• MooonLight
    Sehr bekannt hier
    5.119
    173
    2
    nicht angegeben
    10 September 2004
    #21
    Ja, bei manchen. Gibt aber auch eine Person, wo ich mich wirklich unterlegen fühle.. und zwar sehr extrem.
    Wenn dann wohl auch im Punkt Intellekt/Bildung/Wissen - so in der Art.. *glaub*
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
    974
    113
    51
    vergeben und glücklich
    10 September 2004
    #22
    ja das kommt vor!

    Sowohl was den gesellschaftlich situierten Status angeht, als auch den Intellekt oder die Ausbildung etc.

    :frown:

    Kommt halt vor, aber ich zeig das selbstverständlich nicht bei jeder Gelegenheit und natürlich halt ich mich nicht für den Herrgott persönlich, nur es gibt gewisse Leute, bei denen ich mich schon manchmal frag was die mal in Zukunft machen oder werden wollen oder ob die überhaupt ein Ziel vor Augen haben oder ob die je mal etwas gelernt haben...

    Einmal hat man mir vorgehalten ich sei besserwisserisch...dann hab ichs eindeutig übertrieben, und das ist natürlich schlecht! Aber sonst kommt das nicht vor!


    greetz, der Scheich
     
  • waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
    6.428
    218
    275
    vergeben und glücklich
    10 September 2004
    #23
    "Überlegen" im Sinne von:
    Ich KANN etwas besser, als du" - ja.
    "Überlegen" im Sinne von:
    Ich BIN etwas besseres, als du - NEIN !!!

    Das gilt aber nur für die Fähigkeiten eines Menschen.

    Wenn ich einem charakterlichem Arschloch begegne, dann BIN ich besser, als er, egal, was für Fähigkeiten dieser Mensch hat ...
     
  • JuliaB
    JuliaB (36)
    Sehr bekannt hier
    7.142
    173
    5
    nicht angegeben
    10 September 2004
    #24
    was ich noch sagen wollte, hier steht mancmal was von status, ich würde mich NIIIIIE überlegen fühlen, weil ich n besseres auto, n haus, mehr geld, teurere klamotten oder sonstwas habe!

    denn da spielt immer ne menge glück mit rein (in welchen verhältnissen werde ich geboren, hab ich spendable eltern/förderer, bekomm ich den job, den ich möchte usw. usf.)

    deshalb isses nix, worauf man stolz sein kann.

    (also, man kann stolz sein, wenn man was geschafft hat, aber sollte nie auf andere herab blicken, die das nicht geschafft haben, denn vielleicht hat mna den job, den sonst der andere bekommen hätte....? wer weiß das schon...)
     
  • succubi
    Gast
    0
    10 September 2004
    #25
    kommt schon vor, ja. wenn ich nach noch net mal 1 jahr berufsleben mehr kann und versteh als eine kollegin die 11 jahre im haus is, dann fühl ich mich unweigerlich überlegen. aber ich würd mir vorher die zunge abbeissen als es sie spüren zu lassen.

    gibt genug dinge die ich besser kann als andre - aber noch mehr dinge die andre besser können. das heisst aber für mich net automatisch das ich mich bei jedem der was net so gut kann oder versteht überlegen oder im umgekehrten fall unterlegen fühl. es hängt aber auch sehr davon ab wie sich mein gegenüber verhält.
     
  • ProxySurfer
    Beiträge füllen Bücher
    5.184
    248
    718
    Single
    10 September 2004
    #26
    Ich hab mich noch nie jemandem überlegen gefühlt. Liegt ganz sicher daran, daß ich aus dem Osten (Ex-DDR) komme, wo man noch zu Bescheidenheit und Solidarität erzogen wurde (sowas ist ja heute mega-out). :blablabla
     
  • kerl
    kerl (57)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.139
    121
    1
    nicht angegeben
    11 September 2004
    #27
    @hey julia
    da fällt mir ein ausnahmsweise mal :grin: sehr tiefsinniger spruch von einem arbeitskollegen ein.

    man kann nie soviel arbeiten wie mann glück haben kann.

    da ist was dran. man sollte sich aber nicht nur auf sein glück verlassen. ein bischen arbeit am glück gehört auch schon dazu.

    lg
    kerl
     
  • JuliaB
    JuliaB (36)
    Sehr bekannt hier
    7.142
    173
    5
    nicht angegeben
    11 September 2004
    #28
    der spruch ist gut, viel wahres dran.

    naja, is schon klar, dass man trotzdem was dafür tun muss, aber mit pech oder auch nur ohne glück siehts ganz schön schlecht aus heutzutage.

    hab mich jetzt übrigens ziemlich sicher für die erzieherausbildung entschieden, macht total spaß und is echt interessant.
    auch wenn meine eltern noch hoffen, dass ich nen studienplatz kriege und den auch annehme :frown:
     
  • succubi
    Gast
    0
    11 September 2004
    #29
    hoffen können sie ja - aber es is dein leben und du musst glücklich sein mit dem was du tust, net deine eltern. studium bedeutet net automatisch das man dann auch den megajob kriegt.
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
    941
    103
    7
    Verheiratet
    11 September 2004
    #30
    Die Frage nach der Überlegenheit ist gut.
    Ich fühle mich manchmal anderen überlegen... Allerdings nur auf einem bestimmten Gebiet.
    Zum Beispiel fühle ich mich anderen Sportlern gegenüber überlegen, wenn ich gerade eine Landesmeisterschaft gewonnen habe.
    Und wenn ich mal wieder merke, dass ich meinem Gegenüber zum zehnten Mal erklären muss, dass 2+2=4 ist, fühle ich mich auch überlegen.
    Ist ja auch nichts schlimmes dran. In dem Moment bin ich demjenigen in dem Gebiet ja auch überlegen.
    Das heißt bei uns, glaub ich, understatement.
    Ich hab da auch mal was ähnliches erlebt:
    Eine Versammlung bei der Wohnungseigentümer über das weitere Verfahren des Haus, in welchem die Wohnungen sich befanden, beraten haben.
    Im gesamten Raum saßen nur Ärzte, Restaurantbesitzer und sonstige Neureiche in den besten Ausgehklamotten, die zu finden waren. Hätte man deren gesamtes Kapital genommen, wäre man auf etwa 10mio € gekommen. Unter ihnen saß ein netter älterer Mann im Jogginganzug. Jeder fragte sich wer das war und was er im Jogginganzug dort zu suchen hatte. Bis er vorgestellt wurde. Ich würde hier keine Namen nennen, aber dieser Mensch bezahlt eine Rechnung von 100k € aus der Protokasse. Er hat eine kleine Ranche (So groß wie Berlin) in Mittelamerika, wo er den Winter verbringt. Besitzt in Deutschland eines der 20 größten deutschen Untehmen und kauft Häuser und Wohnungen, um Steuern zu sparen.
    Und das beste war... Er und seine Frau sind noch ganz bodenständige Menschen. Sie haben bei uns Abendbrot gegessen und man konnte sich wunderbar mit ihnen unterhalten.

    Aber zumindest sind die Chancen höher.
     
  • succubi
    Gast
    0
    11 September 2004
    #31
    wenn sie aber eine ausbildung als erzieherin machen will wird ihr das studium nix bringen. was mach ich mit einem studium wenn ich net den job ergreifen kann der mir höchstwahrscheinlich sehr viel spaß macht?
     
  • JuliaB
    JuliaB (36)
    Sehr bekannt hier
    7.142
    173
    5
    nicht angegeben
    11 September 2004
    #32
    nee, die chancen wären mit studium (dem was für mich in frage kommt) nicht höher, hab schon alle arbeitslosenzahlen und prognosen studiert...

    (grundschullehramt deutsch oder sozialpädagogik)

    es ist halt so, dass in meinem umfeld fast alle studieren, studiert haben und wenn man abi hat wird das eh erwartet.
    und die erzieherausbildung und auch den beruf sehen viele als einfach, niveaulos an, dabei ist das was wir grad in der ausbildung haben extrem interessant und sehr wohl niveauvoll (psychologie spielt mit rein, natürlich pädagogik etc., durch die kleinen lerngruppen denke ich kaum, dass man von der uni viel mehr hat)

    es ist auch viel praxisnäher als n studium, da is bloß theorie.
    (haben welche in der ausbildung die pädagogik und ähnliches studiert haben und denen es zu abgehoben war, darum machen sie jetzt die ausbildung)

    ich mach ja auch das, was ich will, aber wenn man das selbst nicht so genau weiß, ist das alles ein bisschen schwierig... :zwinker:
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
    941
    103
    7
    Verheiratet
    12 September 2004
    #33
    Wenn du natürlich schon so präzise Vorstellungen hast, ist natürlich eine Lehre sinnvoller.
    Allerdings wäre der Bereich Erziehung eh nichts für mich, daher kann ich da kaum mitreden. Meine Mutter ist Lehrerin. Daher sehe ich die Nachteile solcher pädagogischen Berufe.
    Wenn man jung ist, mag das alles noch einfach zu bewältigen sein, aber mit dem Alter kommen auch da die ersten "Ermüdungserscheinungen".
    Aber wenn du das als deine Berufung ansiehst, freue ich mich für dich, wenn du die richtige Stelle findest.
     
  • JuliaB
    JuliaB (36)
    Sehr bekannt hier
    7.142
    173
    5
    nicht angegeben
    12 September 2004
    #34
    och, ich kenn auch genug lehrer privat, n paar sind total ausgebrannt, machen jetzt was anderes, n paar kommen noch gut klar (alle so zwichen 40 und 50)

    es scheint mir keineswegs einfach zu bewältigen, aber so wies jetzt vielen kindern ergeht kanns nicht weitergehen.
    ich weiß schon, dass ich die welt nicht verbessern kann, aber ein paar kindern kann ich helfen, gefördert zu werden usw.
    und das ist sehr viel wert.
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.949
    121
    0
    nicht angegeben
    12 September 2004
    #35
    Dito... :schuechte
    Mir ist das auch unverständlich, wie man sich für nichts interessieren kann und trotzdem denke ich auch manchmal, es wäre schön, sich nicht dauernd Gedanken zu machen. Vielleicht geht man dann lockerer an viele Dinge heran, vielleicht aber auch verblendet, keine Ahnung...

    Ich fühl mich zugegebenermassen manchmal intellektuell, aber nicht zwangsläufig von der Intelligenz her, "überlegen". Aber eben mehr deshalb, weil mich alles interessiert, ich mir um alles Gedanken mache und mit diesen Überlegungen dann an Menschen gerate, die sich halt eben nichts dabei denken und sich dann nicht in mich hineinversetzen können.
    Auch auf emotionaler Ebene bin ich manchmal weiter, oder vielleicht auch einfach nur anders...

    An Leistung mache ich die Überlegenheit allerdings nicht wirklich fest und was der neben mir kann, ist mir mehr oder minder egal.
     
  • glashaus
    Gast
    0
    12 September 2004
    #36
    Generell fühle ich mich neimandem überlegen. aber es gibt definitiv Gebiete in denen ich weiß, dass ich besser bin als andere.
    Ich hab schon in der Schule von meiner recht schnellen Auffassungsgabe und von meinem Gefühl für Sprache/Rhethorik profitiert. Das merke ich auch jetzt im Beruf immer wieder, während manche sich bestimmte Vorgänge zig-mal erklären lassen, hab ich das eben schon nach einem oder zwei Durchgängen verstanden. Ich bin mir auch völlig im Klaren dass das ein "Talent" ist, welches wesentlich zu meinen Noten im Abi und in der Berufsschule beträgt und mir das im Leben auch weiterhin noch viel helfen wird.


    Dafür fühle ich mich anderen im zwischenmenschlichen Bereich oft unterlegen. Mir fällt es schwerer mich anderen zu öffnen und Kontakte zu knüpfen. Genauso hab ich gaaar keinen Funken Gefühl für Zahlen....

    wie man sieht, gleichts sich also alles aus..
     
  • Quinn
    Gast
    0
    19 September 2004
    #37
    Dann sag ich auch mal was dazu:
    Ich mach grad mein Abi nach.Zuerst auf der Abendschule aber die Belastung hat sich als zu groß herausgestellt(7-16.30 Arbeit,17-22 Uhr Schule)-null Freizeit.Also hab ich mich für's Fernstudium entschieden.Und in deren Broschüre stand in etwa:"Wenn Sie jetzt das Abitur machen,können sie dies und das und jenes......und sich anderen überlegen fühlen".Daher die Frage.

    Und wie ich sehe,fühlt sich hier,bis auf wenige Ausnahmen,jeder irgendwem überlegen.Einige sogar grundsätzlich oder immer so'n bisschen...
    Inwiefern?Weder kann man sich auf seinen Intellekt etwas einbilden(weil angeboren,vererbbar-auf keinen Fall erlernbar),noch auf sein Aussehen(siehe ersteres) und erst recht nicht auf seinen sozialen Status(weil hineingeboren).

    Muss ich mich Nachbars Müller überlegen fühlen weil ich 'nen besseren Job habe als er,intelligenter bin etc.?
    Oder fühlt sich Nachbar Müller mir gegenüber vielleicht überlegen weil er mir mein Auto reparieren kann wenn's kaputt ist?

    Was ich damit sagen will:Man kann stolz auf sich sein,ob man nun sehr gut aussieht,intelligent/intellektuell veranlagt ist oder meinetwegen reich ist.Aber ist man deshalb gleich anderen Menschen überlegen?Wobei sich jeder halbwegs intelligente Mensch denken kann,das die vermeintlich "Unterlegenen" in einigen/diversen Themenbereichen vielleicht/wahrscheinlich bewanderter sind als einige vermeintliche Besserwisser.

    Ist mir schon klar.Jeder hat mal in einem Gespräch dieses Jucken gefühlt wenn man etwas erklärt und man spürt,das Gegenüber versteht einen einfach ncht.
    Dann schreit jeder nach Überlegenheit.Nur sollte man die Relationen zu den jeweiligen Themen nicht vergessen.

    Irgendwer hat das schon gesagt(Kerl?):Begegnet den Menschen auf gleicher Augenhöhe!


    @julia18B:Wollte auch schon immer Kindergärtnerin werden.Mir hat man es gründlich ausgeredet(wollten jedenfalls immer alle).Nur weil du Abi hast,musst du ja nicht studieren.Tu einfach das,was dir Freude macht.Und wenn dir Kinder Freude bereiten,dann kümmere dich um sie und tu dein möglichstes ihnen einen guten Start ins Leben zu bereiten.

    PS: Das einzige,worauf man sich(meiner Meinung nach) etwas einbilden kann,ist die Bildung(Allgemeinbildung).Das hat man immer selbst geschafft,indem man viel liest.Trotzdem nichts um sich überlegen zu fühlen.
    An die,die sich "permanent" überlegen fühlen:In einem seid ihr sicherlich überlegen:Überheblichkeit.
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
    3.949
    121
    0
    nicht angegeben
    19 September 2004
    #38
    Intellekt ist für mich keineswegs vererbbar oder angeboren, sondern das, was man durch Lebenserfahrung, eine gewisse Weltoffenheit und breitgefächertem Interesse (keine "Geht-mir-am-Arsch-vorbei"-Haltung) erlernt.

    Zum sozialen Status oder Aussehen hat sich auch - soweit ich weiss - niemand geäussert und das ist etwas, worauf ich mir definitiv niemals etwas einbilden würde, da es imho nix ist, was man selber erreicht hat und worauf man stolz sein könnte.

    Definitiv nicht.
    Kleines Beispiel aus meinem Leben. Meine - damals - beste Freundin hat mir vor einem Jahr an den Kopf geworfen, nur Leute, die an der Uni gewesen seien, seien etwas wert (O-Ton). Ich selber habe zwar Abi/Matura gemacht, war an der Uni, aber es hat mir nicht gefallen und ich habe mich für den Weg Arbeit + berufsbegleitendes FH-Studium entschieden. Ihr Kommentar war "Das ist ja kein richtiges Studium". Ach ne?!
    So was ist für mich arrogant, weltfremd und intolerant und es war und ist mir unverständlich, wie man so etwas in allem Ernst sagen kann. Und das ist für mich auch ein typisches Beispiel für mangelnden Intellekt, bei dem dann alle Intelligenz nicht mehr weiterhilft.

    Ganz allgemein will ich damit sagen, dass für mich ein gewisses Überlegenheitsgefühl nicht negativ sein muss. Klar gibt es auch einen Unterschied darin, ob man nach aussen rumprahlt, wie toll man doch sei, oder ob man einfach für sich denkt, man könne etwas jetzt halt besser als andere. Nur weil man stolz auf etwas ist, was man kann, erreicht hat oder worin man sich halt gut auskennt, ist man noch lange nicht arrogant. Ich denke jeder kennt das.

    Ich würde niemals jemanden verurteilen, weil er weniger Geld, nen schlechteren Job oder eine alte Karre als Auto hat. Solche Dinge sind mir egal. "Überlegen" fühle ich mich eben eher gegenüber genau den Leuten, die obiges als das A und O des Lebens anschauen, intolerant und egoistisch sind und weder über Feingefühl noch ein - für mich - normales Verhältnis zum Leben verfügen. Aber das ist - wie alles - subjektiv.
     
  • Quinn
    Gast
    0
    19 September 2004
    #39
    @dawn:Na dann sind wir uns ja ziemlich einig.Wenn man sich manchmal jemand anderem überlegen fühlt,macht man sich noch lange nicht zu einem schlechten Menschen.Man sollte es sich nur nicht zu eigen machen und abheben.

    Mit dem 'Intellekt' hast du Recht,das hätte ich besser formulieren bzw. Intelligenz einsetzen sollen.

    Und nur weil niemand die Beispiele sozialer Status und Aussehen bestätigt hat,heißt das nicht,das es nicht gedacht wird.Sowas wird nur noch weniger gern zugegeben.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten