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Zusammenziehen oder ist er dann ständig unterwegs weil ich ja immer da bin?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von madame_penseuse, 26 Juni 2010.

  1. madame_penseuse
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Hey leute...
    ich habe gerade abi gemacht, wo es jetzt hingeht weiß cih noch nicht, kommt darauf an welche uni mich nimmt... mein freund und ich (beide 19) sind seit fast einem jahr zusammen. Ich muss jetzt ein bisschen ausholen, damit ihr ein bisschen unsere situation kennt...bevor ich zum eigentlichen thema "zusammenziehen" komme.
    also als wir zusammen gekommen sind war es noch nich lange her, dass eine andere ihm eine abfuhr erteilt hat, bei der er es sehr lange versucht hat. das war mir bewusst und ich habe es darauf ankommen lassen:zwinker: wir haben ne super zeit, machen sehr sehr viel zusammen, sehen uns fast jeden tag (manchmal nur für ein paar stunden) oder telefonieren wenigstens wenn wir uns mal nicht sehen. eine riesen kriese haben wir auch schon hinter uns, er hat auf einem geburtstag total betrunken mit der rumgeknutscht, von der er so lange was wollte (beide wussten davon nichts mehr weil sie so betrunken waren). das ist aber schon länger her und mittlerweile nach vielen vielen tränen, eifersuchtsanfällen meinerseits und tausend klärenden gesprächen (er war sehr geduldig, hat mir jede frage beantwortet auch wenn ich sie zum 10. mal gestellt habe war mega fertig, hat auch öfters geweint weil es ihm so leid tat, er liebt mich sehr und das hat er mir in diese schweren zeit sehr deutlich gezeigt und tut er bis heute) ist das thema auch geklärt. irgendwie hat es uns noch mehr zusammengeschweißt auch wenn ich jetzt wesentlich eifersüchtiger bin als vorher aber wir lernen damit umzugehen und es wird besser^^ die letzte zeit hat er sehr viel mit mir gemacht, das war mir wichtig weil er gerade für 5 wochen mit freunden in amerika rumfährt:frown: gaaanz weit weg, es ist schrecklich, bin total traurig und vermisse ihn sehr... wollte jede minute mit ihm verbringen bevor er gefahren ist udn wenn er denn mal spontan n anruf von freunden bekommen hat, und zu ihnen wollte war cih sauer und traurig udn hab mich versetzt gefühlt, total kindisch ich weiß, hatte einfach angst weil amerika immer näher kam und ich ihn so lange nicht sehe... er meinte dann cih würde ganz schön klammern... ihm würde es fehlen viel mit seinen freunden zu machen... das blöde an der ganzen sache ist, dass wenn wir zusammen sind ich nie das gefühl habe, dass er gerne grad woanders wäre, auch er fragt sehr oft ob wir nicht was unternehemn wollen, es geht nicht immer von mir aus, dass ich sage: wir müssen uns unbedingt heute sehen oder so... ist eben bloß in soclhen situationen, wenn er spontan was mit freunden machen will, dass ich da pissig reagiere, find cih eigtl auch doof von mir, schließlich habe ich schon jede menge zeit mit ihm. er findet es soweit ich weiß auch schön, mich so oft zu sehen, ich finde das super, cih kann mir nichts schöneres vorstellen als bei ihm zu sein.

    jetzt ist es so, dass wir gerne in die gleiche stadt wollen und wir hoffen das klappt auch von den unis her... zuerst kam der vorschlag von ihm als wir etwa n halbes jahr zusammen waren, dass wir zusammen ziehen könnten, das hat mich sehr gefreut, weil alleine in eine fremde satdt möchte ich ungern, aber mit ihm zusammen kann cih mir das vorstellen. nach einiger zeit wollte er dann doch nich mehr (hatte angst wegen seiner freiheit, seine mutter is ziemlich anstrengend und er möchte einfach endlich so lange am pc sitzen wie er will) aber haben noch n paar mal drüber gesprochen und er hat sich doch dafür entschieden mit mir gegebenfalls zusammen zu ziehen und freut sich mittlerweile sehr darauf, er hat mir vor einer woche kurz bevor er nach amerika gefahren ist gesagt, dass er den rest seines lebens mit mir verbingen will und cih seine große liebe bin :smile: das macht mich total glücklich! zusammenziehen klang für mich immer super, mit ihm einschlafen, neben ihm aufwachen, schöne kuschelige dvd abende mit wein wie wir es oft bei uns zu hause machen und einfach die gemeinsame zeit genießen! jetzt wo er weg is, hab cih viel zeit zum nachdenken, vlt auch um mich vom kummer abzulenken dass er nich da is... ich komme ein bisschen ins grübeln, ob zusammen ziehen wirklich das non plus ultra ist... ich meine man verabredet sich nicht mehr, man lebt ja zusammen udn ich habe ein bisschen angst, dass wenn wir grad einfach zusammen auf dem sofa kuscheln, ein freund anruft (er ist gerne unterwegs) und er sofort sagt: klar, ich komm vorbei, bin schon unterwegs! und ich dann da liege... wenn sowas jetzt passiert is das was anderes, dann sagt er: ne, sorry, bin grad bei meiner freundin. aber versteht ihr, ich hab n bisschen angst, dass es dann so normal ist, dass man zusammen ist, dass man in soclhen momenten schnell weg ist, obwohl mans in getrennten wohnungen nich machen würde, weil man ja "verabredet" ist. über unser sexleben machen wir uns eigtl keine großen sorgen, da hat sich fast nix geändert von der häufigkeit her seit wir zusammen sind, is imemr noch toll, oft und aufregend:smile: udn wir denken auhc nicht, dass sich da in naher zukunft und gemeinsamer wohnung was dran ändern wird, dafür sind wir zu experimentierfreudig^^
    einrichtung wird auch nich das große problem, da findet man ja immer kompromisse, außerdem hat er eigtl keine meinung zu einrichtungsgegenständen:tongue:
    haushalt würden wir sicherlich auch hinbekommen, lassen beide gerne mal was liegen, räumen es aber nach n paar tagen immer weg, kochen tut er auch gerne und gemeinsam machen wir das noch lieber:smile:
    ein problem könnte seine unternehmungslust mit freunden werden, ich würde gerne wissen wann er zuhasue ist und wann ich mit ihm rechnen kann, ich mag es nicht, wenn ich gar nix von ihm höre.
    der punkt der mir aber die meisten bauchschmerzen bereitet ist der mit dem verabreden. man wohnt ja zusmamen, da muss man ja nich mehr sagen, ich komm das wochenende und wir machen was schönes, vlt kommen dann andere dinge am wochenende, das vorher zum größten teil uns gehört hat. kurz: ich habe angst viel von der zeit, die wir jetzt so normal miteinander verbringen zu verlieren. wenn man sich besucht ist schließlich der partner die nummer eins. bleibt er es auch wenn man zusammen wohnt? ahbt ihr da erfahrungen? wie erging es euch? wie sieht eure woche so aus bzw. euer tag? seht ihr euch oft? hattet ihr ähnliche zweifel?
    ich habe angst ihn weniger zu sehen wenn wir zusammen wohnen als wenn wir getrennt wohnen...
    danke für eure geduld wenn ihr jetzt den langen ext geelsen habt, würde mich serh über eure antwort und erfahrungen freuen:zwinker:
    liebe grüße an alle!
     
    #1
    madame_penseuse, 26 Juni 2010
  2. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Also erstmal zum Verständnis:
    Dass ihr in der gleichen Stadt studieren könnt, ist noch nicht sicher oder?

    Zum Thema Zusammenziehen:
    Ihr seid erst 1 Jahr zusammen. In meinen Augen ist es da zu früh für eine gemeinsame Wohnung. Das ist nur meine bescheidene Meinung. :grin: Und die resultiert aus ERfahrungswerten.
    Mein Freund und ich wohnen seit Anfang des Jahres zusammen und sind seit 10 Jahren zusammen. Vor unserem offiziellen Zusammenzug haben wir 1,5 J. inoffiziell in meiner Wohnung zusammen gewohnt.
    Die Nummer 1 bleibt er, aber sich zu sehen wird in der Tat weniger besonders, weil man sich eben automatisch sieht. Das muss aber nicht unbedingt negativ werden. Es kann auch sehr schön sein, Alltag miteinander zu teilen.
    Wir sehen uns natürlich jeden Tag. :grin: Außer wenn mein Partner beruflich unterwegs ist, dann ist er manchmal für eine halbe Woche oder übers WE weg. Aber sonst sehen wir uns täglich.

    Du hast schon recht: Man gibt sich nicht mehr so viel Mühe wie früher, was Verabredungen betrifft. Man muss sich nichts mehr einfallen lassen, sondern sieht sich automatisch. Einerseits schön, andererseits auch schnell langweilig.
    Und wenn man zusammen lebt, dann kommen auch plötzlich viele STreitpunkte auf, die es früher nicht gab: Hausarbeit zum Beispiel. :grin: Das mag lächerlich klingen, aber es kann sehr zermürbend sein, wenn man oft darüber diskutieren muss, wer wann was rumliegen lässt.
    Aber man kann da natürlich Einigungen finden!
    Ich will nur sagen, dass ich mich früher nicht darüber aufgeregt hab, wenn mein Freund mit dreckigen Schuhen in meine Wohnung gekommen ist, weil wir uns sowieso nur 1-2x die Woche gesehen haben. Jetzt reg ich mich aber darüber auf. :grin:

    Ich vermute mal, ihr wohnt derzeit beide noch bei den Eltern oder?
    Ein Grund mehr, nicht gleich zusammenzuziehen. Jeder von euch sollte erstmal auf eigenen Beinen stehen und sich nicht von der Abhängigkeit der Eltern gleich in die nächste stürzen.
    Ihr könnt ja in der gleichen Stadt studieren und trotzdem getrennte Wohnungen haben. Sehen könnt ihr euch dann ja so oft ihr wollt, aber jeder von euch sollte erstmal sehen, wie er/sie alleine zurecht kommt. Ich finde das einen sehr wichtigen Schritt und bin froh, dass ich ihn gemacht hab.

    Unser Zeitpunkt des Zusammenziehens jetzt war ideal bzw. er hätte gerne noch 1 Jährchen früher erfolgen können, aber eine gemeinsame Wohnung kostet ja auch und das will alles gut überlegt sein.
    Eine Wohnung einzurichten kostet Geld. Ich weiß ja nicht wie eure Finanzen als Schüler bzw. Abiturienten aussehen.
    Eine 1-Zimmer-Whg. ist schneller eingerichtet als mehrere Zimmer bzw. für Studenten gibts ja oft auch möblierte Angebote.
     
    #2
    krava, 26 Juni 2010
  3. User 85918
    Meistens hier zu finden
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    90
    nicht angegeben
    Unsere Woche sieht wie folgt aus: Mo - Fr geht er normal arbeiten, nach der Arbeit essen wir gemeinsam und dann fährt er entweder zu seinen Eltern was helfen oder mal zu Freunden. Wir sehen uns dann Abends ab 20, 21 Uhr verbringen den Abend dann entweder allein oder auch mal mit Freunden. Jeden zweiten Samstag geht er arbeiten und hilft auch danach seinem Vater auf dem Hof auch da kommt er Abends mal früher oder später, das kommt immer darauf an wie viel er helfen muss oder ob er verabredet ist. Der Sonntag gehört uns, den verbringen wir aber auch nicht immer zu zweit, mal auch mit Freunden, das gehört dazu.

    Wir sehen uns also täglich, nicht unbedingt 12 Stunden am Tag, denn irgendwann schlafen wir ja auch - ich finde nicht, dass man ständig aneinander kleben sollte und man auch mal Zeit für sich zu haben.

    Zweifel hatten wir nie, ehrlich gesagt wussten wir von Anfang an, das jeder seine Freiheiten braucht. Ohne Freiheiten wird es auf Dauer doch nur anstrengend..
     
    #3
    User 85918, 26 Juni 2010
  4. User 12900
    where logic cannot intervene
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    4.924
    nicht angegeben
    Also ich hatte solche Zweifel nicht, aber wir hatten auch schon vor dem Zusammenziehen einen gemeinsamen Alltag mit kochen, lernen, beieinander schlafen usw.

    Wir sehen uns natürlich täglich, aber jeder macht meistens, was er will bzw. muss (zB für die Uni), dafür essen wir aber 1x am Tag schön zusammen, da lassen wir uns dann auch Zeit.

    Außerdem gibt es immer mal wieder "Kuschelpausen", in denen wir uns eine Auszeit von dem nehmen, was wir grade tun, und eben kuscheln und zB zusammen ne Serie schauen.
    Wir gehen auch jeden Abend zusammen ins Bett, sodass wir gemeinsam einschlafen können und vorher noch ein wenig reden können.

    Abends machen wir auch meistens was zusammen (Spiele, Fernsehen, Weggehen). Aber natürlich geht auch jeder mal alleine mit seinen Freunden aus, das darf nicht zu kurz kommen!

    Natürlich unternehmen wir auch öfters was, das ist nicht seltener geworden als vorher. :zwinker:

    Achja, wir sind nach 15 Monaten zusammengezogen, haben aber schon von Anfang an immer zusammen geschlafen, gegessen usw., nur eben in abwechselnden Wohnungen, aber das Pendeln hat uns dann irgendwann genervt.
     
    #4
    User 12900, 26 Juni 2010
  5. glashaus
    Gast
    0
    ich habe solche Zweifel auch nicht, bzw. halte es auch für ganz gut, dass man auch etwas unabhängig voneinander unternimmt, gerade wenn man zusammenwohnt.

    Vielleicht könnt ihr überlegen, ob es Rituale gibt, die euch wichtig sind. Bei uns ist das, wie bei RiotGirl, das gemeinsame Abendessen oder Frühstücken. Eines von beiden tun wir am Tag immer gemeinsam und in Ruhe. Ansonsten war es auch nicht so, dass wir mehr oder weniger unternommen haben, das war eher abhängig vom Uni-Stress...
    Ist eure gemeinsame Zeit denn immernoch so besonders wenn ihr euch trefft? Bevor mein Freund ins Ausland ging waren wir auch jeden Tag und jede Nacht zusammen, aber das war eher so, als ob wir zwei gemeinsame Wohnungen hatten :grin:
     
    #5
    glashaus, 27 Juni 2010
  6. User 85539
    User 85539 (33)
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    vergeben und glücklich
    sprich mit ihm über deine Ängste und vllt könnt ihr euch ja einigen, dass wenn ihr einen gemeinsamen Abend plant/verlebt, dass dieser Abend dann auch EUCH gehört. das sollte dann natürlich nicht jeden Abend/Tag der Fall sein, aber könnte durchaus in regelmäßigen Abständen erfolgen.
     
    #6
    User 85539, 27 Juni 2010
  7. Nevery
    Nevery (30)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    in einer Beziehung
    willst du denn nie mit nem mann zusammenziehen, nur damit eure treffen was besonderes bleiben? willst du ewig diese klammerhaltung machen? lass dir eins gesagt sein... wenn er irgendwie wind davon bekommt, dass du aus diesem grund nicht mit ihm zusammenziehen willst. hast du verdammt schlechte karten.
     
    #7
    Nevery, 27 Juni 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  8. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Ich würde dir in deinem eigenem Interesse abraten, mit ihm zusammenzuziehen. Offensichtlich hast du ein starkes Problem damit, wenn du mal nicht die oberste Priorität bei deinem Freund genießt. Deine Eifersuchtsattacken und der Neid auf seine Freunde sprechen da Bände. Du scheinst, sowas wie eine 24/7-Beziehung zu ihm zu wollen. Ungeachtet dessen, dass du ja selbst einberäumst das dein Verhalten "total kindisch" etc. ist, scheinst du keine Notwendigkeit zu sehen, dass abzustellen. Denn trotz besseren Wissens wäre es dir doch am liebsten, du könntest den ganzen Tag auf deinen Freund hocken. Vermutlich wärest du stolz drauf, wenn er einen seiner Freunde mit "Nein, ich mag gerade nicht mit dir Spaß haben, sondern lieber bei meiner Partnerin sitzen und für sie da sein" abwimmelt. :zwinker:

    Vielleicht merkst du, dass ich etwas überspitze, aber ich will dir einfach vor Augen führen, wie stark dein Verhalten auf dich fixiert ist. Ein Kerl, der jetzt schon von seiner Mutter gegängelt wird (von wegen, nicht so lang am PC bleiben wie er mag) und gerne "viel unterwegs" ist wird einen starken Freiheitsdrang haben und das ist mit so einer Einigelperson wie dir nicht kompatibel!

    Vermutlich würdest du irgendwann selbst wie seine Mutter anfangen ihn zu gängeln oder zu schmollen, während er lieber vorm PC sitzt als sich zu dir ins Bett zu kuscheln. Vielleicht passiert das nicht sofort, wenn ihr zusammenzieht, aber wenn ihr es ernst miteinander meint und ein paar Jahre Beziehungen führt, dann werden sich solche Situationen ergeben und ich glaube nicht, dass ihr damit umgehen könntet. Mindestens einer von euch würde sich mies fühlen.

    Mein Vorschlag wäre: Du arbeitest kräftig an deiner Eifersucht und deinem Neid, lernst, auch geliebte Personen loszulassen und dich drüber zu freuen, dass der Partner auch außer dir noch etwas unternimmt (und zwar ohne dich parallel versetzt oder zurückgestellt zu fühlen. Der Partner bleibt unabhängig davon, was man mit anderen unternimmt immer etwas besonderes).

    Für die Wohnverhältnisse würde ich den Kompromiss vorschlagen, dass ihr euch getrennte Wohnungen in der Stadt sucht, solltet ihr wirklich an der gleichen Uni studieren. Sollte das nicht der Fall sein, sollte sich jeder in seiner Unistadt eine Wohnung suchen (wirkt sich positiv aufs Studium aus - nach einiger Zeit raubt die Pendelei selbst den geduldigsten Leuten den letzten Nerv). Wenn man das so regelt, bleibt noch immer Raum, mal gemeinsam einzuschlafen und nebeneinander aufzuwachen, partiell beim anderen einzuziehen und einen gewissen Alltag zu pflegen. Dadurch, dass ihr euch aber nicht 24/7 seht, wird es dir leichter fallen, ihm die nötigen Freiheiten zuzugestehen, da du in dem Fall erst überhaupt nicht in die Versuchung gerätst, ihn davon abzuhalten ein Leben außerhalb der Beziehung zu führen.

    Die einzige Gefahr, die dann besteht, ist die Ausprägung eines Kontrollwahns, aber ich hoffe, dass du dich diesbezüglich einigermaßen bremsen kannst und nicht SMS im Minutentakt + GPS-Koordinaten seines Aufenthaltsortes verlangst.

    Viel Erfolg! :zwinker:
     
    #8
    Fuchs, 27 Juni 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  9. dollface
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich bin auch der Meinung, dass du deine Eifersucht auf seine Freunde erstmal generell in den Griff bekommen solltest.
    Es ist doch völlig normal, dass man gerade wenn man zusammenwohnt auch Zeit alleine verbringt und die gemeinsame Zeit mit dem Partner nicht 24/7 Priorität genießt, gerade weil man im Normalfall dann mehr davon hat als wenn man nicht zusammen wohnt. Das schließt ja nicht aus, dass man sich nicht 1 oder 2 Tage/Abende in der Woche nehmen kann, wo man was Schönes gemeinsam plant. Was zu kochen, nen Film anzuschauen oder auszugehen.
    Wenn du allerdings generell nicht damit zurechtkommst, dass es vorkommen kann und höchstwahrscheinlich auch vorkommen wird, dass dein Freund vielleicht mal nachmittags nen Anruf von nem Kumpel kriegt, ob er Lust hat abends vorbeizukommen und er dann zusagt, ist es höchstwahrscheinlich keine gute Idee zusammenzuziehen. Zumindest nicht im Moment.
    Dein Freund wird sicher nicht seine Verabredungen wochenlang im Voraus planen, damit du dich darauf einstellen kannst und er wird sich bedanken, wenn du ihm dann ständig rumnörgelst, weil er sich mit Freunden trifft und du nicht ständig die Nummer 1 bist.

    Meiner Meinung nach ist das aber ein generelles Problem das du da hast und an dem du arbeiten solltest und keines, das durch ein Zusammenziehen bedingt wäre. Es wird dadurch höchstens noch verstärkt.
     
    #9
    dollface, 27 Juni 2010
  10. matthes
    matthes (34)
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    vergeben und glücklich
    Zum Thema Eifersucht wurden schon sehr gute Beiträge von dollface und Fuchs geliefert, dazu brauche ich nichts mehr zu sagen.

    Für das Thema "Beim Kuscheln angerufen werden und den Abend mit Freunden verbringen" gibt es eine einfache Lösung: Ihr verabredet euch wie bisher, z.B. am Mittwoch abend etwas zusammen zu machen. Sei es ins Kino gehen oder Essen gehen oder Kochen oder Kuscheln. An diesem Abend "darf" dein Freund auch nichts anderes unternehmen, während er an den anderen Tagen Zeit für andere Unternehmungen hat. Gleichzeitig hast du auch Zeit für andere Sachen.

    Du musst dir da bewusst werden, dass Zusammenwohnen nicht 24-Stunden-Kuscheln bedeutet, sondern dass jeder seinen Alltag hat und Sachen zu erledigen hat, die momentan in eurer getrennten Zeit laufen und dir deswegen nicht so transparent sind, z.B. Putzen, Einkaufen, Lernen. Das ist sicherlich eine Umstellung. Mach dir also klar, dass dein Freund dann ggf. sehr wohl bei dir ist, ohne bei dir zu sein, z.B. wenn er sich auf eine Prüfung vorbereitet.
     
    #10
    matthes, 27 Juni 2010

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