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Zu unterschiedlich?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Celina83, 18 August 2008.

  1. Celina83
    Celina83 (33)
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    Verheiratet
    Hallo,

    es ist etwas her seitdem ich schrieb, aber ich weiß nicht mit wem ich reden soll...

    Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen, wir wohnen zusammen, führen aber eine WE-Beziehung. Seit einiger Zeit haben wir Probleme und streiten uns recht häufig, was mich sehr belastet - einige Beispiele:

    1. Größtes Problem ist sicherlich meine Essstörung, die unsere Beziehung belastet. Er stützt viel Hoffnung auf meine Therapie (die ich hoffentlich bald genehmigt bekomme), ich bin da eher skeptisch und hab eigentlich schon aufgegeben, was er wiederrum nicht versteht.

    2. Wenn ich über etwas ärgere, stellt er sich grundsätzlich auf die Seite der anderen, er meint dann ich wäre für das Problem verantwortlich oder solle die anderen mehr verstehen - das ärgert mich dann noch mehr.

    3. Wenn wir (selten) weggehen, bin ich diejenige, die gern viel länger unterwegs wäre, während er schon heim will - am Ende gebe ich nach und bin miesgelaunt.

    4. Er hat eine andere Weltanschauung als ich: Während er an seiner Religion hängt, glaube ich an gar nichts. Niemand zwingt mich zu irgendwas, trotzdem ist das ein Problem, weil er meinen "Nichtglauben" nicht akzeptiert.

    5. Ich wünsche mir sehr, dass wir unsere Zukunft planen, er findet allerdings, dass noch genügend Zeit ist. Ich denk manchmal, er zweifelt an uns.

    Bitte seid ehrlich mit mir, ich bin an einem Punkt, wo ich nicht weiß, ob das ganze noch Sinn macht - ich liebe ihn und es gibt Momente mit ihm, die wunderschön sind - wenn er weg ist, fehlt er mir. Außerdem weiß ich, dass Beziehungen nicht immer leicht sind und man darum kämpfen muss. Andrerseits ist mir seine Nähe manchmal unangenehm und körperliche Nähe fühlt sich fremd und unschön an (auch ein Problem).

    Er sagt, dass vieles aus mir selbst heraus so ist, wie es ist - mein psychisches Problem strahlt auf alles andere ab - ist das nicht zu einfach gedacht? Klar trage ich Verantwortung, aber wälzt er das Problem nicht auf mich ab und erhöht noch mehr den Druck?

    Freu mich sehr über eure ehrliche und offene Meinung...

    Danke und lg
    cel

    PS: Natürlich waren viele Dinge schon immer so, dennoch belasten sie mich heute mehr denn je...
     
    #1
    Celina83, 18 August 2008
  2. User 35148
    User 35148 (43)
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    nicht angegeben
    Irgendwie scheinst Du selber nicht allzu sehr davon überzeugt zu sein, wie sehr er Dich noch liebt - und ob er das überhaupt noch tut.

    Dass er sich scheinbar auf die andere Seite stellt, muss nicht sein. Er sieht es nur aus einem anderen Blickwinkel, und versucht, Dir die andere Seite zu verdeutlichen.
    Oder denkst Du er hält Dich für ein Dummchen?
    Hast Du zudem den Eindruck, er würde versuchen, Dich von seiner Religion zu überzeugen? Oder daß er generell Dir gegenüber überheblich eingestellt ist deswegen?

    Aber das sind alles eher Nebensächlichkeiten, verglichen mit dem Problem was Du wirklich hast.
    Wieso gibst Du denn auf?
    Ich mein das mit der Essstörung?
    Versuch mal Dein Leben in den Griff zu bekommen. Ich sag jetzt nicht daß Du das nicht tust, und auch nicht dass Du es nicht schaffst, aber vielleicht hast Du doch mehr Erwartungen an Deinen Freund, die er so nicht erfüllt. Weil er es nicht kann, weil er es nicht will, oder weil er es nicht besser weiß.

    Was hast Du selber für Ziele?
    Wie willst Du sie erreichen?

    Ich denke der erste Schritt für Dich wäre, wieder ein "gesundes" Verhätlnis zu Deinem Körper zu bekommen.
    Ich hab keine Ahnung, was das bedeutet, eine Eßstörung zu haben,
    und ich weiss auch nicht, was man so dagegen tun kann.
    Nur gib Dich bitte nicht auf.

    Wenn Du das Gefühl hast, daß Dein Freund dir eher nichts Gutes tut, dann solltest Du Dir vielleicht überlegen, Dich von ihm zu trennen, oder zumindest eine Pause zu machen.
    Bis Du mit Dir selber im Reinen bist.

    :engel_alt:
     
    #2
    User 35148, 19 August 2008
  3. Celina83
    Celina83 (33)
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    Verheiratet
    Danke für deine Meinung - hilft mir schon sehr.

    Die Essstörung steht im Zentrum des Ganzen - ja. Hauptsächlich ihm zuliebe werde ich eine Therapie machen, für mich allein würde ich das wohl nicht tun. Leider ist es nicht einfach einen Platz zu bekommen - ich bemühe mich (ernsthaft) seit 8 Monaten darum.

    Ich wünsche mir doch einfach mehr Zuspruch, mehr Akzeptanz - dass er mir nicht das Gefühl gibt, ich sei unvollkommen oder gar fehlerhaft. Wenn er sich auf die andere Seite stellt /den anderen Blickwinkel betrachtet, denke ich, dass ich immerzu falsch/überheblich/aggressiv reagiere. Ich würde einfach gern so sein, wie ich bin - schäme mich doch selbst schon genug fürs "ich" sein.

    Puh, ich glaube nun leider, dass das zentrale Problem wirklich in mir selbst liegt und ich ihm zuviel zumute (auch schlimm für mich, da der Druck auf mich steigt). Aber bin ich wirklich für alles verantwortlich? Wie sollen wir damit nur umgehen?

    Trotzdem antwortet mir bitte - ich brauch die Meinungen...

    lg
    cel
     
    #3
    Celina83, 19 August 2008
  4. User 80812
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich hatte noch nie eine Essstörung und kann deshalb vielleicht nicht ganz so gut nachempfinden, wie jemand der das gleiche Problem hat. Aber eine Freundin von mir hat das gleiche Problem wie du. Und dort sehe ich, wie sehr sich der Freund bemüht, wie oft er fast daran scheitert, ihr zu helfen, sie zu stützen, sich ihrer Probleme anzunehmen, zuzuhören, sie zu bestärken, versuchen sie zu einer Therapie zu bewegen - und ich denke einen großen Teil dieser Punkte wird dein Freund auch für dich tun. Dessen solltest du dir bewusst sein. Klar, die andere Seite hats schon "leichter" weil sie nicht direkt dein Problem hat, aber du musst dir klar machen, wie sehr auch er unter der ganzen Belastung leidet.
    Und eine Therapie größtenteils wegen dem Freund zu beginnen, ist vielleicht nicht der richtige Beweggrund. Du solltest sie machen damit es dir besser geht und du solltest versuchen dich nicht schon davor aufzugeben.

    Und ich kann gut verstehen, dass du willst, dass er dir mehr Zuspruch gibt. Aber kann es vielleicht sein, dass er das schon tut? Nur eben viell. nicht in dem Umfang den du jetzt in dem Moment für angemessen hälst? Oder dass du das gar nicht annehmen kannst? Bei der besagten Freundin ist das nämlich so.. Und nur weil er die Gegenposition einnimmt heißt das, denke ich, nicht, dass er dich nicht toll findet, dass er dich nicht liebt, schätzt und respektiert. Es ist nur schwer, mit dieser Doppelverantwortung zu leben: Genügend Liebe und auch Aufmerksamkeit schenken, so dass du weißt er liebt dich so wie du bist - aber gleichzeitig auch sagen, dass es nicht so weitergehen kann,dass du dir helfen (lassen) musst.

    Ich will damit jetzt aber nicht sagen, dass du an allem Schuld bist. Es ist sehr schwer für beide Seiten - das meinte ich damit. Redet am besten darüber. Nicht jeden Tag, aber führt ein gutes, ehrliches und für allem kein wütendes Gespräch.
     
    #4
    User 80812, 19 August 2008
  5. Dandy77
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    nicht angegeben
    Hallo,

    Essstörunen hgaben eine psychische Ursache. Diese Ursache gilt es herauszubekommen und zu beheben. Das hat nichts mit fehlerhaft oder unvollkommen zu tun, eher etwas mit kranksein. Wenn jemand krank ist, kann er dazu meistens nichts. Wohl kann er aber etwas dafür, wenn er nichts gegen diese Krankheit tut und sich das negativ auf die Beziehung auswirkt. Und das scheint bei dir der Fall zu sein. Du drückst dich vor der Therapie und scheinst nicht zu begreifen, dass du aufgrund deiner psychischen Probleme in manchen Situationen eben anders reagierst und das die Beziehung belastet. An einer Beziehung muss man ständig arbeiten. Sie ist kein Selbstläufer. Zunächsteinmal ist es aber wichtig, dass du deine Krankheit akzeptierst und behandeln lässt. Man muss nicht auf einen Therapieplatz warten, man kan sich auch einen Therapeuten suchen und gleich anfangen.
     
    #5
    Dandy77, 19 August 2008
  6. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Kann ich nur noch mal unterstreichen.

    Allerdings betrachten viele Essgestörte ihre Krankheit über kurz oder lang als Teil ihrer Persönlichkeit, die sie annehmen, und für die sie auch von anderen Akzeptanz fordern.

    Du willst, dass er dir nicht das Gefühl gibt, du seist "unvollkommen oder gar fehlerhaft".
    Puh, jeder hat Fehler, keiner ist vollkommen und du kannst von deinem Partner nicht erwarten, dass er dich als perfekt betrachtet. Wichtig ist doch nur, dass er dich mit deiner Unvollkommenheit will.

    Aber bist nicht viel eher du diejenige, die so gerne perfekt wäre? Die darunter leidet, mit der eigenen Unvollkommenheit konfrontiert zu werden?
     
    #6
    Miss_Marple, 19 August 2008
  7. fornix
    fornix (37)
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    nicht angegeben
    Ich würde sagen, Punkt 1 bis 4 schließen Punkt 5 beinahe aus. Euch fehlt etwas die Toleranz und Akzeptanz gegenüber dem anderen. Wenn ihr den jeweils anderen nicht so akzeptieren könnt, ist das nicht gerade toll für eine Beziehung. Er akzeptiert nicht, das du länger bleiben möchtest und du akzeptierst nicht das er lieber nach Hause will. Versucht doch mal Kompromisse einzugehen, ohne Verzicht läuft so eine Beziehung nicht.
     
    #7
    fornix, 19 August 2008
  8. User 35148
    User 35148 (43)
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    nicht angegeben
    Du schreibst von Verantwortung, aber Du bist vielleicht nur zum Teil verantwortlich dafür, wie es zum jetzigen Zustand gekommen ist.

    Zum einen:
    Hattest Du diese Eßstörung schon vorher? Bevor Du Deinen Freund kanntest?
    Haben sie sich abgeschwächt oder verstärkt in der Zeit?
    Hatte er auch damit etwas zu tun?
    Wie hat er Dir geholfen? Oder hat er doch nur das Gegenteil bewirkt?

    Überleg Dir bitte gut, ob Dein Freund Dir wirklich gut getan hat, Eßstörung hin oder her.
    Denn wenn er Dir nicht gut tut, und Du nur mit ihm zusammen bist, um nicht alleine zu sein, ihr euch aber eher nur streitet, dann sind es die falschen Motive, und Du solltest Dich besser von ihm trennen!

    Sollte er Dir aber gut helfen, dann rede auch mit ihm, was ihr gemeinsam besser machen könnt.

    Bitte denk nicht so, daß Du die Stelle nur wegen ihm bzw. für ihn gesucht hast. Du machst es nur für Dich!
    Oder willst Du ein Leben lang so "gestört" bleiben?
    Oder macht Dir das eigentlich nichts aus?
    Kann ich kaum glauben :engel:

    :engel_alt:
     
    #8
    User 35148, 19 August 2008
  9. Celina83
    Celina83 (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verheiratet
    Vielen Dank für euer Antworten - das brauche ich - ehrliche und klare Worte! Ich kann darüber in meinem Freundeskreis nicht reden, da niemand beide Probleme kennt.

    Mein Freund gibt sich viel Mühe mit meiner Essstörung (ich hatte sie schon vorher, in der Beziehung eine zeitlang weniger, dann wieder mehr) - das Zusammenleben ist nicht immer einfach - auch das ist eine Belastung. Er sagt allerdings, dass ich mir keinen Kopf um ihn machen soll, sondern mein Problem lösen soll. Er hat viel Verständnis.

    Natürlich mache ich die Therapie auch für mich, aber er ist der Auslöser - der Grund, der mich antreibt... und es ist nicht einfach, denn einen Therapieplatz zu bekommen ist nicht so einfach... 16 Absagen habe ich bekommen und jetzt war ich bei 8 Ärzten, die mir diverses Bescheinigen müssen, damit meine Krankenkasse die Kosten übernimmt. Nun bin ich aber kurz davor... und ich hab einfach Angst vor dem was mich erwartet und was danach ist.

    Miss_Marple: Das ist es, ich will perfekt sein und ich grübel viel über meine Fehler und Macken... Jede Kritik nehme ich persönlich, gerade wenn sie von Menschen kommt, die ich liebe...

    Das alles ist ein schrecklicher Kreislauf: Die Essstörung belastet die Beziehung, die Beziehung verstärkt die Essstörung. Ich muss wohl akzeptieren mein Problem zu lösen, zur Not ohne ihn... Das wird nicht leicht, vielleicht verliere ich den einzigen Menschen, der mich je akzeptiert hat...

    ganz traurige grüsse
    cel
     
    #9
    Celina83, 19 August 2008
  10. User 35148
    User 35148 (43)
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    nicht angegeben
    Celina, Du wirst ihn nur dann verlieren, wenn Du ihn ständig nur zurückweists und vor den Kopf stößst.

    Er scheint ein liebervoller und verständnisvoller Typ zu sein,
    zumindest von dem was Du beschreibst,
    aber auch er dürfte Grenzen haben.
    Wer weiss was er an Dir so sehr liebt, daß er das alles mit Dir zusammen auf sich nimmt!?

    Wenn nicht er, wer kann Dich denn sonst stützen?

    Vielleicht solltest Du versuchen, mal durchzuatmen anstatt Dich gleich aufstacheln zu lassen.

    Würdest Du denn z.B. schon an die Decke gehen, wenn ich Dich wegen eines unwichtigen Rechtschreibfehlers kritisieren würde?
    Oder wenn ich mal so tun würde, als ob Du Blödsinn schreiben würdest?

    Beobachte Dich selber. Was stört Dich am meisten?
    Dann versuch, das Schritt für Schritt zu bekämpfen und abzustellen.

    Warte nicht erst auf einen Therapieplatz, um Dich selber zu erkennen.

    Gibt es denn Dinge, die Deine aktuellen Probleme betreffen, die Du nicht mit Deinem Freund bereden kannst?
    Wenn ja: Wieso eigentlich nicht?

    Was meint er mit "Deinem Problem"? Ausschließlich Deine Eßstörung, oder gibt es noch etwas?

    :engel_alt:
     
    #10
    User 35148, 19 August 2008
  11. Celina83
    Celina83 (33)
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    Verheiratet
    Danke, dass du dir die Zeit nimmst.

    Habe gerade alte Threads von mir gelesen und muss feststellen, dass meine Beziehung zu meinem jetzigen Freund eine ganz andere Qualität hat, als diese alten geschichten.

    Er ist auch toll - anfangs war es schwer, aber ich muss nicht an seiner Liebe zweifeln, er verzeiht mir unheimlich viel und bestätigt mich, wenn er kann, aber er ist nur ein Mensch mit Grenzen und kann nicht immer so reagieren, wie ich es gern hätte. Es gibt auch eigentlich nichts, worüber wir nicht sprechen könnten. Sowieso dreht sich viel zu viel um mich und mein Problem: Die Essstörung bzw. mein psychischer Knacks (in diesem Forum hat das sogar jmd. vor 5 Jahren bereits erkannt, leider hab ich das damals nciht ernst genommen).

    Wir haben schon viele Gespräche geführt, aber viel verändert habe ich nicht - manchmal reagiere ich trotzig oder habe gute Phasen, aber auch wenn ich mich darauf nicht zu sehr stützen sollte: Ohne Therapie wirds nicht gehen...

    Und: Ja, es würde mich ärgern, wenn du mein Posting kritisieren würdest - es würde mich auch traurig machen, wenn keiner antworten würde - schlimm...

    lg
    cel
     
    #11
    Celina83, 20 August 2008
  12. Dandy77
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    Hallo,

    ich weiß nicht, warum das mit der Therapie so schwierig ist. Normalerweise kann dich dein Hausarzt zu einem Psychologen überweisen und der entscheidet dann weiter. Oft liegt die Ursache für Essstörungen schon im Elternhaus. Bei dir würde ich den Schuss ins blaue wagen und sagen, dass du im Elternhaus keine Akzeptanz erfahren hast und dich vernachlässigt gefühlt hast. Aber solche Probleme holt der Psychologe aus dir heraus und bearbeitet sie mit dir nach. Allein dass würde schon helfen, dass du dich besser verstehst.

    Hast du diesen Weg auch mal versucht?
     
    #12
    Dandy77, 20 August 2008
  13. ownshake
    ownshake (30)
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    vergeben und glücklich
    Wieso hänge ich so an meinem ex?

    sorry hab mich im Thema verirrt *peinlich*
     
    #13
    ownshake, 20 August 2008
  14. Celina83
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    Hi, so einfach scheint das alles nicht zu sein. Kassenpatienten finden hier schwer einen Therapeuten. Wo das Grundproblem glaub ich zu wissen (Leistungsdruck), bald geht es hoffentlich los.

    lg
    cel

    ps: wir haben gesprochen, meine therapie steht im vordergrund, hauptsache wir bleiben zusammen. alle missverständnisse beruhen auf der ES.
     
    #14
    Celina83, 23 August 2008
  15. User 35148
    User 35148 (43)
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    nicht angegeben
    Hmm... Leistungsdruck?
    Denk dran, den meisten Stress macht man sich selber... oder man lässt sich stressen :engel:

    Wenn Du weißt, daß Du das Beste gegeben hast, dann mußt Du Dir echt keine Sorgen machen!

    Oder sind da Dinge, die Du einfach nicht besser kannst?
    Dann solltest Du versuchen, entweder damit zufrieden zu sein,
    oder Dir etwas anderes vornehmen, was Du vielleicht besser schaffst...
    Naja, das klingt nun alles so allgemein und pauschal, ich weiß...

    :engel_alt:
     
    #15
    User 35148, 23 August 2008
  16. Celina83
    Celina83 (33)
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    Danke dir,

    aber das Verhalten ist gelernt (sagt mein Arzt), der Leistungsdruck nicht wegzudenken (weil ich sonst an mir zweifel) und Kritik wirkt wie eine eine Ohrfeige.

    Nun ja, nun glaube ich, dass es besser wird - wie gesagt, mein Freund und ich haben uns ausgesprochen und nun muss ich mich einfach mal um mich sorgen, als mir Gedanken um andere zu machen...

    lg
    cel
     
    #16
    Celina83, 23 August 2008
  17. User 35148
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    Hmm.... joa, im Laufe der Jahre falsch gelernt irgendwie.
    Du willst nichts anderes hören (blos keine Kritik), machst Dir aber trotzdem ständig Sorgen was Du falsch machst. Und wenn doch was passiert, was Dich "umhaut" folgt eine Fressattacke?

    Ich fürchte, von alleine kommst Du nicht mehr aus diesem Teufelskreis heraus.

    Du solltest wenn es geht erstmal lernen, daß Kritik nicht immer negativ und destruktiv ist, sondern auch dazu da ist, Dir zu helfen. Auch wenn es Dir zunächst gegen den Strich geht, und wieso sich Leute überhaupt mit Dir auseinander setzen und Dir auch noch die Meinung sagen können, die Du nicht hören willst.
    Oder schmerzt die Wahrheit (je nach dem aus welcher Richtung betrachtet) doch so sehr?
    Magst Du vielleicht nicht mit der Nase auf Deine Schwierigkeiten gestoßen werden (so in etwa: "Das weiss ich doch selber *grummel und schwarzärger* die können mich mal :madgo: )? :engel:

    Und dann, auch wenn Du Dich eventuell mehr um Dich kümmern solltest (ich weiß, über andere nachzudenken lenkt von einem selber ab :engel: ), solltest Du versuchen, nicht sozusagen ständig an Dir selber zu zweifeln. Laß mal 5 gerade sein, in Ausnahmen, laß mal die Waage weg, egal ob Du nun noch etwas zunimmst.
    Versuch, wie andere vorher schon sagten, nicht mehr alles so streng zu sehen (außer mit der unkontrollierten Nahrungsaufnahme vielleicht), vor allem wenn andere etwas sagen.

    Letztendlich müssen die Profis erkennen bzw. herausfinden, was wirklich mit Dir los ist, und Dir entsprechend helfen.
    Aber, das Meiste wird von Dir ausgehen müssen.
    Wenn Du denkst, Du müsstest die Therapie für Deinen Freund machen: *mieeep* Falsch! Er kann Dich nur unterstützen, sofern er im Extremfall nicht auch noch unwissend genau dagegen "arbeitet".
    Wenn Du denkst, Du müsstest die Therapie machen, um damit automatisch glücklicher zu werden? *mieeep* Falsch! Es gibt keine 100%ige Garantie, daß es wirklich funktoniert.

    Sei bereit, zuzuhören. Sei bereit, bestimmte Dinge aufgeben zu müssen, weil sie schädlich für Dich sind.
    Und wenn es klappt, mit der Therapie, wird es bestimmt auch noch relativ lange dauern, bis alles wieder in Ordnung ist.
    Vielleicht wird das ein schleichender Prozeß sein, und Du wirst es vielleicht selber gar nicht so merken, wer weiß.
    Dann wird Dein Freund Dir hoffentlich richtig beistehen und Dir auch sagen, wie Du Dich entwickelst.

    Gib bitte nur nicht auf, und versuch es!

    :engel_alt:
     
    #17
    User 35148, 23 August 2008
  18. Celina83
    Celina83 (33)
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    1.330
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    Verheiratet
    Hi,

    ja, aber man kann Dinge ja auch neu erlernen und das versuch ich ja nun auch mit Unterstützung.

    Weißt du, in mir ist es zwiespältig, einerseits verstehe ich ja, das Kritik nichts Schlimmes ist und kann sie auch gut ab, aber in anderen Bereichen frisst sich jeder negative Satz in mich hinein.

    Die Waage weglassen, geht leider nicht - ich hab mich nur im Griff, wenn iuch das Gewicht im Griff habe - mittlerweile muss ich auch mein Essen abwiegen und ordentlich portionieren, da ich das Gefühl über richtig und falsch verloren habe - damit komm ich nun aber ganz gut zurecht.

    Ich hab nun auch verstanden, dass ich die Therapie in erster Linie für mich mache - auch wenn er immernoch der Grund ist. Ich weiß auch, dass ich nie eine normale Beziehung zu Ernährung haben werde und das das alles nur ein Symptom ist. Trotzdem will ich es wagen, um mich endlich selbst ein wenig zu mögen.

    Mein Freund hat sich immer viel Mühe gegeben und er gibt mir viel Halt und ich glaub auch, dass wir das schaffen!

    Danke euch allen
    cel
     
    #18
    Celina83, 24 August 2008

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