungslos bin ich vor allem wenn ich sehe was außerhalb der Uni abgeht, nämlich nüchtern gesehen nicht viel. Das macht dann kein Spaß und dann stell ich automatisch die Frage wozu das gut sein soll alles. Aber Augen zu und durch! :smile:

    Sorry, hab dir jetzt nicht wirklich weitergeholfen aber das Gefühl kenn ich auf jeden Fall auch! :zwinker:
     
    #2
    Maximo-R-Park, 25 September 2006
  3. 3-2-1-Ich
    Gast
    0
    Das alt bekannte Lied:zwinker: Ganz ähnlich erging es mir auch; ich habe es (ich hoffe, es demotiviert dich nicht zusätzlich:grin: ) auch nie wirklich in den Griff bekommen.

    Allerdings habe ich an mir festgestellt, dass das ganze "larifari" lediglich einen Grund hatte: Das Lernen zu verschleppen. Im Grunde hatte ich nie lust zum Lernen, ergo beschäftigte ich mich mit sämtlichen Dingen, Hauptsache die Zeit verging, und ich konnte abends feststellen: "puh, wieder nichts geschafft, schade eigentlich:kopfschue , aber morgen ganz bestimmt". So verging Woche für Woche; na, kommt es dir bekannt vor? Ich denke, es geht nicht wenigen so.

    Mir wurde damals das Buch "Wie lerne ich Lernen" empfohlen, in dem auch auf die Problematik fehlender Motivation mitsamt diverser Lösungsvorschläge eingegangen wird, das kann ich dir nun ebenfalls nahe legen.

    Was deine berufliche Perspektive angeht, so könnte dich bereits ein Blick in die allmonatlich veröffentlichten Arbeitslosenstatistiken der Bundesagentur für Arbeit motivieren:zwinker: , denn dort finden sich überwiegend und regelmäßig gerade minderqualifizierte und demnach u.U. nur noch schwer vermittelbare Menschen wieder.
     
    #3
    3-2-1-Ich, 25 September 2006
  4. pR0n
    pR0n (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
    0
    Single
    schon mal gut zu hören, dass ich mit dem uni/lern-problem nicht alleine dastehe...
    fang im okt mit dem neunten semester elektrotechnik an, d.h. ich bin schon ne weile dabei und hab mich mit dem problem mittlerweile abgefunden. marktchancen für e-techniker sehen eigentlich blendend aus, von daher brauch ich mir um die zukunft berufstechnisch eigentlich keine sorgen machen...
    einzigst die frage ob uni die richtige entscheidung war, oder ob ich auf einer fh oder in einem ba-studium nicht besser aufgehoben gewesen wäre bleibt...
    was mich zermürbt sind einfach diese gedankenspielchen mit denen man sich die zeit vertreibt:
    warum leb ich eigentlich? oder was ist der sinn und zweck vom leben? was halte ich in meinem leben für erstrebenswert?
    die fragen hat sich ja sicher jeder schon mal gestellt.
    obwohl ich doch behaupten kann, mein studium einigermaßen engagiert und straff durchzuziehen, bin ich dann doch eher der spass-orientierte mensch...
    sport/party/saufen das sind die dinge die bei mir ganz oben stehen - einfach weil sie mit wenig aufwand viele glücksgefühle erzeugen.
    aber das kann ja irgendwie nicht das dauer-/endziel sein.
    andere leute fühlen sich gut weil sie ein erfülltes berufsleben haben - trifft bei mir (noch) nicht zu...
    oder aufgrund einer glücklichen partnerschaft - hab ich zur zeit irgendwie gar kein interesse dran. hatte in meiner letzten Beziehung regelmäßig das gefühl das das aufwand/nutzen-verhältnis dabei irgendwie nicht passt.
    die postiven seiten einer beziehung lassen sich meiner meinung mindestens gleichwertig durch enge freundschaften ersetzen (vertrauensperson, unternehmungen, etc.). sex gibts in der fickbeziehung. als negativ in einer beziehung empfand ich immer diese sozialen verpflichtungen die man dabei eingeht, sowie die ganzen kompromisse die man zwangsläufig machen muss... das ist es mir momentan einfach nicht wert.
    frag mich halt ob man als single auf dauer glücklich ist? wie sonst kommt es, dass die meisten ab 35 irgendwann panisch auf der suche nach dem partner fürs leben sind - aber warum?
     
    #4
    pR0n, 25 September 2006

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